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	<title>BREITENGRAD53 &#124; Reise - Lifestyle - Blogazin &#187; Griechenland</title>
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		<title> &#187; Griechenland</title>
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		<title>Costa neoRomantica: Die Langsamkeit neu entdecken</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2014 17:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Liane Ehlers]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Costa neoRomantica]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreuzfahrt]]></category>

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	<a href="/costa-neoromantica-die-langsamkeit-neu-entdecken/12801"><img title="Costa neoRomantica 153" src="/wp-content/uploads/2014/11/Costa-neoRomantica-153.jpg" alt="Costa neoRomantica" width="200" height="84" /></a>
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<p>	Mit „Slow-Cruise“ und „Slow-Food“ will die italienische Costa-Reederei zurück zu den Kreuzfahrtursprüngen: Statt Trubel mehr Luxus und private Atmosphäre auf kleineren Schiffen (unter 800 Kabinen). Noch läuft nicht alles perfekt, und nicht allen Gästen hat sich das Konzept bisher erschlossen, aber der Weg klingt vielversprechen. Ich habe das „neo-Konzept“ auf der „Costa neoRomantica“ auf dem Weg von Rom nach Athen</p>
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	<a href="/costa-neoromantica-die-langsamkeit-neu-entdecken/12801"><img title="Costa neoRomantica 153" src="/wp-content/uploads/2014/11/Costa-neoRomantica-153.jpg" alt="Costa neoRomantica" width="200" height="84" /></a>
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	<p><strong><span class="dropcaps">M</span>it „Slow-Cruise“ und „Slow-Food“ will die italienische Costa-Reederei zurück zu den Kreuzfahrtursprüngen: Statt Trubel mehr Luxus und private Atmosphäre auf kleineren Schiffen (unter 800 Kabinen). Noch läuft nicht alles perfekt, und nicht allen Gästen hat sich das Konzept bisher erschlossen, aber der Weg klingt vielversprechen. Ich habe das „neo-Konzept“ auf der „Costa neoRomantica“ auf dem Weg von Rom nach Athen ausprobiert.</strong></p>
<p><em>Rom/Kalamata</em> – Viele Kreuzfahrer kommen bei Dimitris Kouvelakis in Messene wohl nicht vorbei, denn der Hafen von Kalamata, der 45 Auto-Minuten entfernt liegt, befindet sich abseits der üblichen Mittelmeerrouten. Die „Costa neoRomantica“, die mit 789 Kabinen zu den kleineren schwimmenden Hotels gehört, „ist in diesem Jahr das erste Kreuzfahrtschiff, das hier anlegt“, erzählt Fremdenführerin Helena, die aus Athen extra auf den Peleponnes angereist ist.</p>
<p>Dimitris Kouvelakis strahlt als wir seinen kleinen Kramladen an der Durchgangsstraße oberhalb der antiken Stadt Messene betreten. Dort scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Manche Preisschilder haben schon Patina angesetzt. Zwischen Souvenirs für Touristen und ein paar schönen Antiquitäten finden sich auch Lebensmittel für den täglichen Bedarf, zum Beispiel Feigen und Olivenöl in Blechkanistern.</p>
<h2>Olivenöl aus Kalamata</h2>
<p>Die Gegend um Kalamata ist berühmt für ihr hervorragendes Olivenöl. Der Mittsechziger öffnet eine kleine Blechflasche und taucht einen Zahnstocher hinein, um uns probieren zu lassen. Einfach köstlich! Der Kauf fällt leicht. Mit der typisch griechischen Gastfreundschaft holt der grauhaarige Mann eine Zwei-Liter-Flasche selbstgebrannten Tsipouro, so heißt der griechische Trester, aus dem Hinterzimmer, schenkt uns in Mini-Plastikbechern ein und bietet uns Brot an. Beim zweiten Tsipouro müssen wir passen wir.</p>
<div id="attachment_12804" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Wenig bekanntes Ziel: Die antike Stadt Messene ist von Kalamata aus in einer Dreiviertelstunde erreichbar.</p></div>
