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	<title>BREITENGRAD53 &#124; Reise - Lifestyle - Blogazin &#187; Living like a local</title>
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		<title>Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2014 14:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tina Engler]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Living like a local]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
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	<a href="/zwischen-geballter-lebenslust-und-sanfter-melancholie/12923"><img title="Lissabon" src="/wp-content/uploads/2014/12/Lissabon.jpeg" alt="Lissabon" width="200" height="84" /></a>
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<p>	Das klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina&#8217;s letzter Teil über ihren Besuch in Lissabon. Der Abend beginnt in den Gassen des Bairro Alto und sehr spät in der Nacht oder am frühen Morgen werden die ehemaligen Docks unter der Tejo-Brücke oder</p>
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	<p><strong><span class="dropcaps">D</span>as klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina&#8217;s letzter Teil über ihren Besuch in Lissabon.<br />
</strong></p>
<p>Der Abend beginnt in den Gassen des Bairro Alto und sehr spät in der Nacht oder am frühen Morgen werden die ehemaligen Docks unter der Tejo-Brücke oder am Bahnhof Santa Apolónia. angesteuert. Tagsüber sind sie triste Ansammlungen von Lagerschuppen am Kai, doch in der Dunkelheit verwandelt sich das Viertel zum “Place to be” für das chice Szenevolk.</p>
<p>Wer will, kann dort auch nach Mitternacht zum Friseur gehen, Kunstgalerien besuchen und natürlich tanzen, bis der Morgennebel den Fluss in ein surreales Licht taucht. US-Schauspieler John Malkovich ist Betreiber eines der schönsten Etablissements, dem &#8220;Bica do Sapato&#8221; Stilecht im 60er-Jahre-Design beim Hollywoodstar essen und sich stärken für den anschließenden Besuch im Club &#8220;LuxFragil&#8221;, einer Intuition für Nachtschwärmer seit Jahren, so könnte der perfekte Abend aussehen.</p>
<p></p>
<p>Nur nicht zu lange in den Federn bleiben, auch wenn meine kleine Altbauwohnung so heimelig ist, dass ich sie am liebsten gar nicht verlassen möchte. Doch es gibt so vieles zu entdecken. Spannend und berauschend ist der Mix der Stadt, denn Lissabon ist kosmopolitisch. Menschen unterschiedlichster Kulturen leben wie in einem bunten Schmelztiegel, friedlich miteinander, Egal ob in der Mode, in der Musikszene, bei Design, Kunst, Theater, Küche oder im Nachtleben, hier herrscht ein afrikanisch-lateinamerikanischer Stilmix, der 24 Stunden lang vibriert- und das überall. Lissabons Altstadt ist bequem zu erlaufen, doch gemütlicher und mit leicht nostalgischem Flair gewürzt, ist eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn, Linie 28, die am Prachtplatz “Rossio” startet und auch nach über 100 Jahren Betrieb noch die steilsten Steigungen meistert.</p>
<h2>Lissabon ist eine romantische Stadt</h2>
<p>Mit ratternden Sound schraubt sich die hölzerne Tram immer weiter nach oben und gewährt stets neue Aussichten und Einblicke, in das alltägliche Leben. Je weiter sich die Bahn ins Graça-Viertel hocharbeitet, desto abenteuerlicher wird es. Die Straßen werden immer enger, es wäre ein Leichtes, durch das heruntergekurbelte Fenster nach den Auslagen zu greifen, die liebevoll aufgetürmt vor der Obstläden liegen.</p>
<p>Oben und unten bestimmten schon immer das Leben in der Stadt. Ende des 19. Jahrhunderts konstruierten findige Ingenieure drei Schrägaufzüge, um Ober- und Unterstadt miteinander zu verbinden und schufen mit dem Elevador de Santa Justa auch gleich das Wahrzeichen des modernen Zeitalters. Die 32 Meter hohe Stahlkonstruktion, unweit des Rossio, diente zur damaligen Zeit als Transportmittel. Heute ist der Aufzug eher ein beliebtes Fotomotiv der Touristen und beherbergt ein winziges Freiluft-Café auf der obersten Plattform, mit spektakulärem Ausblick auf die Stadt. Ganz besonders schön ist es bei Sonnenuntergang, wenn der Tejo in sanftes Rosa getaucht wird und die Liebespaare auf den klapprigen Stühlen Platz nehmen.</p>
<p></p>
<p>Lissabon ist eine romantische Stadt, das ist auch am nächsten Morgen im Alfama-Viertel zu spüren, es liegt ein Hauch von Wehmut und Nostalgie in der Luft, der das Herz berührt. Käfige mit Kanarienvögel hängen vor den typischen Häusern, im maruelinischen Stil, mit farbigen Azulejo-Kacheln. Sehnsüchtige Fado-Weisen klingen aus weit geöffneten Fenstern, der dicke Fischhändler sortiert seine Ware in der Auslage. Der Blick bleibt an einem übergroßen Plakat hängen, &#8220;Alfama é fácil de amar&#8221; &#8211; Alfama ist leicht zu lieben. Das gilt für ganz Lissabon, die gefühlvollen Melodien des Fado und der Wunsch, ganz schnell wieder dorthin zurückzukehren, werden mich nie wieder loslassen. Und jetzt habe ich hier sogar ein richtiges Zuhause gefunden!</p>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Sightseeing-Tipps</span></div><div class="togglec clearfix"><strong>Castelo Sáo Jorge:</strong> Hoch über der Stadt thront die Burg. Der Blick über die Stadt und den Tejo wird Sie verzaubern und die Gärten laden zu romantischen Spaziergängen ein.<br />
<strong>Torre de Belém: </strong>Das Wahrzeichen der Stadt liegt etwas außerhalb. In der frühen Abenddämmerung leuchtet der weiß schimmernde Turm am eindrucksvollsten. Belém.<br />
<strong>Eléctrico Nr. 28:</strong> Die altersschwache, hölzerne Bahn, passiert auf ihrer regulären Strecke, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. ab Prazeres- oder Martin Moniz<br />
<strong>Miradouro de Santa Luzia: </strong>Einer der besten Aussichtspunkte, mitten im alten Viertel Alfama. Am schönsten bei Sonnenaufgang! Tram 28 bis Santa Luzia<br />
<strong>Stadtteil Alfama</strong> – ein undurchsichtiges Labyrinth aus Plätzen, Gassen und Treppen<br />
<strong>Elevador de Santa Justa</strong> – der eiserne Aufzug verbindet Ober- und Unterstadt<br />
<strong>Parque das Nacoes</strong> &#8211; Das futuristische Expogelände aus dem Jahre 1998 – ist heute ein Freizeitpark mit großer Shoppingmall und Aquarium &#8211; ein gelungener Kontrast zur Altstadt.<br />
<strong>Fado-Museum</strong> – Klangvolll durch die Geschichte des Fado. Hier kann man wunderbar einen verregneten Nachmittag verbringen und den melancholischen Weisen lauschen.<br />
<strong>Lisboa Story Center</strong> – Lissabons Geschichte für alle Sinne, zum riechen, hören, fühlen&#8230; interaktives Museum mit überraschenden Momenten. Terreiro do Paco 78 www.lisboastorycentre.pt</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Ausgehen</span></div><div class="togglec clearfix"><strong>O Faia</strong> – Edler Fadoclub mit traditionellem Fado und leckerem Menü – Rua da Barroca, 56 &#8211; Bairro Alto &#8211; www.ofaia.com
<p><strong>Maria da Mouraria</strong> &#8211; Wie ein Wohnzimmer wirkt das familiäre Fado-Restaurant. Hier singen viele junge Talente, kein Wunder, Inhaber xx ist vom Hauptberuf Musikproduzent. Largo da Severa, 2 – Mouraria www.mariadamouraria.pt<br />
<strong>Lux-Frágil</strong>: Toller Flussblick von der Terrasse, wechselnde, internationale DJ’s, cooles, modisches Publikum und gut gemixte Drinks. Di.- So. 18-6 Uhr, Av. Infante D. Henrique, Armazém. www.luxfragil.com<br />
<strong>Cafe Suave</strong>: Statt Kaffee, gibt es hier leckere Longdrinks, Bier und Wein. Das „Suave“ ist das ausgelagerte Wohnzimmer der hippen Lissabonner Musiker- und Literatenszene.br />
<strong>Hot Clube de Portugal:</strong> Der schummerige Jazzclub ist eine Institution. In dem kleinen Kellergewölbe traten schon Jazzgrößen wie Pat Metheny auf. Di. und Mi. finden Jamsessions statt. Pr. Da Alagria 39/ Restauradores www.isa.utl.pt/HCP/ushome.html<br />
<strong>Noobai Café</strong> &#8211; Bis Mitternacht kann man in dieser Outdoor-Lounge mit zwei Terrassen sitzen und den spektakulären Blick auf die rote Brücke Ponte 25 de Abril und die andere Tejo-Seite bewundern – bei DJ Musik und guten Drinks. Rua de Santa Catarina21 www.noobaicafe.com</p></div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Genuss</span></div><div class="togglec clearfix"><strong>Mercado da Ribeira</strong> – Lissabons größter Wochenmarkt und Gourmet-Foodtempel in einem, mit Dependancen der besten Küchenchefs Lissabons. Cais do Sodre<br />
<strong>Manteicaria Londrina</strong> &#8211; Leckere, portugiesische Spezialitäten, z.B. Portwein, Rohmilchkäse aus der Serra de Estrella u.a. für zuhause. Rua das Portas de Santo Antao 55/ Restauradores<br />
