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	<title>BREITENGRAD53 &#124; Reise - Lifestyle - Blogazin &#187; Laos</title>
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		<title> &#187; Laos</title>
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		<title>Laos: Zum Neujahrsfest kommen die Schutzgeister</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Feb 2014 07:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Liane Ehlers]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Luang Prabang]]></category>
		<category><![CDATA[Mekong]]></category>
		<category><![CDATA[Mönche]]></category>

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	<a href="/laos-zum-neujahrsfest-kommen-die-schutzgeister/11476"><img title="Laos Moenche Titel" src="/wp-content/uploads/2014/02/Laos-Moenche-Titel.jpg" alt="Laos Moenche Titel" width="200" height="60" /></a>
	</div>
<p>	Einmal im Jahr, zum laotischen Neujahrsfest im März/April, explodiert Luang Prabangs Bevölkerung geradezu. Zum Feiern des Pie Mai kommen nicht nur die Schutzgeister aus den Wats (Tempeln) der alten Königsstadt, sondern auch viele auswärts arbeitende Laoten nach Hause. Ein nasser, fröhlicher Umzug durch die Altstadt ist der Höhepunkt des dreitägigen Festes. Es ist 5.30 Uhr. Morgendlicher Dunst liegt über den</p>
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	<a href="/laos-zum-neujahrsfest-kommen-die-schutzgeister/11476"><img title="Laos Moenche Titel" src="/wp-content/uploads/2014/02/Laos-Moenche-Titel.jpg" alt="Laos Moenche Titel" width="200" height="60" /></a>
	</div>
	<p><strong>Einmal im Jahr, zum laotischen Neujahrsfest im März/April, explodiert Luang Prabangs Bevölkerung geradezu. Zum Feiern des Pie Mai kommen nicht nur die Schutzgeister aus den Wats (Tempeln) der alten Königsstadt, sondern auch viele auswärts arbeitende Laoten nach Hause. Ein nasser, fröhlicher Umzug durch die Altstadt ist der Höhepunkt des dreitägigen Festes.</strong></p>
<div id="attachment_11488" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Höhepunkt an Pie Mai: der Umzug am dritten Tag des Neujahrsfestes durch die Altstadt von Luang Prabang. Dann kommen die Schutzgeister aus den Wats.</p></div>
<p>Es ist 5.30 Uhr. Morgendlicher Dunst liegt über den bewaldeten Hügeln, dem Mekong und Luang Prabang, der ehemaligen Königsstadt in Laos‘ Norden. Wir müssen uns beeilen, um die 80 Steinstufen vom Schiffsanleger der „Mekong Sun“ zur Straße hinaufzusteigen, wenn wir am traditionellen Almosengang der Mönche teilnehmen wollen. Geschafft! Die Crew der „Mekong Sun“, die für sechs Tage unser schwimmendes Hotel ist, hat an der Hauptstraße Plätze reserviert und hält kleine Körbchen mit gekochtem Klebereis bereit.</p>
<div id="attachment_11479" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Jeden Morgen bei Sonnenaufgang: Mönche sammeln ihre Nahrung ein</p></div>
<p>In einer Reihe mit Anwohnern und Händlern, die den Mönchen einen Klumpen Reis und andere Lebensmittel in ihre Sammelgefäße legen, knien wir auf dem Bürgersteig. Ohne uns anzublicken, gehen die Mönche in ihren hellorange leuchtenden  Gewändern – die älteren zuerst, die Novizen zum Schluss – schnell an uns vorbei. Jeden Tag marschieren sie bei Sonnenaufgang vom  Wat  Xieng Thong zum Wat Mai Richtung Morgenmarkt, wo die Bauern und Handwerker aus dem  Umland ihre landwirtschaftlichen Produkte anbieten.</p>
<p>Auch wir machen uns auf den Weg zum Markt. Die Straße  führt vorbei  am ehemaligen Königspalast Ho Kham, der 1904 erbaut und bis 1975 von der königlichen Familie bewohnt wurde. Heute strömen hunderte Touristen auf das imposante Anwesen, das seit vielen Jahren Nationalmuseum ist.</p>
