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	<title>BREITENGRAD53 &#124; Reise - Lifestyle - Blogazin &#187; Kroatien</title>
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		<title>Dalmatien überzeugt mit beeindruckender Landschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2014 05:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Honza Klein]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Dalmatien]]></category>

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		<description><![CDATA[Knochig, trotzig und irgendwie unbezwingbar steht der alte Olivenbaum inmitten des nachgebauten historischen Dorfes am Strand von Sibenik. Vor fast 800 Jahren hat er sein erstes Grün aus dem Boden gestreckt. Vieles hat Dalmatien seitdem erlebt. Viele haben über den Landstrich in der Mitte der adriatischen Ostküste geherrscht: Römer und Venezianer, Slaven, Franzosen und Österreicher, in unzähligen Buchten fanden Piraten]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcaps">K</span><strong>nochig, trotzig und irgendwie unbezwingbar steht der alte Olivenbaum inmitten des nachgebauten historischen Dorfes am Strand von Sibenik. Vor fast 800 Jahren hat er sein erstes Grün aus dem Boden gestreckt. Vieles hat Dalmatien seitdem erlebt. Viele haben über den Landstrich in der Mitte der adriatischen Ostküste geherrscht: Römer und Venezianer, Slaven, Franzosen und Österreicher, in unzähligen Buchten fanden Piraten ihren Unterschlupf. Es gehörte zu Jugoslawien und ist schließlich nun ein zur EU gehörender Teil Kroatiens.</strong></p>
<div id="attachment_12389" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-12389" src="/wp-cb53/uploads/2014/07/Unbenannt-2.jpg" alt="Krka Nationalpark" width="835" height="500" /><p class="wp-caption-text">Tausende Touristen kommen jährlich in den Krka Nationalpark. Auch Winnetou und Old Shatterhand waren schon da.</p></div>
<p>Alle diese Umbrüche scheint der Baum dort am Ufer teilnahmslos hingenommen zu haben. Wenn er doch erzählen könnte, denkt man sich. Scheint doch manches in dem Land wie zu der Zeit seiner ersten Triebe. Anderes modern und doch traditionell. Das macht wohl den Reiz der Region aus. Mehr als zwölf Millionen Touristen kommen Jahr für Jahr nach Kroatien. Immerhin hat jeder Vierte einen deutschen Ausweis. Damit zählt der Tourismus zur wichtigsten Einnahmequelle des Landes. Zu Recht möchte man meinen, wenn man ein paar Tage zwischen Bergen und Meer unterwegs war. Charmante, fast ein wenig aus der Zeit gefallene Städte wie Sibenik und Omis, ebenso historische wie moderne Orte wie Zadar und Split. Vor der Küste: 1.200 Inseln von denen lediglich 43 bewohnt sind, im Hinterland Dörfer und wildromantische Landschaften. Eine davon kennen sicherlich die Meisten. Aus den Karl May Verfilmungen. Im Krka Nationalpark waren einst <a title="Winnetou lebt: Auf den Spuren eines Kino-Helden" href="/winnetou-lebt-auf-den-spuren-eines-kino-helden/">Winnetou und Old Shatterhand</a> unterwegs. In fast unberührter Landschaft. Heute kommen die Touristen zu Tausenden. Die Wasserfälle bieten gerade im heißen Sommer willkommene Abkühlung. Überhaupt ist die Landschaft eines der staärksten Argumente für diese Region. Ein Meer klar wie ein Kristall, unberührte, menschenleere Buchten und wilde Berglandschaften, teilweise bis zur Meereskante.</p>
<div id="attachment_12391" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-12391" src="/wp-cb53/uploads/2014/07/Unbenannt-4.jpg" alt="Ein Fahrt an auf der Küstenstraße biete malerische Aussichten" width="835" height="504" /><p class="wp-caption-text">Ein Fahrt auf der Küstenstraße bietet malerische Aussichten.</p></div>