<strong>Bica do Sapato:</strong> Das In-Restaurant, ist in einem ehemaligen Speicher direkt am Tejo untergebracht. Probieren Sie unbedingt die Ravioli mit Krebsfüllung, ein Genuss! . Avenida Infante Dom Henrique, Armazem 8, www.bicadosapato.com<br />
<strong>Panadaria das Mercés:</strong> Die Bäckerei im Bairro Alto, ist bis auf Samstag, jede Nacht durchgehend geöffnet – und immer voll! Alles frisch, direkt aus dem Ofen. Unbedingt die „Pao com Chourico“ testen! Travessa das Mercés 12, Tel. +351/21 3463054<br />
<strong>Royale Cafe:</strong> Bei frisch gepressten Säften und hausgemachten Scones lässt es sich perfekt in den Tag starten. Largo Raphael Bordallo Pinheiro 29<br />
<strong>Estufa Real:</strong> Lunch im Gewächshaus, ein entspannter Spot für einen Sightseeing-Break, mitten im Botanischen Garten. Calcada do Galvao, Jardim Botanico da Ajuda www.estufareal.com<br />
<strong>Bota Alta:</strong> Kunst, wohin das Auge blickt, dazu vorzügliche, rustikale Küche aus dem Alentejo. Das „Bota“ ist immer gut besucht und frühes Kommen (ab 19 Uhr) sichert die besten Plätze. Travessa de Queimada 37/ Baixa, Tel. +351/21 3427959</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Allgemeine Infos</span></div><div class="togglec clearfix"><a href="http://www.visitlisboa.com" target="_blank" rel="nofollow"/a>
<p><a href="http://www.golisbon.com" target="_blank" rel="nofollow"/a></p></div></div><div class="clear"></div>
<p><strong>Die beiden Teile von Tina&#8217;s Reise durch Lissabon<br />
</strong></p>
<p><a title="Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken" href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/">Teil 1: Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken</a><br />
<a href="/zwischen-geballter-lebenslust-und-sanfter-melancholie/" title="Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie">Teil 2: Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie</a></p>
<p><em>Hinweis: Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von “Visit Lisboa” &#8211; <a href="http://www.visitlisboa.com/" target="_blank" rel="nofollow">www.visitlisboa.com</a>, der portugiesischen Airline TAP Portugal <a href="http://www.flytap.com/" target="_blank" rel="nofollow">www.flytap.com</a> und der internationalen Apartmentvermittlung Only Apartments, <a href="http://www.only-apartments.de" target="_blank" rel="nofollow">www.only-apartments.de</a> statt.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/zwischen-geballter-lebenslust-und-sanfter-melancholie/12923">Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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		<title>Lissabon &#8211; Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 13:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tina Engler]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Living like a local]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Lissabon]]></category>
		<category><![CDATA[Praça do Comércio]]></category>
		<category><![CDATA[Standseilbahnen in Lissabon]]></category>

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	<a href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/12848"><img title="Lissabon Denkmal" src="/wp-content/uploads/2014/11/IMGP0344.jpg" alt="Lissabon Denkmal" width="200" height="84" /></a>
	</div>
<p>	Das klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina&#8217;s erster Teil über ihren Besuch in Lissabon. Immer wieder zieht es mich in die portugiesische Metropole&#8230; che saudade&#8230; kaum bin ich weg, befällt mich so etwas wie ein leises Heimweh, den Wunsch zurückzukehren, einfach</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/12848">Lissabon &#8211; Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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	<a href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/12848"><img title="Lissabon Denkmal" src="/wp-content/uploads/2014/11/IMGP0344.jpg" alt="Lissabon Denkmal" width="200" height="84" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcaps">D</span>as klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina&#8217;s erster Teil über ihren Besuch in Lissabon.</strong></p>
<p>Immer wieder zieht es mich in die portugiesische Metropole&#8230; che saudade&#8230; kaum bin ich weg, befällt mich so etwas wie ein leises Heimweh, den Wunsch zurückzukehren, einfach zu bleiben, dort zu leben, zumindest auf Zeit. Diesmal mache ich alles richtig und buche mir ein Apartment, mitten Im Amüsiervierteil Bairro Alto. Die Stadt, die mir so vertraut ist zu erleben, als würde ich wirklich dort leben, ist meine Devise für ein langes Wochenende. Mein kleiner französischer Balkon, geht auf die enge Gasse hinaus. Mehr Lissabon geht nicht! Die kuschelige Zweizimmerwohnung ist nur wenige Schritte vom Aussichtspunkt Miradouro de São Pedro de Alcântara und der “Funicular”, einer Jahrhunderte alten Bahn, die Ober- mit Unterstadt verbindet, entfernt. Im Haus gegenüber baumelt die Wäsche auf der Leine. Eine Katze hat sich malerisch im Fenster gegenüber drapiert.</p>
<div id="attachment_12862" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Blick auf den Praça do Comércio. In der Mitte des Platzes steht die Reiterstatue von José I. (Foto: Greta Pasemann)</p></div>
<p>Damit ich mich auch gleich Zuhause fühle, erklärt mir der Besitzer Jorge, der bei meiner Ankunft schon auf mich wartet, allerhand Praktisches. Der nächste Supermarkt? Nur 250 Meter entfernt. Snacks &#8220;to go&#8221; soll ich mir im “Vitaminos” in der Rua Garrett der portugiesischen Fast Food-Variante, mit leckeren Salaten und frisch gepressten Säften besorgen- und die besten Natas, die sündigen Vanilleplunder-Teilchen in der berühmten “Cafeteria A Brasileira” im Chiado. Das edle Viertel grenzt direkt ans Bairro Alto an. Hier naschte schon der bekannte Schriftsteller Fernando Pessoa. Ein würdiger Ort für eine reisende Autorin, um sich Inspirationen für die nächsten Geschichten zu besorgen. Die werden hier automatisch geliefert, denn das legendäre Cafe im Art Deco-Stil, das schon im Jahre 1907 seine Pforten öffnete, ist “place to be” für halb Lissabon- und natürlich auch für die Touristen aus aller Welt.</p>
<h2>Im Herbst ist Lissabon ideal für einen Kurztrip</h2>
<p>Mit vielen weiteren Tipps ausgerüstet, mache ich mich auf, Neues zu entdecken und Altbekanntes wieder zu finden. Gerade im Herbst ist die Stadt am Tejo ideal für einen Kurztrip. Die Hitze des Sommers ist aus den dicken Mauern der Häuser gewichen, die Tage sind angenehm mediterran, die Abende sind von weicher, lauer Luft erfüllt und statt Pauschaltouristen, treffen Besucher allerorts auf herzliche Einheimische, die sich und das Leben feiern.</p>
<p>Lissabon vereint Gegensätze auf faszinierende Weise: Mondäne Prachtbauten längst vergangener Zeiten, treffen auf futuristische Glaspaläste, Tradition und Moderne leben in trauter Eintracht miteinander und nirgendwo ist die Seefahrer-Geschichte so spürbar, wie in den Kopfsteingepflasterten Gassen am Hafen. Nostalgisches Flair weht durch die Stadt, doch hinter den alten Fassaden schlägt das moderne Herz der Lisboas. Die Stadt ist trendy, ohne Zweifel!</p>
<div id="attachment_12863" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Die Standseilbahnen in Lissabon (Ascensores de Lisboa) verbinden die tiefer gelegene Teile der Altstadt mit den höheren Teilen. (Foto: Greta Pasemann)</p></div>
<p>Die Altstadtviertel, wie meine neue Heimat, das Bairro Alto, der Chiado oder Alfama lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden. Etwas Kondition braucht man dafür schon, denn es geht ständig hoch und runter, doch es lohnt sich, denn links und rechts, in den engen Altstadtgassen, verstecken sich tolle Boutiquen, coole Designshops, quirlige Bars und zahlreiche Restaurants, zum Teil so diskret, dass man sie erst auf dem zweiten Blick entdeckt.</p>
<p>Auf den sieben Stadthügeln, zwischen Ober- und Unterstadt, pulsiert das Leben. Gerade 500.000 Einwohner zählt das Zentrum Lissabons, mit Außenbezirken liegt die Bevölkerung allerdings bei rund 2,7 Millionen.</p>
<p>Der Zauber der Stadt erschließt sich über alle Sinne. Lissabon zu entdecken heißt sehen, riechen, fühlen, schmecken- und hören. Die Seele Lissabons liegt im Fado begründet, jene melancholisch-schönen Lieder die kleine Geschichten erzählen, vom Alltagsleben vor Ort. Von Liebe und Leid, Trauer und Glück. So traurig der Fado für unsere Ohren manchmal auch klingen mag, eigentlich, so erzählt eine der bekanntesten, modernen Fado Sängerinnen, Mafalda Arnauth, die sogar von der New York Times als spannendste Entdeckung des modernen Fado gefeiert wurde, ist dieser Gesang letztendlich nur pure Lebensfreude, die geballte Ladung Leben. Und diese Stadt ist voll davon. Momente, die berühren, festgehalten in Liedern, die die Seele öffnen. Besungen wird, was nahe liegt. Ob der Sonnenaufgang über dem Castelo São Jorge, der alten Festung, die erhaben über der Stadt thront, das Alfama-Viertel mit seinem engen Gassen-Gewirr, der Fluss Tejo, der unaufhaltsam dem atlantischen Ozean entgegen strömt&#8230; Die ganz spezielle Melodie Lissabons, vermischt sich dem Geschrei der Möwen und dem salzigen Geruch des Meeres.</p>