<div id="attachment_11480" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Heute Museum: der ehemalige Königspalast in Luang Prabang</p></div>
<p>Mit 35 Klöstern und Tempelanlagen sowie 2000 Mönchen ist die 80.000-Einwohner-Stadt  das buddhistische Zentrum am Mekong. Der Wat Xieng Thong, der 1560 erbaut wurde, ist der älteste und wichtigste Tempel. Als einziger in Luang Prabang blieb er von Plünderungen und Zerstörungen verschont. „Dort lebt der oberste Abt. Mick Jagger ist mit ihm befreundet und schon öfter zu Besuch  gewesen“, erzählt unser Guide Jong Xou.</p>
<p>Aber nicht nur bei Prominenten ist Luang Pranbang, das zum Weltkulturerbe der Unesco gehört, mittlerweile Kult. Der gut florierende Tourismus sorgt dafür, dass Häuser restauriert wurden und als noble Hotels, Pensionen für Backpacker aller Altersgruppen und schicke Restaurants genutzt werden. Die malerische Altstadt mit ihren 600 unter Denkmalschutz stehenden Häusern beeindruckt durch eine Melange aus französischen Kolonialen-Bauten und traditioneller Klosterarchitektur.</p>
<h2>Viele kleine Geschäfte haben sich angesiedelt</h2>
<p>Viele kleine Geschäfte haben sich angesiedelt. Laotisches Kunsthandwerk, Antiquitäten, Silberschmuck, handgewebte Seiden- und Baumwollschals, Kleidung  sowie Kreationen aus handgeschöpftem Reispapier findet man dort und auf dem Nachtmarkt, wo die Bewohner der Bergdörfer jeden Abend ihre Handarbeiten feilbieten.</p>
<p>Fast alles, was man in Luang Prabang kaufen kann, wird von Frauen in Handarbeit hergestellt, wie wir während unserer Kreuzfahrt mit der „Mekong Sun“ durch Laos‘ Norden  und dem Besuch verschiedener Dörfer feststellen können.  Die uralten Webstühle sind aus Holz, das Reispapier wird im Bottich auf einem offenen Feuer gekocht, die Lao-Lao-Destille wirkt abenteuerlich,  aber der Reisschnaps schmeckt vorzüglich. Die Männer fangen Fische für die Märkte der alten Königsstadt.</p>
<div id="attachment_11481" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Reise in die Vergangenheit: Die Webstühle sind aus Holz.</p></div>
<p>Unsere Reise führt uns durch einsame Natur, wilde Mondlandschaften aus Felsen und Sandbänken sowie tropische Wälder und in Dörfer der unterschiedlichsten ethnischen Gruppen. An vielen Bergen hat Brandrodung ihre Spuren hinterlassen.</p>
<p>Zu einem der schönsten Ausflugsziele nahe Luang Prabang, etwa 30 Kilometer nördlich, gehören die berühmten Pak-Ou-Höhlen in einer steilen Felswand aus Kalkstein. Im Innern finden sich weit über 1000 Buddha-Figuren, die von Gläubigen aufgestellt wurden.</p>
<div id="attachment_11483" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Navigation wie bei Mark Twain auf dem Mississippi: Felsen ragen bei Niedrigwasser aus dem Mekong. Der Wasserstand ändert sich ständig.</p></div>
<p>Am Vorabend zum großen Pie-Mai-Umzug in Luang Prabang legen wir mit der „Mekong Sun“ an einer Sandbank an. Unsere Reiseleitung hat die Dorfbevölkerung vom gegenüberliegenden Ufer eingeladen, mit uns zu feiern. Das laotische Neujahrsfest ist eine sehr nasse Angelegenheit: Das Schenken von Blumengestecken und Umbinden von weißen Baumwollbändchen, das Steigenlassen von Papierlaternen, aber vor allem das Bespritzen mit Wasser gehören zur traditionellen Baci-Zeremonie, die Glück bringen soll. Durch das Wasser, wird  alles Schlechte des vergangenen Jahres fortgespült.</p>
<h2><b></b><b>Reise-Informationen auf einen Blick</b></h2>
