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November muss nicht gleich Nebel, Regen und frühe Dunkelheit bedeuten. Es gibt in Europa mehrere Orte, an denen milde Temperaturen, Meer und Außenaktivitäten auch im Spätherbst noch gut zusammenpassen — ideal für Kurztrips, Wanderungen und entspannte Nachmittage im Freien.
Fünf November-Ziele, die noch Sonne versprechen
Porto Santo, Portugal
Die kleine Nachbarinsel von Madeira bleibt im November überraschend mild: Durchschnittliche Höchstwerte liegen bei etwa 20,7 °C, zu Monatsbeginn sind sogar rund 21 °C möglich. Das Herzstück der Insel ist die neun Kilometer lange Praia de Porto Santo — im Spätherbst wirkt der breite Sandstrand fast menschenleer.
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Abseits des Strandes locken karge Vulkanlandschaften, Aussichtspunkte wie der Pico do Castelo und ruhige Dörfer. Ideal für Spaziergänge am späten Nachmittag, Fahrradtouren entlang der Küste und entspannte Sonnenuntergänge.
El Hierro, Kanaren
El Hierro ist die kleinste der bewohnten Kanareninseln und bietet ein anderes Inselbild als die typischen Hotelzentren: Lavafelder, Kiefernwälder, steile Klippen und natürliche Meeresbecken prägen das Bild. Lokal treten im November Meerestemperaturen von teils über 23 °C auf.

Zu den Highlights zählen das Tauchgebiet um La Restinga, das Lavabecken Charco Azul und Aussichtspunkte wie der Mirador de la Peña. Im späten Herbst lässt sich die Insel gut zu Fuß oder mit dem Auto erkunden, ohne drückende Hitze.
Pissouri, Zypern
Die Südküste Zyperns gilt im November als verlässlich warm. In Pissouri liegen die durchschnittlichen Meerwassertemperaturen bei etwa 23 °C. Das alte Dorf thront erhöht über der Bucht, was kurze Wanderungen mit Meerblick, gemütliche Mittagsstunden am Strand und abendliche Tavernenbesuche möglich macht.
Kalamata, Peloponnes (Griechenland)
Für viele enden die Saison und der Strandurlaub im Oktober — die Region um Kalamata bietet im November jedoch noch milde Verhältnisse: Küstennahe Werte um durchschnittlich 21,7 °C werden angegeben. Die Stadt ist Ausgangspunkt für Ausflüge zu Olivenhainen, in die Berge und zur wilden Mani-Küste.
Die Region eignet sich besonders für Roadtrips: kurvige Küstenstraßen, kleine Steindörfer und lokale Märkte bieten ein deutlich ruhigeres Griechenland-Erlebnis als die Hochsaison.
Almería, Spanien
Im Südosten Spaniens treffen trockene, wüstenhafte Landschaften auf das Mittelmeer. Die Provinz rund um Almería zählt zu den sonnenreichsten Gegenden Europas und bleibt auch im November oft angenehm. Naturliebhaber finden mit dem Cabo de Gata-Níjar-Park, ruhigen Stränden wie der Playa de los Genoveses und der Tabernas-Wüste abwechslungsreiche Ziele.
Wichtig zu beachten: Die erwähnte 20‑Grad‑Marke ist ein Orientierungswert, kein Wetterversprechen. Regen, Wind oder kühle Phasen können auftreten. Wer möglichst verlässliche Wärme sucht, ist tendenziell mit den Kanaren, Zypern oder Madeira besser beraten; weniger bekannte Ziele punkten dagegen mit Ruhe und einem anderen Reisegefühl.
- Porto Santo: Pico do Castelo besteigen, Küste per Fahrrad erkunden, Strandspaziergang zum Sonnenuntergang.
- El Hierro: Tauchen bei La Restinga, Charco Azul besuchen, Mirador de la Peña zum Abendlicht.
- Pissouri: Durch das Dorf schlendern, Küstenwege entlangwandern, kurzer Abstecher zu Petra tou Romiou.
- Kalamata & Peloponnes: Roadtrip über die Mani-Halbinsel, Markthalle von Kalamata, Tagesausflug nach Kardamyli.
- Almería: Cabo de Gata zu Fuß oder per Rad entdecken, Playa de los Genoveses genießen, Wüstenszenarien in Tabernas besichtigen.