<h2>&#8220;Bom dia&#8221; in Bairro Alto</h2>
<p>Im Viertel Bairro Alto ein paar Muße-Stunden zu verbringen bedeutet, durch unterschiedlichste Epochen zu wandeln, vor einer Kulisse, die jedes opulente Filmset blass erscheinen lässt. Die Vormittage gehören der älteren Generation. Alles wirkt ein wenig verschlafen, entschleunigt. Im Zeitlupentempo bewegen sich die Anwohner durch ihre vertraute Umgebung, erledigen ihren Einkauf, verweilen auf einen Bico, fast beißenden Espresso in der Bar, plaudern mit ihren Nachbarn hängen Wäsche auf oder genießen einfach nur selbstzufrieden den Sonnenschein auf ihrem Balkon- und grüßen mit einem herzlichen “Bom dia”, all&#8217; die, die vorbeischlendern.</p>
<div id="attachment_12859" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Trendige Boutiquen, Cafés, Buchläden, Friseure und Musikshops öffnen in Lissabon ihre Pforten – und das bis weit nach Mitternacht.</p></div>
<p>Am späten Nachmittag verändert sich die Szenerie. Mit knarrenden Geräuschen werden die dunklen Rolläden der Geschäfte hoch gezogen, hinter denen sich die Parallelwelt des Bairro Alto verbirgt: Trendige Boutiquen, Cafés, Buchläden, Friseure und Musikshops öffnen ihre Pforten – und das bis weit nach Mitternacht. Abends strömen die jüngeren Lissabonner in “mein” Viertel. Die Bars schließen nicht vor drei Uhr morgens. Handgemalte Schilder weisen den Weg zu Designer-Shops mit integrierter Disco und zu den derzeit angesagtesten Nachtclubs. Vieles, was eben noch einer privaten Wohnung aussah, entpuppt sich plötzlich als Mini-Cafe oder Private-Bar mit internationalen DJ&#8217;s..</p>
<p>Gleich um die Ecke liegt der perfekte Ort für Musikfans, der “Hot Clube”, der berühmteste Jazz-Club der Stadt und das “O Faia”, ein Fado-Restaurant, in dem die crème de la crème der Fado-Szene auftritt. Wohlfühlorte, von denen es in Lissabon unzählige gibt, herrlich unprätentiös und entspannt. Vielleicht ist es gerade diese Unaufgeregtheit, die “Lisboa” diese etwas entrückte, verzauberte Atmosphäre verleiht.</p>
<p><strong>Die beiden Teile von Tina&#8217;s Reise durch Lissabon<br />
</strong></p>
<p><a title="Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken" href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/">Teil 1: Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken</a><br />
<a href="/zwischen-geballter-lebenslust-und-sanfter-melancholie/" title="Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie">Teil 2: Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie</a></p>
<p><em>Hinweis: Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von “Visit Lisboa” &#8211; <a href="http://www.visitlisboa.com/" target="_blank" rel="nofollow">www.visitlisboa.com</a>, der portugiesischen Airline TAP Portugal <a href="http://www.flytap.com/" target="_blank" rel="nofollow">www.flytap.com</a> und der internationalen Apartmentvermittlung Only Apartments, <a href="http://www.only-apartments.de" target="_blank" rel="nofollow">www.only-apartments.de</a> statt.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/lissabon-die-melodie-der-lebenslust-als-local-entdecken/12848">Lissabon &#8211; Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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		<item>
		<title>Tina&#8217;s Nacht in Hamburgs Speicherstadt</title>
		<link>http://breitengrad53.de/tinas-nacht-in-hamburgs-speicherstadt/12778</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2014 19:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tina Engler]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Living like a local]]></category>
		<category><![CDATA[Ameron Speicherstadt Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/tinas-nacht-in-hamburgs-speicherstadt/12778"><img title="Außenansicht_Hotelfront_2" src="/wp-content/uploads/2014/10/Außenansicht_Hotelfront_2.jpg" alt="Außenansicht_Hotelfront_2" width="200" height="109" /></a>
	</div>
<p>	Das neue 4-Sterne Hotel AMERON Speicherstadt Hamburg, ist das einzige Hotel in dem historischen Lagerhausviertel im Herzen Hamburgs. Reiseautorin Tina Engler blieb dort über Nacht und begab sich auf eine Zeitreise zwischen 60-er Jahren und Moderne&#8230; Als Kind hatte ich einen Traum: Ich wollte, als echte Hamburger Deern, unbedingt in der Speicherstadt wohnen, dort, wo es damals noch nach Kaffee</p>
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	<a href="/tinas-nacht-in-hamburgs-speicherstadt/12778"><img title="Außenansicht_Hotelfront_2" src="/wp-content/uploads/2014/10/Außenansicht_Hotelfront_2.jpg" alt="Außenansicht_Hotelfront_2" width="200" height="109" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcaps">D</span>as neue 4-Sterne Hotel AMERON Speicherstadt Hamburg, ist das einzige Hotel in dem historischen Lagerhausviertel im Herzen Hamburgs. Reiseautorin Tina Engler blieb dort über Nacht und begab sich auf eine Zeitreise zwischen 60-er Jahren und Moderne&#8230;</strong></p>
<p>Als Kind hatte ich einen Traum: Ich wollte, als echte Hamburger Deern, unbedingt in der Speicherstadt wohnen, dort, wo es damals noch nach Kaffee und Tee roch, sich Brücken über die Elbarme spannten und ich das Gefühl hatte, um Jahrhunderte zurück versetzt zu sein, wenn ich durch die Kopfsteingepflasterten Straßen lief.</p>
<div id="attachment_12779" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Blick auf das Hotel AMERON Hotel Speicherstadt in Hamburg. (Foto: Ameron)</p></div>
<h2>Dream on&#8230;</h2>
<p>Manchmal muss man einfach nur ganz fest an seinen Traum glauben, dann wird er wahr. Es hat zugegeben ein paar Jahrzehnte gedauert, aber das Warten hat sich gelohnt. Ich gönne mir eine Nacht im einzigen und vor Kurzem eröffneten Hotel des denkmalgeschützten Viertels, dem „AMERON Hotel Speicherstadt“ und meine Kindheitserinnerungen werden wieder lebendig. Mehr <a href="http://www.hamburg.de/" target="_blank" rel="nofollow">Hamburg</a> geht nicht. Mittendrin in der Jahrhundertealten Speicherstadt, vis a vis der neuen Hafencity. Ein sehr besonderes und ungewohntes Gefühl, zu Gast in der eigenen Stadt zu sein und für 24 Stunden Tourist zu spielen. Altbekanntes und Vertrautes wird plötzlich spannend. Neugierig öffnen sich alle meine Sinne.</p>
<div id="attachment_12780" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Immer wieder ein Besuch wert: Die Speicherstadt in Hamburg.</p></div>
<h2>Nostalgische Moderne</h2>
<p>Seit Anfang September hat das AMERON Hotel Speicherstadt seine Pforten für Besucher geöffnet und ist jetzt schon Sehnsuchtsort vieler internationaler Gäste. 192 Zimmer und Suiten stehen zur Verfügung. Wer eincheckt, wählt je nach Vorliebe den Blick auf die moderne Hafencity oder auf die historische Speicherstadt. Nostalgiefeeling auch in den Zimmern. Contemporary und zeitgenössisches Design treffen auf den Stil der 50-er/ 60-er Jahre. Parkettböden, viel Holz, Glas, Granit und warme Farben dominieren. Ein sehr stylishes und chices Ambiente, dabei aber so gemütlich, dass es mir schwer fällt, mein Zimmer im sechsten Stock überhaupt zu verlassen, um die nähere Umgebung zu erkunden. Der Standort ist ideal, <a href="/category/reiseziele/europa/deutschland/" target="_blank">Hamburg</a> leicht zu Fuß zu erlaufen. Nur gute zehn Minuten sind es bis zur Außenalster und zur edlen Einkaufsmeile Jungfernstieg, 15 Minuten zu den Landungsbrücken, ebenso kurz ist der Fußmarsch zum Hamburger Hauptbahnhof und für weitere Strecken bieten sich die hauseigenen Fahrräder an.</p>
<h2>Kindheitserinnerungen</h2>
<p>Mein Zuhause auf Zeit, zeigt sich pur und wie es sich für die Hafenstadt gehört, ohne Chi Chi. Hanseatisches Understatement im ehemaligen Bürogebäude aus den 50-er Jahren, einem Denkmal geschütztem Haus, das in den letzten zwei Jahren Luxus saniert und zu einem edlen 4-Sterne-Hotel umfunktioniert wurde. Elegant und modern, mit viel Liebe zum Detail und von lässiger, unprätentiöser Atmosphäre geprägt. Die Mischung aus historischer Architektur und einem modernen, internationalen Design-Hotel ist für Hamburg neu. Ein echter Wohlfühlort und mein Eckzimmer, mit Blick auf Fleet, St. Katharinenkirche und den Fernsehturm, bietet mit rund 34 qm viel Platz zum sein. Das schwarze Wählscheibentelefon funktioniert zwar zeitgemäß auf Tastendruck, lässt mich aber gleich wieder in Kindheitserinnerungen schwelgen. So eines hatten wir nämlich auch mal, manuell versteht sich.</p>