<p>Durch eine abwechslungsreiche Hügellandschaft mit Feigenbäumen und uralten Olivenhainen geht es zurück zur „Costa neoRomantica“. Das Kreuzfahrtschiff liegt fast im Herzen von Kalamata, direkt an einer belebten Promenade der 70.000-Einwohner-Stadt. Dort haben wir noch reichlich Zeit für einen City- und Strandbesuch.</p>
<p>Kalamata ist eines der neuen Ziele auf der Route „Meisterwerke der Antike“, die von Savona bis Athen durchs östliche Mittelmeer führt, und dem jüngsten Marketing-Konzept von Costa-Kreuzfahrten geschuldet. Mit der „neoCollection“ setzt die Reederei neben dem Massenmarkt mit 3.000 und mehr Passagieren seit kurzem auf ein Nischen-Produkt: „Slow Cruise“ und „Slow Food“ sollen den Genuss des Reisens im langsameren Rhythmus auf kleineren Schiffen erlebbar machen.</p>
<h2>Costa-Club-Mitglied und 13-maliger Wiederholer</h2>
<p>Ein deutscher Gast in den Sechzigern, „Costa-Club-Mitglied und 13-maliger Wiederholer“, wie der Mann aus Celle stolz berichtet, vermisst den großen Theatersaal auf der „Costa neoRomantica“, ist mit den anderen Neuerungen „aber sehr zufrieden“. Vor allem lobt er das Essen und die „Enoteca“ mit über 120 Weinen, in der Sommelier Nunzio für 20 Euro wundervolle Weinproben mit den dazu passenden Käsesorten zelebriert. Wer sich lieber allein durch die Weine durchprobieren möchte, kann auch das. Wie bei einem Bankautomaten schiebt man seine Bordkarte in einen Automaten, drückt beim entsprechenden Wein auf einen Knopf, und schon fließt der Rebensaft ins Glas. Abgerechnet wird bei Abreise über die Bordkarte.</p>
<div id="attachment_12805" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Ein Stück Italien auf See: echter Pizza-Holzofen. Fotos: Liane Ehlers</p></div>
<p>Manchem Gast ist allerdings gar nicht bewusst, dass er sich auf einer „Slow -Cruise-Reise“ befindet und was das eigentlich bedeutet: unbekanntere Ziele, langsamer fahren und längere Liegezeiten in den Häfen (12, 15 oder 48 Stunden). Die Langsamkeit neu entdecken, so lautet die Devise. Ausflüge in kleineren Gruppen. Mit dieser Form des Reisens will Costa zurück zu den Kreuzfahrtursprüngen. Zielgruppe sind Paare und kleine Freundeskreise.<br />
Neu auf den „Slow-Cruise-Reisen“ ist auch das Gastronomie-Konzept, das auf der italienischen „Slow-Food-Bewegung“ basiert: Gegen kulinarische Beliebigkeit soll helfen, dass nur in den Topf kommt, was in der Ziel-Region wächst. Auf der Speisekarte sind diese Gerichte durch Mini-Schmetterlinge gekennzeichnet. Ein Angebot, aber kein Muss. Der Pizza-Holzofen mit echtem Feuer bringt ein Stück Italien auf die „Costa neoRomantica“.</p>
<p>Dafür, dass das neo-Konzept keine Eintagsfliege bleibt, soll auch die auf vier Jahre angelegte Kooperation mit der noblen Gastronomie-Universität in Pollenzo garantieren, an der renommierte Spitzenköche und Winzer lehren. Und dann sind da noch die abendlichen Tischzeiten zwischen 18.30 und 22.30 Uhr: Man kommt, wenn man Hunger hat; wählt den Tisch, den man möchte; mit Leuten, die man mag – alles ganz entspannt. Wer dann vielleicht doch mal warten muss? Dem hilft ein Pieper, der den Gast von der Bar zum Essen ruft, wenn der Tisch frei ist.</p>
<p>Statt großer Show-Bühne ist auf der „Costa neoRomantica“ feines Entertainment auf vielen Ebenen angesagt. Die Geräuschkulisse ist gedämpft, die Musikfarbe angenehm. Ein Fitness-Studio im Bug mit Blick aufs Meer und ein großes Samsara-Spa helfen Stressgeplagten bei der Entspannung. Für jüngere Kinder gibt es einen kleinen Squok-Club; für Teenager sind größere Schiffe allerdings die bessere Wahl.</p>
<ul class="nav nav-tabs bluth"><br />
<li class="active"><a href="#one" data-toggle="tab"> <strong>Die Reederei</strong> </a></li><br />