<p>Wie gesagt zählt der Tourismus inzwischen wieder zu den Einnahmequellen. Nach dem nun fast 20 Jahre vergangenen Krieg, bei dem es um die Neuordnung des einstigen Jugoslawiens ging, hat man sich wieder auf seine Stärken besonnen. Vor allem Tschechen und Polen bevölkern die Strände. Oder besser gesagt die Kies- oder Steinflächen am Ufer der Adria. Die Hotellandschaft bietet inzwischen mehr und mehr Luxus und damit auch ausgedehnte Poolanlagen. So ist Dalmatien inzwischen auch mit Kindern ein angesagtes Reiseziel. Nur eben ohne die Möglichkeit der Kleckerburg. Trotz etlicher neuer Hotels hat man nicht den Eindruck, dass hier, etwa wie an der spanischen Küste, die Landschaft darunter leidet. „Wir wollen und brauchen zwar den Tourismus, aber eben so, dass unsere Natur und unsere historischen Stätten nicht darunter leiden“, meint Josko Stella, Chef des dalmatinischen Tourist Boards.</p>
<h2>Kaiser Diokletian hat in Split täglich seinen Auftritt</h2>
<p>So hat etwa der Reiseveranstalter alltours sein Programm Jahr für Jahr ausgeweitet. Immerhin 1.800 Kilometer Küstenlinie erwarten die Gäste. Und in den Orten Dalmatiens finden sich unzählige mit dem Unesco-Welterbe-Zeichen. Eine kleine Anekdote am Rande, die eine Reiseleiterin erzählte. Einst begleitete sie eine Touristengruppe durchs Land und wies immer wieder darauf hin, das dieses und jenes unter Unesco-Schutz stünde. Daraufhin fragte ein Tourist: „Lebt denn der Herr Unesco noch?“ Die Reiseleiterin war Diplomatin genug nicht die Nationalität des Fragenden zu verraten.</p>
<div id="attachment_12392" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-12392" src="/wp-cb53/uploads/2014/07/Unbenannt-5.jpg" alt="Kaiser Diokletian hat in Split täglich seinen Auftritt" width="835" height="494" /><p class="wp-caption-text">Kaiser Diokletian hat in Split täglich seinen Auftritt.</p></div>
<p>Zu den besonderen Unesco-Stätten zählt in Split der Palast des römischen Kaisers Diocletians. Täglich mit der Mittagsglocke hat er seinen Auftritt und hunderte Touristen lassen ihre Kameras klicken. Viele von ihnen sind nur für ein paar Stunden hier. Längst ist Split und auch das weiter südlich gelegene Dubrovnik ein wichtiger Hafen für die Kreuzfahrtpiraten von heute. Sie drängen sich dann in den Gassen der Altstadt, kaufen Souvenirs – meist Olivenöl oder einheimischen Wein (dazu gleich noch mehr) und zahlen in der einheimischen Währung Kuna. Zwar ist Kroatien EU- Mitglied, doch noch mit eigener Währung. So schlecht finden das die Kroaten nicht. Befürchten sie doch mit dem Euro eine Verteuerung. So um die 600 Euro liegt das Monatseinkommen. Da fällt jeder Euro mehr an Ausgaben ins Gewicht. Kuna übrigens bedeutet Marder, weil man in früheren Zeiten mit Fellen gezahlt hat. Das Leben war für die Menschen Kroatiens nie leicht. Auch wenn man ihnen das kaum anmerkt. „Kroaten leben mehr Schein als Sein“, meint die Reiseführerin. 17 Prozent beträgt die Arbeitslosigkeit. Vor allem für Akademiker sei es schwer einen guten Job zu finden, erzählt sie. So haben allein in den vergangenen Krisenjahren mehr als 100.000 Kroaten das Land verlassen.</p>
<div id="attachment_12390" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-12390" src="/wp-cb53/uploads/2014/07/Unbenannt-3.jpg" alt="Von Omis aus kann man mit dem Boot auf dem Fluss Cetina das Hinterland erkunden" width="835" height="504" /><p class="wp-caption-text">Von Omis aus kann man mit dem Boot auf dem Fluss Cetina das Hinterland erkunden.</p></div>