<p>Die eher einem sehr großzügigen Wohnzimmer nachempfundene Lobby ist in dunklen, warmen Farben gehalten. Sitzkojen, Sessel, Wand und Lichtelemente sind klar und pur von der Formgebung. Anleihen an die alte Hansezeit, sind auf moderne Weise interpretiert. Eine kleine Library lädt zum Verweilen ein. Coffeetable-Books liegen bereit, maritime Fotobände, Kunstbände aus aller Welt. Ein besonderer Schwerpunkt im AMERON wird auf die Kunst gelegt. Überall im Haus, finden sich spannende Exponate aus dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg, riesige Wandfotos und Gemälde, wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler sind geplant. Laut Generalmanager Michael Lutz, soll das Kunstkonzept eine Geschichte erzählen, die auf den Ort und die Historie eingeht. Spielerisch interpretiert. Erlaubt ist, was gefällt.</p>
<p>Von der Bar im Erdgeschoss mit großzügigen Sitznischen auf Emporen und einer Außenterrasse, blicke ich beim Rumtasting (der Barkeeper ist spezialisiert auf Rum) über die Bauten und Kanäle der Speicherstadt. Hier spielte sich im vergangenen Jahrhundert der internationale Gewürz- und Kaffeehandel ab, die umliegenden Speicherhäuser, die mittlerweile zumeist als chice Büros oder Showrooms genutzt werden, verströmen noch den Hauch der alten Zeit.</p>
<div id="attachment_12781" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Spa mit Traumblick</p></div>
<h2>Surreale Szenerie der Superlative</h2>
<p>Früher bin ich oft hierher gepilgert, um Touristin zu spielen, damals war ich ungefähr zehn Jahre alt. „Bewaffnet“ mit Stadtplan, Kamera und Fernglas, habe ich jeden Winkel meiner Heimatstadt erkundet. Auf meinen Spuren der Vergangenheit ziehe ich los und entdecke dabei ganz viel Neues. Wohl kaum ein anderer Stadtteil der Hansestadt hat sich so sehr verändert, wie das riesige Hafengebiet. Rund 26 Hektar umfasst der gigantische Lagerhauskomplex und ist damit der weltgrößte seiner Art. Futuristische Neubauten entstehen allerorts. Vom 7. Stock des Hauses, in dem auch die Suiten untergebracht sind, schweift der Blick vom Wellnessbereich, mit Dachterrasse und Fitnessraum bis hin zur Elbphilharmonie. Vom Hafen tönen Schiffshupen dumpf zu mir herüber. Chice Geschäfte haben sich direkt gegenüber dem Hotel angesiedelt. Boutiquen und Galerien, wechseln sich mit Cafes und Restaurants ab. Weiter runter die Straße geht es im dämmernden Abendlicht an die Magellanterrassen. Ein Stimmen-Wirr-Warr aller Kontinente zieht sich über die lang gestreckte Elbuferpromenade. Noch jetzt im Herbst, sind alle Terrassencafes besetzt, in Wolldecken eingekuschelt warten Touristen aus aller Welt und ich, die Hamburgerin, die auf Touristin mimt, auf den Sonnenuntergang. Vom Farbspiel her eine fast surreale Szenerie, wie gemalt. In schönsten Rot- und Orangetönen wird die Elbe in sanftes Licht getaucht. Mein Heimathafen, den ich plötzlich wieder mit ganz anderen Augen betrachte. Ich verstehe die Begeisterung der Gäste um mich herum und bin selbst ganz beseelt in diesem Augenblick. Als Gast in der eigenen Stadt nehme ich Alltägliches plötzlich ganz anders wahr.</p>
<h2>Eldorado für Freunde italienischer Küche</h2>
<p>Die frische Brise, die vom Fluss herüber weht, macht Hunger. Natürlich beherbergt das AMERON Hotel Speicherstadt auch ein hauseigenes Restaurant, das über eine historische Eisenbrücke zu erreichen ist. Vorbei an der ehemaligen &#8220;Kaffeebörse&#8221;, in der früher eifrig gehandelt wurde und die jetzt als Börsensaal für Events mit bis zu 200 Gästen dient, führt mein Weg in das Restaurant „cantinetta ristorante &amp; bar“. Untergebracht, ist es im einzigen Neubauelement des Hauses. Durch die Panoramafenster biete sich mir ein fantastischer Blick auf das Brooksfleet, während ich genüsslich mein Steinpilz-Risotto esse. Alle Speisen werden in der offenen Showküche vorbereitet, wer will, hat als Gast den Werdegang seiner Speisen klar im Blick. Ehrliche, italienische Küche, inspiriert von den Köchen der Althoff-Hotels, zu deren Hotelkollektion neben den AMERON Hotels, auch das legendäre Schloss Bensberg in der Nähe von Köln zählt. Auf der Speisekarte ist authentische Küche zu finden, der Schwerpunkt liegt auf leckerer Pasta, frischen Salaten und Focaccia-Spezialitäten, natürlich ergänzt mit Tagesgerichten, je nachdem, was der Markt gerade hergibt. Die Zutaten für die landestypischen Gerichte der „cucina casalinga“ werden ausschließlich aus der Region- oder direkt aus Italien bezogen. Schon jetzt hat sich das Ristorante zu einem beliebten Lunch-Treff für Hamburger entwickelt, denn es werden auch preisgünstige Mittagsgerichte angeboten, die bei den Angestellten umliegender Agenturen und Büros auf positives Feedback stoßen. Kein Wunder, denn das AMERON Hotel Speicherstadt ist eine der schönsten Adressen der Stadt und hat groß Chancen, auch bei den Locals zum „place to be“ zu avancieren. Um wieder zu kommen, brauche ich diesmal also nicht wieder Jahrzehnte warten!</p>
<p><em>Hinweis: Die Produktion erfolgte mit freundlicher Unterstützung der Althoff-Hotelgruppe und dem <a href="http://www.hotel-speicherstadt.de/" target="_blank" rel="nofollow">AMERON Speicherstadt Hamburg</a>.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/tinas-nacht-in-hamburgs-speicherstadt/12778">Tina&#8217;s Nacht in Hamburgs Speicherstadt</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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		<title>Pippi goes Design &#8211; Eine sommerliche Entdeckungsreise durch Småland</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2014 12:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tina Engler]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Living like a local]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Pipi Langstrumpf]]></category>
		<category><![CDATA[Smaland]]></category>

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	<a href="/pippi-goes-design-eine-sommerliche-entdeckungsreise-durch-smaland/12451"><img title="Smaland-Slider_1" src="/wp-content/uploads/2014/08/Smaland-Slider_1.jpg" alt="Pippi goes Design &#8211; Eine sommerliche Entdeckungsreise durch Småland" width="200" height="88" /></a>
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<p>	Es riecht nach Pilzen, feuchtem Moos, frischen Beeren und Nadelwald. Märchenwelt! Und irgendwie kommt mir das hier alles sehr vertraut vor. Die Geschichten von Astrid Lindgren scheinen plötzlich real und das Lebensgefühl, was ihre Bücher widerspiegeln, mit nicht Ende wollenden,  hellen Sommernächten voller Unbeschwertheit und Freiheit, ist überall spürbar. Entschleunigung im Pippi-Land Durch die Region Småland zu reisen, bedeutet für</p>
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	<a href="/pippi-goes-design-eine-sommerliche-entdeckungsreise-durch-smaland/12451"><img title="Smaland-Slider_1" src="/wp-content/uploads/2014/08/Smaland-Slider_1.jpg" alt="Pippi goes Design &#8211; Eine sommerliche Entdeckungsreise durch Småland" width="200" height="88" /></a>
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	<p><span class="dropcaps">E</span><strong>s riecht nach Pilzen, feuchtem Moos, frischen Beeren und Nadelwald. Märchenwelt! Und irgendwie kommt mir das hier alles sehr vertraut vor. Die Geschichten von Astrid Lindgren scheinen plötzlich real und das Lebensgefühl, was ihre Bücher widerspiegeln, mit nicht Ende wollenden,  hellen Sommernächten voller Unbeschwertheit und Freiheit, ist überall spürbar.</strong></p>
<h2>Entschleunigung im Pippi-Land</h2>
<p>Durch die Region Småland zu reisen, bedeutet für mich Reisen im klassischen Sinne. Entschleunigung. Ich reduziere das Tempo automatisch, weil ich nichts verpassen will und mich nicht satt sehen kann, an dieser Bilderbuch-Idylle. Ich halte immer wieder an, weil ich von der Szenerie die sich mir bietet, fast benommen bin. Gefühlt jeden zweiten Kilometer, passiere ich einen See. Kein Wunder, denn hier im tiefsten Südschweden, gibt es über 5000 davon. Glasklar und eingebettet in pure Natur. Diese Weite, flaches Land, mit überbordender Natur, fast surreal, wie auf einem Gemälde. Das Licht, die Farben, im ständigen Wechsel zwischen Blau und Grün, dazwischen üppige Sonnenblumenfelder, greller Klatschmohn und als Akzente die kleinen knallroten Holzhäuser, die „Stugas“. Typisch skandinavische Sommerhäuser, klassisch, mit weißen Fensterläden und Fahnenmast vor der Tür. An manchen Tagen fahre ich endlos lange mit meinem Auto, ohne einem Menschen zu begegnen. Und wenn ich dann doch einen treffe, etwa in einem Cafe am Straßenrand, das mich schon von weitem mit dem Duft frisch gebackener Waffeln lockt, dann sind die Einheimischen so Tiefen entspannt und fröhlich, dass ich mich unweigerlich frage, ob in dieser reinen, unverbrauchten Luft pure Endorphine mit enthalten sind. Vielleicht sind diese auch im Essen zu finden? Bio ist hier an der Tagesordnung, fast alles, was in den Restaurants und Gasthöfen auf den Teller kommt, stammt aus lokalem Anbau. Kulinarisch hat das Land übrigens weitaus mehr zu bieten, als die bekannten „Köttbullar“ oder Lachs in allen Varianten. Die jungen Köche sind ausgesprochen experimentierfreudig und „Organic Food“ steht (fast) überall auf der Speisekarte.</p>
