BREITENGRAD53

Pauschalurlaub oder Backpacking-Trip?

Rucksacktourismus oder Backpacking?

Von Patrick Paul

An die schönsten Zeit des Jahres hat jeder andere Ansprüche. Manchen genügt schon eine Sonnenliege am Pool einer überfüllten Bettenburg und ein Glas Sangria in der Hand. Für Andere muss es deutlich exklusiver sein. Da ist ein Apartment im 5-Sterne-Hotel mit Concierge-Service gerade gut genug. In den letzten Jahren haben sich allerdings auch zahlreiche Urlaubsformen abseits von Pauschaltourismus etabliert. 

Rucksacktourismus erfreut sich besonders bei jungen Menschen steigender Beliebtheit. Gerade Studenten bevorzugen es immer öfter die Welt und neue Kulturen auf eigene Faust kennenzulernen, anstatt die ausgetretenen Touristenpfade entlangzugehen. Für Viele gibt es kaum eine schlimmere Vorstellung, als freien Tage gemeinsam mit tausenden Pauschaltouristen an überfüllten Stränden zu verbringen. Allerdings erlauben die häufig geringen finanziellen Mittel keine großen Luftsprünge. Was liegt da näher, als mit Rucksack und Zelt gewappnet auf eigene Faust loszuziehen?

Besonders innerhalb Europas gibt es eine gute Infrastruktur für Rucksacktouristen. Jede Menge Hostels, gut ausgebaute Bahnverbindungen und geringe Kriminalitätsraten ermöglichen Backpackern ein angenehmes und sicheres Reisen. Aber auch über die Grenzen Europas hinaus kann eine Rucksackreise Vorzüge haben. Thailand ist beispielsweise ebenfalls gut auf Backpacker eingestellt. Dort gibt es vertretbare Unterkünfte für sehr niedrige Preise. Verpflegung und diverse Verkehrsmittel sind außerdem günstig.

Trotz aller Vorteile die Rucksacktourismus bietet, ist diese Urlaubsform wohl nicht für jeden geeignet. Da es inzwischen dutzende alternativer Reiseformen gibt, ist das aber nicht tragisch. Je nach Geschmack und Vorlieben können auch mehrwöchige Fahrrad- oder Motorradtouren gebucht werden oder sogar Aufstiege zu den höchsten Bergen der Welt. Und wem auch das nichts taugt, dem bleibt ja noch die gute alte Pauschal.

Auch diese etwas aus der Mode gekommene Urlaubsform hat durchaus ihre Vorteile und Reize. Beispielsweise das angenehme Gefühl sich um nahezu nichts selbst kümmern zu müssen und die Möglichkeit den ganzen Urlaub lang entspannen zu können.

Grafik: ITS ; Foto: All In Hostel / pixelio.de
Kleine Reisefiebel
 
 

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