<p>Vor allem Kanada und Australien war ihr Ziel. Auswanderung hat schon Tradition. Eben weil es wirtschaftlich nie einfach war. Viele kommen im Alter zurück und geben ihrem Land etwas zurück, indem sie zum Beispiel in neue Hotels investieren. Oder in den Weinbau. Der entwickelt sich in den vergangen Jahren mehr und mehr, und die Qualität des Rebensaftes ebenso. So kostet etwa eine Flasche &#8220;Zlatan Plavac Grand Cru&#8221; 80 Euro und ist mit einigen Preisen geadelt. Vor allem die Babic Traube und Plavac Maly werden gekeltert. Etwa von der Kellerei Jako Vino auf der Insel Brac. In gut einer Stunde ist man mit dem Schiff von Split aus hinüber gesetzt. Und plötzlich noch ein wenig entspannter. „Auf unseren Inseln ticken die Uhren anders“, lacht die Reiseleiterin. Etliche sind sogar heute noch schwer – das heißt nur einmal pro Woche – mit dem Schiff zu erreichen. Auf Brac nahe des Städtchens Bol findet sich einer der ganz wenigen Strände Dalmatiens. Fast in jedem Reiseführer ist das Stückchen Land namens Zlatni Rat (Goldenes Horn) zu bewundern. Ein Ausflug in die Berge lohnt, weil man vor dort den besten Blick auf die Naturschönheit und das sich ins Meer reckende Horn hat. Auffallend auch die vielen Kalksteinbrüche der Insel. Einige sind von oben unsichtbar. Erstecken sie sich doch teilweise bis 40 Meter unter der Meeresoberfläche. Dafür sind die Ergebnisse dessen was aus dem Stein geworden ist, um so bekannter. So wurde etwa Kalkstein von Brac für den Bau des Weißens Hauses in Washington und des Reichstages in Berlin verwandt. Überhaupt brachten die Kroaten vieles in die Welt. Leitet sich doch etwa der Begriff Krawatte vom österreichischen Krawat (Kroate) ab. Und damit zurück zum Wein.</p>
<div id="attachment_12388" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-12388" src="/wp-cb53/uploads/2014/07/Unbenannt-1.jpg" alt="Auf Brac ragt mit dem Goldenen Horn einer der wenige Sandstrände ins Meer" width="835" height="504" /><p class="wp-caption-text">Auf Brac ragt mit dem Goldenen Horn einer der wenige Sandstrände ins Meer</p></div>
<p>Zwar hat Weinbau eine lange Tradition, doch war die Qualität nie viel mehr als guter Hauswein. Dies ändert sich seit einigen Jahren Schritt für Schritt. Im Ausland allerdings ist dies kaum spürbar. Die Mengen sind für einen großen Export zu gering. 150.000 Flaschen füllt zum Beispiel Jako Vino jährlich ab. So lohnt der Griff zum einheimischen Wein um so mehr, wenn man in einem der vielen Restaurants einkehrt. Überhaupt ist das, was auf die Tische gelangt ein weiterer Grund für eine Reise: Fisch, Fleisch, viel Gemüse, sogar Froschschenkel. Alles ist frisch, ao dass man jedes Mal beim Blick zu seinem Nachbarn denkt: &#8220;Das hätte ich auch gern probiert.“ Also einfach mehrere Portionen auf den Tisch stellen lassen und los geht’s. Dazu dann eben einen guten Tropfen. Sollte dieser dann doch mal ein kalifornisches oder neuseeländisches Etikett haben – egal. Auch das verdanken wir Kroatien. So zählt Miljenko Grgic, der inzwischen Mike Grgich heißt, zu den Pionieren des kalifornischen Weinbaus. Zusammen mit Robert Mondavi legte er viele Grundsteine für den heutigen Erfolg des kalifornischen Weines. Ebenso der neuseeländische Weinbau. Auch er verdankt seinen Anfängen Weinkennern aus Kroatien. Einige von ihnen bringen nun ihre Erfahrungen zurück. Ach wenn viele von Ihnen weiter fern der Heimat leben bleiben. „Im Sommer kommen fast alle hierher“, erzählt die Reiseleiterin. Der Touristik-Chef ergänzt: „Warum soll ich woanders Urlaub machen? Es ist so schön hier.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;"><em>Hinweis: Der Autor wurde von Alltours zu der Reise eingeladen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Winnetou lebt: Auf den Spuren eines Kino-Helden</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2014 12:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Liane Ehlers]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Old Shatterhand]]></category>