<div id="attachment_12459" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Die Qual der Wahl: Rund 100 Sorten &#8220;Polkagrisar&#8221; werden hergestellt.</p></div>
<h2>Zeitmaschine</h2>
<p>Schweden, bietet viel Platz zum Sein und  Småland, das „kleine Land“, entspricht jedem skandinavischen Klischee. Die einsame Wildnis teilt sich der Besucher mit ein paar imposanten Elchen, die vornehmlich in der Dämmerung als natürliche Roadblocks fungieren – und beschauliche Orte, wie Gränna, die Hauptstadt der Zuckerbäcker, deren sündig-leckere „Polkagriskokeri“ (Zuckerstangen) weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind- oder Mariannenlund, Heimat von Astrid Lindgrens kindlichen Protagonisten Michel aus Lönneberga, verströmen ein herrlich nostalgisches Flair. Sie wirken, als wären sie liebevoll dekorierte Filmsets, sind aber real. Ähnlich, sieht es auch in der kleinen Stadt Eksjö aus, deren bunte, windschiefe Holzhäuschen zum Teil noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Während ich über die engen, Kopfsteingepflasterten Gassen laufe, fühle ich mich, als wäre ich in eine Zeitmaschine geraten. Dazu passen auch die prächtigen Herrenhäuser, „Herregård“ , auf riesigen, Parkähnlichen Anwesen, die am Wegesrand versteckt hinter prächtigen Hecken liegen und heutzutage oftmals  zu charmanten „Bed &amp; Breakfasts“ (besonders schön: <a href="http://www.grimsnas.se" target="_blank" rel="nofollow">www.grimsnas.se</a>) umfunktioniert wurden und im weißen, skandinavischen Stil, mit viel Holz und Glas eingerichtet sind. Mehr Schweden geht dann auch beim Träumen nicht.</p>
<div id="attachment_12455" style="width: 845px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Place to be: Die Uferpromenade in Jönköping am Vättern-See</p></div>
<h2>Phantasie und Realität „in the mix“</h2>
<p>&#8220;Alle großen Dinge&#8221;, sagte die bekannte Kinderbuchautorin Astrid Lindgren einmal, &#8220;passieren zuerst in der Phantasie eines Menschen&#8221;. Und jetzt bin ich mittendrin, in der Welt meiner Kindheitsträume. So habe ich mir Bullerbü immer vorgestellt&#8230; oder auch Lönneberga&#8230; Ortsschilder verweisen auf die Plätze, die mir vom Namen her schon Jahrzehnte so vertraut sind. Es würde mich nicht überraschen, wenn Pippi Langstrumpf, mit ihren lustig wippenden, roten Zöpfen gleich um die Ecke biegen würde- oder Ronja Räubertochter. Starke Frauenpersönlichkeiten, die Vorreiter waren für den Feminismus und die auch heute noch Groß und Klein faszinieren. Unabhängig, freigeistig, unkonventionell, etwas verrückt&#8230; eigentlich eine gute Mischung, um durchs Leben zu kommen.</p>
<p>Es passiert mir dann auch tatsächlich, dass ich fast über die leibhaftige Pippi stolpere. Als Teil einer Gesamtinszenierung. Mit dem Freizeitpark „<a href="http://www.alv.se/de" target="_blank" rel="nofollow">Astrid Lindgrens Welt</a>“, haben drei Familien des Städtchens Vimmerby schon 1981 der berühmtesten Tochter ihres Städtchens ein lebendiges Denkmal gesetzt. Im größten Freizeitpark Schwedens taucht man live in die Geschichten von Astrid Lindgren ein.  Behutsam und so gar nicht amerikanisiert, sind die Kulissen ihrer Romane in ein riesiges Naturareal integriert  Ich laufe durch die „Krachmacherstrasse“, besuche die Räuber auf der „Mattisburg“ und mache einen Abstecher nach Bullerbü. Achtzig junge Schauspieler inszenieren täglich aufs Neue die Geschichten von Karlsson vom Dach, Pippi Langstrumpf und all den anderen Kinderhelden. Die Bühne ist da, wo sie sich gerade befinden, egal ob auf dem Piratenschiff, vor der Villa Kunterbunt oder einfach mitten im Gelände.  Nach ein paar Stunden verlasse ich ganz beseelt das Märchendorf und fahre auf der Rückfahrt noch im „<a href="http://www.barnfilmbyn.se/de" target="_blank" rel="nofollow">Barnfilmbyn</a>“ vorbei. Hier in der Umgebung, wurden die meisten der Astrid Lindgren Filme gedreht und in den Ausstellungsräumen des Kinderfilm-Zentrums tauche ich, anhand vieler Requisiten und alter Fotos, in die Entstehung der Filme ein.</p>
<h2>Auf ins Glasreich&#8230;</h2>
<p>Um noch mal mit den Worten der Grand-Dame der skandinavischen Literaturszene zu sprechen: „Ich wohne in dem schönsten Land der Welt &#8230; Hier gibt es alles, vom Lichten und Lächelnden bis zum Dunklen und Ernsten, oft auf die bezauberndste Weise gemischt&#8221;. Wie Recht sie hat, denke ich, während ich mich von Vimmerby aus in Richtung „<a href="http://www.glasriket.se" target="_blank" rel="nofollow">Glasriket</a>“ dem Glasreich, der Region, in der schon seit Jahrhunderten Glasbläser außergewöhnliches Design entwerfen, aufmache. Vorbei an tiefen Wäldern, unberührter Wildnis und durch Dörfer, die aussehen, als wären sie die Vorlagen für Puppenstuben, fahre ich nach Kosta. Gelassen zieht i die Landschaft an mir vorbei. Keine Hektik, nur Ruhe und Einsamkeit.</p>
<div id="attachment_12462" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Weltberühmt: Glasbläserei in Smaland. (Foto: Tina Stafrén/imagebank.sweden.se)</p></div>
<p>Im Landesinneren wirkt das Land unendlich weit. Knapp 720.000 Einwohner teilen sich eine Fläche von rund 29.400 Quadratkilometern. Sie sind nicht nur naturverbunden, sondern haben von Kindheit an ein starkes Bewusstsein für Naturschutz. Schweden vergessen nicht, dass sie der Natur ihren Wohlstand verdanken. Wasserkraft aus den reißenden Flüssen des Nordens, Holz und Bodenschätze wie Silber, Eisenerz und Kupfer haben das Land einst reich gemacht. Davon profitieren sie heute noch. Das „Glasreich“ mit seiner unnachahmlichen Designkunst und den vielen Glashütten und Studios,  wurde Gerüchteweise schon häufig als untergegangen eingestuft. Zu Unrecht, denn in den letzten Jahren sind viele der Hütten, wie Boda Glasbruk oder Orrefors, reanimiert worden. Die Region ist lebendiger, denn je.  Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen will, bucht sich im „<a href="http://www.kostabodaarthotel.com" target="_blank" rel="nofollow">Kosta Boda Art Hotel</a>“ ein. Bei einem Tauchgang im Indoor-Pool des künstlerisch ambitionierten Design-Hotels lässt sich unter Wasser eine wechselnde Kunstausstellung mit verschiedensten Exponaten der benachbarten Kosta Boda-Glashütte entdecken. Wer nicht ins SPA möchte, bestellt sich einen Drink in der „Glass Bar“ der extravaganten Bleibe. Sie ist komplett in blaues Glas gefasst und Gäste werden Teil des Gesamtkunstwerkes.  Auch auf den Zimmern findet sich ungewöhnliche Glaskunst. Diese kann bei Gefallen auch gleich im Hotel-Shop erstanden werden. Weil hier noch diverse andere Glasmanufakturen ihre Outletstores haben, ist der kleine Ort Kosta das Eldorado für Designfans schlechthin. Mir gefällt ganz besonders das schlichte Design von „<a href="http://www.orrefors.com" target="_blank" rel="nofollow">Orrefors</a>“, für das auch Modezar Karl Lagerfeld eine exklusive Trinkglas-Edition kreiert hat. In Kosta wurde auch die erste Glashütte Smålands eröffnet. Das war bereits 1742!</p>
<div id="attachment_12456" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Filmkulisse: Das Städtchen Eksjö mit seinen Holzhäusern.</p></div>
<div id="attachment_12463" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Eksjö bei Nacht. (Foto: Göran Assner/imagebank.sweden.se)</p></div>
<h2>next generation&#8230;</h2>
<p>Heute ist es eine ganz neue Generation, die sich um den Erhalt des alten Handwerks kümmert. Eine davon ist die heute 39-jährige Geschäftsführerin der „Glass Factory“ in Emmaboda, Maia Heuer. Seit sie drei Jahre alt ist, ist sie von Glas fasziniert. Ihr Onkel gilt als einer der größten Glassammler der Welt und so entdeckte sie früh ihre Liebe zum Kristall. Die gebürtige Lübeckerin machte ihr Hobby zum Beruf und landete in Schweden.  Suchte Sponsoren und hauchte der brach liegenden „<a href="http://www.theglassfactory.se" target="_blank" rel="nofollow">Glass Factory</a>“ neues Leben ein. Heute ist der Ort ein lebendiges Museum, mit ständig wechselnden, internationalen Ausstellungen, Live-Ateliers und eine Begegnungsstätte internationaler Glaskünstler in einem. Es werden Workshops zu verschiedensten Themen abgehalten und natürlich kann man den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen. Rund um Emmaboda lohnt es sich, den kleinen Hinweisschildern am Straßenrand zu folgen, die zu weiteren Werkstätten führen. Besonders idyllisch liegt „<a href="http://www.transjohytta.com/" target="_blank" rel="nofollow">Transjö hytta</a>“.</p>
