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	<title>BREITENGRAD53 &#124; Reise - Lifestyle - Blogazin &#187; Rubriken</title>
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		<title> &#187; Rubriken</title>
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		<title>Von entspannten Ski-Minis und Alpakas</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 08:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Greta Pasemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Allgäu]]></category>
		<category><![CDATA[Familienurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderhotel Oberjoch]]></category>
		<category><![CDATA[Oberjoch]]></category>

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	<a href="/von-entspannten-ski-minis-und-alpakas/14695"><img title="Zug Schneekinderland" src="/wp-content/uploads/2015/03/Zug-Schneekinderland-250x105.jpg" alt="Zug Schneekinderland" width="200" height="84" /></a>
	</div>
<p>	Urlaub mit den lieben Kleinen ist immer etwas Besonderes und stellt uns Eltern regelmäßig vor neue Herausforderungen. Bevor die kleinen Zwerge mit in den Urlaub reisten, war aus heutiger Sicht vieles „einfach“ und „normal“. Aber was ist schon normal? Ausschlafen, in Ruhe ein gutes Buch lesen, das Abendessen ohne Unterbrechung ganz entspannt genießen oder einfach einmal auf der Terrasse sitzen</p>
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	<a href="/von-entspannten-ski-minis-und-alpakas/14695"><img title="Zug Schneekinderland" src="/wp-content/uploads/2015/03/Zug-Schneekinderland-250x105.jpg" alt="Zug Schneekinderland" width="200" height="84" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcaps">U</span>rlaub mit den lieben Kleinen ist immer etwas Besonderes und stellt uns Eltern regelmäßig vor neue Herausforderungen. Bevor die kleinen Zwerge mit in den Urlaub reisten, war aus heutiger Sicht vieles „einfach“ und „normal“. Aber was ist schon normal? Ausschlafen, in Ruhe ein gutes Buch lesen, das Abendessen ohne Unterbrechung ganz entspannt genießen oder einfach einmal auf der Terrasse sitzen und nur dem flirrenden Sonnenlicht hinterherschauen. Sich treiben lassen.</strong></p>
<div id="attachment_14705" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Unser Ziel für die nächsten Tage: Oberjoch. Das Dorf liegt auf 1136m Höhe. Der Oberjochpass gilt mit 107 Kurven als die kurvenreichste Straße Deutschlands.</p></div>
<p>Auf der Suche nach einem kleinen Stückchen Urlaubsnormalität machten wir uns in diesem Jahr die Mühe und gaben der Winter-Urlaubs-Vorbereitung etwas mehr Raum. Mit dem Ziel, die kleinen Energiebündel zufriedenzustellen und auch uns Eltern ein Stückchen Erholung und Freizeit zu bescheren. Wir entschieden uns für ein Kinderhotel in Oberjoch und begaben uns damit in die Hände von echten „Familienprofis“.</p>
<h2>Nach knapp acht Stunden sind Berge in Sicht</h2>
<p>Mit unserem Auto starteten wir um 3 Uhr Nachts unsere achteinhalb Stunden lange Reise quer durch Deutschland auf der Suche nach dem ultimativen Familien-Winterurlaub. Bereits die Anreise ist ein Erlebnis, denn wir &#8220;Flachlandindianer&#8221; schlängeln uns in der letzten Stunde durch die Berge. Wir entdecken hier und da den Schnee auf den &#8211; noch entfernten &#8211; Spitzen. Unsere Vorfreude auf den ersten gemeinsamen Winterurlaub steigt. Nach vier Stunden Schlafen, vier Stunden „Sind-wir-bald-da-Fragen“ und vier längeren Bewegungspausen erreichten wir gegen 14 Uhr unser Hotel im Allgäu.</p>
<div id="attachment_14704" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Endlich am Ziel. Entspannung findet man auf der Terasse des Hotels mit Blick auf das Skigebiet. Der Deutsche Skiverband hat das Skigebiet Oberjoch zum besten Familien-Skigebiet der Alpen gekürt. (Alle Fotos: Greta Pasemann)</p></div>
<p>Das &#8220;Kinderhotel Oberjoch&#8221; macht seinem Namen alle Ehre, denn bereits im Eingangsbereich werden wir von märchenhaften Riesen-Fliegenpilzen und einer Spielelandschaft begrüßt. Unsere Kinder vergraben sich sofort unter Riesenbausteinen und wir können ganz in Ruhe einchecken.</p>
<h2>Kind müsste man sein</h2>
<p>Eine halbe Stunde später sitze ich bereits entspannt auf der großen Hotelterrasse mit Blick auf das Ski-Gebiet Oberjoch und lasse die Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht tanzen. Meine Kinder kundschaften inzwischen den Spielplatz an der Terrasse aus und schließen die ersten Freundschaften. So einfach ist es, Freunde zu finden: Kind müsste man sein.</p>
<div id="attachment_14712" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Skikurs für Kinder.</p></div>
<p>Direkt im Hotel leihen wir uns Skier, Snowboard &amp; Co. für die nächsten Tage aus und melden die Kinder zum Test-Skikurs an. Unserem kleinen Mann (knapp 3 Jahre alt) sind die festen Schuhe und der Helm noch nicht ganz geheuer und sein erster Skiversuch endet in einer Wein- und Schluchz-Arie auf dem hoteleigenen Mini-Ski-Gelände. Wir melden ihn einfach wieder ab. Dem Großen (6 Jahre alt) gefällt es umso mehr und er fährt die nächsten Tage vormittags mit Kinder-Betreuung und Shuttle direkt in das „Schneekinderland“, während wir zu zweit auf die Pisten gehen. Der Kleine wird in der Zeit im Miniclub betreut. Den gesamten Tag pendelt ein Shuttle zwischen Hotel und Skigebiet hin und her. Praktisch und flexibel kommen wir so zum Hotel, für einen kurzen Besuch ins &#8220;Schneekinderland&#8221; oder zurück auf die Pisten. Ist der Kleine mit dabei, leihen wir uns einfach einen Buggy aus, den das Hotel kostenlos zur Verfügung stellt.</p>
<h2>Normalität und Entspannung für die Eltern</h2>
<p>Die Nachmittage und Abende verbringen wir im Pool, dem hauseigenen Kletterwald oder wir statten den beiden Alpakas „Picasso“ und „Puschkin“ einen Besuch ab. Die Kinder treffen ihre &#8220;Kumpels&#8221; zu den Essenszeiten im Restaurant oder verabreden sich zur Zaubershow mit ihren neuen Freunden. Abends gehen sie müde und zufrieden mit ihre Kuscheltier-Alpakas im separaten Kinderzimmer mit Doppelstockbett schlafen. Und wir Eltern schalten das Babyfon an, trinken in Ruhe ein Glas Wein an der Hotelbar und freuen uns über die schönen Urlaubstage – einfach ein bisschen Normalität und Zeit für uns.</p>
<p>In ein paar Tagen geht&#8217;s weiter nach Österreich zur längsten Rodelabfahrt meines Lebens.</p>
<p><strong>Impressionen vom Hotel</strong></p>
<div id="attachment_14706" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Zimmer im Kinderhotel Oberjoch</p></div>
<div id="attachment_14709" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Zimmer im Kinderhotel Oberjoch</p></div>
<div id="attachment_14710" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Schwimmbad mit tollem Außenbecken.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_14711" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Der Eingangsbereich des Hotels bietet viel Raum für die spielenden Kinder.</p></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Anfahrt</span></div><div class="togglec clearfix">Sie <strong>fahren mit dem Auto</strong> die Autobahn A7 bis zur Abfahrt Oy-Mittelberg. Folgen Sie dann der B 309 bis zur Abzweigung Nesselwang. Fahren Sie geradeaus weiter auf die B 310. Folgen Sie dem Straßenverlauf für ca. 20 km.<br />
Am Ortseingang von Oberjoch fahren Sie geradeaus weiter auf der Bundesstraße bis Sie links eine kleine Tankstelle sehen. Biegen Sie hier rechts ab. Mit der <strong>Bahn fahren Sie</strong> bis Sonthofen und anschließend mit dem Bus nach Bad Hindelang / Oberjoch weiter. Mit dem Taxi fahren Sie ca. 15 Minuten bis zum Oberjoch. <strong>Mit dem Flugzeug</strong> können Sie bis zum Flughafen Memmingen anreisen (ca. eine Stunde vom Oberjoch entfernt, alternativ München, Stuttgart ca. 2 Stunden).</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Unterkunft</span></div><div class="togglec clearfix">Das &#8220;<a href="http://www.kinderhoteloberjoch.de/" target="_blank">Kinderhotel Oberjoch</a>&#8221; ist ein kinderfreundliches Hotel, das auf 1.200 m Höhe liegt &#8211; in Deutschlands höchstem Bergdorf. Es bietet eine Kombination von breitem kulinarischem Angebot, umfangreichen Sport- und Wellnesseinrichtungen sowie Spielmöglichkeiten und Kinderbetreuung. Alle Einrichtungen des Familienhotels sind auf Kinder abgestimmt &#8211; zum Beispiel der Sportbereich, der ein separates Kinderhallenbad bietet.</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Skigebiet</span></div><div class="togglec clearfix">Der Deutsche Skiverband hat das Skigebiet Oberjoch zum besten Familien-Skigebiet der Alpen gekürt.Es erwarten Sie 9 Lifte, 33 km präparierte Skipisten sowie das Schneekinderland auf über 20.000 qm. Der Skipass und das Schneekinderland sind gratis mit der Bad Hindelang PLUS Card.</div></div><div class="clear"></div>
<p><strong>Das Ziel dieser Reise&#8230;</strong><br />
</p>
<p><em>Hinweis: Die Autorin wurde vom Kinderhotel Oberjoch zu dieser Reise eingeladen. In diesem Zusammenhang wird auf die <a title="Leitlinie der journalistischen Unabhängigkeit" href="/impressum/leitlinie-der-journalistischen-unabhaengigkeit-bei-breitengrad53">Leitlinie der journalistischen Unabhängigkeit</a> bei BREITENGRAD53 hingewiesen.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/von-entspannten-ski-minis-und-alpakas/14695">Von entspannten Ski-Minis und Alpakas</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/gpasemann">Greta Pasemann</a>.</p>
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		<title>Eistauchen: Dem Winter auf den Grund</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 10:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Schwenke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Eistauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Tignes]]></category>

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		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/eistauchen-dem-winter-auf-den-grund/14425"><img title="Eistauchen in Frankreich" src="/wp-content/uploads/2015/02/120322_tignes_30-250x104.jpeg" alt="Eistauchen in Frankreich" width="200" height="83" /></a>
	</div>
<p>	Wintersport und Wasser? Eine Kombination, die für unseren Autoren Stefan Schwenke bisher eher im Zusammenhang mit Skifahren und Wellness einen Sinn ergeben hat. Auf einer Reise in die französischen Alpen hat er allerdings ein paar Typen kennen gelernt, die am Ende eines Skitags mit Sauerstoffflasche und Neoprenanzug in einen Bergsee klettern, um sich das Eis von unten anzuschauen. Auch mal</p>
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	<div>
	<a href="/eistauchen-dem-winter-auf-den-grund/14425"><img title="Eistauchen in Frankreich" src="/wp-content/uploads/2015/02/120322_tignes_30-250x104.jpeg" alt="Eistauchen in Frankreich" width="200" height="83" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcaps">W</span>intersport und Wasser? Eine Kombination, die für unseren Autoren Stefan Schwenke bisher eher im Zusammenhang mit Skifahren und Wellness einen Sinn ergeben hat. Auf einer Reise in die französischen Alpen hat er allerdings ein paar Typen kennen gelernt, die am Ende eines Skitags mit Sauerstoffflasche und Neoprenanzug in einen Bergsee klettern, um sich das Eis von unten anzuschauen. Auch mal eine Perspektive.</strong></p>
<p>Zugegeben, wir hatten offenbar schon bessere Ideen. Dunkel und drohend leckt das Wasser am Eis. Nur ein behelfsmäßig gespanntes Absperrband um das Loch soll verhindern, das kein Spaziergänger hineinfällt und ein unfreiwilliges und tödliches Bad nimmt. Und wir haben uns gemeldet, da jetzt rein zu klettern? Freiwillig?</p>
<p>Vor ein paar Minuten hat sich die Sonne hinter die Bergspitzen verabschiedet – ganz langsam wandern die Schatten der Gipfel an den Hängen östlich von Tignes höher. Ein phantastischer Skitag liegt hinter uns. Panoramablick vom auf 3456 Meter hoch gelegenen Grande Motte inklusive, den Mont Blanc fast zum Greifen nahe. Eigentlich wäre jetzt Zeit für eine heiße Dusche. Verdient hätten wir sie. Das Wasser des Lac de Tignes hat 2°C.</p>
<div id="attachment_14426" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Viel Schnee, viel Pisten, viele Lifte: Französische Skigebiete – hier Val Thorens – sind perfekt auf die sportlichen Bedürfnisse von Schneesportlern eingerichtet. Fotos: Stefan Schwenke</p></div>
<h2>Letzte Chance: Jetzt einen Termin vortäuschen</h2>
<p>Die letzte Chance, noch einen dringenden Termin vorzutäuschen, oder ein längeres und unaufschiebbares Telefonat. Zu spät. Schon hat Alban Michon uns jeweils einen dicken unförmigen Neoprenanzug in die Hand gedrückt. Der Franzose hätte gute Karten beim Beruferaten mit Robert Lembke. Auf etwas über 2000 Metern über dem Meer eine Tauchschule aufzumachen, darauf muss man erst einmal kommen.</p>
<p>Tignes, rund 160 Kilometer östlich von Grenoble, ist einer dieser typische französischen Skiorte. Gemütlich ist anders, Flair sucht man vergebens. Skifahren in Frankreich, das heißt auch in Tignes Retorten-Chalets vom Reißbrett – dafür gibt es perfekte Pisten mit direktem Anschluss. Mit der letzten Abfahrt des Tages kann man quasi bis in den Skikeller fahren. Oder, wenn man noch nicht genug hat vom Sport, zum nächsten Outdoor-Abenteuer.</p>
<p></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_14433" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Bereit zum Tauchgang: Bevor es ins Eisloch geht, checken Profis nochmals die komplette Ausrüstung.</p></div>
<h2>Raus aus den Skiklamotten, rein in in das Gummizeugs</h2>
<p>Also keine Ausreden jetzt und in einer kleinen Hütte im Schnee raus aus den Skiklamotten und rein in das Gummizeugs – voller Hoffnung auf Michons Versprechen, das Ding halte wirklich warm. Erst einmal stimmt es, denn es kostet einige Zeit und einige Anstrengungen, bis alle Extremitäten verstaut sind. Zeit für eine kurze Einweisung. Während seine Kollegen am Rand des Wasserlochs allerlei Gerät parat machen, erklärt Michon die Regeln. Weniger ist mehr. Fragen? Keine. Unter Wasser müssen dann ja ohnehin Handzeichen reichen. Das wichtigste: Zeigefinger und Daumen bilden einen Kreis, alles in Ordnung. Aber kann ohnehin nicht passieren, niemand wird allein ins eisige Bad gelassen.</p>
<p>Also los. Ich soll Platz nehmen auf dem Eis am Rand des Lochs, dann zerren sie zu zweit an mir herum. Schwimmflossen, Bleigürtel, Sauerstoffflaschen – ich fühle mich, also wollte ich mindestens zu Kapitän Nemo abtauchen und nicht nur in diesen Bergsee. Dann sind die Experten zufrieden. Auf den Bauch drehen und rein, mit den Füßen voran. Elegant ist anders, aber auf dem Rücken habe ich zwei dicke Pressluftflaschen und in diesem Outfiti gibt‘s ohnehin keinen Schönheitspreis. Dafür eine neue Erkenntnis: Ich schwimme und werde nicht einmal nass. Das Gummiteil hält wirklich dicht – und warm.</p>
<div id="attachment_14434" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Und weg: Der Blick unseres Autors Stefan Schwenke kann eine gewisse Skepsis nicht verbergen.</p></div>
<p>Im See ist David mein Begleiter – er nimmt ich in Empfang. Der erste Check, Daumen und Zeigefinger bilden einen Kreis. Ich antworte mit der gleichen Geste. Oui, alles okay. Ein letzter Blick in die Berge ringsum und es geht los. Ich halte die Luft an, als sicmit einem leisen Plätschern die Wasseroberfläche über uns schließt. Plötzlich ist es still. Keine Stimmen mehr, kein Klappern des nicht weit entfernten Liftes, keine Straße. Stille. Zumindest für eine Sekunde. Dann höre ich David, wie er blubbernd ausatmet. Ach ja, da war ja was. Das erste Luftholen unter Wasser kostet Überwindung. Der Verstand sagt: Du bist unter Wasser, Du kannst jetzt atmen. Lass‘ es. Gefahr. Aber die Erfahrung der ersten Atemzüge sagt: Egal, scher‘ Dich nicht drum. Und es funktioniert!</p>
<p>Die nächste Erkenntnis – so dunkel ist das Loch gar nicht, in das wir gerade verschwunden sind. Alles eine Frage der Perspektive. Trotz Schneedecke und Dämmerung schimmert überall Licht durch die dicke Eisdecke über die vielleicht jetzt gerade ein paar Spaziergänger flanieren. Ich blicke den Luftblasen nach, die beim Ausatmen nach oben tanzen und sich in Mustern unter dem Eis verteilen. Whow. Wohin zuerst schauen? Sogar die Berge gibt es hier unten – einer Fata Morgana gleich spiegeln sie sich an der Wasseroberfläche im Eisloch, durch das wir gerade abgetaucht sind. Eine heiße Dusche? Kann warten.</p>