<li class=""><a href="#two" data-toggle="tab"> <strong>Die Routen</strong> </a></li><br />
</ul>
<div class="tab-content"><br />
<div class="tab-pane active" id="one">
<p>Zur Costa Flotte gehören 15 Schiffe. Die „neoCollection“ umfasst die drei älteren, komplett umgebauten Schiffe: „Costa neoRomantica“ (789 Kabinen), „Costa neoRiviera“ (624 Kabinen) und ab Januar die „Costa neoClassica“ (654 Kabinen). Sie steuern auch kleine, unbekanntere Häfen an. Die Liegezeiten betragen bis zu zwei Tagen.</p>
</div><br />
<div class="tab-pane " id="two">
<p>Am 20. Mai 2015 wir die „Costa neoRomantica“ den Hamburger Hafen erstmals im Slow-Cruise-Tempo verlassen. Die Routen führen u.a. zur Mitternachtssonne über den Polarkreis hinaus zu den Lofoten, ans Nordkap oder von Amsterdam ins Baltikum mit zwei Tagen Liegezeit in St. Petersburg. Die „Costa neoRiviera“ ist u.a. rund um Afrika, im Indischen Ozean und zu den schönsten Mittelmeerinseln unterwegs. Die „Costa neoClassica“ läuft mit Mauritius, La Reunion, Madagaskar und Mahe´ Traumziele für Hochzeitsreisende an.</p>
<p>Mehr Infos unter: <a href="http://www.costakreuzfahrten.de/">www.costakreuzfahrten.de</a></p>
</div><br />
</div>
<p><em>Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung von Costa-Kreuzfahrten.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/costa-neoromantica-die-langsamkeit-neu-entdecken/12801">Costa neoRomantica: Die Langsamkeit neu entdecken</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/lehlers">Liane Ehlers</a>.</p>
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		<title>Rhodos: Geheimtipp mitten in der Eurokrise</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 08:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Anja Steinbuch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Rhodos]]></category>
		<category><![CDATA[Südost-Ägäis]]></category>

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	<a href="/rhodos-geheimtipp-mitten-in-der-eurokrise/11895"><img title="Rhodos: Geheimtipp mitten in der Eurokrise" src="/wp-content/uploads/2014/04/Rhodos_Titel.jpg" alt="Rhodos: Geheimtipp mitten in der Eurokrise" width="200" height="60" /></a>
	</div>
<p>	ier riecht es gut! Ein bisschen nach Tannen und nach Kräutern der Provence.&#8221; Meine ersten Worte auf der Insel Rhodos kurz nach der Landung auf dem Flughafen Diagoras lassen meinen Gastgeber schmunzeln: &#8220;Das sagt fast jeder, der das erste Mal hier ist. Rhodos hat ein eigenes Aroma. Würzig, frisch, mit einer Prise Salz.&#8221; Georg Petras ist ein Sohn der Insel.</p>
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	<a href="/rhodos-geheimtipp-mitten-in-der-eurokrise/11895"><img title="Rhodos: Geheimtipp mitten in der Eurokrise" src="/wp-content/uploads/2014/04/Rhodos_Titel.jpg" alt="Rhodos: Geheimtipp mitten in der Eurokrise" width="200" height="60" /></a>
	</div>
	<p><span class="dropcaps">H</span><strong>ier riecht es gut! Ein bisschen nach Tannen und nach Kräutern der Provence.&#8221; Meine ersten Worte auf der Insel Rhodos kurz nach der Landung auf dem Flughafen Diagoras lassen meinen Gastgeber schmunzeln: &#8220;Das sagt fast jeder, der das erste Mal hier ist. Rhodos hat ein eigenes Aroma. Würzig, frisch, mit einer Prise Salz.&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_11913" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Sehnsuchtsort Lahania im Süden der Insel mit Blick aufs Meer</p></div>
