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Für Reisende, die statt sonnenverwöhnter Strände lieber raue Weiten suchen, haben Reedereien neue Expeditionen in Polar- und Subpolarregionen im Programm. Die Angebote 2026–2028 kombinieren kleine Schiffe mit ungewöhnlichen Landgängen – von Hundeschlittenfahrten bis zu Tauchgängen unter dem Eis.
Mit Hundeschlitten über die Tundra
Hurtigruten startet 2028 die achttägige Route „Arctic Circle Explorer“ ab Tromsø. Die Fahrt führt entlang der norwegischen Nordküste bis nach Finnmark mit Häfen wie Alta und Honningsvåg.
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Kreuzfahrten in kalte Gewässer boomen wie nie zuvor

In dieser Region, einem Zentrum der samischen Kultur, sind Ausflüge mit **Huskys** üblich. Gäste können die Ebene überqueren, gezogen von einem Team aus Schlittenhunden — eine klassische Art, die arktische Landschaft zu erleben.
Tiefsee-Erkundungen
Im Februar 2027 bietet Scenic Luxury Cruises & Tours eine 18-tägige Reise „Fjords and Glaciers of Southern Chile and Patagonia“ an. An Bord sind Sichtungen von Orcas, Pinguinen und Seeelefanten möglich, mit den Anden im Hintergrund.

Wer besonders mutig ist, kann gegen Aufpreis in Scenic’s eigenes **Tauchboot** steigen und mehr als 300 Fuß unter die Wasseroberfläche abtauchen.
Gipfel aus Eis erklimmen
Oceanwide Expeditions organisiert unter anderem die 13-tägige Fahrt „Antarctica Basecamp“. Teilnehmende bekommen die Möglichkeit, mit Steigeisen und Eispickel ins Inland vorzustoßen.
Die Routen enthalten sowohl technisch anspruchsvolle als auch einsteigerfreundliche Bergsteigertouren. Diese Aktivitäten sind laut Anbieter im Reisepreis enthalten.
Über uralte Ruinen staunen
Quark Expeditions legt 2027 die 17-tägige Reise „Scotland to Spitsbergen: Puffins, Sea Ice, and Wildlife“ auf. Auf der Strecke liegen einige hervorragend erhaltene Fundstätten.
Zu den Zielen zählen das 5.000 Jahre alte Dorf Skara Brae auf den Orkney-Inseln, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, sowie Wikingersiedlungen und eisenzeitliche Häuser auf den Shetlands.
Heli-Skiing und Nacht-Surfen
EYOS Expeditions nimmt Ende 2026 private Charterfahrten in Island in Betrieb. Das angekündigte Expeditionsschiff hat Platz für zwölf Passagiere und bietet Annehmlichkeiten wie Whirlpool und Sauna.
Die Programme sind individuell gestaltbar. Mögliche Aktivitäten reichen von Heli-Skiing bis zu nächtlichen Surf-Sessions unter dem Schein der Nordlichter.
Eisbären in freier Wildbahn sehen
Atlas Ocean Voyages bringt 2027 die 17-tägige Expedition „Polar Wilderness Quest“ ab Grönland aufs Wasser, mit Weiterfahrt nach Kanada. Dort lebt rund 60 Prozent der weltweiten Eisbärenpopulation.
Tierbeobachtungen sind entlang der Meereisränder in Nunavut und an den Kiesstränden Nord-Québecs möglich. Die Reise endet unter anderem in Churchill, das als globale Hauptstadt der Eisbären gilt.
Landschaften durch die Brille der Künstler betrachten
Adventure Canada plant für Spätsommer 2027 die 15-tägige Fahrt „High Arctic Expedition: Where Art Meets Land“. Ein Kurator der McMichael Canadian Art Collection reist mit.
Die Begleitung soll Stopps rund um Nunavut und nahe gelegene Regionen Grönlands mit künstlerischer Perspektive verbinden und so die markanten Formen der Arktis in einen neuen Kontext stellen.
Begegnungen mit indigenen Gemeinschaften
Azamara Cruises führt 2027 die neue „Alaska Explorer Cruisetour: Denali, Talkeetna, Riverboat and Rail“ ein. Die Reisen dauern je nach Abfahrt 13 oder 16 Tage und verbinden Natur mit Kultur.
Auf dem Programm stehen Besuche in Tlingit-Orten wie Saxman und Klawock, ein Halt im Alaska Native Heritage Center in Anchorage sowie Petroglyph Beach auf Wrangell Island mit seinen in den Fels geritzten Symbolen.
Zwischen Eisbergen paddeln
HX Expeditions startet im Juli 2027 die 15-tägige Reise „Grand Greenland—Mythical Land of the North“ entlang der Westküste Grönlands. Dort liegen einige der nördlichsten Dörfer der Welt.
Für eine andere Perspektive lässt sich an Bord ein **Kajak** reservieren, entweder bei geführten Ausfahrten oder für erfahrene Paddelnde auf eigene Faust.