<p><strong>Anreise:</strong> Verschiedene Airlines fliegen von Deutschland aus nach Hanoi oder Bangkok. Mit Vietnam- oder Lao Airlines geht es weiter nach Laos und Kambodscha.</p>
<p><strong>Rundreise:</strong> Die beschriebene Mekong-Fahrt ist Teil einer Rundreise durch  Kambodscha und Laos. Der Reisepass muss noch sechs Monate gültig sein, Visa sind erforderlich. Der Veranstalter ist bei der Beschaffung behilflich.</p>
<p><strong>Die Schiffe:</strong> Das Boutique-Schiff  <strong>„Mekong Islands“</strong> wurde 2009 in Laos gebaut und hat nur elf Gästekabinen auf zwei Decks. Es befährt den südlichen Teil des Mekong in Laos.</p>
<p>Die <strong>„Mekong Sun“</strong> wurde 2006 gebaut, hat 14 Gästekabinen und befährt den nördlichen Mekong bis ins „Goldene Dreieck“, wo Laos, Myanmar und Thailand aneinander grenzen.</p>
<h2>Weitere Texte zur Reise durch Laos</h2>
<p><a title="Abenteuer Mekong – Jede Reise ist eine Pionierfahrt" href="/abenteuer-mekong-jede-reise-ist-eine-pionierfahrt/">Abenteuer Mekong – Jede Reise ist eine Pionierfahrt</a></p>
<p style="text-align: right;"><em>Hinweis: Diese Reise wurde unterstützt von „<a href="http://www.lernidee.de" target="_blank" rel="nofollow">Lernidee</a>“.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/laos-zum-neujahrsfest-kommen-die-schutzgeister/11476">Laos: Zum Neujahrsfest kommen die Schutzgeister</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/lehlers">Liane Ehlers</a>.</p>
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		<title>Abenteuer Mekong – Jede Reise ist eine Pionierfahrt</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 11:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Liane Ehlers]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Mekong]]></category>
		<category><![CDATA[Mekong Island]]></category>
		<category><![CDATA[Vientiane]]></category>

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		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/abenteuer-mekong-jede-reise-ist-eine-pionierfahrt/11452"><img title="Laos Abenteuer Mekong – Jede Reise ist eine Pionierfahrt" src="/wp-content/uploads/2014/02/Folie-Laos.jpg" alt="Laos Abenteuer Mekong – Jede Reise ist eine Pionierfahrt" width="200" height="60" /></a>
	</div>
<p>	Wer den Mekong, die „Mutter aller Wasser“, noch in seiner wilden Form erleben will, muss sich beeilen. Ist der Staudamm für das Xayaburi-Kraftwerk zwischen Luang Prabang und der Hauptstadt Vientiane erst einmal fertig, ist nichts mehr wie es war. Ich war mit der „Mekong Island“ im Süden des Landes auf Asiens Lebensader unterwegs. 1.260 Megawatt Strom für das Nachbarland Thailand</p>
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	<div>
	<a href="/abenteuer-mekong-jede-reise-ist-eine-pionierfahrt/11452"><img title="Laos Abenteuer Mekong – Jede Reise ist eine Pionierfahrt" src="/wp-content/uploads/2014/02/Folie-Laos.jpg" alt="Laos Abenteuer Mekong – Jede Reise ist eine Pionierfahrt" width="200" height="60" /></a>
	</div>
	<p><strong>Wer den Mekong, die „Mutter aller Wasser“, noch in seiner wilden Form erleben will, muss sich beeilen. Ist der Staudamm für das Xayaburi-Kraftwerk zwischen Luang Prabang und der Hauptstadt Vientiane erst einmal fertig, ist nichts mehr wie es war. Ich war mit der „Mekong Island“ im Süden des Landes auf Asiens Lebensader unterwegs.</strong></p>
<div id="attachment_11460" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Reisbauern bei der Arbeit: Noch sind die Felder durch regelmäßige Überschwemmungen fruchtbar.</p></div>