<p><blockquote class="pullquote normal  pull-left" style="background-color: on; border-color:#444444; border-radius: 0px;"><p class="pullquote-text">Beitrag von Anja Steinbuch</p></blockquote>Georg Petras ist ein Sohn der Insel. Der Deutsch-Grieche ist zwar in Stuttgart aufgewachsen, aber sein Herz schlägt hier auf diesem Eiland, das einst der Sonnengott Helios als Geschenk aus den Händen Zeus&#8217; erhielt. 300 Sonnentage im Jahr versprechen Petras und die Reiseveranstalter. Flink brausen wir in knapp 20 Minuten vom Flughafen ins Hotel nach Rhodos-Stadt. Hier wohnt die Hälfte der Insulaner &#8211; im Norden des knapp 90 Kilometer langen und 45 Kilometer breiten Eilands. Geschäftiges Treiben auf den Straßen, volle Taxistände, erleuchtete Geschäfte, Restaurants und Cafés sind gut besucht. Auf meine Frage nach der Krise antwortet Petras: &#8220;Auf Rhodos hat die Wirtschaftskrise nur wenige wirklich hart getroffen. Weder Tourismus noch Immobilienmarkt haben massive Einbrüche erlitten, als 2010 der Staatsbankrott ausgerufen wurde.&#8221;</p>
<h2>&#8220;Ola kala!&#8221; Das heißt soviel wie &#8220;alles in Ordnung&#8221;. Ja wirklich?</h2>
<p>Der Beweis: Mitten in der Rezession hat Petras ein Büro des Maklerunternehmens Engel &amp; Völkers in Rhodos Stadt eröffnet und sich als Franchisenehmer finanziell ins Zeug gelegt. &#8220;Viele haben mich damals für verrückt erklärt&#8221;, erinnert sich Petras. 2012 kam dann die Regierungskrise, Neuwahlen, Unsicherheit. Keiner wollte Häuser kaufen. Heute klingelt sein Telefon Sturm. Ein Ehepaar aus Süddeutschland bezieht gerade ein Ferienhaus im Süden der Insel. Ein Möbeldesigner aus England hat im Januar eine Villa in Lindos für drei Millionen Euro gekauft. Die Geschäfte laufen gut im Frühjahr 2014. &#8220;Das liegt an den gesunden Strukturen auf der Insel&#8221;, erklärt Petras. Fast alle Hotels sind in Besitz von griechischen Familien, das heißt, das Geld bleibt hier und der Immobilienmarkt ist nicht durch Investment-Blasen wie in Spanien zerstört worden.</p>
<p>Im Hotel Mediterranean mit Strand- und Meerblick spricht man Griechisch, Englisch und Hebräisch. Zwischen vielen griechischen Gästen sitzen ein paar wetterfest gekleidete Deutsche neben einer Reihe israelischer Familiengesellschaften im Frühstücksraum. Draußen peitschen schäumend Wellen an den weißen Strand. Die israelischen Charterflieger sind die ersten, die im Frühjahr auf Rhodos landen. Dann kommen die Engländer und ab Ostern auch die Deutschen. Von allen großen Flughäfen kann man dann direkt auf die Insel fliegen. In vier Stunden ist man von Deutschland aus da.</p>
<h2>Ein Sonnenaufgang weckt mich am ersten Morgen</h2>
<p>Ein Sonnenaufgang wie von Helios geschaffen, weckt mich am ersten Morgen. Sieben Uhr &#8211; und im Meer plantschen&#8230;. Engländer. Sie schwimmen bei 16 Grad Wassertemperatur. Die Luft ist ähnlich warm und weich und würzig. So richtig zum tief einatmen.</p>
<div id="attachment_11904" style="width: 348px" class="wp-caption alignleft"><p class="wp-caption-text">Ein Haus auf Rhodos für 50 Cent</p></div>
<p>Mein erster Stadtrundgang führt mich zum Hafen. Hier soll der Koloss von Rhodos &#8211; eine 300 Meter hohe Bronzestatue in der Antike gestanden haben, bis ein Erdbeben das Abbild Helios&#8217; straucheln lies. Historiker bezweifeln das inzwischen und vermuten den einstigen Standort der kolossalen Standbildes eher weiter oben in der Altstadt. Zwei viel zu kleine Hirsche, das Wahrzeichen der Insel, zieren heute auf zwei mächtigen Säulen die Hafeneinfahrt. Hier legen in der Saison die Kreuzfahrer an. Wenn man vom Mandraki-Hafen aus in die Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe) geht, stößt man ziemlich schnell auf der rechten Seite auf die Ritterstraße. Im 14. und 15. Jahrhundert hatten die Ordensritter zu beiden Seiten der Gasse die Herbergen für die einzelnen Landsmannschaften. Mehrere der Häuser tragen noch die steinernen Wappen der Landsmannschaften und der verschiedenen Großmeister. In dieser Gasse befindet