Internationale Rangliste zum Länderimage: Wer vorne liegt – und wo Deutschland steht

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Eine neue internationale Umfrage gibt Aufschluss darüber, wie die Welt die größten Volkswirtschaften wahrnimmt. Das Ergebnis überrascht: Japan führt das Ranking an, während Deutschland nur auf Platz 20 landet.

So wurde die Studie erstellt

Hinter der Untersuchung steht das Beratungsunternehmen Reputation Lab. In der Studie „RepCore Nations 2026“ bewerteten Proband*innen aus 36 Ländern insgesamt 74 Nationen.

Forschungsunterlagen und Laptop auf einem Schreibtisch, Studie in Arbeit
So haben Forscher*innen die Umfrage-Daten gesammelt und ausgewertet.

Für das finale Ranking analysierten die Forschenden, wie die Bürger*innen der G7-Staaten die Wahrnehmung der 60 größten Volkswirtschaften einschätzen. Aus diesen Wahrnehmungen entstand die Rangliste.

Japan auf Platz eins — Gründe für den Spitzenplatz

Japan belegt demnach den ersten Rang und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um sieben Plätze. Besonders positiv hob die Studie das kulturelle Angebot hervor.

Publikum bei einem kulturellen Festival in Japan, Leuchtkörper und Bühne
Kulturelles Angebot trug laut Studie stark zum positiven Image Japans bei.

Weitere Faktoren, die Japans Ansehen stützen, sind laut der Untersuchung die wahrgenommene Qualität von Produkten und Dienstleistungen sowie das Bildungssystem. Kanada und die Schweiz komplettieren die Top drei.

Deutschland, die USA und der neue „Made‑In Score“

Deutschland erscheint auf Platz 20 und wird in der Studie weiterhin als „stark“ eingestuft. Das Land liegt damit deutlich hinter den Spitzenreitern.

Die USA schneiden überraschend schwach ab und finden sich auf Platz 47 wieder. Die Autor*innen der Studie ziehen daraus die Schlussfolgerung, dass hohe Aufmerksamkeit nicht automatisch ein positives Image garantiert.

Erstmals ermittelte Reputation Lab zudem einen sogenannten „Made‑In Score“, der den kommerziellen Wert des Herkunftslandes eines Produkts messen soll. In dieser Wertung zählen Japan, Italien, die Schweiz, Deutschland und Schweden zu den stärksten Herkunftsländern.

Das Ergebnis deutet darauf hin, dass Herkunftslabels wie „Made in Germany“ weiterhin einen ökonomisch relevanten Vertrauensvorteil bieten können.

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