<div id="attachment_12458" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Chillig: Feierabend auf schwedische Art (Jönköping)</p></div>
<p>Außergewöhnliche Exponate schwedischer Glaskunst sind in ganz Småland zu finden. Beeindruckend ist der Glasaltar der Domkirche des quirligen Studentenstädchens Växjö. In mehrjähriger Arbeit hat der „grand old man“ der schwedischen Designszene, der Glaskünstler Bertil Vallien, den 5 Meter hohen und 4 Meter breiten Glasaltar zusammen mit der Glashütte in Åfors geschaffen. Pures Glas, in dem sich das Licht durch Millionen kleinster Kristalle bricht. Växjö ist jedoch nicht nur zentraler Mittelpunkt des „Glasriket“ und die „grünste Stadt Europas“ sondern auch ein Sehnsuchtsort für Genussmenschen wie mich. Schönster Platz zum sein: Das erste Gastro und Designhotel Schwedens, das „<a href="http://pm-vanner-hotel-vaxjo.h-rez.com" target="_blank" rel="nofollow">PM &amp; Vänner</a>“, mit verglastem Pool auf der chilligen Dachterrasse, Loft ähnlichen Zimmern und kulinarischen Hochgenüssen, im gleichnamigen Restaurant. Es wurde erst kürzlich zu einem der neun besten Restaurants Schwedens gewählt und der Mittagstisch ist mit ca. 12 Euro für das Hauptgericht nahezu entwaffnend günstig. Womit es an dieser Stelle gilt, ein Vorurteil auszuräumen: Die Preise für Gastronomie und Übernachtungen sind keinesfalls überteuert, sondern den hiesigen Preisen sehr ähnlich, so ist ein Urlaub in Skandinavien mittlerweile, Euro sei Dank, erschwinglich.</p>
<p>Die Kalorien vom Lunch trainiere ich mir gleich auf einer Radtour um den vom schattigen Grün umgebenen Växjö-See ab. Er liegt mitten in der Stadt und nach einer für Schweden typischen Kaffeepause, der für Schweden unumgänglichen „Fika“, mache ich einen Abstecher in den „Linné-Garten“ am Ufer. Ein Ort, der mit seinem fast Zen-artigen Charakter herrlich entspannend ist. Eine Oase, in der sich Studenten zum lernen zurück ziehen, Liebespaare auf den Bänken knutschen und Ruhe suchende Menschen wie ich einfach nur verweilen, gebannt von der Schönheit der Blüten und Pflanzen, die mich umgeben. Bereits im 18. Jahrhundert beschäftigte sich Namensgeber Carl von Linné mit der Katalogisierung von Pflanzen und Tieren und wurde damit international berühmt.  Viele Gärten und Parks in der Region sind „Mr. Flower Power“, wie er liebevoll im Volksmund genannt wird, gewidmet. Universitäten wurden nach ihm benannt und jede Stadt, die in Schweden was auf sich hält, hat sicher einen „Linnégatan“.</p>
<div id="attachment_12457" style="width: 842px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Naschkatzen-Hochburg: Die Bonbonstadt Gränna.</p></div>
<h2>Möbel für alle</h2>
<p>Am nächsten Tag stolpere ich, auf den Spuren eines weiteren großen Visionärs aus dem kleinen Småland, schon wieder über ihn. Im Kulturreservat „<a href="http://www.linnesrashult.se" target="_blank" rel="nofollow">Linnés Rashuit</a>“, dem ehemaligen Bauernhof des Botanikers und Biologen, halte ich zum vegetarischen Lunchbüffet und sitze unter schattigen Obstbäumen im Garten. Um mich herum nichts als Blütenmeer und jungfräuliche Wiesen und Felder. Nicht von dieser Welt, erscheint mir dieser Platz, so schön und friedlich ist es hier. Inspirierend. Diese unverbrauchte Szenerie  scheint auf jeden Fall den Geist zu beflügeln und Impulse für kreative Denkansätze  zu geben.  Unweit dieser Traumkulisse entstand auch die Idee für ein Familien-Möbelunternehmen, das heute Weltruf genießt: IKEA! Ingvar Kamprad, der Gründer, wollte chices Möbeldesign erschwinglich machen. Seine Vision lautete „Einen besseren Alltag für viele Menschen machen“. Seinen ersten Shop startete er bereits 1958 im heimischen Almhuit. Dort steht heute das IKEA-Hotel und das Museum, was mit der Ausstellung „IKEA im Laufe der Zeit“ einen amüsanten Einblick in die Geschichte des Erfolgskonzeptes und die Wohnwelten der vergangenen Jahrzehnte seit Gründung gibt. Verblüffend, wie viele IKEA-Klassiker auch heute noch aktuell sind. Wohl jeder hat ein kleines Stück Schweden zuhause – natürlich. Viele haben sicher auch a „touch of Småland“ im Garten. Nach der vielschichtig aufgestellten Fabrik „Husquarna“, die von Rasenmäher, über Motorräder bis hin zu Kettensägen das ganze Sortiment von Motorgeräten abdeckt, wurde sogar eine ganze Stadt benannt. Huskvarna liegt nur 15 km von Jönköping entfernt. Hier verbringe ich meinen letzten Tag am Vättern-See, bevor es per Charterflug direkt nach Hamburg zurück geht. Aller Stress ist von mir gewichen, der Alltag ganz weit weg. Danke Pippi, relaxter war ich nach einer Woche Urlaub noch nie. Einfach Märchenhaft!</p>
<p><em>Die Reise erfolgte auf Einladung von <a href="http://www.visitsmaland.se/de" target="_blank" rel="nofollow">Smålands Turism</a> und <a href="http://www.visitsmaland.se/de" target="_blank" rel="nofollow">Destination Småland</a>.<br />
</em></p>
<p><em>Titelfoto: Tina Stafrén/imagebank.sweden.se</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/pippi-goes-design-eine-sommerliche-entdeckungsreise-durch-smaland/12451">Pippi goes Design &#8211; Eine sommerliche Entdeckungsreise durch Småland</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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		<title>One Night in Lukta &#8211; Glamping in Polen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 13:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Pasemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Living like a local]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Ermland]]></category>
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		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/one-night-in-lukta-zelt-mit-kamin-und-warmwasser/12225"><img title="Glendoria Polen" src="/wp-content/uploads/2014/06/Glendoria_Titel2.jpg" alt="Glendoria Polen" width="200" height="54" /></a>
	</div>
<p>	Die Sonne scheint durch mein Fenster, von draußen zwitschern die Vögel und ich werde das Gefühl nicht los, dass es noch sehr früh sein muss. Ich bin zu Gast in Polen und verbrachte meine erste Nacht in einem großen Zelt mit Kaminofen, antiken Möbeln und einem eigenen Bad. Glamping ist das Zauberwort und steht für &#8220;glamourous camping&#8221;, also Zelten mit</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="/one-night-in-lukta-zelt-mit-kamin-und-warmwasser/12225">One Night in Lukta &#8211; Glamping in Polen</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/jbaldin1">Jörg Pasemann</a>.</p>
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	<a href="/one-night-in-lukta-zelt-mit-kamin-und-warmwasser/12225"><img title="Glendoria Polen" src="/wp-content/uploads/2014/06/Glendoria_Titel2.jpg" alt="Glendoria Polen" width="200" height="54" /></a>
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	<p><span class="dropcaps">D</span><strong>ie Sonne scheint durch mein Fenster, von draußen zwitschern die Vögel und ich werde das Gefühl nicht los, dass es noch sehr früh sein muss. Ich bin zu Gast in Polen und verbrachte meine erste Nacht in einem großen Zelt mit Kaminofen, antiken Möbeln und einem eigenen Bad. Glamping ist das Zauberwort und steht für &#8220;glamourous camping&#8221;, also Zelten mit Luxus-Touch</strong>. <strong>Es ist 4:45 Uhr und ich freue mich über die Morgendämmerung. </strong></p>
<p>Vorreiter fürs Zelten in Luxus-Unterkünften, wie sollte es anders sein, ist die USA. Selbst Hollywood-Stars wie George Clooney oder Kate Moss haben sich als Glamping-Fans geoutet und die große Welle der Camping-Fans in Luxuszelten schwappt nun auch immer mehr nach Europa. Doch zurück zu meinem Zelt.</p>
<div id="attachment_12235" style="width: 555px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">So sehen die Luxus-Zelte aus: Alte Bundeswehr-Zelte, die mit Doppelbett, Kaminofen, Hängematte und Dusche und WC mit fließend warmem Wasser luxuriös ausgestattet wurden. Dazu kommt eine kleine Terrasse, die einen Blick auf die Natur bietet. Und davon gibt’s da sehr viel. (2 Fotos: Glendoria)</p></div>