sich außerdem das Ordenshospital. Hinter dem zweiten Bogen, der die Gasse überspannt, endet die Ritterstraße und man befindet sich auf dem Kleoboulos-Platz. Zur rechten Seite befindet sich dann der Durchgang zum Großmeisterpalast. Dieses Gebäude wurde von den Italienern während der Besatzungszeit vollständig neu aufgebaut, da der ursprüngliche Bau aus dem 14. Jahrhundert einer gewaltigen Explosion im Jahre 1856 zum Opfer fiel (ein vergessenes Pulvermagazin flog in die Luft). Über 800 Menschen kamen dabei ums Leben. Die Außenmauern entsprechen noch dem mittelalterlichen Stil, innen wurde aber nicht viel Wert auf einen originalgetreuen Nachbau gelegt. Ein Besuch lohnt trotzdem, denn es gibt viele Bodenmosaike (hauptsächlich von der Insel Kos) zu bewundern.</p>
<h2>Eine griechisch-orthodoxe Hochzeit empfängt mich auf dem Kirchenvorplatz</h2>
<p>Der Palast ist in der Vorsaison geschlossen, aber die Großmeisterliche Kirche an der Strandpromenade ist offen. Lautes Hupen empfängt mich auf dem Kirchenvorplatz. Eine Hochzeit. Eine griechisch-orthodoxe Hochzeit. Das Gotteshaus hat alle Schleusen geöffnet und flutet seine Insassen mit Kronleuchtern, Ikonen, Gold, Brokat und funkelnden Gemälden. Ein Pater empfängt die Hochzeitsgesellschaft mit sakralen Gesängen und Gebeten. Mehr als 100 Menschen haben sich versammelt, um dem Spektakel beizuwohnen. Ein Kamerateam mit Licht und Mikrofon dokumentiert das Geschehen vor dem Altar. Nach einer knappen Stunde frage ich meinen Nachbarn im Gang, wie lange das wohl noch so geht. &#8220;Eine halbe Stunde brauchen die noch&#8221;, sagt mir der Freund des Bräutigams. Es sei heute nur die kleine Feier geplant für Familie und engste Freunde. Was machen die Griechen dann für die Maxi-Version?</p>
<div id="attachment_11901" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Hochzeit auf Rhodos</p></div>
<p>Berauscht von der opulenten Andacht stärke ich mit im Koykos. Das heißt Kuckuck und ist der Name einer Taverne im Zentrum von Rhodos Stadt &#8211; ein Lokal das immer voll ist. Sogar in der Vorsaison. Traditionelle griechische Fleisch- und Fischgerichte sowie Gebäck und guter Kaffee sind die Spezialitäten des Restaurants, das nebenbei eine kleine Ausstellung der Telekommunikation zeigt. Steckverbindungen und alte mechanische Telefone zieren den Empfangsbereich. Draußen prangt eine überdimensionale Kuckucksuhr. &#8220;In den Bergen im Landesinneren der Insel ist es wie in Tirol&#8221;, sagte mir ein Griechenlandfan vor meiner Reise und ich lächelte damals nur ungläubig: &#8220;Klar, Tirol mitten in der Ägäis.&#8221; Doch tatsächlich eröffnet sich jenseits der kilometerlangen Strände ein Gebirge bis in die 1000er Grenze. Serpentinenstraßen führen zu urigen Ausflugslokalen und Gebirgsbäche plätschern eifrig. Sie versorgen Rhodos und zwei Nachbarinseln mit Trinkwasser.</p>
<h2>Rhodos ist mit 1.400 Quadratmetern die viertgrößte Insel Griechenlands</h2>
<p>Rhodos ist mit 1.400 Quadratmetern die viertgrößte Insel Griechenlands und Hauptinsel der griechischen Inselgruppe Dodekanes in der Südost-Ägäis. Nach der Volkszählung von 2011 hatte die Insel 115.490 Einwohner, davon fast die Hälfte in der Stadt Rhodos, dem Hauptort und touristischen Zentrum im Norden der Insel. Schätzungen zufolge kommen auf das Jahr verteilt zwei Millionen Touristen auf die Insel.</p>
<div id="attachment_11902" style="width: 365px" class="wp-caption alignleft"><p class="wp-caption-text">Anja Steinbuch in Lahania</p></div>
<p>Die Landschaft von Rhodos ist insbesondere im Inneren sehr gebirgig. Die höchsten Erhebungen sind der Attavyros mit 1215 Meter über dem Meer sowie der Akramitis mit 825 Meter über dem Meer. Die bis an die Küsten reichenden Berge fallen meist steil zum Meer ab. Der Süd- und Nordteil der Insel sind deutlich flacher. Das Südende der Insel geht in die Halbinsel Prasonisi über.</p>