<h2>Es ist wie Meditation: Atmen, schauen und genießen</h2>
<p>Es ist fast wie Meditation: Atmen, Schauen, Atmen, Schauen. Mit jedem Atemzug geht‘s ein wenig nach oben, mit jedem Ausatmen wieder tiefer. Richtig Rumschwimmen ist für Anfänger wohl nicht erlaubt – David hält die Leine kurz und so ist es mehr ein Schweben denn Tauchen im See. Sehr tief ist es ohnehin nicht, wo wir unterwegs sind. Und der Grund ist eher unspektakulär: Steine und ein paar Algen. Viel spannender ist die andere Richtung, das Eis: Bläulich schimmernd und voller Löcher ist das Dach unseres nassen Abenteuerspielplatzes. Immer neue Löcher und Formen haben der Winter und die Bewegung des Sees geformt. Wir treiben hinauf, bis wir das mit den Händen greifen können und David malt mit dick behandschuhtem Zeigefinger ein paar schnelle Kreise ins Wasser unterm Eis und lässt die Blasen unserer Atemluft tanzen, wie in einem Unterwasser-Zyklon. Whow, whow und nochmals whow. Atmen, Schauen, Atmen, Schauen – wenn David mir nicht gefühlt jede Minute fragend seine Hand vor die Taucherbrille halten würde, man könnte glatt ins Träumen geraten. Oui, antworte ich mit diesem Kreis aus Zeigefinger und Daumen, alles okay. Mehr als das sogar.</p>
<p></p>
<p>Hatte jemand Sorgen, es sei kalt hier unten? Aber vielleicht ist es auch das euphorisierende Gefühl, das gemeinsam mit dem Neopren die Kälte abhält. Zu fröstlen beginne ich erst, als es nach gut 20 Minuten langsam wieder auf den Eingang dieser Wunderwelt zugeht. Nicht mehr schwarz und drohend sondern blau und leuchtend. Vielleicht war es doch eine gute Idee, dem Winter einmal auf den Grund zu gehen. Aber als nächstes unter eine heiße Dusche.</p>
<div id="attachment_14428" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Mach‘ mal Pause: Im Mega-Skiegebit „Espace Killy“ laden zahlreiche Restaurants und Berghütten mit verschiensten Angeboten zur Auszeit.</p></div>
<div class="tab_widget nite_shortcodes_tabs"><ul class="wps_tabs"><li><a href="#" data-tab="tab-0-anreise">Anreise</a></li><li><a href="#" data-tab="tab-1-skigebiet">Skigebiet</a></li><li><a href="#" data-tab="tab-2-information">Information</a></li><li><a href="#" data-tab="tab-3-eistauchen">Eistauchen</a></li></ul><div class="tab_container"><div id="tab-0-anreise" class="tab_content clearfix">Der heutige Ort Tignes liegt im französischen Département Savoie auf rund 2000 Metern Höhe am Flüsschen Isère – der historische Ort ist 1952 im Stausee Lac du Chevril verschwunden. Mit dem Auto sind es aus dem Ruhrgebiet gut 1000 Kilometer – und rund 100 Kilometer mehr als nach Südtirol. Von den drei möglichen Flughäfen ist Chambery zwar der nächste, er wird aber nur von Großbritannien, Paris, sowie Rotterdam und Amsterdam bedient. Nach Lyon (Transferzeit nach Tignes rund drei Stunden) fliegt zum Beispiel Lufthansa ab 174 € direkt von Düsseldorf. Eine Alternative ist außerdem Genf (mit Lufthansa oder Swiss), von dort sind es gut dreieinhalb Stunden Transfer. Mit dem Zug wird‘s umständlich: Bourg-St.Maurice – 40 Minuten von Tignes – hat zwar sogar einen TGV-Anschluss, ist aber von Deutschland nur mit zahlreichen Umstiegen oder via Paris und Bahnhofswechsel per U-Bahn zu erreichen. Hilfreiche Tipps gibt www.tignesnet.com.</div><div id="tab-1-skigebiet" class="tab_content clearfix">Der Tagesskipass für das Mega-Skigebiet „Espace Killy“ mit gut 300 Kilometern Pisten kostet 50,50 € (40,50 € ermäßigt), die Wochenkarte 288 € (230 €). Die Saison des gemeinsamen Skigebiets von von Tignes und Val-d‘Isére dauert bis Anfang Mai, zum Finale gibt‘s reduzierte Preise. Im Sommer treffen sie Skifahrer dann in Tignes auf dem Grande Motte Gletscher. Gäste können aber auch nur für das Skigebiet von Tignes lösen, dann werden 42,50 € (34,50 €) oder 246 € (199,50 €) fällig.</div><div id="tab-2-information" class="tab_content clearfix">Mehr Informationen gibt‘s unter <a href="http://www.tignes.net">www.tignes.net</a> (französisch, englisch und rudimentär in deutscher Sprache) oder deutlich übersichtlicher und ohne Musik und Videos unter<a href="http://www.tignesnet.com"> www.tignesnet.com</a> (nur englisch). Über die Webseiten können auch zahlreiche Hotels und Unterkünfte (fast) allen Preisklassen gebucht werden. Eine große Übersicht über das Skiangebot Frankreichs bietet außerdem die Seite de.france-montagnes.com.</div><div id="tab-3-eistauchen" class="tab_content clearfix">Tignes bietet neben dem Skifahren zahlreiche Outdoorvergnügen an: Von Helikopterflügen, über Snowmobiltouren, Kartfahrten auf Eis bis Hundeschlittenfahren ist quasi alles dabei, was man in Schnee und Eis machen kann. Eistauchen (Plongée sous Glace) kostet ab etwa 100 € und kann bei Alban Michon, +33689151834<a href="mailto:albanmichon@yahoo.fr">, albanmichon@yahoo.fr</a>, gebucht werden.</div></div></div><div class="clear"></div>
<p><em>Hinweis: Der Autor wurde von Atout France auf diese Reise eingeladen. In diesm Zusammenhang wird auf die <a title="Leitlinie der journalistischen Unabhängigkeit" href="/impressum/leitlinie-der-journalistischen-unabhaengigkeit-bei-breitengrad53">Leitlinie der journalistischen Unabhängigkeit</a> bei BREITENGRAD53 hingewiesen.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/eistauchen-dem-winter-auf-den-grund/14425">Eistauchen: Dem Winter auf den Grund</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/sschwenke">Stefan Schwenke</a>.</p>
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		<title>Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2014 14:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tina Engler]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Living like a local]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgehen in Lissabon]]></category>
		<category><![CDATA[Essen in Lissabon]]></category>
		<category><![CDATA[Lissabon]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub in Lissabon]]></category>

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		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/zwischen-geballter-lebenslust-und-sanfter-melancholie/12923"><img title="Lissabon" src="/wp-content/uploads/2014/12/Lissabon.jpeg" alt="Lissabon" width="200" height="84" /></a>
	</div>
<p>	Das klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina&#8217;s letzter Teil über ihren Besuch in Lissabon. Der Abend beginnt in den Gassen des Bairro Alto und sehr spät in der Nacht oder am frühen Morgen werden die ehemaligen Docks unter der Tejo-Brücke oder</p>
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	<div>
	<a href="/zwischen-geballter-lebenslust-und-sanfter-melancholie/12923"><img title="Lissabon" src="/wp-content/uploads/2014/12/Lissabon.jpeg" alt="Lissabon" width="200" height="84" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcaps">D</span>as klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina&#8217;s letzter Teil über ihren Besuch in Lissabon.<br />
</strong></p>
<p>Der Abend beginnt in den Gassen des Bairro Alto und sehr spät in der Nacht oder am frühen Morgen werden die ehemaligen Docks unter der Tejo-Brücke oder am Bahnhof Santa Apolónia. angesteuert. Tagsüber sind sie triste Ansammlungen von Lagerschuppen am Kai, doch in der Dunkelheit verwandelt sich das Viertel zum “Place to be” für das chice Szenevolk.</p>
<p>Wer will, kann dort auch nach Mitternacht zum Friseur gehen, Kunstgalerien besuchen und natürlich tanzen, bis der Morgennebel den Fluss in ein surreales Licht taucht. US-Schauspieler John Malkovich ist Betreiber eines der schönsten Etablissements, dem &#8220;Bica do Sapato&#8221; Stilecht im 60er-Jahre-Design beim Hollywoodstar essen und sich stärken für den anschließenden Besuch im Club &#8220;LuxFragil&#8221;, einer Intuition für Nachtschwärmer seit Jahren, so könnte der perfekte Abend aussehen.</p>
<p></p>
<p>Nur nicht zu lange in den Federn bleiben, auch wenn meine kleine Altbauwohnung so heimelig ist, dass ich sie am liebsten gar nicht verlassen möchte. Doch es gibt so vieles zu entdecken. Spannend und berauschend ist der Mix der Stadt, denn Lissabon ist kosmopolitisch. Menschen unterschiedlichster Kulturen leben wie in einem bunten Schmelztiegel, friedlich miteinander, Egal ob in der Mode, in der Musikszene, bei Design, Kunst, Theater, Küche oder im Nachtleben, hier herrscht ein afrikanisch-lateinamerikanischer Stilmix, der 24 Stunden lang vibriert- und das überall. Lissabons Altstadt ist bequem zu erlaufen, doch gemütlicher und mit leicht nostalgischem Flair gewürzt, ist eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn, Linie 28, die am Prachtplatz “Rossio” startet und auch nach über 100 Jahren Betrieb noch die steilsten Steigungen meistert.</p>
<h2>Lissabon ist eine romantische Stadt</h2>
<p>Mit ratternden Sound schraubt sich die hölzerne Tram immer weiter nach oben und gewährt stets neue Aussichten und Einblicke, in das alltägliche Leben. Je weiter sich die Bahn ins Graça-Viertel hocharbeitet, desto abenteuerlicher wird es. Die Straßen werden immer enger, es wäre ein Leichtes, durch das heruntergekurbelte Fenster nach den Auslagen zu greifen, die liebevoll aufgetürmt vor der Obstläden liegen.</p>
<p>Oben und unten bestimmten schon immer das Leben in der Stadt. Ende des 19. Jahrhunderts konstruierten findige Ingenieure drei Schrägaufzüge, um Ober- und Unterstadt miteinander zu verbinden und schufen mit dem Elevador de Santa Justa auch gleich das Wahrzeichen des modernen Zeitalters. Die 32 Meter hohe Stahlkonstruktion, unweit des Rossio, diente zur damaligen Zeit als Transportmittel. Heute ist der Aufzug eher ein beliebtes Fotomotiv der Touristen und beherbergt ein winziges Freiluft-Café auf der obersten Plattform, mit spektakulärem Ausblick auf die Stadt. Ganz besonders schön ist es bei Sonnenuntergang, wenn der Tejo in sanftes Rosa getaucht wird und die Liebespaare auf den klapprigen Stühlen Platz nehmen.</p>
<p></p>
<p>Lissabon ist eine romantische Stadt, das ist auch am nächsten Morgen im Alfama-Viertel zu spüren, es liegt ein Hauch von Wehmut und Nostalgie in der Luft, der das Herz berührt. Käfige mit Kanarienvögel hängen vor den typischen Häusern, im maruelinischen Stil, mit farbigen Azulejo-Kacheln. Sehnsüchtige Fado-Weisen klingen aus weit geöffneten Fenstern, der dicke Fischhändler sortiert seine Ware in der Auslage. Der Blick bleibt an einem übergroßen Plakat hängen, &#8220;Alfama é fácil de amar&#8221; &#8211; Alfama ist leicht zu lieben. Das gilt für ganz Lissabon, die gefühlvollen Melodien des Fado und der Wunsch, ganz schnell wieder dorthin zurückzukehren, werden mich nie wieder loslassen. Und jetzt habe ich hier sogar ein richtiges Zuhause gefunden!</p>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Sightseeing-Tipps</span></div><div class="togglec clearfix"><strong>Castelo Sáo Jorge:</strong> Hoch über der Stadt thront die Burg. Der Blick über die Stadt und den Tejo wird Sie verzaubern und die Gärten laden zu romantischen Spaziergängen ein.<br />
<strong>Torre de Belém: </strong>Das Wahrzeichen der Stadt liegt etwas außerhalb. In der frühen Abenddämmerung leuchtet der weiß schimmernde Turm am eindrucksvollsten. Belém.<br />
<strong>Eléctrico Nr. 28:</strong> Die altersschwache, hölzerne Bahn, passiert auf ihrer regulären Strecke, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. ab Prazeres- oder Martin Moniz<br />
<strong>Miradouro de Santa Luzia: </strong>Einer der besten Aussichtspunkte, mitten im alten Viertel Alfama. Am schönsten bei Sonnenaufgang! Tram 28 bis Santa Luzia<br />
<strong>Stadtteil Alfama</strong> – ein undurchsichtiges Labyrinth aus Plätzen, Gassen und Treppen<br />
<strong>Elevador de Santa Justa</strong> – der eiserne Aufzug verbindet Ober- und Unterstadt<br />
<strong>Parque das Nacoes</strong> &#8211; Das futuristische Expogelände aus dem Jahre 1998 – ist heute ein Freizeitpark mit großer Shoppingmall und Aquarium &#8211; ein gelungener Kontrast zur Altstadt.<br />
<strong>Fado-Museum</strong> – Klangvolll durch die Geschichte des Fado. Hier kann man wunderbar einen verregneten Nachmittag verbringen und den melancholischen Weisen lauschen.<br />
<strong>Lisboa Story Center</strong> – Lissabons Geschichte für alle Sinne, zum riechen, hören, fühlen&#8230; interaktives Museum mit überraschenden Momenten. Terreiro do Paco 78 www.lisboastorycentre.pt</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Ausgehen</span></div><div class="togglec clearfix"><strong>O Faia</strong> – Edler Fadoclub mit traditionellem Fado und leckerem Menü – Rua da Barroca, 56 &#8211; Bairro Alto &#8211; www.ofaia.com
<p><strong>Maria da Mouraria</strong> &#8211; Wie ein Wohnzimmer wirkt das familiäre Fado-Restaurant. Hier singen viele junge Talente, kein Wunder, Inhaber xx ist vom Hauptberuf Musikproduzent. Largo da Severa, 2 – Mouraria www.mariadamouraria.pt<br />
<strong>Lux-Frágil</strong>: Toller Flussblick von der Terrasse, wechselnde, internationale DJ’s, cooles, modisches Publikum und gut gemixte Drinks. Di.- So. 18-6 Uhr, Av. Infante D. Henrique, Armazém. www.luxfragil.com<br />
<strong>Cafe Suave</strong>: Statt Kaffee, gibt es hier leckere Longdrinks, Bier und Wein. Das „Suave“ ist das ausgelagerte Wohnzimmer der hippen Lissabonner Musiker- und Literatenszene.br />
<strong>Hot Clube de Portugal:</strong> Der schummerige Jazzclub ist eine Institution. In dem kleinen Kellergewölbe traten schon Jazzgrößen wie Pat Metheny auf. Di. und Mi. finden Jamsessions statt. Pr. Da Alagria 39/ Restauradores www.isa.utl.pt/HCP/ushome.html<br />
<strong>Noobai Café</strong> &#8211; Bis Mitternacht kann man in dieser Outdoor-Lounge mit zwei Terrassen sitzen und den spektakulären Blick auf die rote Brücke Ponte 25 de Abril und die andere Tejo-Seite bewundern – bei DJ Musik und guten Drinks. Rua de Santa Catarina21 www.noobaicafe.com</p></div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Genuss</span></div><div class="togglec clearfix"><strong>Mercado da Ribeira</strong> – Lissabons größter Wochenmarkt und Gourmet-Foodtempel in einem, mit Dependancen der besten Küchenchefs Lissabons. Cais do Sodre<br />
<strong>Manteicaria Londrina</strong> &#8211; Leckere, portugiesische Spezialitäten, z.B. Portwein, Rohmilchkäse aus der Serra de Estrella u.a. für zuhause. Rua das Portas de Santo Antao 55/ Restauradores<br />
<strong>Bica do Sapato:</strong> Das In-Restaurant, ist in einem ehemaligen Speicher direkt am Tejo untergebracht. Probieren Sie unbedingt die Ravioli mit Krebsfüllung, ein Genuss! . Avenida Infante Dom Henrique, Armazem 8, www.bicadosapato.com<br />
<strong>Panadaria das Mercés:</strong> Die Bäckerei im Bairro Alto, ist bis auf Samstag, jede Nacht durchgehend geöffnet – und immer voll! Alles frisch, direkt aus dem Ofen. Unbedingt die „Pao com Chourico“ testen! Travessa das Mercés 12, Tel. +351/21 3463054<br />
<strong>Royale Cafe:</strong> Bei frisch gepressten Säften und hausgemachten Scones lässt es sich perfekt in den Tag starten. Largo Raphael Bordallo Pinheiro 29<br />
<strong>Estufa Real:</strong> Lunch im Gewächshaus, ein entspannter Spot für einen Sightseeing-Break, mitten im Botanischen Garten. Calcada do Galvao, Jardim Botanico da Ajuda www.estufareal.com<br />
<strong>Bota Alta:</strong> Kunst, wohin das Auge blickt, dazu vorzügliche, rustikale Küche aus dem Alentejo. Das „Bota“ ist immer gut besucht und frühes Kommen (ab 19 Uhr) sichert die besten Plätze. Travessa de Queimada 37/ Baixa, Tel. +351/21 3427959</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Allgemeine Infos</span></div><div class="togglec clearfix"><a href="http://www.visitlisboa.com" target="_blank" rel="nofollow"/a>
<p><a href="http://www.golisbon.com" target="_blank" rel="nofollow"/a></p></div></div><div class="clear"></div>
<p><strong>Die beiden Teile von Tina&#8217;s Reise durch Lissabon<br />
</strong></p>