		<category><![CDATA[Winnetou]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 150 Kilometer Wanderwege durchziehen den Nationalpark Paklenica, der für seine wunderschönen Canyons und ausgezeichneten Kletterouten bekannt ist. Wir ziehen es vor, mit Jeeps die über 1400 Meter Höhenunterschied zu überwinden, um zu einigen Drehorten der Winnetou-Filme zu gelangen. Starigrad/Paklenica &#8211; Bei der Jeep-Fahrt durch den kroatischen Nationalpark werden Jugenderinnerungen wach. Noch nie war ich Winnetou (Pierre Brice), dem Schwarm]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcaps">Ü</span><strong>ber 150 Kilometer Wanderwege durchziehen den Nationalpark Paklenica, der für seine wunderschönen Canyons und ausgezeichneten Kletterouten bekannt ist. Wir ziehen es vor, mit Jeeps die über 1400 Meter Höhenunterschied zu überwinden, um zu einigen Drehorten der Winnetou-Filme zu gelangen.</strong></p>
<p>Starigrad/Paklenica &#8211; Bei der Jeep-Fahrt durch den kroatischen Nationalpark werden Jugenderinnerungen wach. Noch nie war ich Winnetou (Pierre Brice), dem Schwarm meiner Jungend, so nah. Seit etwa zehn Jahren hat Kroatien den Winnetou-Tourismus so richtig entdeckt. Tausende Fans kommen jedes Jahr – manche sogar für zwei Wochen -, nur um an den Film-Drehorten auf den Spuren ihres Idols zu wandeln. Die meisten sind über 50.</p>
<div id="attachment_12360" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-12360" src="/wp-cb53/uploads/2014/07/Kroatien-Winnetou-176.jpg" alt="Kroatien-Winnetou 176" width="835" height="469" /><p class="wp-caption-text">Blick vom Plateau auf den tief eingeschnittenen Canyon des Flusses Zrmanja. Hier wurden Winnetou und Old Shatterhand Blutsbrüder.</p></div>
<p>Vom Paklenica-Motel, wo in den 60er-Jahren die Filmstars wohnten und wo sich seit 2009 ein Winnetou-Museum befindet, starten wir. Vor zwei Jahren hat Winnetou-Darsteller Pierre Brice mit seiner Frau Hella dort vorbei geschaut, 2013 kam Marie Versini (Nscho-tschi, Winnetous Schwester) zu Besuch und diesem Jahr Hollywood-Ikone Elke Sommer (sie spielte die weibliche Hauptrolle in „Unter Geiern“). Stolz zeigt uns Museumsführer Zvonimir Cubelic (38) das Original-Schlafzimmer von Karin Dor (Ribanna, Winnetous große Liebe). Über 40 Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten ist Zvonimir eigentlich die „Generation nach Winnetou“, aber er kennt alle elf Filme der Serie, sieben wurden in dieser Region gedreht.</p>
<div id="attachment_12364" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-12364" src="/wp-cb53/uploads/2014/07/Kroatien-Winnetou-154.jpg" alt="Kroatien-Winnetou 154" width="835" height="469" /><p class="wp-caption-text">Mit dem Jeep auf steilen Straßen unterwegs</p></div>
<h2>Endlich erreichen wir den Kult-Ort</h2>
<p>Nachdem Zvonimir uns noch einmal Martin Böttchers berühmte Winnetou-Melodie von seinem Handy vorgespielt hat, geht es in fünf Jeeps über Schotterpisten und scharfe Haarnadelkurven zügig bergauf zu den Drehorten. Marin Marasovic, Chef-Guide und Besitzer einer Foto-Safari-Agentur, gibt das Tempo vor. Immer wieder halten wir für einen Fotostopp mit wunderbaren Ausblicken auf eine atemberaubende Berglandschaft, Küste und Meer, treffen auf wilde Pferde und werden in einer Koba mit einem landestypischen Mittagessen verwöhnt.</p>