<p>Der nächste Tag führt mich gen Süden. Das Dorf Koskinou ist nur fünf Kilometer von Rhodos Stadt entfernt, liegt leicht erhöht und eröffnet einige malerische Blicke auf das Meer. Yiorgros Stavridis hat hier mit seiner holländischen Frau ein paar hübsche Stadthäuser saniert, restauriert und vermietet sie an Deutsche und Skandinavier. &#8220;Hauptsächlich Stammgäste kommen hierher und suchen Ruhe und die Geborgenheit in einem griechischen Dorf&#8221;, erzählt Stavridis. Seine Häuser sind für diesen Sommer bereits ausgebucht.</p>
<p>Über Faliraki dem so genannten Ballermann von Rhodos, der allerdings sehr gemäßigt scheint, geht es über Lardos, wo übrigens Hans.W Geisendörfer, der Erfinder der Fernsehserie Lindenstraße, seit 30 Jahren mit seiner Familie lebt, geht es über Lindos, die unverwechselbaren Schönheit an der Akropolis, über Pefkos und Vlicha, wo die Schönen und Reichen urlauben, nach Lahania. Hier haben sich viele deutsche Auswanderer niedergelassen. Viele Künstler leben hier. Maler schätzen das Licht, die Farben. Alles ist intensiver als auf dem Festland.</p>
<p>Mein Ziel ist ein Ort zu dem es keine Straßenschilder gibt, von wo aus man einen Blick über den ganzen Süden der Insel hat. Auch einen Namen hat dieser Ort noch nicht. Ein Ehepaar aus Süddeutschland hat das im traditionellen Stil errichtete Anwesen einer Engländerin abgekauft und pflanzt hier Olivenbäume. Ein echter Platz an der Sonne. Der Süden der Insel ist ein Surferparadies. Wind- und Kitesurfing ist hier Pflichtprogramm</p>
<h2>Der Süden der Insel ist ein Surferparadies</h2>
<p>Hafeneinfahrt von Rhodos. Hier soll der Koloss von Rhodos gestanden haben.</p>
<p>Mit dem Auto geht es zurück gen Norden nach Rhodos-Stadt. Eine Stunde Schnellstraße und ich stehe wieder vor der Stadtmauer. Im Ta Kioupia stärke ich mich am Kamin mit traditionellen Köstlichkeiten wie Lamm mit Oregano gegrillt und köstlichem Pitabrot und gutem Wein. Viel frischer Salat mit Oliven darf nicht fehlen.  Das Lokal wird in zweiter Generation geführt und ist ein echter Geheimtipp. Gäste sind meist Einheimische nur wenige Touristen finden die Menekleous Straße 22 im Herzen der Altstadt. Ein Wochenende auf Rhodos ist Urlaub für Geist und Sinne &#8211; für alle? Marianna Minou verkauft am Hafen Lebensmittel, Kräuter und Souvenirs. Wir kommen ins Gespräch. Sie hat drei Jobs. Ihr Mann hat das Geschäft von seinem Vater übernommen. Dann kam die Krise. Von ihrem Schulleiterinnengehalt konnte sie die Familie nicht mehr ernähren. Sie nahm Lehraufträge an der Uni an. Am Wochenende hilft sie ihrem Mann im Laden, damit er sich nachmittags hinlegen kann. Morgens früh ist er auf dem Großmarkt. Das hört sich anstrengend an. &#8220;Viele Geschäfte in der Stadt sind leer&#8221;, erzählt Minou. Das war vor der Krise anders. &#8220;Hohe Steuern und niedrige Löhne zwingen viele in die Knie.&#8221; Doch in Rhodos soll es wieder aufwärts gehen: Die Marina soll bald fertig werden, und Segler und Yachtbesitzer anlocken. Kreuzfahrer bringen schubweise Touristenscharen. Die Bürokratie, zum Beispiel, um ein Geschäft zu eröffnen, wurde abgebaut. Die Grunderwerbssteuer von zehn auf drei Prozent gesenkt. Das macht Immobilienkäufe günstiger.</p>
<p>Am Flughafen werden die Ryanair-Schilder in Position gebracht. Massentourismus ist für Rhodos keine Lösung, aber ein Weg, um eine Marke zu werden, ein Sehnsuchtsort mit Aroma wie Sylt, Mallorca, oder Tirol &#8211; von allem etwas.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="/rhodos-geheimtipp-mitten-in-der-eurokrise/11895">Rhodos: Geheimtipp mitten in der Eurokrise</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/asteinbuch">Anja Steinbuch</a>.</p>