<p><a title="Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken" href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/">Teil 1: Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken</a><br />
<a href="/zwischen-geballter-lebenslust-und-sanfter-melancholie/" title="Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie">Teil 2: Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie</a></p>
<p><em>Hinweis: Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von “Visit Lisboa” &#8211; <a href="http://www.visitlisboa.com/" target="_blank" rel="nofollow">www.visitlisboa.com</a>, der portugiesischen Airline TAP Portugal <a href="http://www.flytap.com/" target="_blank" rel="nofollow">www.flytap.com</a> und der internationalen Apartmentvermittlung Only Apartments, <a href="http://www.only-apartments.de" target="_blank" rel="nofollow">www.only-apartments.de</a> statt.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/zwischen-geballter-lebenslust-und-sanfter-melancholie/12923">Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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		<title>Lissabon &#8211; Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 13:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tina Engler]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Living like a local]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Lissabon]]></category>
		<category><![CDATA[Praça do Comércio]]></category>
		<category><![CDATA[Standseilbahnen in Lissabon]]></category>

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	<a href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/12848"><img title="Lissabon Denkmal" src="/wp-content/uploads/2014/11/IMGP0344.jpg" alt="Lissabon Denkmal" width="200" height="84" /></a>
	</div>
<p>	Das klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina&#8217;s erster Teil über ihren Besuch in Lissabon. Immer wieder zieht es mich in die portugiesische Metropole&#8230; che saudade&#8230; kaum bin ich weg, befällt mich so etwas wie ein leises Heimweh, den Wunsch zurückzukehren, einfach</p>
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	<a href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/12848"><img title="Lissabon Denkmal" src="/wp-content/uploads/2014/11/IMGP0344.jpg" alt="Lissabon Denkmal" width="200" height="84" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcaps">D</span>as klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina&#8217;s erster Teil über ihren Besuch in Lissabon.</strong></p>
<p>Immer wieder zieht es mich in die portugiesische Metropole&#8230; che saudade&#8230; kaum bin ich weg, befällt mich so etwas wie ein leises Heimweh, den Wunsch zurückzukehren, einfach zu bleiben, dort zu leben, zumindest auf Zeit. Diesmal mache ich alles richtig und buche mir ein Apartment, mitten Im Amüsiervierteil Bairro Alto. Die Stadt, die mir so vertraut ist zu erleben, als würde ich wirklich dort leben, ist meine Devise für ein langes Wochenende. Mein kleiner französischer Balkon, geht auf die enge Gasse hinaus. Mehr Lissabon geht nicht! Die kuschelige Zweizimmerwohnung ist nur wenige Schritte vom Aussichtspunkt Miradouro de São Pedro de Alcântara und der “Funicular”, einer Jahrhunderte alten Bahn, die Ober- mit Unterstadt verbindet, entfernt. Im Haus gegenüber baumelt die Wäsche auf der Leine. Eine Katze hat sich malerisch im Fenster gegenüber drapiert.</p>
<div id="attachment_12862" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Blick auf den Praça do Comércio. In der Mitte des Platzes steht die Reiterstatue von José I. (Foto: Greta Pasemann)</p></div>
<p>Damit ich mich auch gleich Zuhause fühle, erklärt mir der Besitzer Jorge, der bei meiner Ankunft schon auf mich wartet, allerhand Praktisches. Der nächste Supermarkt? Nur 250 Meter entfernt. Snacks &#8220;to go&#8221; soll ich mir im “Vitaminos” in der Rua Garrett der portugiesischen Fast Food-Variante, mit leckeren Salaten und frisch gepressten Säften besorgen- und die besten Natas, die sündigen Vanilleplunder-Teilchen in der berühmten “Cafeteria A Brasileira” im Chiado. Das edle Viertel grenzt direkt ans Bairro Alto an. Hier naschte schon der bekannte Schriftsteller Fernando Pessoa. Ein würdiger Ort für eine reisende Autorin, um sich Inspirationen für die nächsten Geschichten zu besorgen. Die werden hier automatisch geliefert, denn das legendäre Cafe im Art Deco-Stil, das schon im Jahre 1907 seine Pforten öffnete, ist “place to be” für halb Lissabon- und natürlich auch für die Touristen aus aller Welt.</p>
<h2>Im Herbst ist Lissabon ideal für einen Kurztrip</h2>
<p>Mit vielen weiteren Tipps ausgerüstet, mache ich mich auf, Neues zu entdecken und Altbekanntes wieder zu finden. Gerade im Herbst ist die Stadt am Tejo ideal für einen Kurztrip. Die Hitze des Sommers ist aus den dicken Mauern der Häuser gewichen, die Tage sind angenehm mediterran, die Abende sind von weicher, lauer Luft erfüllt und statt Pauschaltouristen, treffen Besucher allerorts auf herzliche Einheimische, die sich und das Leben feiern.</p>
<p>Lissabon vereint Gegensätze auf faszinierende Weise: Mondäne Prachtbauten längst vergangener Zeiten, treffen auf futuristische Glaspaläste, Tradition und Moderne leben in trauter Eintracht miteinander und nirgendwo ist die Seefahrer-Geschichte so spürbar, wie in den Kopfsteingepflasterten Gassen am Hafen. Nostalgisches Flair weht durch die Stadt, doch hinter den alten Fassaden schlägt das moderne Herz der Lisboas. Die Stadt ist trendy, ohne Zweifel!</p>
<div id="attachment_12863" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Die Standseilbahnen in Lissabon (Ascensores de Lisboa) verbinden die tiefer gelegene Teile der Altstadt mit den höheren Teilen. (Foto: Greta Pasemann)</p></div>
<p>Die Altstadtviertel, wie meine neue Heimat, das Bairro Alto, der Chiado oder Alfama lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden. Etwas Kondition braucht man dafür schon, denn es geht ständig hoch und runter, doch es lohnt sich, denn links und rechts, in den engen Altstadtgassen, verstecken sich tolle Boutiquen, coole Designshops, quirlige Bars und zahlreiche Restaurants, zum Teil so diskret, dass man sie erst auf dem zweiten Blick entdeckt.</p>
<p>Auf den sieben Stadthügeln, zwischen Ober- und Unterstadt, pulsiert das Leben. Gerade 500.000 Einwohner zählt das Zentrum Lissabons, mit Außenbezirken liegt die Bevölkerung allerdings bei rund 2,7 Millionen.</p>
<p>Der Zauber der Stadt erschließt sich über alle Sinne. Lissabon zu entdecken heißt sehen, riechen, fühlen, schmecken- und hören. Die Seele Lissabons liegt im Fado begründet, jene melancholisch-schönen Lieder die kleine Geschichten erzählen, vom Alltagsleben vor Ort. Von Liebe und Leid, Trauer und Glück. So traurig der Fado für unsere Ohren manchmal auch klingen mag, eigentlich, so erzählt eine der bekanntesten, modernen Fado Sängerinnen, Mafalda Arnauth, die sogar von der New York Times als spannendste Entdeckung des modernen Fado gefeiert wurde, ist dieser Gesang letztendlich nur pure Lebensfreude, die geballte Ladung Leben. Und diese Stadt ist voll davon. Momente, die berühren, festgehalten in Liedern, die die Seele öffnen. Besungen wird, was nahe liegt. Ob der Sonnenaufgang über dem Castelo São Jorge, der alten Festung, die erhaben über der Stadt thront, das Alfama-Viertel mit seinem engen Gassen-Gewirr, der Fluss Tejo, der unaufhaltsam dem atlantischen Ozean entgegen strömt&#8230; Die ganz spezielle Melodie Lissabons, vermischt sich dem Geschrei der Möwen und dem salzigen Geruch des Meeres.</p>
<h2>&#8220;Bom dia&#8221; in Bairro Alto</h2>
<p>Im Viertel Bairro Alto ein paar Muße-Stunden zu verbringen bedeutet, durch unterschiedlichste Epochen zu wandeln, vor einer Kulisse, die jedes opulente Filmset blass erscheinen lässt. Die Vormittage gehören der älteren Generation. Alles wirkt ein wenig verschlafen, entschleunigt. Im Zeitlupentempo bewegen sich die Anwohner durch ihre vertraute Umgebung, erledigen ihren Einkauf, verweilen auf einen Bico, fast beißenden Espresso in der Bar, plaudern mit ihren Nachbarn hängen Wäsche auf oder genießen einfach nur selbstzufrieden den Sonnenschein auf ihrem Balkon- und grüßen mit einem herzlichen “Bom dia”, all&#8217; die, die vorbeischlendern.</p>
<div id="attachment_12859" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Trendige Boutiquen, Cafés, Buchläden, Friseure und Musikshops öffnen in Lissabon ihre Pforten – und das bis weit nach Mitternacht.</p></div>
<p>Am späten Nachmittag verändert sich die Szenerie. Mit knarrenden Geräuschen werden die dunklen Rolläden der Geschäfte hoch gezogen, hinter denen sich die Parallelwelt des Bairro Alto verbirgt: Trendige Boutiquen, Cafés, Buchläden, Friseure und Musikshops öffnen ihre Pforten – und das bis weit nach Mitternacht. Abends strömen die jüngeren Lissabonner in “mein” Viertel. Die Bars schließen nicht vor drei Uhr morgens. Handgemalte Schilder weisen den Weg zu Designer-Shops mit integrierter Disco und zu den derzeit angesagtesten Nachtclubs. Vieles, was eben noch einer privaten Wohnung aussah, entpuppt sich plötzlich als Mini-Cafe oder Private-Bar mit internationalen DJ&#8217;s..</p>
<p>Gleich um die Ecke liegt der perfekte Ort für Musikfans, der “Hot Clube”, der berühmteste Jazz-Club der Stadt und das “O Faia”, ein Fado-Restaurant, in dem die crème de la crème der Fado-Szene auftritt. Wohlfühlorte, von denen es in Lissabon unzählige gibt, herrlich unprätentiös und entspannt. Vielleicht ist es gerade diese Unaufgeregtheit, die “Lisboa” diese etwas entrückte, verzauberte Atmosphäre verleiht.</p>
<p><strong>Die beiden Teile von Tina&#8217;s Reise durch Lissabon<br />
</strong></p>
<p><a title="Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken" href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/">Teil 1: Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken</a><br />
<a href="/zwischen-geballter-lebenslust-und-sanfter-melancholie/" title="Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie">Teil 2: Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie</a></p>
<p><em>Hinweis: Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von “Visit Lisboa” &#8211; <a href="http://www.visitlisboa.com/" target="_blank" rel="nofollow">www.visitlisboa.com</a>, der portugiesischen Airline TAP Portugal <a href="http://www.flytap.com/" target="_blank" rel="nofollow">www.flytap.com</a> und der internationalen Apartmentvermittlung Only Apartments, <a href="http://www.only-apartments.de" target="_blank" rel="nofollow">www.only-apartments.de</a> statt.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/12848">Lissabon &#8211; Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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		<title>Immer der Nase nach: Was wäre die Welt ohne Düfte?</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2014 16:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mi Hae Lee]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Allgäu]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<category><![CDATA[Feng Shui]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness]]></category>

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	<a href="/immer-der-nase-nach-was-waere-die-welt-ohne-duefte/12797"><img title="Oberstauffen im Algäu" src="/wp-content/uploads/2014/11/IMG_0040.jpg" alt="Oberstauffen im Algäu" width="200" height="83" /></a>
	</div>
<p>	Was wäre die Welt ohne Düfte? Rund eine Billion Gerüche soll der Mensch laut aktuellen Studien unterscheiden können &#8211; mehr als die Augen Farben sehen oder das Gehör je an Tönen wahrnehmen könnte. Was ist also dran am Phänomen Geruch? Wie bestimmt er unser Leben und wieviel Sensibilität steckt in unserem Geruchssinn? Können wir uns gegenseitig riechen oder haben wir</p>
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	<a href="/immer-der-nase-nach-was-waere-die-welt-ohne-duefte/12797"><img title="Oberstauffen im Algäu" src="/wp-content/uploads/2014/11/IMG_0040.jpg" alt="Oberstauffen im Algäu" width="200" height="83" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcaps">W</span>as wäre die Welt ohne Düfte? Rund eine Billion Gerüche soll der Mensch laut aktuellen Studien unterscheiden können &#8211; mehr als die Augen Farben sehen oder das Gehör je an Tönen wahrnehmen könnte. Was ist also dran am Phänomen Geruch? Wie bestimmt er unser Leben und wieviel Sensibilität steckt in unserem Geruchssinn? Können wir uns gegenseitig riechen oder haben wir die Nase gestrichen voll? Ein bisschen Feng Shui hier, ein wenig Farbe dort, eine Prise Duft da und fertig ist das rundum Wohlfühlprogramm.</strong></p>
<p>Meine Reise führt mich diesmal nach <a href="http://www.oberstaufen.de/" target="_blank" rel="nofollow">Oberstaufen</a>, einer Marktgemeinde im Oberallgäu. Die Ortsteile teilen sich in Thalikirchdorf, Steibis und Aach und beherbergen rund 7.200 Einwohner. Bereits bei der Ankunft in dem beschaulichen Örtchen spürt man eine gewisse Gelassenheit über der Region ruhen. Der Einklang mit der Natur ist förmlich greifbar. Andächtig erstrahlt die imposante Alpenlandschaft. Grüne Täler und steile, teils schneebedeckte Berghänge schmücken die bayerisch-schwäbische Region.</p>
<p>Doch auch mit abwechslungsreichen Freizeit- und Wellnessmöglichkeiten kann Oberstaufen aufwarten: Wintertriathlon, Mountainbiketouren, Alpenmarathon und Bergtouren lassen das Sportlerherz höher schlagen. Die anschließende Wellness- und Beautyentspannung findet man bei der Dichte an Sterne-Hotels mühelos.</p>
<p>Meine Wahl fällt auf das „Lindner Parkhotel &amp; Spa“, welches mit seinem speziellen Duftkonzept mein Interesse weckt. „Die Gäste kommen herein und fühlen sich sofort wohl. Der Stress fällt ab und es herrscht ein angenehmes Klima“, weiß Direktor Eberhard Müller mit leuchtenden Augen zu berichten. Das könnte natürlich auch an der Feng-Shui Ausrichtung des Hotels liegen. Seiner Meinung nach liegt das Hotel an einer energetisch sehr begünstigten Lage. „Ankommen, Ausatmen, Genießen“ Das ist das Motto, das Müller noch zum Besten gibt. Doch was ist wirklich dran am Duftkonzept?</p>
<div id="attachment_12818" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Nicht für die Nase, auch fürs Auge: Wellnes wird im Linder Parkhotel &amp; Spa großgeschrieben.</p></div>
<p>„Wir arbeiten hier mit Aromazerstäubern, mit denen die ätherischen Öle in den Hotelgängen verteilt werden. Der Duft soll dabei aber nur unterschwellig wahrgenommen werden. Mit den Sinnen aufnehmen und Wohlfühlen ist hier die Devise.“ Aktuell setzt das Hotel auf eine Duft-Mischung aus Orange, Limette und Zitrone &#8211; einer guten Laune Mixtur.</p>
<h2>Zeitlosigkeit und Stille macht sich in mir breit</h2>
<p>Ich frage mich, ob das Zerstäuben von Duftaromen nicht doch ganz Oberstaufen einnimmt, erwähnte ich doch Eingangs den Hauch von Ruhe und Gelassenheit über der gesamten Region. Eine gewisse Zeitlosigkeit und Stille macht sich auch langsam in mir breit.</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/h4CBIdK36L0" width="835" height="450" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Mein Spürsinn führt mich zum Naturkosmetikhersteller PRIMAVERA, welcher mit dem Slogan „Duft, Licht &amp; Lebensfreude“ wirbt. Auf Gentechnik, chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel wird hier verzichtet und auf Nachhaltigkeit gesetzt. „Pure nature. Perfect balance“. Ein Zufall, dass sich das Gebäude in der Straße „Naturparadies 1“ befindet?</p>
<p>„Das ganze Leben ist eine Duftreise. Der Riechsinn ist der erste Sinn, der sich im Mutterleib entwickelt. Die Welt eines Neugeborenen besteht zunächst aus Gerüchen“, weiß Kurt Ludwig Nübling, Gründer von PRIMAVERA, zu berichten. „Düfte bestimmen unser Wohlbefinden. Über den Duft wird sofort ein Gefühl erzeugt, denn er gelangt ungefiltert in unser Gehirn und entscheidet noch vor dem bewussten Denken über Sympathie oder Antipathie. Egal ob wir damit positive oder negative Ereignisse assoziieren, selbst Jahrzehnte später kann er wieder ins Bewusstsein gerufen werden. Das Unterbewusstsein ist die Hotline zu unseren Emotionen“, so Nübling.</p>
