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Zwei ausrangierte Boeing 747-8, die Lufthansa Ende 2025 an die United States Air Force verkauft haben soll, sind jetzt komplett in die USA überstellt. Nachdem die D-ABYD bereits im Januar eingetroffen war, ist nun auch die zweite Maschine, die D-ABYG, in die Vereinigten Staaten verlegt worden.
Letzter Linienflug und Überführung
Die D-ABYG beendete ihren regulären Passagierbetrieb am 31. August mit einem Flug von Los Angeles nach Frankfurt. Anfang September folgte ein Testflug.

Am 26. September startete der Jumbo in Richtung Arizona und landete nach knapp elf Stunden am Pinal Airpark. Dort gilt als nächster Schritt die Vorbereitung für militärische Nutzung oder technische Arbeiten, konkrete Details wurden bislang nicht bekanntgegeben.
Die erste Maschine: Stationiert bei Joint Base Andrews
Die zuvor überstellte D-ABYD war bereits im Januar in die USA gebracht worden. Zunächst wurde sie zum Flughafen Waco in Texas geflogen und verblieb dort für rund zwei Monate.

Seit dem 19. März fliegt das Flugzeug offenbar unter dem militärischen Kennzeichen 25-32000 und ist auf der Joint Base Andrews Naval Air Facility bei Washington, D.C. stationiert. Dort wird sie nach Angaben vor Ort für Trainingsflüge eingesetzt.
Warum die Air Force die 747-8 beschafft
Eine Sprecherin der U.S. Air Force erklärte, die Anschaffung diene „im Rahmen der Bemühungen zur Beschleunigung des Lufttransports für den Präsidenten“ und solle vor allem Training und die Versorgung mit Ersatzteilen für die 747-8-Flotte unterstützen.
Boeing rüstet zudem zwei 747-8 zu künftigen Air-Force-One-Maschinen um. Die jüngsten Überstellungen erscheinen vor diesem Hintergrund als Maßnahme, die Einsatzbereitschaft und Logistik der Flotte zu stärken.
Erkennungszeichen und offene Fragen
Beobachter melden, dass die umgebauten Maschinen häufig unter dem Rufzeichen Crane01 auftreten — eine Anspielung auf den Kranich, das Lufthansa-Logo. Diese Bezeichnung deutet auf die Herkunft der Jets hin, ist aber nicht offiziell bestätigt.
Unklar bleibt, welche spezifischen Arbeiten an den Maschinen vorgenommen werden und wie lange die Umrüstungen dauern. Behörden und Hersteller haben hierzu bislang nur begrenzte Angaben gemacht.
Das Original dieses Beitrags stammt von aeroTELEGRAPH (Timo Nowack).