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		<title>Urlaub in Griechenland: Auf einen Kaffee mit Zeus &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 09:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Honza Klein]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Varlaam]]></category>
		<category><![CDATA[Zeuss]]></category>

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		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/urlaub-in-griechenland-auf-einen-kaffee-mit-zeus-co/10757"><img title="Urlaub in Griechenland_2" src="/wp-content/uploads/2013/05/honza-3.jpg" alt="Urlaub in Griechenland_2" width="200" height="128" /></a>
	</div>
<p>	GASTBEITRAG VON HONZA KLEIN Beim Thema Griechenland als Urlaubsdestination denken sicherlich die Meisten zunächst an Inseln wie Kreta, Rhodos, Santorin oder Mykonos und natürlich Athen mit seiner Akropolis. Doch wer beispielsweise mit Aegean Airlines den Flug nach Athen antritt, legt eine Zwischenlandung in Thessaloniki ein. Aussteigen lohnt sich. Von der Stadt, in der übrigens der türkische Staatsgründer Kemal Atatürk geboren</p>
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	<a href="/urlaub-in-griechenland-auf-einen-kaffee-mit-zeus-co/10757"><img title="Urlaub in Griechenland_2" src="/wp-content/uploads/2013/05/honza-3.jpg" alt="Urlaub in Griechenland_2" width="200" height="128" /></a>
	</div>
	<p><strong></strong></p>
<p><em>GASTBEITRAG VON HONZA KLEIN</em></p>
<p><strong>Beim Thema Griechenland als Urlaubsdestination denken sicherlich die Meisten zunächst an Inseln wie Kreta, Rhodos, Santorin oder Mykonos und natürlich Athen mit seiner Akropolis. Doch wer beispielsweise mit Aegean Airlines den Flug nach Athen antritt, legt eine Zwischenlandung in Thessaloniki ein. Aussteigen lohnt sich. Von der Stadt, in der übrigens der türkische Staatsgründer Kemal Atatürk geboren wurde und die nach Aussage meines griechischen Reiseleiters die schönsten Frauen Griechenlands beherbergt, gelangt man nach etwa zwei Stunden fahrt immer am Ufer der Ägäis entlang zur olympischen Riviera am Fuße des Götterberges Olymp. Ein mächtiges Bergmassiv, das sich bis fast 3.000 Meter in den Himmel reckt. Ein beliebtes Gebiet für Wanderer.</strong></p>
<p>Ausgangspunkt dafür ist am besten der kleine Ort Litochoro. Allerdings sollte man doch eine angemessene Ausrüstung (Kleidung) dabei haben. Der Berg ist nicht unbedingt etwas für Sonntag-Nachmittags-Wanderer, wenn man den Gipfel in 2.918 Meter erreichen möchte. Oft verschwindet der Berg hinter pittoresken Wolken. Das lässt sich am Einfachsten aus einem Liegestuhl am Strand der Riviera beobachten. Oder man sitzt in einer kleinen Taverne einer der Bergdörfer mit Blick auf den Berg auf der einen und Meer auf der anderen Seite. „Ich trinke jeden Tag einen Kaffee mit Zeus“, erzählt meine Reiseleiterin, die in der Hauptstadt der Region Katerini wohnt. Keine große Stadt aber für Urlauber der nächste gelegene Shoppingpunkt für Zwischendurch. Bei mir war es eher Ouzo, mit dem ich Zeus ein Jamas (Prost) zugerufen habe. Erst vor 100 Jahren wurde der Olymp erstmals bestiegen. Dieser Tag wird im Juni 2013 nun mit allerlei Veranstaltungen gefeiert. Doch wie gesagt, all zu viele deutsche Urlauber werden daran wohl nicht teilnehmen. „Wir befürchten einen Ausverkauf der Region“, erzählt Costas Panteris, Chef von Syrtaki Travel. Er arbeitet unter anderem als Partner für alltours. „Einige deutsche Reiseveranstalter haben das Gebiet schon aufgegeben“, sagt er. Die TUI etwa sei ganz weg, Lufthansa hat seine Flüge an den Star Alliance Partner Aegean übergeben. Es gibt immer wenige Flüge und das erhöht die Preise.</p>