<div id="attachment_12817" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Kurt Nübling weiß was Nasen wollen.</p></div>
<p>Genug der Theorien. Ich suche mir eine Kräuter- und Blumenexpertin und gehe auf Erkundungs-Schnüffel-Tour durch Oberstaufen. Ein wenig komme ich mir vor wie Jean-Baptiste Grenoille aus Patrick Süskinds Roman „Das Parfum“. Was er wohl alles mit seinem phänomenalen Geruchssinn aufgenommen hat? „Die Geruchsempfindlichkeit von Mensch und Hund ist 1:100 Millionen“, reisst mich Ilse Schubert aus meinen Gedanken.</p>
<h2>Wie wirken ätherische Öle?</h2>
<p>Als Kräuter- und Blumenexpertin kennt sie sich bestens in der Pflanzenwelt aus und weiß auf Anhieb Hahnenfuß, Wolfsmilch, oder Schachtelhalme zu erkennen. Während sie mich an mehreren Kräutern schnüffeln lässt und derweil über das „indische Drüsenspringkraut“ philosophiert, bin ich gedanklich bereits bei der Frage: Bewirkt die Kombination aus Duft und Licht tatsächlich ein überdurchschnittliches Wohlbefinden? Wie wirken ätherische Öle? Das will ich nun testen und finde unter den Wellness-Angeboten des „Lindner Parkhotel &amp; Spa“ das Bad: „Königin der Alpen“. Bei der milchigen Konsistenz des Zirbenbads aus der Kombination Alpenmilch, Mandelöl und Zirbenöl fühle ich mich eher wie Königin Kleopatra. Das Licht wird gedimmt und das Sprudelbad mit der Lichtershow nimmt seinen Lauf. Zwanzig Minuten lang beobachte ich fasziniert die wechselnden Farbtöne im Wasser. Die aufkommenden Düften und die Massagedrüsen mit Whirlpooleffekt versetzen mich augenblicklich in einen Wohlfühlzustand der Extraklasse. Ich bestätige: Farbe und Duft harmonieren glänzend.</p>
<div id="attachment_12819" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Blick in den botanischen Garten von PRIMAVERA. der natürlich nach Feng Shui ausgerichtet ist.</p></div>
<p>Mit den Worten des Schriftstellers Jean Paul: „Poesie ist wie ein Duft, der sich verflüchtigt und dabei in unserer Seele die Essenz der Schönheit zurücklässt“, tauche ich in die Welt der puren Entspannung ab. Jetzt versteh ich, warum über Oberstaufen ein Hauch von Gelassenheit hängt&#8230;</p>
<p><em>Hinweis: Die Autorin wurde von der <a href="http://www.lindner.de" target="_blank" rel="nofollow">Lindner Hotels AG</a> auf diese Reise eingeladen.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/immer-der-nase-nach-was-waere-die-welt-ohne-duefte/12797">Immer der Nase nach: Was wäre die Welt ohne Düfte?</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/mihae">Mi Hae Lee</a>.</p>
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		<title>Tina&#8217;s Nacht in Hamburgs Speicherstadt</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2014 19:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tina Engler]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Living like a local]]></category>
		<category><![CDATA[Ameron Speicherstadt Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hoteltest]]></category>
		<category><![CDATA[Speicherstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/tinas-nacht-in-hamburgs-speicherstadt/12778"><img title="Außenansicht_Hotelfront_2" src="/wp-content/uploads/2014/10/Außenansicht_Hotelfront_2.jpg" alt="Außenansicht_Hotelfront_2" width="200" height="109" /></a>
	</div>
<p>	Das neue 4-Sterne Hotel AMERON Speicherstadt Hamburg, ist das einzige Hotel in dem historischen Lagerhausviertel im Herzen Hamburgs. Reiseautorin Tina Engler blieb dort über Nacht und begab sich auf eine Zeitreise zwischen 60-er Jahren und Moderne&#8230; Als Kind hatte ich einen Traum: Ich wollte, als echte Hamburger Deern, unbedingt in der Speicherstadt wohnen, dort, wo es damals noch nach Kaffee</p>
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	<a href="/tinas-nacht-in-hamburgs-speicherstadt/12778"><img title="Außenansicht_Hotelfront_2" src="/wp-content/uploads/2014/10/Außenansicht_Hotelfront_2.jpg" alt="Außenansicht_Hotelfront_2" width="200" height="109" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcaps">D</span>as neue 4-Sterne Hotel AMERON Speicherstadt Hamburg, ist das einzige Hotel in dem historischen Lagerhausviertel im Herzen Hamburgs. Reiseautorin Tina Engler blieb dort über Nacht und begab sich auf eine Zeitreise zwischen 60-er Jahren und Moderne&#8230;</strong></p>
<p>Als Kind hatte ich einen Traum: Ich wollte, als echte Hamburger Deern, unbedingt in der Speicherstadt wohnen, dort, wo es damals noch nach Kaffee und Tee roch, sich Brücken über die Elbarme spannten und ich das Gefühl hatte, um Jahrhunderte zurück versetzt zu sein, wenn ich durch die Kopfsteingepflasterten Straßen lief.</p>
<div id="attachment_12779" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Blick auf das Hotel AMERON Hotel Speicherstadt in Hamburg. (Foto: Ameron)</p></div>
<h2>Dream on&#8230;</h2>
<p>Manchmal muss man einfach nur ganz fest an seinen Traum glauben, dann wird er wahr. Es hat zugegeben ein paar Jahrzehnte gedauert, aber das Warten hat sich gelohnt. Ich gönne mir eine Nacht im einzigen und vor Kurzem eröffneten Hotel des denkmalgeschützten Viertels, dem „AMERON Hotel Speicherstadt“ und meine Kindheitserinnerungen werden wieder lebendig. Mehr <a href="http://www.hamburg.de/" target="_blank" rel="nofollow">Hamburg</a> geht nicht. Mittendrin in der Jahrhundertealten Speicherstadt, vis a vis der neuen Hafencity. Ein sehr besonderes und ungewohntes Gefühl, zu Gast in der eigenen Stadt zu sein und für 24 Stunden Tourist zu spielen. Altbekanntes und Vertrautes wird plötzlich spannend. Neugierig öffnen sich alle meine Sinne.</p>
<div id="attachment_12780" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Immer wieder ein Besuch wert: Die Speicherstadt in Hamburg.</p></div>
<h2>Nostalgische Moderne</h2>
<p>Seit Anfang September hat das AMERON Hotel Speicherstadt seine Pforten für Besucher geöffnet und ist jetzt schon Sehnsuchtsort vieler internationaler Gäste. 192 Zimmer und Suiten stehen zur Verfügung. Wer eincheckt, wählt je nach Vorliebe den Blick auf die moderne Hafencity oder auf die historische Speicherstadt. Nostalgiefeeling auch in den Zimmern. Contemporary und zeitgenössisches Design treffen auf den Stil der 50-er/ 60-er Jahre. Parkettböden, viel Holz, Glas, Granit und warme Farben dominieren. Ein sehr stylishes und chices Ambiente, dabei aber so gemütlich, dass es mir schwer fällt, mein Zimmer im sechsten Stock überhaupt zu verlassen, um die nähere Umgebung zu erkunden. Der Standort ist ideal, <a href="/category/reiseziele/europa/deutschland/" target="_blank">Hamburg</a> leicht zu Fuß zu erlaufen. Nur gute zehn Minuten sind es bis zur Außenalster und zur edlen Einkaufsmeile Jungfernstieg, 15 Minuten zu den Landungsbrücken, ebenso kurz ist der Fußmarsch zum Hamburger Hauptbahnhof und für weitere Strecken bieten sich die hauseigenen Fahrräder an.</p>
<h2>Kindheitserinnerungen</h2>
<p>Mein Zuhause auf Zeit, zeigt sich pur und wie es sich für die Hafenstadt gehört, ohne Chi Chi. Hanseatisches Understatement im ehemaligen Bürogebäude aus den 50-er Jahren, einem Denkmal geschütztem Haus, das in den letzten zwei Jahren Luxus saniert und zu einem edlen 4-Sterne-Hotel umfunktioniert wurde. Elegant und modern, mit viel Liebe zum Detail und von lässiger, unprätentiöser Atmosphäre geprägt. Die Mischung aus historischer Architektur und einem modernen, internationalen Design-Hotel ist für Hamburg neu. Ein echter Wohlfühlort und mein Eckzimmer, mit Blick auf Fleet, St. Katharinenkirche und den Fernsehturm, bietet mit rund 34 qm viel Platz zum sein. Das schwarze Wählscheibentelefon funktioniert zwar zeitgemäß auf Tastendruck, lässt mich aber gleich wieder in Kindheitserinnerungen schwelgen. So eines hatten wir nämlich auch mal, manuell versteht sich.</p>
<p>Die eher einem sehr großzügigen Wohnzimmer nachempfundene Lobby ist in dunklen, warmen Farben gehalten. Sitzkojen, Sessel, Wand und Lichtelemente sind klar und pur von der Formgebung. Anleihen an die alte Hansezeit, sind auf moderne Weise interpretiert. Eine kleine Library lädt zum Verweilen ein. Coffeetable-Books liegen bereit, maritime Fotobände, Kunstbände aus aller Welt. Ein besonderer Schwerpunkt im AMERON wird auf die Kunst gelegt. Überall im Haus, finden sich spannende Exponate aus dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg, riesige Wandfotos und Gemälde, wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler sind geplant. Laut Generalmanager Michael Lutz, soll das Kunstkonzept eine Geschichte erzählen, die auf den Ort und die Historie eingeht. Spielerisch interpretiert. Erlaubt ist, was gefällt.</p>
<p>Von der Bar im Erdgeschoss mit großzügigen Sitznischen auf Emporen und einer Außenterrasse, blicke ich beim Rumtasting (der Barkeeper ist spezialisiert auf Rum) über die Bauten und Kanäle der Speicherstadt. Hier spielte sich im vergangenen Jahrhundert der internationale Gewürz- und Kaffeehandel ab, die umliegenden Speicherhäuser, die mittlerweile zumeist als chice Büros oder Showrooms genutzt werden, verströmen noch den Hauch der alten Zeit.</p>
<div id="attachment_12781" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Spa mit Traumblick</p></div>
<h2>Surreale Szenerie der Superlative</h2>
<p>Früher bin ich oft hierher gepilgert, um Touristin zu spielen, damals war ich ungefähr zehn Jahre alt. „Bewaffnet“ mit Stadtplan, Kamera und Fernglas, habe ich jeden Winkel meiner Heimatstadt erkundet. Auf meinen Spuren der Vergangenheit ziehe ich los und entdecke dabei ganz viel Neues. Wohl kaum ein anderer Stadtteil der Hansestadt hat sich so sehr verändert, wie das riesige Hafengebiet. Rund 26 Hektar umfasst der gigantische Lagerhauskomplex und ist damit der weltgrößte seiner Art. Futuristische Neubauten entstehen allerorts. Vom 7. Stock des Hauses, in dem auch die Suiten untergebracht sind, schweift der Blick vom Wellnessbereich, mit Dachterrasse und Fitnessraum bis hin zur Elbphilharmonie. Vom Hafen tönen Schiffshupen dumpf zu mir herüber. Chice Geschäfte haben sich direkt gegenüber dem Hotel angesiedelt. Boutiquen und Galerien, wechseln sich mit Cafes und Restaurants ab. Weiter runter die Straße geht es im dämmernden Abendlicht an die Magellanterrassen. Ein Stimmen-Wirr-Warr aller Kontinente zieht sich über die lang gestreckte Elbuferpromenade. Noch jetzt im Herbst, sind alle Terrassencafes besetzt, in Wolldecken eingekuschelt warten Touristen aus aller Welt und ich, die Hamburgerin, die auf Touristin mimt, auf den Sonnenuntergang. Vom Farbspiel her eine fast surreale Szenerie, wie gemalt. In schönsten Rot- und Orangetönen wird die Elbe in sanftes Licht getaucht. Mein Heimathafen, den ich plötzlich wieder mit ganz anderen Augen betrachte. Ich verstehe die Begeisterung der Gäste um mich herum und bin selbst ganz beseelt in diesem Augenblick. Als Gast in der eigenen Stadt nehme ich Alltägliches plötzlich ganz anders wahr.</p>
<h2>Eldorado für Freunde italienischer Küche</h2>
<p>Die frische Brise, die vom Fluss herüber weht, macht Hunger. Natürlich beherbergt das AMERON Hotel Speicherstadt auch ein hauseigenes Restaurant, das über eine historische Eisenbrücke zu erreichen ist. Vorbei an der ehemaligen &#8220;Kaffeebörse&#8221;, in der früher eifrig gehandelt wurde und die jetzt als Börsensaal für Events mit bis zu 200 Gästen dient, führt mein Weg in das Restaurant „cantinetta ristorante &amp; bar“. Untergebracht, ist es im einzigen Neubauelement des Hauses. Durch die Panoramafenster biete sich mir ein fantastischer Blick auf das Brooksfleet, während ich genüsslich mein Steinpilz-Risotto esse. Alle Speisen werden in der offenen Showküche vorbereitet, wer will, hat als Gast den Werdegang seiner Speisen klar im Blick. Ehrliche, italienische Küche, inspiriert von den Köchen der Althoff-Hotels, zu deren Hotelkollektion neben den AMERON Hotels, auch das legendäre Schloss Bensberg in der Nähe von Köln zählt. Auf der Speisekarte ist authentische Küche zu finden, der Schwerpunkt liegt auf leckerer Pasta, frischen Salaten und Focaccia-Spezialitäten, natürlich ergänzt mit Tagesgerichten, je nachdem, was der Markt gerade hergibt. Die Zutaten für die landestypischen Gerichte der „cucina casalinga“ werden ausschließlich aus der Region- oder direkt aus Italien bezogen. Schon jetzt hat sich das Ristorante zu einem beliebten Lunch-Treff für Hamburger entwickelt, denn es werden auch preisgünstige Mittagsgerichte angeboten, die bei den Angestellten umliegender Agenturen und Büros auf positives Feedback stoßen. Kein Wunder, denn das AMERON Hotel Speicherstadt ist eine der schönsten Adressen der Stadt und hat groß Chancen, auch bei den Locals zum „place to be“ zu avancieren. Um wieder zu kommen, brauche ich diesmal also nicht wieder Jahrzehnte warten!</p>
<p><em>Hinweis: Die Produktion erfolgte mit freundlicher Unterstützung der Althoff-Hotelgruppe und dem <a href="http://www.hotel-speicherstadt.de/" target="_blank" rel="nofollow">AMERON Speicherstadt Hamburg</a>.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/tinas-nacht-in-hamburgs-speicherstadt/12778">Tina&#8217;s Nacht in Hamburgs Speicherstadt</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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		<title>Ein Tag lang Alchimist- Alles muss in die Senkrechte</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2014 08:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mi Hae Lee]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Altenmark-Zauchensee]]></category>
		<category><![CDATA[Mitterlechner]]></category>
		<category><![CDATA[Natura.Kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Tennenfest]]></category>

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	<a href="/ein-tag-lang-alchimist-alles-muss-in-die-senkrechte/12475"><img title="bergwandern_08" src="/wp-content/uploads/2014/09/bergwandern_081.jpg" alt="Ein Tag lang Alchimist- Alles muss in die Senkrechte" width="200" height="88" /></a>
	</div>
<p>	Was verbindet Treibholz mit Kräutern? Was macht eine nackte Frau auf der Alm? Und wie passt Acryl-Malerei mit traditionellen Volksliedern zusammen? Meine Reise führt diesmal nach Salzburg &#8211; genauer gesagt in die Region Altenmarkt-Zauchensee. Dieses Gebiet inmitten des SalzburgerLands beherbergt Österreichs größtes Skigebiet mit rund 760 Pistenkilometern und 270 Seilbahnanlagen. Zahlreiche Erholungs- und Sportmöglichkeiten versprechen einen individuellen Urlaub. Aber auch</p>
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	</div>
	<p><span class="dropcaps">W</span><strong>as verbindet Treibholz mit Kräutern? Was macht eine nackte Frau auf der Alm? Und wie passt Acryl-Malerei mit traditionellen Volksliedern zusammen? </strong><strong>Meine Reise führt diesmal nach Salzburg &#8211; genauer gesagt in die Region Altenmarkt-Zauchensee. Dieses Gebiet inmitten des SalzburgerLands beherbergt <a href="/category/reiseziele/europa/osterreichrb/">Österreichs</a> größtes Skigebiet mit rund 760 Pistenkilometern und 270 Seilbahnanlagen. Zahlreiche Erholungs- und Sportmöglichkeiten versprechen einen individuellen Urlaub.</strong></p>
<p>Aber auch im Sommer ist hier Langeweile fehl am Platz. Wussten Sie zum Beispiel die Wahrheit über die Eisheilige oder den Siebenschläfer, Föhn und Schäfchenwolken? Nein? Dann sollten sie sich die 22 Stationen des fast fünf Kilometer langen Themen-Rundwegs &#8220;Bauernregeln&#8221; sowie die 20 weiteren Wanderrouten rund um den Lackenkogel und der Steinfeldspitze nicht entgehen lassen.<strong><br />
</strong></p>
<p>Viel zu entdecken verspricht auch der 19. Bauernherbst, der kürzlich in Radstadt eröffnet wurde und zahlreiche Veranstaltungen rund um Salzburg bietet. Unter dem Motto &#8220;Hoagascht´n im Bauernherbst&#8221; kommen hier alle alten Handwerks- und Traditionsliebhaber noch bis zum 26. Oktober 2014 auf ihre Kosten.  Wer sich lieber kreativen Ergüssen hingeben möchte, sollte sein Augenmerk auf ein ganz besonderes Projekt richten &#8211; „Natura.Kreativ“.  Dieses erhielt 2014 den Zipfer- Jurypreis für das innovativste Tourismus-Projekt und bietet unter dem Motto „Inspiration für Stimme &amp; Hände“ zahlreiche &#8220;Impuls.Kurse“ für den Sommer.</p>
 Am Ende bin auch ich begeistert von meinen künstlerischen Werken.