<p>Dann endlich erreichen wir den Kult-Ort. Es ist wohl eines der berühmtesten Bilder der Winnetou-Filme, wenn nicht gar der deutschen Filmgeschichte: Der schroffe Felsen des Velebit-Massivs im Paklenica Nationalpark (Dalmatien), vor dem sich die Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand (Lex Barker) in „Winnetou III“ gleich zu Anfang des Films die Hand reichen.</p>
<div id="attachment_12361" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-12361" src="/wp-cb53/uploads/2014/07/Kroatien-Winnetou-167.jpg" alt="Kroatien-Winnetou 167" width="835" height="469" /><p class="wp-caption-text">Der Kult-Ort: Marin Marasovic hält zum Vergleich ein Buch mit dem berühmten Bild in die Höhe.</p></div>
<p>Marin Marasovic hält zum Vergleich ein Buch mit dem berühmten Bild in die Höhe. Kein Teilnehmer der Jeep-Tour will sich dieses Foto-Motiv entgehen lassen. Auf der Wiese, am Fuß des Kraters vor dem Felsen, wo die traurige Szene des Sterbens von Nscho-tschi in den Armen von Old Shatterhand gedreht wurde, sind noch Überreste der steinernen Gräber von Apatschen-Häuptling Intschu-tschuna (Winnetous Vater) und Nscho-tschi zu sehen. Allerdings haben Touristen einige Steine mitgehen lassen. Auch das legendäre Filmplakat für „Winnetou I“ wurde dort aufgenommen. Weiße und Indianer haben sich in der Region viele blutige (Film-)Kämpfe geliefert.</p>
<h2>Minen-Warnschilder aus dem Krieg stehen am Straßenrand</h2>
<p>Der Rückweg ist weniger steil, die Straße etwas komfortabler. Gelegentlich sehen wir am Straßenrand Minen-Warnschilder für die angrenzenden Zonen. Auch wenn der Krieg gegen Serbien in den 90er-Jahren schon eine Weile zurückliegt, noch sind nicht alle Gebiete komplett geräumt. „50 Männer aus der Region sind hier gefallen“, erzählt Marin Marasovic, als wir an einer kleinen Kapelle anhalten. Die Kroaten blicken optimistisch in die Zukunft, vor allem in die touristische, aber die echten Kriegswunden werden noch länger brauchen, bevor sie ganz verheilt sind.</p>
<p>[tabs slidertype=&#8221;top tabs&#8221;] [tabcontainer] [tabtext]<strong>Anreise</strong>[/tabtext] [tabtext]<strong>Hotel</strong>[/tabtext] [tabtext]<strong>Ausflüge</strong>[/tabtext] [tabtext]<strong>Weitere Infos</strong>[/tabtext] [/tabcontainer] [tabcontent] [tab]Germanwings fliegt von verschiedenen Flughäfen in Deutschland nach Zadar. Vom Flughafen bis zum Falkensteiner Hotel &amp; Spa Iadera sind es nur 23 Kilometer.[/tab] [tab]Das Fünf-Sterne-Haus Falkensteiner Hotel &amp; Spa Iadera liegt an der Spitze der privaten Halbinsel Punta Skala, nur 12 km von Zadar entfernt am Meer. Der große Wellness-, Beauty- und Fitnessbereich mit mehr als 6.000 m² und das Acquapura Spa bieten eine hervorragende Möglichkeit zur Entspannung. Das Hotel ist Mitglied von The Leading Hotels of the World.[/tab] [tab]Die Fahrtzeit bis zum Nationalpark Paklenica dauert etwa 40 Minuten, die Fahrt nach Zadar ca. 15 Minuten. In der Stadt aus dem 14. Jahrhundert haben Byzantiner, Griechen und Römer ihre bis heute sichtbaren Spuren hinterlassen. Zadar liegt in unmittelbarer Nähe von sechs Nationalparks. Vor der Zadars Küste erstreckt sich das blaue Meer der Adria mit über tausend kleinen Inseln.[/tab] [tab]www.visitzadar.net</p>
<p>www.tzzadar.hr</p>
<p>www.falkensteiner.com</p>
<p>www.rivijera-paklenica.hr</p>
<p>www.hotel-rajna.com[/tab] [/tabcontent] [/tabs]</p>