<p>Das „<a href="http://www.glendoria.pl/en/Glendoria.html" target="_blank" rel="nofollow">Glendoria Mini Resorts SPA &amp; Glamping</a>“ liegt in der Nähe der polnischen Kleinstadt Lukta in Ermland-Masuren, umgeben von einer unglaublich schönen Landschaft, die knapp eine Stunde von Danzig entfernt liegt. Es hat zwar ein wenig gedauert, bis der Fahrer das abgelegene Gelände gefunden hat, aber es hat sich gelohnt. Die Eigentümer Artur und Kristina, leidenschaftliche Segler und ehemalige Manager aus Warschau, haben das 50 Hektar große Gelände mit viel Gespür fürs Design angelegt. Die insgesamt fünf Zelte stehen weit genug auseinander, so dass der Nachbar nicht stört und der Blick in die Natur bleibt. Außerdem gibt es eine 300 Quadratmeter große Scheune, quasi die Lounge des Resorts, die sehr liebevoll mit vielen Dingen aus aller Welt dekoriert wurde. So steht dort eine alte Espressomaschine aus Italien, ein Bronzeadler, eine kleine Bücherei, eine alte Drechselmaschine oder auch diverse alte Sessel, auf denen es sich sehr gemütlich entspannen lässt. Neben den fünf Luxus-Zelten, die übrigens aus den Beständen der Bundeswehr stammen, verfügt das Resorts noch über fünf Zimmer im Nebengebäude des Stalls. Alle einem eigenen Thema gewidmet und ebenfalls sehr liebevoll dekoriert.</p>
<h2>Zwei Nächte sind leider viel zu kurz</h2>
<p>Ich bin leider nur zwei Nächte dort. Viel zu kurz, um alle Details zu entdecken, die sich die beiden Eigentümer ausgedacht haben. Der kleine Pool mit Blick auf die Natur etwa oder das frisch gebaute Jacuzzi unter freiem Himmel, das neue Massage-Haus nur mit Dach und unverbautem Blick auf die Wiese und den Wald. Wer lange genug wartet, sieht den einen oder anderen Storch durch die Felder warten, die hier in Ermland-Masuren sehr oft zu finden sind.</p>
<p>Die erste Nacht im Zelt ist abenteuerlich, sicherlich gerade für die, die sonst nicht auf dem Campingplatz ihren Urlaub verbringen. Der Mond zeigt mir den Weg von der Lounge bis zur Unterkunft. Das Zelt betrete ich durch eine Tür, das Geräusch des typischen Reißverschlusses beim öffnen des Zeltes entfällt. Wer Camping de Luxe hat, der muss auch nicht auf Knien ins Zelt robben. Die 10-Mann-Zelte der Bundeswehr sind so groß, dass selbst ich mit meinen 1,92 Metern Größe entspannt im Innenraum stehen kann. Wie es im Zelt so üblich ist, haben sich einige Mücken, Wespen oder Fliegen angesammelt. Aber auch dafür ist gesorgt. Das geräumige Doppelbett ist mit einem Moskitonetz überspannt, so dass selbst das nicht beim Schlafen stören dürfte.</p>
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<p></p>
<h2>Ungewohnte Geräusche beim Einschlafen</h2>
<p>Wenn ich jetzt nicht aufgrund der langen Reise so müde wäre, würde ich glatt den kleinen Kaminofen im Zelt anmachen. Aber erstmal heißt es Licht aus. Alles ist ruhig. Fast alles… Der Wind fängt sich in den Stoffwänden und sorgt für ungewohnte Geräusche. Genauso das Knarzen des Holzes, mit dem das Zelt ausgestattet wurde. Draußen sorgen einige Tiere für unbekannte Töne. Trotzdem schlafe ich in der frischen, kalten Luft entspannt ein. Ein kurzer Blick noch auf die Uhr. Es ist gerade mal kurz nach 21 Uhr. So müssen sich die Menschen früher gefühlt haben, die mit dem Lauf der Sonne ins Bett gegangen sind und genauso wieder geweckt wurden. Und so sollte es am nächsten Morgen auch bei mir sein. Um 4:45 Uhr wecken mich zwei Vögel, die offenbar genau auf meinem Zelt sitzen. Es war eine ruhige Nacht und ich habe super geschlafen.</p>
<p></p>
<h2>Der Blick in die Natur entschädigt für alles</h2>
<p>Wer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Camping#Glamping" target="_blank" rel="nofollow">Glamping</a> macht, der kann auf den Fernseher im Raum gerne verzichten. Der Blick in die Natur entschädigt für alles. Ich setze mich auf meine kleine Terrasse vor meinem Zelt und genieße die Ruhe und die schöne Atmosphäre am frühen Morgen. Nebelschwaden wandern über die Wiesen, in der Ferne bellt ein Hund und zwei Störche sind – nur 20 Meter von mir entfernt – auf der Suche nach Nahrung.</p>
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<div class="tab_widget nite_shortcodes_tabs"><ul class="wps_tabs"><li><a href="#" data-tab="tab-0-"></a></li><li><a href="#" data-tab="tab-1-"></a></li></ul><div class="tab_container"><div id="tab-0-" class="tab_content clearfix">Klar, auch Glamping ist Camping, wenn auch in der Luxusversion. Trotzdem sollte man sich darauf einstellen, dass die Nächte kalt werden können. Auch der kleine Ofen im Zelt schafft es nicht, die eindringende Kälte zu verscheuchen, sorgt allerdings für eine tolle Atmosphäre. Ansonsten gehört das Gemeinschaftsklo und die schmuddelige Dusche der Vergangenheit an. Alle Zelte verfügen über eine eigene Toilette und eine Dusche.</div><div id="tab-1-" class="tab_content clearfix">Buchbar ist der Urlaub im Glendoria über <a href="http://de.justaway.com/reiseportal/" target="_blank" rel="nofollow">„JustAway“</a>, der Buchungsplattform von Eurotours, einem österreichischen Reiseanbieter mit Sitz in Kitzbühel / Österreich. Mit dem Motto „Travel by Inspiration“ versucht “Just Away“ sich als Ideengeber für den besonderen Urlaub auf dem deutschen Markt zu etablieren.</div></div></div><div class="clear"></div>
<p style="text-align: right;"><em>Hinweis: Ich wurde von<a title="Just Away" href="http://de.justaway.com/reiseportal/" target="_blank" rel="nofollow"> Just Away</a> eingeladen. Herzlichen Dank.<br />
Außerdem wird auf die <a title="Leitlinie der journalistischen Unabhängigkeit bei BREITENGRAD53" href="/leitlinie-der-journalistischen-unabhaengigkeit-bei-breitengrad53/">Leitlinie der journalistischen Unabhängigkeit bei BREITENGRAD53</a> hingewiesen.</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/one-night-in-lukta-zelt-mit-kamin-und-warmwasser/12225">One Night in Lukta &#8211; Glamping in Polen</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/jbaldin1">Jörg Pasemann</a>.</p>
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		<title>Sissi reloaded meets Bohemian Flair&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 07:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tina Engler]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Living like a local]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Slowakei]]></category>
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		<category><![CDATA[Donau]]></category>
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		<category><![CDATA[Twin City Liner]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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	<a href="/sissi-reloaded-meets-bohemian-flair/11981"><img title="Room with a view... Lindner Belvedere" src="/wp-content/uploads/2014/04/Room-with-a-view...-Lindner-Belvedere.jpg" alt="Room with a view... Lindner Belvedere" width="200" height="105" /></a>
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<p>	Man kombiniere Wien mit Bratislava, heraus kommt ein unvergesslicher Kurztrip, den ich dringend zum Nachahmen empfehle. Gleich zwei Städte an nur einem Wochenende? Dank modernster Verkehrsmittel ist das völlig entspannt zu bewältigen. Zwei Tage die österreichische Metropole Wien auf Kaiserin Sisis Spuren entdecken- und danach in 70 Minuten im Highspeed auf der Donau mit dem „Twin City Liner“, für eine</p>
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	<div>
	<a href="/sissi-reloaded-meets-bohemian-flair/11981"><img title="Room with a view... Lindner Belvedere" src="/wp-content/uploads/2014/04/Room-with-a-view...-Lindner-Belvedere.jpg" alt="Room with a view... Lindner Belvedere" width="200" height="105" /></a>
	</div>
	<p><span class="dropcaps">M</span><strong>an kombiniere Wien mit Bratislava, heraus kommt ein unvergesslicher Kurztrip, den ich dringend zum Nachahmen empfehle. Gleich zwei Städte an nur einem Wochenende? Dank modernster Verkehrsmittel ist das völlig entspannt zu bewältigen. Zwei Tage die österreichische Metropole Wien auf Kaiserin Sisis Spuren entdecken- und danach in 70 Minuten im Highspeed auf der Donau mit dem „Twin City Liner“, für eine weitere Nacht den Hauch vergangener Zeiten in der slowakischen Hauptstadt Bratislava einatmen. Gerade mal 70 km liegen zwischen den „Schwesternstädten“, doch für mich sind es gefühlte Welten.</strong></p>
<div id="attachment_11987" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Das Schloss Belvedere in Wien wurde von 1668 bis 1745 erbaut.</p></div>