<p>1.260 Megawatt Strom für das Nachbarland Thailand soll das Wasserkraftwerk, das ein Pilotprojekt ist, voraussichtlich ab 2019 erzeugen. Insgesamt elf Staudämme sind auf dem Mekong-Unterlauf geplant. Die Menschen in Laos, Kambodscha und Vietnam fürchten um den Fischfang und ihre Felder, die bislang durch regelmäßige Überschwemmungen sehr fruchtbar waren. Ganze Dörfer wurden für das Großprojekt bereits umgesiedelt.</p>
<h2><b>Asiens Lebensader durch Staudämme bedroht</b></h2>
<p>Umweltschützer und Anrainer-Staaten protestieren seit Jahren gegen die Pläne der laotischen Regierung in Vientiane, weil die Dämme verheerende Folgen für das Ökosystem haben können. Ob die Fische mit Hilfe von Fischtreppen ihre Laichplätze finden werden, kann niemand garantieren. Dabei sind Fischfang und Aquakultur am Mekong-Unterlauf  die wichtigste Nahrungsquelle für 60 Millionen Menschen.</p>
<p>Noch immer ist eine Reise auf dem Mekong eine Pionierfahrt und ein Stück Abenteuer. Der längste Strom Asiens ist nicht vermessen und der Wasserstand kann von einem Tag zum anderen um bis zu zwei Meter variieren. Vor allem, wenn die Chinesen am Oberlauf  des Mekong ihre Staudämme nach eigenem Gusto öffnen oder schließen.</p>
<div id="attachment_11462" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Kapitän Si Keo „liest“ die Wasseroberfläche des Mekong.</p></div>
<h2><b>Fahrt in Schlangenlinien </b></h2>
<p>Kapitän Si Keo fährt Schlangenlinien auf dem Mekong, von einem Ufer zum anderen, aber er ist nicht betrunken &#8211; im Gegenteil! Der 53jährige und der zweite Kapitän der „Mekong Islands“, Thon Phan, blicken hochkonzentriert auf die Wasseroberfläche, sie „lesen“ das Wasser. Die erfahrenen Männer haben jahrzehntelang große Reisfrachter über die laotische Lebensader gesteuert, bevor sie vor einigen Jahren auf  das Flusskreuzfahrtschiff „Mekong Islands“  kamen, um Touristen auf komfortable Weise mit dem Boutique-Schiff des deutschen Reise-Veranstalters „<a href="http://www.lernidee.de" target="_blank" rel="nofollow">Lernidee</a>“ durch die einzigartige, unberührte Naturwelt in Laos‘ Süden zu schippern.</p>
<p>Besonders zum Ende der Trockenzeit im März/April sind die Kapitäne stark gefordert,  denn dann schauen hunderte Felskuppen  aus dem Wasser. Gefährlicher aber sind die, die ähnlich einem Eisberg nicht zu sehen sind. Doch die beiden Männer kennen den größten Strom Südostasiens  mit seinen Strudeln wie ihre Westentasche.<i> </i></p>
<div id="attachment_11455" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Buntes Treiben in den Markthallen von Pakse.</p></div>
<h2><b>Land der eine Million Elefanten </b></h2>
<p>Wir sind in der Provinzhauptstadt Pakse an Bord gegangen und  flussabwärts in Richtung 4000 Inseln unterwegs. Der Weg auf dem Wasser ist in Lane Xang, dem „Land der eine Million Elefanten“ wie Laos bis 1975 hieß, der bequemste, um die Demokratische Volksrepublik zu erkunden. Zwar gibt es die Nationalstraße 13, die von der südchinesischen  Grenze bis nach Kambodscha führt, doch die ähnelt oft einer Schotterpiste. 300 Kilometer in zehn Stunden sind normal. Autofahren ist gefährlich, und Busse sind nicht zuverlässig. Eine Eisenbahn gibt es nicht.<i> </i></p>
<p>Erstes Ziel unserer Entdeckungsreise in Richtung Süden ist Champasak, früher Sitz der Könige. Nach einem ausgiebigen Frühstück an Deck der „Mekong Islands“, die für sechs Tage unser Zuhause ist,  warten dort zwei große Tuk Tuks, um uns zu den Ruinen des Wat Phu zu bringen (Wat = Tempel).<i><br />
</i></p>