<div id="attachment_5938" style="width: 670px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text"><em><strong>Das Kloster Ajion Panton &#8220;Varlaam&#8221; war schon Schauplatz für 007 James Bond. (Fotos: Honza Klein)</strong></em></p></div>
<p>Ein anderer Grund für die Skepsis mancher Urlauber – die Russen haben die Region für sich entdeckt. Von 40 Hotels mit mehr als 200 Betten sind bereits zehn in russischem Besitz. Tendenz steigend. Anderseits sind die russischen Urlauber für den Fremdenverkehr der Gegend unverzichtbar. Dies gilt übrigens für ganz Griechenland. Kamen etwa 2011 gut 140.000 Besucher allein mit alltours in das Land, so waren es im Sommer 2012 gerade mal noch 80.000. Inzwischen steigen die Zahlen wieder. Besonders Kreta und Rhodos erleben ein Comeback. Doch die Region Zeus’ schwächelt. „Ohne die Russen hätten wir das nicht Kompensieren können“, sagt Panteris. Jedoch sei den doch eher skeptischen Urlaubern gesagt – die Urlauber aus den Ländern der einstigen Sowjetunion sind längst nicht mehr die der Nachwendezeit. Diese Erfahrung habe ich übrigens kürzlich auch an der türkischem Riviera rings um Antalya gemacht. Ein deutscher Kegelklubausflug ist als Gast auch nicht die reine Freude. Doch das nur nebenbei.</p>
<a href="/wp-content/uploads/2013/05/Honza-1.jpg"></a> <em><strong>Großmutter Gertsou bietet eher große Portionen in ihrem 1925 gegründeten Restaurant Metoera im Ort Kalampaka unterhalb der Meteora Klöster.</strong></em>
<p>Wie schon erwähnt gibt es nur 40 Hotels mit mehr als 200 Zimmern an der etwa 70 Kilometer langen Olympischen Riviera. Das ist gerade für Ruhe suchende Touristen ein Vorteil. Breite Sandstrände und blaues Meer bieten den Rahmen für entspannte Urlaubstage. Außerdem haben Besucher der Region die Möglichkeit zu einem Ausflug zu einer der vielleicht spektakulärsten Klosteranlagen der Welt. Zwei Stunden Fahrt nach Norden und man ist bei den Meteora Klöstern. Für jeden James Bond Fan ein Muss. Roger Moore jagte hier in &#8220;For Your Eyes Only&#8221; Bösewichte. Das Stephanskloster ist das Einzige, das direkt mit dem Auto erreicht werden kann. Alle anderen erfordern einige hundert Treppenstufen. Eine Art Rundweg führt zu immer wieder spektakulären Aussichten auf die Klöster entweder von unten hinauf oder von oben herunter. Allerdings kann es für die einsam lebenden Mönche und die Nonnen in den zwei Frauenklösten recht laut werden in ihrer selbst gewählten Einsamkeit. Bis zu 4.500 Besucher kommen in der Saison pro Tag. Auf dem Rückweg sollte man unbedingt die Familie Gertsou besuchen. Die Großmutter steht in ihrem Restaurant Meteora hinter riesigen Töpfen und man sucht sich direkt in der Küche köstlichstes Lamm-, Hühner- oder Schweinefleisch oder Fisch aus. Anschließend sitzt man mit Blick auf die Felsen und genießt. Auch wenn das mit dem griechischen Wein dazu doch eher eine Schlagerlegende ist. So recht kann ich auch nach etlichen Reisen mit dem Traubensaft der Region nicht warm werden. Aber es gibt ja wie auch bereits erwähnt Ouzo.</p>
<p>Ein weiterer Ausflug könnte die Ausgrabungsstätte von Dion sein. Nicht weit von Litochoro entfernt. Eine Palastanlage aus dem 5. Jahrhundert vor Christi.„Ich habe eine Freund aus Deutschland, der kommt seit Jahren immer wieder hierher“, erzählt Costas Panteris zum Abschied. „Und jedes Mal sagt er mir, dass er wieder etwas neues entdeckt hat.“</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikel in Kooperation erstellt</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/urlaub-in-griechenland-auf-einen-kaffee-mit-zeus-co/10757">Urlaub in Griechenland: Auf einen Kaffee mit Zeus &#038; Co.</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/hklein">Honza Klein</a>.</p>
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