<p>Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung von TUI, Kroatischem Fremdenverkehrsamt und <a href="http://www.falkensteiner.com" target="_blank" rel="nofollow">Falkensteiner Hotel &amp; Spa Iadera</a>.</p>
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		<title>Mein Olivenbäumchen steht auf „Krk“ in Kroatien</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 10:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Greta Pasemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich gerade fragt, was dieser Name wohl zu bedeuten hat, steht damit sicher nicht alleine. Man könnte meinen, dass es sich bei „Krk“ um eine besondere Bodenmischung handelt, aber weit gefehlt. „Krk“ befindet sich im mediterranen Kroatien und es handelt sich hierbei um eine sehr hübsche Insel. Sie ist bekannt für ihren Sonnenreichtum und deshalb wundert es mich auch]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer sich gerade fragt, was dieser Name wohl zu bedeuten hat, steht damit sicher nicht alleine. Man könnte meinen, dass es sich bei „Krk“ um eine besondere Bodenmischung handelt, aber weit gefehlt. „Krk“ befindet sich im mediterranen Kroatien und es handelt sich hierbei um eine sehr hübsche Insel. Sie ist bekannt für ihren Sonnenreichtum und deshalb wundert es mich auch gar nicht, dass ich dort vor neunzehn Jahren mein Lieblings-Olivenbäumchen gefunden habe.</strong></p>
<p><strong><a href="/wp-cb53/uploads/2013/03/Kroatien.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5705" alt="Kroatien" src="/wp-cb53/uploads/2013/03/Kroatien.jpg" width="530" height="440" /></a></strong><br />
<strong><br />
Alles fing am ersten Samstag im September 1994 an.</strong> Denn das war das Datum an dem meine Eltern mich und meinen Bruder samt Gebäck verluden und wir vier uns gemeinsam auf dem Weg in unseren ersten großen Familienurlaub in den sonnigen Süden machten. Entsprechend aufgeregt waren wir alle. Angekommen am Treffpunkt zur Busabfahrt, bezogen wir auch ziemlich bald neben einer bunten Mischung aus Eltern, Kindern und Rentnern unsere Plätze für die nächsten Stunden. Eine Zwischenübernachtung später und zweiundsechzig Wiederholungen der Klassiker „Weiße Rosen aus Athen“  und  „Schön war die Zeit“ erreichten wir leicht übernächtig aber glücklich unser Ziel „Krk“.</p>
<p>Schon bei Aussteigen schlug uns die laue Sommerluft entgegen. <strong>Der Geruch der Pinienwälder machte sich breit und zauberte ein glückliches Lächeln auf unsere Gesichter</strong>. Unsere günstige private Ferienwohnungen in Kroatien lag perfekt, einen Katzensprung vom kristallklaren Wasser der Adria entfernt. Nur ein kleines Pinienwäldchen trennte uns vom Wasser. So machten wir uns auch direkt nach dem Einchecken auf den Weg zu unserem ersten Spaziergang. Zwischen den teils sehr schroffen Felswänden und Plateaus genossen wir den Anblick der Fischer bei der Arbeit. Zum ersten Mal in meinem Leben <strong>sah ich einen kleinen Hai</strong> und nicht nur das. Denn auf dem Rückweg von der blauen <strong>Adria begegnete ich dem ersten wildwachsenden Olivenbäumchen meines Lebens</strong>. In freier Natur! Bis heute hat mich dieser kurze Moment so nachhaltig beeindruckt, dass das Olivenbäumchen für mich nach wie vor als Synonym für meine Liebe zum Reisen steht. Und ich finde: Jeder sollte ein Olivenbäumchen haben! Hoffentlich führt meins mich wieder nach Kroatien.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Foto:</strong> Roger Mladek  / pixelio.de</p>
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