<div id="attachment_11465" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Ein Erbe der Khmer aus dem 8. bis 13. Jahrhundert: Die Tempelanlage Wat Phu wurde als Shiva-Heiligtum gebaut, die Buddha-Figuren kamen erst später dazu.</p></div>
<p>Schon von weitem ist der 1200 Meter hohe Lingaparvat-Berg zu sehen. Die Tempelanlage am Fuße der Erhebung ist ein Relikt des großen Khmer-Reiches, aus dem 8. bis 13. Jahrhundert und älter als die in Angkor. Seit 2001 gehört die ursprünglich als Shiva-Heiligtum gebaute Anlage zum Weltkulturerbe der Unesco. Die Buddha-Figuren sind erst in späteren Zeiten hinzugekommen.</p>
<p>Am Ende eines Prozessionsweges führt  eine steile  Sandsteintreppe mit über 100 Stufen hinauf in ein kleines Hauptheiligtum. Schöne hinduistische Reliefarbeiten mit den berühmten Khmer-Apsaras (himmlische Tänzerinnen) und mythologischen Darstellungen machen die Anstrengungen des   Aufstiegs schnell vergessen.</p>
<div id="attachment_11463" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Die Khon-Wasserfälle sind die wasserreichsten Asiens: Die Expedition der Franzosen scheiterte dort.</p></div>
<h2><b>Kolonialherren scheitern an Wasserfällen</b></h2>
<p>Am nächsten Morgen fahren wir mit der „Mekong Islands“ weiter Richtung kambodschanische Grenze. Schon bald ist der Wasserstand so niedrig, dass wir auf zwei kleine traditionelle laotische Boote umsteigen müssen, um ins Herz der 4000 Inseln zu gelangen, dort wo der Mekong 14 Kilometer breit wird. Zwei davon besichtigen wir: Don Khone und Don Det.</p>
<p>Auf Don Khone erinnern die Eisenbahnbrücke und die dazu gehörende verrostete Lokomotive an die Mekong-Expedition der französischen Kolonialherren (1866-1868). Eigentlich hatten die Franzosen den Mekong als Transportweg von Südchina bis zum Delta in Vietnam nutzen wollen, doch an den tosenden Wasserfällen Li Phi und Khone Pha Phaeng zerplatzten ihre Träume wie Luftballons. Der Versuch, Schiffe per Eisenbahn über Land zu transportieren, scheiterte ebenfalls<i>.</i></p>
<p>Die Wasserfälle verhindern auch unsere Weiterfahrt, wir müssen zurück. Mit dem Tuk Tuk fahren wir zum Elefantencamp in Kiet Ngong, einem Dorf der Tieflandlaoten. Die Bewohner feiern gerade ein Richtfest, und mit diesem unvergleichlichen  laotischen Lächeln laden sie uns zum Mitfeiern, Tanzen und Trinken ein. Lao-Lao heißt das  Nationalgetränk, ein Reisschnaps, echt lecker!</p>
<p>Zum Barbecue am Abschiedsabend legt Kapitän Si Keo mit der „Mekong Islands“ an einer Sandbank an. Ein friedliches Postkarten-Idyll: Die knallrote Sonne versinkt hinter den Bäumen, während die Fischer auf dem Fluss ihre Netze einholen. Noch scheint die Welt in Ordnung zu sein …</p>
<h2>Weitere Texte zur Reise durch Laos</h2>
<p><a href="/laos-zum-neujahrsfest-kommen-die-schutzgeister/" title="Laos: Zum Neujahrsfest kommen die Schutzgeister">Laos: Zum Neujahrsfest kommen die Schutzgeister</a></p>
<p style="text-align: right;"><em>Hinweis: Diese Reise wurde unterstützt von „<a href="http://www.lernidee.de" target="_blank" rel="nofollow">Lernidee</a>“.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/abenteuer-mekong-jede-reise-ist-eine-pionierfahrt/11452">Abenteuer Mekong – Jede Reise ist eine Pionierfahrt</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/lehlers">Liane Ehlers</a>.</p>
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		<title>Laos: Kein Land für ungeduldige Touristen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 08:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Pasemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Rundreise]]></category>