<p>Einige dieser Kurse schaue ich mir genauer an und begebe mich in die Gemeindehalle der Region Altenmarkt-Zauchensee. Unter der Anleitung von Karin Angerer und Walter Puchmayr starten die Kurse Acryl-Malerei und Skulpturenbau. Hier wird fleißig gesäbelt, geschliffen, poliert und gemalt. Als leidenschaftlicher Treibholzsammler beherbergt Puchmayr sogar ein eigenes Lager für seine Naturfundstücke. „Aus jedem Urlaub bringe ich Treibholz und Steine mit“, sagt er selbst über seine Leidenschaft. „Alles was ich in die senkrechte Position bringen kann fasziniert mich“. Die Vision, stehende Kunstwerke aus Treibholz-Steinverbindungen zu kreieren, hat Puchmayr mittlerweile perfektionieren können. Inzwischen  verdient er mit seinen Ausstellungsstücken bis zu 1. 500 Euro pro Skulptur.</p>
<p>Mit dem Zeichenstift in der Hand geht es weiter auf eine Wandertour mit Maler Alexander Mitterlechner. Sein Kurs „Wandern &amp; Zeichnen&#8221; führt quer durch die Wanderwege Altenmarkt-Zauchensees. An ausgewählten Zwischenstationen werden mit Pinselstrichen Naturelemente eingefangen und mit seinen Tipps die eigenen Werke realistisch oder abstrakt verfeinert. Soviel Kreativität macht mich hungrig und bringt mich auf die „Reitlehenalm“ in Altenmarkt. So sehr ich den Anblick der schmackhaften Brettljause genieße,  irritiert mich der Anblick einer nackten Frau im selbigen Raum. Mitterlechner lehrt hier den Kurs Aktmalerei. Während die Teilnehmer die lebende Muse zeichnend zu Papier bringen, fasziniert mich ihre minutenlange Regungslosigkeit. „Ich mache Yoga“, verrät das Aktmodel ohne mit der Wimper zu zucken.</p>
<div id="attachment_12482" style="width: 844px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Katharina Schmidt ist Praktikerin für traditionelle europäische Heilkunde und züchtet für ihre selbtgebrauten Tinktürchen Rosen- und Meisterwurz, Gänsefingerkraut, Käsepappel oder indianischer Frauenbeifuß.</p></div>
<p>Der nächste „Natura.Kreativ“-Kurs auf meinem Weg lautet: die „natürliche Hausapotheke“. Jeder hat ja irgendwie seine eigenen Hausmittelchen für Wehwehchen, doch was mich bei Katharina Schmidt erwartet, lässt den Alchimisten in mir erwachen. Sie ist Praktikerin für traditionelle europäische Heilkunde und züchtet für ihre selbtgebrauten Tinktürchen Rosen- und Meisterwurz, Gänsefingerkraut, Käsepappel oder indianischer Frauenbeifuß.  „Welches Kraut hast du draußen und was machst du damit?“ fragt mich Katharina. „Alles was du für deine Gesundheit brauchst wächst vor deiner Haustür.“</p>
<h2>Katharina Schmidt kennt jedes einzelne Kraut</h2>
<p>Während sie stolz die Königin unter den Heilpflanzen (Königskerze) begutachtet, erzählt sie mir von deren beruhigenden Wirkung im Tee. Allein ihr majestätischer Anblick löst einen gewissen Trancezustand aus, könnte aber auch am wucherndem Mutterkraut mit hormonregulierender Wirkung liegen, das genau daneben wächst. Katharina Schmidt scheint jedes einzelne Kraut und deren speziellen Heilwirkungen zu kennen. Je nach Bedarf werden die Kräuter zu Balsam, Tinktur oder Tee verarbeitet und im Nebenraum gelagert. &#8220;Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen&#8221;, so ihr Motto. &#8220;Als wichtigste Zutat bei jeder Verarbeitung dürfe jedoch die gute Seele und noch weniger die guten Gedanken fehlen&#8221;, so Schmidt weiter und wirft diese mit einer typischen Handbewegung symbolisch in den Topf.</p>
<p>Von den aufsteigenden Dämpfen angeheitert schwinge ich später beim traditionellen Tennenfest ungelenk mein Tanzbein. Schräg und lauthals jodelnd verlasse ich schließlich die Region Altenmarkt-Zauchensee wieder. Wie heißt doch der Spruch: &#8220;Kunst ist ein Kräutlein, nicht für alle Leutlein&#8230;&#8221; oder einer der eher für mich zutrifft: &#8220;Unkraut vergeht nicht!&#8221;</p>
<p><em>Hinweis: Diese Reise fand auf Einladung von <a href="http://www.altenmarkt-zauchensee.at/de" target="_blank" rel="nofollow">Altenmarkt-Zauchensee Tourismus</a> und SalzburgerLand Tourismus GmbH statt. Herzlichen Dank!</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/ein-tag-lang-alchimist-alles-muss-in-die-senkrechte/12475">Ein Tag lang Alchimist- Alles muss in die Senkrechte</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/mihae">Mi Hae Lee</a>.</p>
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		<title>Pippi goes Design &#8211; Eine sommerliche Entdeckungsreise durch Småland</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2014 12:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tina Engler]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Living like a local]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Pipi Langstrumpf]]></category>
		<category><![CDATA[Smaland]]></category>

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	<a href="/pippi-goes-design-eine-sommerliche-entdeckungsreise-durch-smaland/12451"><img title="Smaland-Slider_1" src="/wp-content/uploads/2014/08/Smaland-Slider_1.jpg" alt="Pippi goes Design &#8211; Eine sommerliche Entdeckungsreise durch Småland" width="200" height="88" /></a>
	</div>
<p>	Es riecht nach Pilzen, feuchtem Moos, frischen Beeren und Nadelwald. Märchenwelt! Und irgendwie kommt mir das hier alles sehr vertraut vor. Die Geschichten von Astrid Lindgren scheinen plötzlich real und das Lebensgefühl, was ihre Bücher widerspiegeln, mit nicht Ende wollenden,  hellen Sommernächten voller Unbeschwertheit und Freiheit, ist überall spürbar. Entschleunigung im Pippi-Land Durch die Region Småland zu reisen, bedeutet für</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="/pippi-goes-design-eine-sommerliche-entdeckungsreise-durch-smaland/12451">Pippi goes Design &#8211; Eine sommerliche Entdeckungsreise durch Småland</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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	<a href="/pippi-goes-design-eine-sommerliche-entdeckungsreise-durch-smaland/12451"><img title="Smaland-Slider_1" src="/wp-content/uploads/2014/08/Smaland-Slider_1.jpg" alt="Pippi goes Design &#8211; Eine sommerliche Entdeckungsreise durch Småland" width="200" height="88" /></a>
	</div>
	<p><span class="dropcaps">E</span><strong>s riecht nach Pilzen, feuchtem Moos, frischen Beeren und Nadelwald. Märchenwelt! Und irgendwie kommt mir das hier alles sehr vertraut vor. Die Geschichten von Astrid Lindgren scheinen plötzlich real und das Lebensgefühl, was ihre Bücher widerspiegeln, mit nicht Ende wollenden,  hellen Sommernächten voller Unbeschwertheit und Freiheit, ist überall spürbar.</strong></p>
<h2>Entschleunigung im Pippi-Land</h2>
<p>Durch die Region Småland zu reisen, bedeutet für mich Reisen im klassischen Sinne. Entschleunigung. Ich reduziere das Tempo automatisch, weil ich nichts verpassen will und mich nicht satt sehen kann, an dieser Bilderbuch-Idylle. Ich halte immer wieder an, weil ich von der Szenerie die sich mir bietet, fast benommen bin. Gefühlt jeden zweiten Kilometer, passiere ich einen See. Kein Wunder, denn hier im tiefsten Südschweden, gibt es über 5000 davon. Glasklar und eingebettet in pure Natur. Diese Weite, flaches Land, mit überbordender Natur, fast surreal, wie auf einem Gemälde. Das Licht, die Farben, im ständigen Wechsel zwischen Blau und Grün, dazwischen üppige Sonnenblumenfelder, greller Klatschmohn und als Akzente die kleinen knallroten Holzhäuser, die „Stugas“. Typisch skandinavische Sommerhäuser, klassisch, mit weißen Fensterläden und Fahnenmast vor der Tür. An manchen Tagen fahre ich endlos lange mit meinem Auto, ohne einem Menschen zu begegnen. Und wenn ich dann doch einen treffe, etwa in einem Cafe am Straßenrand, das mich schon von weitem mit dem Duft frisch gebackener Waffeln lockt, dann sind die Einheimischen so Tiefen entspannt und fröhlich, dass ich mich unweigerlich frage, ob in dieser reinen, unverbrauchten Luft pure Endorphine mit enthalten sind. Vielleicht sind diese auch im Essen zu finden? Bio ist hier an der Tagesordnung, fast alles, was in den Restaurants und Gasthöfen auf den Teller kommt, stammt aus lokalem Anbau. Kulinarisch hat das Land übrigens weitaus mehr zu bieten, als die bekannten „Köttbullar“ oder Lachs in allen Varianten. Die jungen Köche sind ausgesprochen experimentierfreudig und „Organic Food“ steht (fast) überall auf der Speisekarte.</p>
<div id="attachment_12459" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Die Qual der Wahl: Rund 100 Sorten &#8220;Polkagrisar&#8221; werden hergestellt.</p></div>
<h2>Zeitmaschine</h2>
<p>Schweden, bietet viel Platz zum Sein und  Småland, das „kleine Land“, entspricht jedem skandinavischen Klischee. Die einsame Wildnis teilt sich der Besucher mit ein paar imposanten Elchen, die vornehmlich in der Dämmerung als natürliche Roadblocks fungieren – und beschauliche Orte, wie Gränna, die Hauptstadt der Zuckerbäcker, deren sündig-leckere „Polkagriskokeri“ (Zuckerstangen) weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind- oder Mariannenlund, Heimat von Astrid Lindgrens kindlichen Protagonisten Michel aus Lönneberga, verströmen ein herrlich nostalgisches Flair. Sie wirken, als wären sie liebevoll dekorierte Filmsets, sind aber real. Ähnlich, sieht es auch in der kleinen Stadt Eksjö aus, deren bunte, windschiefe Holzhäuschen zum Teil noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Während ich über die engen, Kopfsteingepflasterten Gassen laufe, fühle ich mich, als wäre ich in eine Zeitmaschine geraten. Dazu passen auch die prächtigen Herrenhäuser, „Herregård“ , auf riesigen, Parkähnlichen Anwesen, die am Wegesrand versteckt hinter prächtigen Hecken liegen und heutzutage oftmals  zu charmanten „Bed &amp; Breakfasts“ (besonders schön: <a href="http://www.grimsnas.se" target="_blank" rel="nofollow">www.grimsnas.se</a>) umfunktioniert wurden und im weißen, skandinavischen Stil, mit viel Holz und Glas eingerichtet sind. Mehr Schweden geht dann auch beim Träumen nicht.</p>
<div id="attachment_12455" style="width: 845px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Place to be: Die Uferpromenade in Jönköping am Vättern-See</p></div>
<h2>Phantasie und Realität „in the mix“</h2>
<p>&#8220;Alle großen Dinge&#8221;, sagte die bekannte Kinderbuchautorin Astrid Lindgren einmal, &#8220;passieren zuerst in der Phantasie eines Menschen&#8221;. Und jetzt bin ich mittendrin, in der Welt meiner Kindheitsträume. So habe ich mir Bullerbü immer vorgestellt&#8230; oder auch Lönneberga&#8230; Ortsschilder verweisen auf die Plätze, die mir vom Namen her schon Jahrzehnte so vertraut sind. Es würde mich nicht überraschen, wenn Pippi Langstrumpf, mit ihren lustig wippenden, roten Zöpfen gleich um die Ecke biegen würde- oder Ronja Räubertochter. Starke Frauenpersönlichkeiten, die Vorreiter waren für den Feminismus und die auch heute noch Groß und Klein faszinieren. Unabhängig, freigeistig, unkonventionell, etwas verrückt&#8230; eigentlich eine gute Mischung, um durchs Leben zu kommen.</p>
<p>Es passiert mir dann auch tatsächlich, dass ich fast über die leibhaftige Pippi stolpere. Als Teil einer Gesamtinszenierung. Mit dem Freizeitpark „<a href="http://www.alv.se/de" target="_blank" rel="nofollow">Astrid Lindgrens Welt</a>“, haben drei Familien des Städtchens Vimmerby schon 1981 der berühmtesten Tochter ihres Städtchens ein lebendiges Denkmal gesetzt. Im größten Freizeitpark Schwedens taucht man live in die Geschichten von Astrid Lindgren ein.  Behutsam und so gar nicht amerikanisiert, sind die Kulissen ihrer Romane in ein riesiges Naturareal integriert  Ich laufe durch die „Krachmacherstrasse“, besuche die Räuber auf der „Mattisburg“ und mache einen Abstecher nach Bullerbü. Achtzig junge Schauspieler inszenieren täglich aufs Neue die Geschichten von Karlsson vom Dach, Pippi Langstrumpf und all den anderen Kinderhelden. Die Bühne ist da, wo sie sich gerade befinden, egal ob auf dem Piratenschiff, vor der Villa Kunterbunt oder einfach mitten im Gelände.  Nach ein paar Stunden verlasse ich ganz beseelt das Märchendorf und fahre auf der Rückfahrt noch im „<a href="http://www.barnfilmbyn.se/de" target="_blank" rel="nofollow">Barnfilmbyn</a>“ vorbei. Hier in der Umgebung, wurden die meisten der Astrid Lindgren Filme gedreht und in den Ausstellungsräumen des Kinderfilm-Zentrums tauche ich, anhand vieler Requisiten und alter Fotos, in die Entstehung der Filme ein.</p>
<h2>Auf ins Glasreich&#8230;</h2>
<p>Um noch mal mit den Worten der Grand-Dame der skandinavischen Literaturszene zu sprechen: „Ich wohne in dem schönsten Land der Welt &#8230; Hier gibt es alles, vom Lichten und Lächelnden bis zum Dunklen und Ernsten, oft auf die bezauberndste Weise gemischt&#8221;. Wie Recht sie hat, denke ich, während ich mich von Vimmerby aus in Richtung „<a href="http://www.glasriket.se" target="_blank" rel="nofollow">Glasriket</a>“ dem Glasreich, der Region, in der schon seit Jahrhunderten Glasbläser außergewöhnliches Design entwerfen, aufmache. Vorbei an tiefen Wäldern, unberührter Wildnis und durch Dörfer, die aussehen, als wären sie die Vorlagen für Puppenstuben, fahre ich nach Kosta. Gelassen zieht i die Landschaft an mir vorbei. Keine Hektik, nur Ruhe und Einsamkeit.</p>
<div id="attachment_12462" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Weltberühmt: Glasbläserei in Smaland. (Foto: Tina Stafrén/imagebank.sweden.se)</p></div>
<p>Im Landesinneren wirkt das Land unendlich weit. Knapp 720.000 Einwohner teilen sich eine Fläche von rund 29.400 Quadratkilometern. Sie sind nicht nur naturverbunden, sondern haben von Kindheit an ein starkes Bewusstsein für Naturschutz. Schweden vergessen nicht, dass sie der Natur ihren Wohlstand verdanken. Wasserkraft aus den reißenden Flüssen des Nordens, Holz und Bodenschätze wie Silber, Eisenerz und Kupfer haben das Land einst reich gemacht. Davon profitieren sie heute noch. Das „Glasreich“ mit seiner unnachahmlichen Designkunst und den vielen Glashütten und Studios,  wurde Gerüchteweise schon häufig als untergegangen eingestuft. Zu Unrecht, denn in den letzten Jahren sind viele der Hütten, wie Boda Glasbruk oder Orrefors, reanimiert worden. Die Region ist lebendiger, denn je.  Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen will, bucht sich im „<a href="http://www.kostabodaarthotel.com" target="_blank" rel="nofollow">Kosta Boda Art Hotel</a>“ ein. Bei einem Tauchgang im Indoor-Pool des künstlerisch ambitionierten Design-Hotels lässt sich unter Wasser eine wechselnde Kunstausstellung mit verschiedensten Exponaten der benachbarten Kosta Boda-Glashütte entdecken. Wer nicht ins SPA möchte, bestellt sich einen Drink in der „Glass Bar“ der extravaganten Bleibe. Sie ist komplett in blaues Glas gefasst und Gäste werden Teil des Gesamtkunstwerkes.  Auch auf den Zimmern findet sich ungewöhnliche Glaskunst. Diese kann bei Gefallen auch gleich im Hotel-Shop erstanden werden. Weil hier noch diverse andere Glasmanufakturen ihre Outletstores haben, ist der kleine Ort Kosta das Eldorado für Designfans schlechthin. Mir gefällt ganz besonders das schlichte Design von „<a href="http://www.orrefors.com" target="_blank" rel="nofollow">Orrefors</a>“, für das auch Modezar Karl Lagerfeld eine exklusive Trinkglas-Edition kreiert hat. In Kosta wurde auch die erste Glashütte Smålands eröffnet. Das war bereits 1742!</p>