<p>Wien, die alte Kaiserstadt, wirbt schon bei der Anfahrt durch die Peripherie etwas schräg und bestätigt auf Anhieb mein Klischeebild, dass die Wiener doch ein bisschen anders sind. Große Reklametafeln auf dem Weg vom Flughafen in die City weisen darauf hin, dass die Stadt 1,7 Millionen Hirne hat, ebenso viele, wie Einwohner gezählt sind. Das muss wohl mal gesagt werden. Der Wiener scheint stolz auf sein Hirn – zu Recht, denn schaut man sich die Liste berühmter Stadtsöhne an, so ist zu lesen, dass die Stadt im Laufe der vergangenen Jahrhunderte, erstaunlich viele Dichter, Denker und Visionäre hervorgebracht hat. Großhirne sozusagen. Ob ehrwürdige Komponisten wie Johann Strauß und Franz Schubert, die Maler Schindler und Klimt, der unvergessliche Falco oder der Autor Stefan Zweig, sie alle sind weit über die Grenzen ihrer Heimat bekannt geworden.</p>
<p>Auch die Architekten vergangener Epochen waren mit ihren Bauten echte Visionäre und haben heute noch meine höchste Anerkennung verdient. Die breiten Alleen der Altstadt sind von herrschaftlichen Palästen gesäumt, ehemalige Wohnhäuser der oberen Zehntausend, muten wie Schlösser an. Die Prachtboulevards, wie die legendäre Ringstraße, haben sich heraus geputzt. Mit ihrer imposanten Architektur kann die österreichische Hauptstadt locker mit Madrid, London und Paris mithalten. Kaiserzeit und 21. Jahrhundert treffen aufeinander. Hinter uralten Gemäuern befinden sich heute Clubs, stylishe Boutiquen, Restaurants, Bars und Designhotels. Den Wienern gelingt mühelos der Spagat zwischen Tradition und Moderne. Trotz aller Veränderungen bleiben sie immer Originale, die eines verbindet: Sie alle lieben den ganz großen Auftritt. Sisi reloaded sozusagen, denn der Wiener an sich vergöttert die kaiserliche Vergangenheit seiner Stadt, Sisi und Kaiser Franz Joseph sind allgegenwärtig.</p>
<h2>Wien wirkt im ersten Moment wie ein Freiluftmusem</h2>
<p>Im ersten Moment wirkt Wien, wie ein gigantisches, nostalgisches Freiluftmuseum. In den kleinen Gassen rund um den Stephansdom und der Hofburg, in der heute u.a. das Sisi-Museum untergebracht ist, weht der Hauch der alten Zeit. Das „Sisi Museum“ ist ein „Must“. Es hat erstaunlich wenig Zuckerbäcker-Guss und zeigt eher die verletzliche, tiefsinnige und freigeistige Kaiserin, die mit ihrer extremen Individualität und Abenteuerlust, so eine Art historische Pippi Langstrumpf hätte sein können. Draußen fahren die Pferdekutschen, die „Fiaker“ über das holperige Kopfsteinpflaster. Heute steigen eher gut betuchte Touristen in den Wagen, denn eine 30-minütige Fahrt kostet ab 80 Euro aufwärts. Ich bevorzuge es, meine Sneakers anzuziehen und die Stadt zu Fuß zu entdecken. Mein Domizil, das „Lindner Hotel Belvedere“, liegt direkt am Schloss Belvedere.</p>
<div id="attachment_11989" style="width: 191px" class="wp-caption alignleft"><p class="wp-caption-text">Elisabeth Amalie Eugenie, besser bekannt als Sissi, war von 1854 bis 1898 Kaiserin von Österreich.</p></div>
<p>Um gleich morgens sportlich in den Tag zu starten, lockt der Schlosspark. Bei schlechtem Wetter bietet sich aus dem Fitnesscenter des Hotels im 7. Stock, ein fantastischer Blick auf Wien. Vom modernen 4-Sterne-Hotel komme ich in nur zehn Gehminuten zur Einkaufsmeile Kärntner Straße, in 20 Minuten bin ich an der Hofburg, in der gleichen Zeit gelange ich auch zum Stephansdom oder zum Naschmarkt. Der tägliche Open-Air-Markt, verwöhnt alle Sinne. In den liebevoll dekorierten Auslagen stapeln sich Berge von Obst-, Gemüse- und Delikatessen. Es herrscht Basaratmosphäre. Man kann den ganzen Tag damit verbringen, sich durch die Köstlichkeiten zu naschen. Kalorien zählen sollte man tunlichst vermeiden, denn in Wien locken überall sündige Leckereien. Im „Demel“, der Hofzuckerbäckerei am Kohlmarkt, zergeht die „Sachertorte“ auf der Zunge. Unter riesigen Lüstern tummelt sich im barocken Ambiente ein internationales Publikum. Man befindet sich in bester Gesellschaft. Schon Kaiserin Sisi war süchtig nach den handgemachten Veilchen-Pastillen, Schauspieler Nicholas Cage schwört auf die Mohntorte.</p>
<p>Modischer Sisi-Kult (unbedingt in der Boutique „Sisi Vienna“ in der Annagasse 6 vorbei schauen), Opernball, Kaffeehäuser – all&#8217; das gehört zu der modernen Großstadt dazu, genau so, wie die besten Elektromusik-Clubs Europas (z.B. das „On Market“ in der Linken Wienzeile 36) oder die Heurigen, gemütliche Weinlokale, in denen man mit den Einheimischen schnell ins Gespräch kommt (mein Tipp: der „Reinprecht“ im Herzen von Grinzing).</p>
<h2>Kaffeehäuser als erweitertes Wohnzimmer</h2>
<p>Apropos Kaffeehäuser. Die legendären Begegnungsstätten, sind das erweiterte Wohnzimmer der Einheimischen und wunderbare Spots, um das typische Wiener Leben zu studieren. Das „Cafe Sperl“ (Gumpendorfer Str. 15), das „Cafe Central“ (Herrengasse 14) oder das Literatencafe „Hawelka“ (Dorotheergasse 6) sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Ihre traditionelle Melange aus Kaffee, Topfenstrudel, Zeitungen und Thonet-Stühlen, zählt mittlerweile sogar zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe.</p>
<div id="attachment_11993" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Das Café Central in Wien wurde 1876 eröffnet und eröffnet den Besuchern im Inneraum einen herrlichen Blick auf die alte Kaffeehaustradition. (Fotos: Tina Engler)</p></div>
<p>Während die Wiener noch ihren Kaiserschmarrn in ihren geliebten Kaffeehäusern verzehren, hat sich die gesamte Lokalszene von Bratislava bereits nach draußen verlagert. Sobald der Frühling in die 500.000 Einwohner zählende, slowakische Hauptstadt einzieht, stellen alle Bars und Restaurants ihre Tische auf die Straße.</p>
<h2>Bratislava wirkt wie eine kleine Puppenstadt</h2>
<p>Bratislava wirkt wie eine kleine Puppenstadt, doch die Anzahl an Cafés, Bars, kleinen Privatbrauereien und Restaurants entspricht gefühlt der der Bewohner. Zwischen dem mittelalterlichen Michaelertor, der quirligen Michalska und der eleganten Venturska, mit ihren stolzen Stadtpalästen, bis hin zum Platz vor dem slowakischen Nationaltheater, heißt es sehen und gesehen werden, am Wochenende bis in den frühen Morgen.</p>
<p>In den engen Straßen der Altstadt herrscht ein baylonisches Sprachgewirr. Unter der Woche, gegen Abend, wenn die Heerscharen der Touristen nach ihrem Tagesausflug die Stadt wieder verlassen haben, kehrt Ruhe ein. In den Gassen hallen meine Schritte noch lange nach, ich begegne Kapuzinermönchen auf dem Weg in die Abendmesse und Katzen streunen durch die malerischen Hinterhöfe.</p>
<h2>Geschäfte sind sieben Tage die Woche geöffnet</h2>
<p>Gut, dass ich mich entschieden habe, über Nacht zu bleiben. Das „Lindner Bratislava“ mit Rooftop-Bar im 13. Stock und grandiosem Ausblick bis zur Burg, die majestätisch auf einem Hügel über der Stadt thront, ist direkt an ein ultramodernes Einkaufszentrum angeschlossen. Gefährlich für mich, weil ich einen Hang zum Shoppen habe. Vieles ist günstiger und die Geschäfte sind sieben Tage die Woche geöffnet.</p>
<div id="attachment_11991" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Wechselspiel: In Bratislava wechseln sich Plattenbauten mit Jugendstilfassaden und futuristischen Neubauten ab.</p></div>
<p>Das Hotel ist nur vier Straßenbahnstationen von der Altstadt entfernt, doch die 10-minütige Fahrt fühlt sich an, wie eine Zeitreise. Plattenbauten wechseln sich mit Jugendstilfassaden und futuristischen Neubauten ab, ein faszinierender Mix durch verschiedenste Epochen. Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus hat die junge Metropole zu ihrer neuen Identität gefunden. Die Altstadt mit ihren trutzigen Klöstern, Barockkirchen, den verwunschenen Konventen und den Zuckerbäcker-Palästen der Adligen ist lebendig und vollkommen auf den Tourismus eingestellt. Bohemian-Flair durchströmt die alten Gemäuer. In den restaurierten Hinterhöfen haben sich Second-Hand-Shops, Modedesigner, Galerien, Bildhauer und Maler angesiedelt.</p>
<h2>Macht süchtig: Milchschokolade mit Pfeffer und Chili</h2>
<p>Als bekennender Schokaholic, habe ich mein neues Sehnsuchtsziel gefunden. Viele kleine Cafés haben sich auf die zart schmelzenden süßen Sünden spezialisiert. Auf vielen Karten ist heiße Schokolade in über 20 Variationen zu haben. Mein Favorit: „Mexico“im „Schokocafe Maximilian“ am Markt. Milchschokolade mit Pfeffer und Chili. Dickflüssig und zum Niederknien lecker. Schon beim ersten schluck spüre ich: Das süffige Gebräu kann süchtig machen&#8230; Grund genug, ganz schnell wieder zu kommen!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Hinweis: Die Autorin wurde von <a href="http://www.lindner.de" target="_blank" rel="nofollow">Lindner Hotels AG</a> zu dieser Reise eingeladen. </em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/sissi-reloaded-meets-bohemian-flair/11981">Sissi reloaded meets Bohemian Flair&#8230;</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53 | Reise - Lifestyle - Blogazin</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/tengler">Tina Engler</a>.</p>
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