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		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/laos-kein-land-fur-ungeduldige-touristen/4916"><img title="Dschungelwasserfall in Laos" src="/wp-content/uploads/2012/11/laos.jpg" alt="Dschungelwasserfall in Laos" width="200" height="108" /></a>
	</div>
<p>	Sucht man einen Ort, an dem nicht viel los ist, der aber vor Ursprünglichkeit und grüner Natürlichkeit protzt, ist man in Laos genau richtig. Das „Jewel of the Mekong“ ist kein Urlaubsland für ungeduldige Touristen. Aber ein idealer Startpunkt für eine Rundreise durch eine andere Welt. Laos liegt in Südostasien und grenzt an Vietnam, China, Thailand und an Kambodscha. In</p>
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	<div>
	<a href="/laos-kein-land-fur-ungeduldige-touristen/4916"><img title="Dschungelwasserfall in Laos" src="/wp-content/uploads/2012/11/laos.jpg" alt="Dschungelwasserfall in Laos" width="200" height="108" /></a>
	</div>
	<p style="text-align: center;"></p>
<p><strong>Sucht man einen Ort, an dem nicht viel los ist, der aber vor Ursprünglichkeit und grüner Natürlichkeit protzt, ist man in Laos genau richtig. Das „Jewel of the Mekong“ ist kein Urlaubsland für ungeduldige Touristen. Aber ein idealer Startpunkt für eine Rundreise durch eine andere Welt.</strong></p>
<p>Laos liegt in Südostasien und grenzt an Vietnam, China, Thailand und an Kambodscha. In Laos gibt es einfach nichts Aufregendes: keine großen Straßen, keine Autobahnen, keine Industrie, kaum Eisenbahn, keine Wolkenkratzer und auch keine Ambition größere Siedlungen zu bauen. Doch was Laos zu bieten hat, sind atemberaubende Landschaften und unglaublich viel Geschichte. Wie zum Beispiel die einstige Hauptstadt des laotischen Königreiches Luang Prabang mit den heiligen Grotten von Pak Ou oder den Kuang Si Wasserfall.</p>
<p>Absolut sehenswert auch die charmante „Kleinstadt“ Vientiane, die seit 1975 Hauptstadt von Laos ist und auf Lao „Vieng Chan“ heißt, was so viel wie die „Stadt des Mondes“ bedeutet. In der Stadt leben etwa 350.000 Einwohner und sie gilt als das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes.</p>
<p>Das Nachbarland Kambodscha liegt am Golf von Thailand und wird geprägt von Gebirgen, Landschaft und dem Mekong, einem der zehn längsten Flüsse der Welt, der sich auch durch Laos schlängelt. Die Hauptstadt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phnom_Penh" target="_blank">Phnom Penh</a> liegt im Süden des Landes am Tonle Sap, einem Ausläufer des Mekong. Absolut sehenswert in der Stadt ist die Vielfalt an Geschichte, die vom Wat Phnom , einem spirituellen Zentrum auf einem ca. 27 m hohen künstlichen Hügel, einem Königspalast mit Thronhalle und Silberpagode sowie dem Zentralmarkt (Phsar Thmei), ein einzigartiges Art-Déco-Gebäude und vielen französischen Kolonialvillen bis zum Königspalast aus dem 19. Jahrhundert reicht.</p>
<p>Fährt man weiter auf der Rundreise durch Laos, Kambodscha und Vietnam kommt man am Ende in Vietnam an, einem weiteren unterschätzen Urlaubsland in Asien. Über Vietnam gibt es bereits einen Artikel von mir: <a href="/vietnam-jede-menge-holzdschunken-und-wahnsinnig-viel-zu-sehen/">Vietnam: Jede Menge Holzdschunken und wahnsinnig viel zu sehen.</a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Foto: / pixelio.de</strong></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/laos-kein-land-fur-ungeduldige-touristen/4916">Laos: Kein Land für ungeduldige Touristen</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/jbaldin1">Jörg Pasemann</a>.</p>
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