<div id="attachment_12456" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Filmkulisse: Das Städtchen Eksjö mit seinen Holzhäusern.</p></div>
<div id="attachment_12463" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Eksjö bei Nacht. (Foto: Göran Assner/imagebank.sweden.se)</p></div>
<h2>next generation&#8230;</h2>
<p>Heute ist es eine ganz neue Generation, die sich um den Erhalt des alten Handwerks kümmert. Eine davon ist die heute 39-jährige Geschäftsführerin der „Glass Factory“ in Emmaboda, Maia Heuer. Seit sie drei Jahre alt ist, ist sie von Glas fasziniert. Ihr Onkel gilt als einer der größten Glassammler der Welt und so entdeckte sie früh ihre Liebe zum Kristall. Die gebürtige Lübeckerin machte ihr Hobby zum Beruf und landete in Schweden.  Suchte Sponsoren und hauchte der brach liegenden „<a href="http://www.theglassfactory.se" target="_blank" rel="nofollow">Glass Factory</a>“ neues Leben ein. Heute ist der Ort ein lebendiges Museum, mit ständig wechselnden, internationalen Ausstellungen, Live-Ateliers und eine Begegnungsstätte internationaler Glaskünstler in einem. Es werden Workshops zu verschiedensten Themen abgehalten und natürlich kann man den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen. Rund um Emmaboda lohnt es sich, den kleinen Hinweisschildern am Straßenrand zu folgen, die zu weiteren Werkstätten führen. Besonders idyllisch liegt „<a href="http://www.transjohytta.com/" target="_blank" rel="nofollow">Transjö hytta</a>“.</p>
<div id="attachment_12458" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Chillig: Feierabend auf schwedische Art (Jönköping)</p></div>
<p>Außergewöhnliche Exponate schwedischer Glaskunst sind in ganz Småland zu finden. Beeindruckend ist der Glasaltar der Domkirche des quirligen Studentenstädchens Växjö. In mehrjähriger Arbeit hat der „grand old man“ der schwedischen Designszene, der Glaskünstler Bertil Vallien, den 5 Meter hohen und 4 Meter breiten Glasaltar zusammen mit der Glashütte in Åfors geschaffen. Pures Glas, in dem sich das Licht durch Millionen kleinster Kristalle bricht. Växjö ist jedoch nicht nur zentraler Mittelpunkt des „Glasriket“ und die „grünste Stadt Europas“ sondern auch ein Sehnsuchtsort für Genussmenschen wie mich. Schönster Platz zum sein: Das erste Gastro und Designhotel Schwedens, das „<a href="http://pm-vanner-hotel-vaxjo.h-rez.com" target="_blank" rel="nofollow">PM &amp; Vänner</a>“, mit verglastem Pool auf der chilligen Dachterrasse, Loft ähnlichen Zimmern und kulinarischen Hochgenüssen, im gleichnamigen Restaurant. Es wurde erst kürzlich zu einem der neun besten Restaurants Schwedens gewählt und der Mittagstisch ist mit ca. 12 Euro für das Hauptgericht nahezu entwaffnend günstig. Womit es an dieser Stelle gilt, ein Vorurteil auszuräumen: Die Preise für Gastronomie und Übernachtungen sind keinesfalls überteuert, sondern den hiesigen Preisen sehr ähnlich, so ist ein Urlaub in Skandinavien mittlerweile, Euro sei Dank, erschwinglich.</p>
<p>Die Kalorien vom Lunch trainiere ich mir gleich auf einer Radtour um den vom schattigen Grün umgebenen Växjö-See ab. Er liegt mitten in der Stadt und nach einer für Schweden typischen Kaffeepause, der für Schweden unumgänglichen „Fika“, mache ich einen Abstecher in den „Linné-Garten“ am Ufer. Ein Ort, der mit seinem fast Zen-artigen Charakter herrlich entspannend ist. Eine Oase, in der sich Studenten zum lernen zurück ziehen, Liebespaare auf den Bänken knutschen und Ruhe suchende Menschen wie ich einfach nur verweilen, gebannt von der Schönheit der Blüten und Pflanzen, die mich umgeben. Bereits im 18. Jahrhundert beschäftigte sich Namensgeber Carl von Linné mit der Katalogisierung von Pflanzen und Tieren und wurde damit international berühmt.  Viele Gärten und Parks in der Region sind „Mr. Flower Power“, wie er liebevoll im Volksmund genannt wird, gewidmet. Universitäten wurden nach ihm benannt und jede Stadt, die in Schweden was auf sich hält, hat sicher einen „Linnégatan“.</p>
<div id="attachment_12457" style="width: 842px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Naschkatzen-Hochburg: Die Bonbonstadt Gränna.</p></div>
<h2>Möbel für alle</h2>
<p>Am nächsten Tag stolpere ich, auf den Spuren eines weiteren großen Visionärs aus dem kleinen Småland, schon wieder über ihn. Im Kulturreservat „<a href="http://www.linnesrashult.se" target="_blank" rel="nofollow">Linnés Rashuit</a>“, dem ehemaligen Bauernhof des Botanikers und Biologen, halte ich zum vegetarischen Lunchbüffet und sitze unter schattigen Obstbäumen im Garten. Um mich herum nichts als Blütenmeer und jungfräuliche Wiesen und Felder. Nicht von dieser Welt, erscheint mir dieser Platz, so schön und friedlich ist es hier. Inspirierend. Diese unverbrauchte Szenerie  scheint auf jeden Fall den Geist zu beflügeln und Impulse für kreative Denkansätze  zu geben.  Unweit dieser Traumkulisse entstand auch die Idee für ein Familien-Möbelunternehmen, das heute Weltruf genießt: IKEA! Ingvar Kamprad, der Gründer, wollte chices Möbeldesign erschwinglich machen. Seine Vision lautete „Einen besseren Alltag für viele Menschen machen“. Seinen ersten Shop startete er bereits 1958 im heimischen Almhuit. Dort steht heute das IKEA-Hotel und das Museum, was mit der Ausstellung „IKEA im Laufe der Zeit“ einen amüsanten Einblick in die Geschichte des Erfolgskonzeptes und die Wohnwelten der vergangenen Jahrzehnte seit Gründung gibt. Verblüffend, wie viele IKEA-Klassiker auch heute noch aktuell sind. Wohl jeder hat ein kleines Stück Schweden zuhause – natürlich. Viele haben sicher auch a „touch of Småland“ im Garten. Nach der vielschichtig aufgestellten Fabrik „Husquarna“, die von Rasenmäher, über Motorräder bis hin zu Kettensägen das ganze Sortiment von Motorgeräten abdeckt, wurde sogar eine ganze Stadt benannt. Huskvarna liegt nur 15 km von Jönköping entfernt. Hier verbringe ich meinen letzten Tag am Vättern-See, bevor es per Charterflug direkt nach Hamburg zurück geht. Aller Stress ist von mir gewichen, der Alltag ganz weit weg. Danke Pippi, relaxter war ich nach einer Woche Urlaub noch nie. Einfach Märchenhaft!</p>
<p><em>Die Reise erfolgte auf Einladung von <a href="http://www.visitsmaland.se/de" target="_blank" rel="nofollow">Smålands Turism</a> und <a href="http://www.visitsmaland.se/de" target="_blank" rel="nofollow">Destination Småland</a>.<br />
</em></p>
<p><em>Titelfoto: Tina Stafrén/imagebank.sweden.se</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/pippi-goes-design-eine-sommerliche-entdeckungsreise-durch-smaland/12451">Pippi goes Design &#8211; Eine sommerliche Entdeckungsreise durch Småland</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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		<title>„Nordisch by nature“ trifft auf „California feeling“</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2014 13:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tina Engler]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-AOL-Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Büttner]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Weißenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Weissenhaus]]></category>

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	<a href="/nordisch-by-nature-trifft-auf-california-feeling/12441"><img title="Weissenhaus_Silde_1" src="/wp-content/uploads/2014/08/Weissenhaus_Silde_1.jpg" alt="„Nordisch by nature“ trifft auf „California feeling“" width="200" height="88" /></a>
	</div>
<p>	Was für eine Weite. Welch&#8217; ein magischer Platz! Diskret liegt das Hideaway zwischen den Feriendörfern „Weissenhäuser Strand“ und Hohwacht eingebettet.  Das 75 Hektar große Parkähnliche Areal, mit Feldern, Wiesen, Wäldern und einem knapp drei Kilometer langem Sandstrand, ist einer der Orte, die einem schon bei Ankunft den Atem stocken lassen. (Fast) zu schön, um wahr zu sein. In mehreren Bau-Schritten</p>
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	<a href="/nordisch-by-nature-trifft-auf-california-feeling/12441"><img title="Weissenhaus_Silde_1" src="/wp-content/uploads/2014/08/Weissenhaus_Silde_1.jpg" alt="„Nordisch by nature“ trifft auf „California feeling“" width="200" height="88" /></a>
	</div>
	<p><span class="dropcaps">W</span><strong>as für eine Weite. Welch&#8217; ein magischer Platz! Diskret liegt das Hideaway zwischen den Feriendörfern „Weissenhäuser Strand“ und Hohwacht eingebettet.  Das 75 Hektar große Parkähnliche Areal, mit Feldern, Wiesen, Wäldern und einem knapp drei Kilometer langem Sandstrand, ist einer der Orte, die einem schon bei Ankunft den Atem stocken lassen. (Fast) zu schön, um wahr zu sein. In mehreren Bau-Schritten entsteht hier ein luxuriöses Dorf, das für Deutschland einzigartig ist. Das „Weissenhaus Grand Village Resort &amp; SPA am Meer“, an der Ostseeküste Schleswig Holsteins, ist wohl eines der ambitioniertesten Hotel-Großprojekte der letzten Jahre überhaupt. Rund 70 Millionen Euro steckte  der unkonventionelle Selfmade-Millionär und Ex-AOL-Chef Jan-Eric Büttner bis dato in das über 400 Jahre alte Dorf und verwandelt es schrittweise in ein 5*****plus-Luxus-Resort.</strong></p>
<div id="attachment_12444" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Rund 70 Millionen Euro steckte der unkonventionelle Selfmade-Millionär und Ex-AOL-Chef Jan-Eric Büttner bis dato in das über 400 Jahre alte Dorf und verwandelt es schrittweise in ein 5*****plus-Luxus-Resort.             (Fotos: Weissenhaus Grand Village Resort)</p></div>
<p>Erst vor Kurzem wurden die Suiten im weißen Schloss eröffnet, das mit den drei Dutzend weiteren, historischen Gebäuden im Gutshausstil, viel Platz für eine illustre Gästeschar bietet. Derzeit treffen rund 160 Angestellte, auf maximal 120 Gäste. Doch der wahre Luxus für verwöhnte Großstadtseelen liegt in der puren Natur und der Ursprünglichkeit dieses Ortes. Eine dörfliche Idylle, in der die Gäste sich auf Kopfstein gepflasterten Wegen zurück versetzt fühlen, in eine längst vergangene Zeit. Natürlich ohne dabei auf all&#8217; die  Annehmlichkeiten zu verzichten, die ein edles Haus der Luxusklasse so bietet. In vergangenen Jahrhunderten wurden an solchen Orten fulminante Sommerfeste voller Lebensfreude abgehalten, man feierte am Hofe sich selbst- und das pralle Leben. Diese Kultur soll in naher Zukunft im „Weissenhaus“ wieder aufblühen.</p>
<p>Um das neue Prunkstück der deutschen Luxushotellerie zu beleben, sind für die Zukunft erlesene Events geplant. Die Veranstaltungen werden Jedermann, bei Kauf eines Tickets, zugänglich sein. Goodie für die Hotelgäste: Der Besuch der Events ist im Zimmerpreis enthalten und somit Teil des „Weissenhaus“-Gesamterlebens.  Lesungen, Theateraufführungen, hochkarätige Klassik- und Jazzkonzerte sind geplant, aber auch Modernes, wie etwa ein Auftritt der Hamburger Band „Revolverheld“ oder Chill-out in der „Beach Lounge“, mit internationalen DJ&#8217;s. Im Sommer bietet das 400-Plätze zählende Amphitheater die perfekte Location, in den kühleren Jahreszeiten  die „Reetscheune“, mit aufwendiger Glaskonstruktion, durch die in der ehemaligen Pferdscheune das Reetdach von innen illuminiert wird.</p>
<h2>Die meisten Häuser sind aus dem 17. Jahrhundert</h2>
<div id="attachment_12445" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Aufwendig restauriert &#8211; Das Torhaus von hinten.</p></div>
<p>Die meisten der Häuser auf dem weitläufigen Gutsgelände sind, genau wie die Reetdachscheune, aus dem frühen 17. Jahrhundert. Das weiße Schloss, brannte im Jahr 1896 bis auf die Grundmauern nieder und wurde danach im Stil des Neo-Barock wieder aufgebaut. Es diente lange Zeit als Eventlocation für Hochzeiten, bis Büttner es mit der Umsetzung seiner ehrgeizigen Pläne wach küsste. Liebevoll und bis ins kleinste Detail werden die Gutshäuser rund herum nun nach und nach restauriert.</p>
<p>Als Visionär Jan-Eric Büttner das Gelände 2005 von der Grafenfamilie Platen-Hallermundt für 7 Millionen Euro erstand, war es ziemlich verfallen, doch die Magie des besonderen Ortes, den der neue Schlossherr schon als Kind häufig mit seinen Eltern besuchte,  gab den Ausschlag für seinen Kaufentschluss. In Zukunft, so seine Vision, soll das „Weissenhaus“ auf der internationalen Liste der „100 Plätze die man im Leben gesehen haben muss“, auf jeden Fall seinen festen Rang haben. Ein verwegener Gedanke? Keineswegs! Das lässig-edle Resort, laut Büttner „ein Ort fernab spießiger Konventionen“,  hat in seiner Einzigartigkeit gute Chancen, aufgenommen zu werden. Absolute Exklusivität und Intimität ist gewährleistet- und das zum Glück ganz ohne Zäune! „Promispotting“ wie etwa im „Grandhotel Heiligendamm“ wird es hier nicht geben, denn das „Weissenhaus“ bietet allein durch seine weitläufige Gutsstruktur Privatsphäre auf ganz natürlichem Wege. So ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich der neue Top-Spot im Norden, zu einem echten „place to be“ entwickelt, der auch auf internationaler Ebene ganz weit oben mitspielen könnte.</p>
<h2>Kostenfreier Strandkorb und Strandsauna inklusive</h2>
<p>Die derzeit bereits fertig gestellten 43 Zimmer und Suiten, die auf das Schloss und verschiedene, mit vielen behördlichen Auflagen nach strengstem Denkmalschutz bereits sanierte Gebäude verteilt sind, sind an den Wochenenden schon jetzt lange im Voraus ausgebucht. Denkmalgerecht wurden die einzelnen Gebäude renoviert. Marode Wände wurden mit Original-Backsteinen wieder aufgebaut, Dächer neu gedeckt, Fenster und Türen nach historischem Vorbild angefertigt. Gern bezahlen die Hotelgäste dafür Zimmerpreise, die ab 350 Euro aufwärts beginnen. Darin enthalten ist die sog. „Weissenhaus Pauschale“,mit diversen Inklusivleistungen, wie Frühstück, kostenfreier Strandkorb, Strandsauna, freier Eintritt ins SPA, kostenlose Minibar, WLAN &amp; Sky TV, freier Eintritt zu Konzerten &amp; Theater und Parkplatznutzung. Das rechnet sich doch dann schon wieder. Ihren Preis wert sind die Beherbergungen allemal.</p>
<div id="attachment_12448" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">So sieht der Wohnbereich einer Suite in der Deichkate aus, viel Platz und ganz edel mit Kamin.</p></div>
<div id="attachment_12449" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Die derzeit bereits fertig gestellten 43 Zimmer und Suiten, die auf das Schloss und verschiedene, mit vielen behördlichen Auflagen nach strengstem Denkmalschutz bereits sanierte Gebäude verteilt sind, sind an den Wochenenden schon jetzt lange im Voraus ausgebucht.</p></div>
<p>Seit drei Wochen sind auch die 17 Schloss-Suiten zu bewohnen. Jedes der Zimmer ist individuell designt, alles vom Feinsten, im klassischen Neo-Barock-Stil und sanften Farbtönen gehalten. Besondere Highlights sind die Fernseher in den Bädern, frei stehende Badewannen, eine eigene Sauna auf dem Zimmer oder offene Kamine. Wer in der 100qm großen, gräflichen Suite wohnt, genießt den freien Blick von den Balkonen, bis hinunter zum Meer und kann vom Zimmer aus die Galloway-Rinder auf der Weide betrachten.</p>
<h2>Ein Touch California-Feeling ist unverkennbar</h2>
<p>Die geräumigen Zimmer, Suiten und Familienapartments in den umliegenden Gutsgebäuden, sind im edlen Landhausstil arrangiert. Im Beach-Cottage, mit direktem Strandzugang und in Gutsgebäuden wie der „Meierei“, der alten „Schmiede“  oder dem „Torhaus“, unterstreichen  viele weiße und blaue Akzente das nordisch-maritime Flair. Ein Touch California-Feeling ist unverkennbar und natürlich vom Geschmack des in  Kalifornien lebenden Hausherrn Büttner geprägt.</p>
<p>Das 1.500 qm große SPA, die „Schlosstherme“ wurde erst vor Kurzem eröffnet. Zehn Behandlungsräume (hier plattdeutsch „Anwennruum“ genannt), ein Hamam, 3 Saunen, eine „Schneekammer“ („Schneefük“), in der erhitzte Saunagänger erfrischende Abkühlung finden, ein Innenpool und ein 20 Meter langes Außenbecken, warten auf ihre verwöhnten Kunden. Das vielfältige Treatment-Programm bietet Wellness und Entspannung nach den fünf Elementen an. Spezielle Bernsteinpeelings oder Bodywraps für das heimische Kräuter aus dem eigens angelegten Kräutergarten verwendet werden, stehen auf dem Behandlungsplan.</p>
<div id="attachment_12447" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Das 1.500 qm große SPA, die „Schlosstherme“ wurde erst vor Kurzem eröffnet und bietet einen Innenpool und ein 20 Meter langes Außenbecken.</p></div>
<p>Das SPA wird für die Hotelgäste 24 Stunden täglich geöffnet sein und ist durch einen „Erlebnistunnel“ mit dem Schlossgebäude verbunden, der in Zukunft kunstvoll illuminiert wird und den Transfer von Zeit und Raum symbolisieren soll. Wer nicht chillen will, darf aktiv sein.Das Angebot ist riesig. Auf dem Gelände werden verschiedenste Aktivitäten wie Yoga, Pilates, Standup-Paddling und Kitesurfen angeboten. Passionierte Reiter können in Zukunft auch ihre Lieblingspferde mitbringen, ein Golfplatz ist ganz in der Nähe und eine Kinderbetreuung im ehemaligen Gärtnerhaus sorgt dafür, dass die Eltern der kleinen Gäste sich auch mal ganz entspannt zurücklehnen können.</p>
<h2>Die Atmosphäre ist edel, aber unkonventionell und leger</h2>
<p>„Lässige Souveränität“  ist die Philosophie des Hauses. Gäste und Personal begegnen sich auf Augenhöhe, was eine ungezwungene, entspannte Atmosphäre schaffen soll. Die Räumlichkeiten tragen typisch plattdeutsche Begriffe wie „Peerstall“ und eine Gesichtsbehandlung in der Schlosstherme“ nennt sich dann auch schon mal „Opdoon – Entfalten“ oder „Besünners“- besonders, für eine Spezialbehandlung. Für einige Ankömmlinge, die den manchmal etwas angestaubten Stil traditioneller Grandhotels schätzen, könnte das eine spannende Gradwanderung sein. Die Atmosphäre ist edel, aber unkonventionell und leger und lässt sich wohl am ehesten mit luxuriösen Insel-Hideaways vergleichen, die ihre Gäste nicht starren und verstaubten Regeln unterwerfen, sondern sie einfach sein lassen – und dass im herkömmlichen Gebrauch des Wortes. Der Fokus liegt auf Entspannung und Entschleunigung. Wer hier eincheckt, für den soll der Alltag draußen bleiben und alle Sinne für das Schöne geöffnet werden.</p>
<div id="attachment_12446" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Das „Bootshaus“, direkt am Strand, wurde bereits im Jahre 2012 eröffnet und hat sich längst als lohnendes Ausflugsziel herum gesprochen.</p></div>
<p>Natürlich ist auch zu Genüge für das leibliche Wohl gesorgt. Das „Bootshaus“, direkt am Strand, wurde bereits im Jahre 2012 eröffnet und hat sich längst  als lohnendes Ausflugsziel herum gesprochen. Serviert wird  Fusion-Küche unter dem Motto „California Cuisine made in Holstein“.  In diesem lässigen Ambiente wird auch das Frühstücksbüffet eingenommen.  Zuckerschnuten  zieht es ins kleine rote Zelt, unweit der Steilküste. Im „Erdbeercafe“ gibt es alles rund um die süße Frucht und gleich nebenan lockt das Strandbistro „Alte Liebe“ mit Gourmet-Currywurst.  Eine „Strand-Bar“ mit gemütlichen Loungemöbeln und Sonnensegeln, lädt zum chillen ein. Das Cafe der „Schlosstherme“ setzt auf vegetarisch inspirierte leichte Gerichte und wer die regionale, rustikalere Küche sucht, wird ab Herbst diesen Jahres im „Peerstall“ fündig. Lukullisches Flaggschiff des Hauses ist das Gourmet-Restaurant „Courtier“, benannt nach Jaques Courtier, dem Schlachtenmaler der Romantik, dessen imposante großflächige Bilder die hohen Wände des Restaurants zieren. Mit dem eigens für das „Weissenhaus“ entwickelten Gourmetkonzept, hat Küchenchef Dehn und seine Crew, die Ambition einen Michelin-Stern zu erkochen. Seine raffinierte Melange aus lokalen Produkten, kombiniert mit Einflüssen aus aller Welt, hat ihn immerhin schon jetzt 15 Gault Millau-Hauben eingebracht und erfüllt höchste kulinarische Ansprüche. Der Stern kann kommen&#8230;</p>
<p><em>Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung des „<a href="http://www.weissenhaus.net" target="_blank" rel="nofollow">Weissenhaus – Grand Village &amp; SPA Resort</a>“</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/nordisch-by-nature-trifft-auf-california-feeling/12441">„Nordisch by nature“ trifft auf „California feeling“</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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		<title>Familienurlaub im Ferienpark Nürburgring</title>
		<link>http://breitengrad53.de/familienurlaub-im-ferienpark-nuerburgring/12409</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2014 12:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Anja Steinbuch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienpark]]></category>
		<category><![CDATA[Nürburgring]]></category>

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	<a href="/familienurlaub-im-ferienpark-nuerburgring/12409"><img title="Feenkoenigin vor Eifellandschaft" src="/wp-content/uploads/2014/07/Feenkoenigin-vor-Eifellandschaft.jpg" alt="Feenkoenigin vor Eifellandschaft" width="200" height="120" /></a>
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<p>	as passiert, wenn Vater, Mutter und deren achtjährige Tochter drei Tage Familienurlaub in der Eifel am Nürburgring machen? Sehr viel: Eine Elfenhochzeit mit Schatzsuche, Kräutersammeln im Koboldgarten, eine Feenstaub-Jagd, Fruchtcocktail mixen und Quarkwaffeln backen sowie Ziegenkäse zubereiten während die Eltern im Vulkaneifel-Spa entspannen. Der Lindner Ferienpark Nürburgring liegt auf einer Anhöhe inmitten von Wäldern und Wiesen. Das 2008 erbaute Areal</p>
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	<a href="/familienurlaub-im-ferienpark-nuerburgring/12409"><img title="Feenkoenigin vor Eifellandschaft" src="/wp-content/uploads/2014/07/Feenkoenigin-vor-Eifellandschaft.jpg" alt="Feenkoenigin vor Eifellandschaft" width="200" height="120" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcap" style="color:#0f64af; ;">W</span>as passiert, wenn Vater, Mutter und deren achtjährige Tochter drei Tage Familienurlaub in der Eifel am Nürburgring machen? Sehr viel: Eine Elfenhochzeit mit Schatzsuche, Kräutersammeln im Koboldgarten, eine Feenstaub-Jagd, Fruchtcocktail mixen und Quarkwaffeln backen sowie Ziegenkäse zubereiten während die Eltern im Vulkaneifel-Spa entspannen.</strong></p>
<p><blockquote class="pullquote normal  pull-right" style="background-color: transparent; border-color:#444444; border-radius: 0px;"><p class="pullquote-text">Beitrag von Anja Steinbuch</p></blockquote>Der Lindner Ferienpark Nürburgring liegt auf einer Anhöhe inmitten von Wäldern und Wiesen. Das 2008 erbaute Areal besteht aus 99 Ferienhäusern im skandinavischen Stil, einem Sportplatz, zwei Spiel- und Spaßhäusern für die Kinder sowie einem Hauptgebäude mit Restaurant und Mini-Laden. Hier befindet sich auch ein Wellness-Bereich mit drei Saunen, Hammam, Massage- und Beauty-Räumen. Für gestresste Großstadtfamilien haben die Lindners ein Drei-Tage-Paket geschnürt mit Ausflügen in die Umgebung, Kinderprogramm und Wellnessanwendungen für die Eltern.</p>
<h2>Bunte Holzhäuser sind unser Heim für die nächsten Tage</h2>
<p>Doch zuerst beziehen wir eines der roten und grünen Holzhäuser, das für drei Tage unser Heim sein wird. Mit drei Schlafzimmern, zwei Bädern, einer Wohnküche und Holzofen sind alle Häuser im Landhausstil eingerichtet mit Blick in die Natur. Unsere Tochter Thea fühlt sich sofort wohl, denn überall sind Garderoben und Ablagen auf Kinderaugenhöhe angebracht. Sie räumt sofort Klamotten und Spielsachen sorgfältig ein und steht mehr als einen Augenblick in der Gartentür und schaut auf die Baumwipfel in der Ferne. Doch dann geht es schon los: Termin mit Linda. Sie ist eine Waldfee und hat die Kinder schon an der Rezeption begrüßt. Sie trägt einen lustigen rosa Blütenhut und ein grünes Kleid. Im Schlepptau hat sie Linus, einen Kobold mit einem überdimensionalen grünen Hut, Vollbart und buntem Frack. Die beiden lachen viel, und haben sogar einen eigenen Song auf CD aufgenommen zu dem sie mit allen Ferienkindern tanzen. Aus zwei großen Boxen schallt es durch das Parkbistro. Das Eis, das sich noch in einigen skeptischen Blicken gehalten hatte, ist nun gebrochen, und alle Kinder verschwinden mit den beiden Exoten im Kinder Chaos Club –einem Ferienhaus, das als Spielhaus mit Bällebad und Riesenrutsche umgebaut ist.</p>
<div id="attachment_12413" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Bunte Holzhäuser sind die nächsten Tage unser Heim.</p></div>
<p>Plötzliche Ruhe für die Eltern. Es ist so, als wenn das Kind überraschend am Tage eingeschlafen ist und man ungewohnte Freizeit geschenkt bekommt. Linda ist Gold wert. Neugierig geht es in die Wohlfühl-Ecke zum Kräuterpeeling. Das ist eine angenehm sanfte Massage mit Öl, Salz und Kräuteraroma. Mit einem Abstecher in die Biosauna entwickelt sich der Nachmittag überaus entspannend. Schnell noch ein Segway und ein E-Bike ausgeliehen und schon geht es auf Entdeckungstour durch den Park. Interessant: Jede Straße hat einen kleinen Spielplatz und Aussichtsplattformen mit Bänken und kleinen Holzhütten. Das sind Grillhütten, in denen man um einen Kamin herum Leckeres brutzeln kann –auch im Winter mit geschlossener Tür. Ein großer Kaminabzug macht‘s möglich.</p>
<p>„Hallo Mama!“Thea kommt aus dem Kinder-Club gerannt, sie trägt ein selbstgestaltetes grünes Plastikkleid und hat hübsche Blumenmalereien im Gesicht: „Wir haben die Feenhochzeit vorbereitet!“</p>
<h2>Feenhochzeit ist vorbereitet</h2>
 Vorbereitungen für die Feenhochzeit
<p>Ein Buffet im Parkbistrot am Abend lässt den ersten Tag Familienurlaub ruhig ausklingen. Später fällt uns die Stille auf, die abends über den Ferienhäusern liegt. Unglaublich, dass wir nur 10 Kilometer vom sagenumwobenen Nürburgring entfernt sind. An der so genannten Nordschleife, die auch „Grüne Hölle“genannt wird, hatte einst Nikki Lauda seinen Unfall, von dem er schwere Brandverletzungen davontrug. Doch zehn Tage später fuhr er bereits sein nächstes Rennen. Das ist Leidenschaft. Auch einige Autos in den Carports der Ferienhäuser lassen auf das Faible ihrer Besitzer für schnelles Fahren schließen. „Viele Skandinavier, Engländer und sogar Chinesen setzen sich ans Steuer eines schnellen Wagens und lenken ihn über den Nürburgring“, erklärt uns Dirk Metzner am nächsten Morgen. Er ist Direktor des Ferienparks und der zwei großen Lindner Hotels am Ring. „Wir können für große Events bis zu 5.000 Menschen unterbringen.“Unternehmensberatungen, Autokonzerne und große Player aus der Pharmabranche nutzten diese Kapazitäten. Entweder als Copilot, als Fahrer im Boliden oder mit dem eigenen PKW kann man eine Tour durch die Grüne Hölle wagen. Nebenan werden Filme im 4-D-Kino mit Wackelsitzen und Regenanlage gezeigt sowie ein Formel-1-Museum bestaunt.</p>
<p>Zurück im Ferienpark warten schon Linda und Linus –sie haben ihren Feenstaub verloren, und suchen ihn nun mit den Kindern im Wald. Das Rufen und Lachen hallt aus den Waldwegen bis zu den Häusern. Die Feenhochzeit ist ein magischer Moment. Linda trägt jetzt einen weißen Rock, alle Kinder ihre selbstdekorierten Kleider und überall liegen Blumen. Die Feenkönigin schwebt heran und vermählt die beiden. Anschließend geht es in das Adventure-Haus zum Kuchen-Essen. Hier können sich ältere Kinder und Jugendliche austoben, sägen und hämmern, auch gekocht und gebacken wird hier auf Anleitung. Beliebt sind der Bolzplatz und das Beachvolleyball-Feld. Die beiden grünen Waldbewohner sind nun verheiratet und verabschieden sich von einer Gruppe sehr, sehr müden Kindern, die nach einem gemütlichen Grillabend hundemüde in ihre Betten fallen.</p>
<p>„Ich will aber noch nicht nach Hause“, so beginnt Thea ihren dritten und letzten Ferientag im Park. Doch es steht noch der Besuch einer Käserei in der Vulkaneifel auf dem Programm. Auf der Vulkanhof Ziegenkäserei in Gillenfeld können Kinder nicht nur die weiße deutsche Edelziege streicheln, sondern auch beim Melken zuschauen, Molke abtropfen lassen, Frischkäse formen und mit Gewürzen und Kräutern verfeinern. Eine leckere Käseverkostung schmeckt auch den Eltern. Im Hofladen gibt alle Sorten von Ziegen-Rohmilch-Käse und sogar Eis aus Ziegenmilch. Ein echter Geheimtipp für Feinschmecker.</p>
<div id="attachment_12411" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Blick auf den Nürburgring.</p></div>
<p>Im Park tanzen Linda und Linus mit den Kindern zu ihrem Ferienhit – zum letzten Mal. „Schade, dass die beiden jetzt in die Flitterwochen fahren“, erklärt Thea. Linda hat an jeder Hand drei Kinder. „Wir lassen dich nicht los&#8221;, rufen die Kinder. Theas Kommentar: „Linda ist immer freundlich und lustig und Linus ist frech.“Dank der Beiden und des Lindner-Teams am Nürburgring war der Familienurlaub für alle ein spannendes und erholsames Erlebnis.</p>
<p>Die Anreise mit dem Zug geht am schnellsten über Koblenz und Mayen. Mit dem Auto erreicht man den Ferienpark aus den Regionen um Köln, Düsseldorf und Dortmund innerhalb einer guten Stunde.</p>
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		<title>Warum Kühe nach Feng-Shui leben</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2014 09:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mi Hae Lee]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Feng Shui]]></category>
		<category><![CDATA[Jungbrunnen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittersill]]></category>

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		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/warum-kuehe-nach-feng-shui-leben/12287"><img title="Wärmetherapie im Heilstollen" src="/wp-content/uploads/2014/06/Stollen2.jpg" alt="Wärmetherapie im Heilstollen" width="200" height="134" /></a>
	</div>
<p>	Klare Luft, reine Natur, endlose Alpenlandschaft und mit seinen 550 Bergseen und Bächen eines der wasserreichsten Regionen Österreichs &#8211; der Nationalpark Hohe Tauern.  1.836 Quadratkilometer reines Alpen-Paradies zum Durchatmen &#8211; Natur statt Medikamente.  Es gibt keinen Weg zum Glück. &#8220;Glücklich sein ist der Weg&#8221;, sagt Buddha. Ob es stimmt, dass hier die glücklichen Kühe blaue Milch produzieren, die Erde süß</p>
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	<div>
	<a href="/warum-kuehe-nach-feng-shui-leben/12287"><img title="Wärmetherapie im Heilstollen" src="/wp-content/uploads/2014/06/Stollen2.jpg" alt="Wärmetherapie im Heilstollen" width="200" height="134" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_12294" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Ob sie wohl blaue Milch gibt?</p></div>
<p><span class="dropcaps">K</span><strong>lare Luft, reine Natur, endlose Alpenlandschaft und mit seinen 550 Bergseen und Bächen eines der wasserreichsten Regionen Österreichs &#8211; der Nationalpark Hohe Tauern.  1.836 Quadratkilometer reines Alpen-Paradies zum Durchatmen &#8211; Natur statt Medikamente.  Es gibt keinen Weg zum Glück. &#8220;Glücklich sein ist der Weg&#8221;, sagt Buddha. Ob es stimmt, dass hier die glücklichen Kühe blaue Milch produzieren, die Erde süß schmeckt und Schweine Glöckchen tragen? </strong></p>
<p>Diesem Phänomen möchte ich nachgehen und begebe mich nach Krimml, einem Bergdorf inmitten der Region Hohe Tauern. Ein imposanter Anblick erwartet mich bei den Krimmler Wasserfällen. Feinste Wassertröpfchen prasseln auf mich herab und sollen mit ihren stark elektrisch negativ geladenen Ionen einen nachhaltig positiven Einfluss auf das gesamte Immunsystem bewirken. 62 Vogelarten, die hier ihren Lebensraum eingerichtet haben, scheinen dies zu bestätigen.</p>
<div id="attachment_12288" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Wärmetherapie im Heilstollen.</p></div>
<h2>Feel better, live longer</h2>
<p>Eine Weile betrachte ich eine Allergie- und Asthmatherapiegruppe, die sich mit Sitzkissen um den fünfthöchsten Wasserfall der Welt niedergelassen haben. Tatsächlich habe auch ich das Gefühl, besser atmen zu können. Ein Lungenfunktionstest mit gestiegenem Peak Flow-Messwert beweist dies eindeutig. Einen letzten tiefen Atemzug des Sprühnebels aufnehmend verlasse ich frisch ionisiert das einzige Naturdenkmal Österreichs. „Feel better, live longer“, ruft mir noch jemand hinterher. Hier scheint man davon auszugehen, sich Lebenszeit dazu kaufen zu können.</p>
<p>In der Gemeinde Mittersill finde ich die Nationalparkwelten, die mir in acht Erlebnisstationen einen Überblick über die alpine Erlebniswelt vermitteln. Besonders die neue &#8220;360°-Nationalparkwelt&#8221; hat es mir angetan. Hier bin ich Zuschauer inmitten eines Panoramafilms, der mir die Natur- und Gipfelwelt der Hohen Tauern in Zeitrafferaufnahmen präsentiert und mich völlig in die Landschaft eintauchen lässt. Am Ende fühle ich mich, als hätte ich höchstpersönlich den Berg Großglockner erklommen und suche Entspannung in der Alpentherme in Bad Gastein. Zünftige Musik erschallt, witzelnde Bademeister empfehlen mir einen Salzburger Bier- oder Honigaufguss und schenken mir alkoholfreies Bier ein.</p>
<div id="attachment_12289" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Die Landschaft um den Krimmler Wasserfall herum ist einfach nur schön.</p></div>
<h2>Ich habe den Jungbrunnen gefunden</h2>
<p>Ein wenig ruhiger geht es im sich direkt anschließenden Kurzentrum zu. Hier werden Behandlungen in Kombination mit dem radonhaltigen Gasteiner Thermalwasser durchgeführt, was einen lang anhaltenden positiven Effekt auf das Immunsystem ausüben soll. Ich scheine den Jungbrunnen gefunden zu haben: das Edelgas Radon!</p>
<div id="attachment_12290" style="width: 219px" class="wp-caption alignleft"><p class="wp-caption-text">Radon-Thermal-Dunstbad in Bad Gastein: Gabi Röck erklärt mir die Dunstkabinen .</p></div>
<p>In der Ortsmitte von Bad Gastein finde ich das Radon-Thermal-Dunstbad, in dem seit 1825 die Radontherapie betrieben wird. Der Thermalwasserdunst wird direkt über dem Quellstollen der Elisabethquelle in einem Schachtsystem zu den Kastenbädern geleitet. Rund 20 Minuten verharrt man in den Dunstkabinen, um eine intensive Radonaufnahme zu ermöglichen. Da man für diese Dunstbad-Badekur eine kurärztliche Verordnung benötigt, begebe ich mich zum Gasteiner Heilstollen. Hier befindet sich ein natürlicher Radongehalt von 44 kBq/m Heilstollenluft. Mit dem Heilstollenzug fahre ich ca. 2,5 km ins Berginnere. Fünf Stationen stehen im Radonstollen mit unterschiedlicher Temperatur und Luftfeuchtigkeit zur Auswahl.</p>
<p>Station 1 mit 37 Grad und 75% Luftfeuchtigkeit erscheint mir angemessen. Je tiefer der Zug mit seinen 14 Sitz- und fünf Liegewaggons in den Stollen einfährt, desto wärmer wird es in Verbindung mit der hohen Luftfeuchtigkeit. Diese Radon-Wärmetherapie soll körpereigene Botenstoffe der Heilung und Entzündungshemmung aktivieren und den Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität ermöglichen.</p>
<h2>Schmerzfrei leben, lautet die Devise</h2>
<p>Natürlich schmerzfrei leben, lautet hier die Devise. Die Wirksamkeit der Wärmetherapie im Heilstollen ist wissenschaftlich bewiesen und wird von rund 170.000 Besuchern im Jahr in Anspruch genommen. Nachdem ich die nächsten 60 Minuten schwitzend auf Station 1 verbracht habe, folgt die Rückfahrt mit anschließender Nachruhephase von 30 Minuten.</p>
<p>Frisch bestrahlt, führt es mich in ein Feng-Shui Restaurant. Hier lerne ich den Koch und Feng-Shui Berater Hans-Peter Berti kennen. „Wer seine persönlichen Erkenntnisse ehrlich und unbefangen vertritt, findet in seiner Umgebung Verständnis und Vertrauen“, begrüßt er mich mit sanfter Stimme. Ich begleite ihn in seine Küche, wo er mir von den fünf Elementen erzählt:</p>
<div id="attachment_12291" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Stolz präsentiert Feng-Shui Koch Hans-Peter Berti sein Buch &#8220;So kocht das Leben&#8221;</p></div>
<p>„Holz ist sauer, Feuer bitter, Erde süß, Metall scharf und Wasser salzig. Wer diese Regel beim Rundkochen beachtet, spart körpereigene Energie und das Essen schmeckt immer gleich gut.“ Rundkochen bedeutet, die Lebensmittel in der richtigen Reihenfolge in den Topf zu werfen. Ich nicke andächtig und frage mich in Gedanken, ob ich den Schnittlauch vor dem Hacken noch liebevoll streicheln muss.</p>
<p>Die Feng-Shui Stimmung spürt man nicht nur im Restaurant, sondern auch im anliegenden Bauernhof. Alles muss im Einklang sein, sodass er der unruhigen Kuh direkt eine Reiki Behandlung verpasst. Wen wundert es da noch, dass mir die Schweine und Ziegen mit umgebundenen Glöckchen glücklich entgegentänzeln? „Jedes Tier erhält auch seine individuelle Wohlfühlfarbe im Stall“, so Berti. Tatsächlich ziert ein Blau die Wand des Kuhstalls. „Ein glückliches Himmelblau“, wie er zufrieden betont. „Die Milch hat ab und zu sogar einen leichten Blaustich“, lacht er.</p>
<p>Wayne Dyer sagte einmal: „Wenn wir die Art und Weise verändern, wie wir die Dinge betrachten, werden sich die Dinge, die wir betrachten, verändern.“ In diesem Sinne: Happiness is a choice. Feel better, live longer.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Hinweis: Die Reise erfolgte durch eine Einladung von <a href="http://www.salzburgerland.com/de/" target="_blank" rel="nofollow">SalzburgerLand Tourismus GmbH</a></em></p>
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		<title>Nackte Begeisterung im Salzkammergut</title>
		<link>http://breitengrad53.de/nackte-begeisterung-im-salzkammergut/12250</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 08:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautoren]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Fuschlsee]]></category>
		<category><![CDATA[Hangar 7]]></category>
		<category><![CDATA[Nacktwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Salzkammergut]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/nackte-begeisterung-im-salzkammergut/12250"><img title="Salzkammergut Österreich" src="/wp-content/uploads/2014/06/IMG_20140508_1648143.jpg" alt="Salzkammergut Österreich" width="200" height="57" /></a>
	</div>
<p>	Wer das Singspiel „Im weißen Rössl“ im Ohr hat und den Namen Wolfgangsee hört, denkt wahrscheinlich unweigerlich an Kanzlerurlaube und Kaffeefahrten angegrauter Herrschaften auf Ausflugsdampfern. Was soll&#8217;s – die Haare sind eh schon lang getüncht – und auch ich bin bei meinem Ausflug ins Salzkammergut endlich angekommen bei den Österreich-Fans. Als Wahl-Mallorquinerin und großer Fan aller Balearen-Inseln bin ich an</p>
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	<div>
	<a href="/nackte-begeisterung-im-salzkammergut/12250"><img title="Salzkammergut Österreich" src="/wp-content/uploads/2014/06/IMG_20140508_1648143.jpg" alt="Salzkammergut Österreich" width="200" height="57" /></a>
	</div>
	<p><span class="dropcaps">W</span><strong>er das Singspiel „Im weißen Rössl“ im Ohr hat und den Namen Wolfgangsee hört, denkt wahrscheinlich unweigerlich an Kanzlerurlaube und Kaffeefahrten angegrauter Herrschaften auf Ausflugsdampfern. Was soll&#8217;s – die Haare sind eh schon lang getüncht – und auch ich bin bei meinem Ausflug ins Salzkammergut endlich angekommen bei den Österreich-Fans.</strong></p>
<p><blockquote class="pullquote normal  pull-left" style="background-color: on; border-color:#444444; border-radius: 0px;"><p class="pullquote-text">Beitrag von Gabi Küster</p></blockquote>Als Wahl-Mallorquinerin und großer Fan aller Balearen-Inseln bin ich an nacktes Fleisch ja gewöhnt – wahrscheinlich habt ihr die jüngsten „Schluss-mit-lustig“-Schlagzeilen über „Malle“ mitbekommen. Palmas Stadtväter haben dort per Dekret mehr Sittsamkeit im Straßenbild verordnet. Sprich: Die Urlauber sind angehalten, die City „ordentlich“ bekleidet und nicht mehr nur mit freiem Oberkörper oder im Bikini zu besuchen. An den Stränden herrscht dagegen Toleranz: Wer will kann an den Playas ungeniert die Hüllen fallen lassen, ohne Ärger erwarten zu müssen. In der Regel tummeln sich die Nackedeis aber geballt an bestimmten Strandabschnitten oder entlegeneren Küstenstreifen.</p>
<div id="attachment_12253" style="width: 555px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Vom Schafberg 1.100 Meter ins Tal: Zur Belohnung gibt´s zittrige Knie und Wadenmuskelkater.</p></div>
<div id="attachment_12259" style="width: 555px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Bequemer geht es mit der Schafbergbahn.</p></div>
<h2>Splitterfasernackt auf 1.100 Höhenmetern</h2>
<p>Meine jüngste Begegnung mit der Lust an der Entblößung hat mich aber doch einigermaßen überrascht – bei einer Wanderung im Salzkammergut vom Gipfel des Schafbergs hinab zum Wolfgangsee ist mir auf dem Abstieg – 1.100 Höhenmeter in drei Stunden bescherten ziemlich zittrige Beine &#8211; nur ein einziger Mensch begegnet, und der war bis auf Rucksack und Wanderschuhe splitterfasernackt. Er stiefelt gemächlich und mit einem freundlichen „Grüß Gott“ auf den Lippen über einen kleinen Klettersteig hinauf, während ich etwas peinlich berührt an der Engstelle warte und nicht so richtig weiß, wo hinschauen. Auf den Anblick seines schwingenden Schwengels hätte ich ehrlich gesagt auch gerne verzichtet. Ich werde doch nicht prüde sein? Und wundere mich jedenfalls: Bei vielleicht 13, 14 Grad fühle ich mich in einer leichten Jacke komfortabel. Dem guten Mann muss doch kalt sein!</p>
<h2>Nackte Wanderer kühlen langsamer aus</h2>
<p>Doch anscheinend weit gefehlt. Wie ich später in einem GEO-Interview mit einem FKK-Anhänger nachgelese, schwitzt man als Nacktwanderer angeblich weniger und man kühlt auch weniger schnell aus: Der Körper reguliere sich selbst bei jeder Witterung, wird der Nudist dort zitiert. Auch das Naturerlebnis soll noch einmal eine andere Qualität bekommen, wenn aber auch gar nichts zwischen Haut und Wald und Wasser steht. Wer neugierig geworden ist, kann ja mal bei nacktwandern.de reinschauen. Dort gibt es Tipps und Angebote zu organisierten Nacktwandertouren in der Gruppe.</p>
<p>Doch zum Ort des Geschehens: Der Ausflug auf den 1.783 Meter hohen Schafberg gehört zu den vielen Attraktionen, die die Berg- und Seenlandschaft des Salzkammerguts bietet. Keine Lust auf Wandern? Kein Problem: Eine rote Zahnradbahn windet sich bis zum Gipfel, während die Landschaft immer karger und spektakulärer wird. Der Panoramablick auf schneebedeckte Berggipfel, Fuschlsee, Mondsee und Wolfgangsee wird immer wieder von Nebelschwaden verdeckt. Doch so rasant wie die Wolken aufziehen, sind sie auch schon wieder verschwunden.</p>
<div id="attachment_12255" style="width: 555px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Nebelschwaden verhüllen den Gipfel des Schafbergs.</p></div>
<p>In der Salzburger Region hat man es geschafft, Natur und Landschaft ohne schlimme architektonische Sünden touristisch zu erschließen. Die Infrastruktur für Wanderer und Radfahrer ist perfekt, die an Hotellerie und Gastronomie sowieso. Radler sollten ein bisschen Kondition mitbringen – oder ein E-Bike. Man kann zwar weite Strecken entlang der Seen zurücklegen, doch interessanter wird´s, wenn hin und wieder ein Hügel überwunden wird ins nächste Tal. Ein Muss an Regentagen ist für Urlauber ist der Besuch eines Salzbergwerks, etwa nach Hallstatt, wo man mit Bahn und auf Rutschen tief in den Berg und die Geheimnisse der Salzgewinnung eintaucht.</p>
<div id="attachment_12257" style="width: 555px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Zur Abwechslung mal in den Berg: Mit der Rutsche geht es in Salzbergwerk Hallstatt.</p></div>
<p>Zu Tradition und Trachten gesellen sich in der Salzburger Region Fashion und Design wie mit der gläsernen Red-Bull-Zentrale am Fuschlsee oder dem berühmten Feinschmeckertempel „Ikarus“ im „Hangar 7“ beim Airport, wo die besten Köche aus aller Welt jeweils für einen Monat ihre Küche auftischen. Kulinarische Höhenflüge garantiert!</p>
<div id="attachment_12256" style="width: 555px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Trachten und Tradition meets Fashion und Design. Red-Bull-Zentrale am Fuschlsee.</p></div>
<p><strong>Noch ein Tipp für Sparfüchse:</strong> Das Hotel habe ich auf Ebay gebucht. Unter Kurzreisen werden dort Hotelgutscheine versteigert oder zum Sofortkauf angeboten. Mit ein wenig Geduld tun sich dort echte Schnäppchen auf. Vier Nächte inklusive Halbpension im idyllisch gelegenen Vier-Sterne-Landhotel Alte Post in Faistenau haben wir für 270 Euro (2 Personen) ergattert. Zimmer, Wellnessbereich und Essen absolut in Ordnung! Wir kommen wieder&#8230;</p>
<div id="attachment_12258" style="width: 555px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Da sag ich auch: Auf Wiedersehen am Schafberg.</p></div>
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</ul>
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<p><a href="http://www.salzkammergut.at" target="_blank" rel="nofollow">www.salzkammergut.at</a></p>
<p><a href="http://www.schafbergbahn.at" target="_blank" rel="nofollow">www.schafbergbahn.at</a></p>
<p><a href="http://www.salzwelten.at" target="_blank" rel="nofollow">www.salzwelten.at</a></p>
<p><a href="http://www.hangar-7.com" target="_blank" rel="nofollow">www.hangar-7.com</a></p>
<p><a href="http://www.nacktwandern.de" target="_blank" rel="nofollow">www.nacktwandern.de</a></p>
</div><br />
</div>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a rel="nofollow" href="/nackte-begeisterung-im-salzkammergut/12250">Nackte Begeisterung im Salzkammergut</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/gastautor">Gastautoren</a>.</p>
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