Auswärtiges Amt warnt vor Luftverschmutzung bei Reisen nach Malaysia

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Wald- und Feldbrände haben in Teilen Malaysias dichten, smogähnlichen Haze ausgelöst, vor dem das Auswärtige Amt Reisende warnt. Besonders Personen mit vorbestehenden Atem- oder Herzleiden könnten durch die Luftverschmutzung gesundheitlich gefährdet sein.

Woher der Rauch kommt und welche Regionen betroffen sind

Die Sichtbehinderungen und Geruchsbelästigungen entstehen überwiegend durch Brände in Wäldern und auf landwirtschaftlichen Flächen. Betroffen ist sowohl die malaysische Halbinsel als auch der Inselteil Borneo.

Rauchsäule über Plantage und Wald, sichtbar eingeschränkte Sicht
Brände in Wäldern und auf landwirtschaftlichen Flächen erzeugen den Haze.

Die Ausbreitung des Rauchs hängt stark von der Wetterlage ab. Deshalb können Luftqualitätswerte an einem Ort an einem Tag deutlich anders ausfallen als am nächsten.

Messlücken bei besonders gefährlichen Partikeln

Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass in Malaysia nicht alle Feinstaubfraktionen erfasst werden. Vor allem die besonders gesundheitsschädlichen, sehr feinen Partikel dürften dadurch in den offiziellen Zahlen unterschätzt sein.

Für Reisende bedeutet das: Die angegebenen Schadstoffwerte geben möglicherweise nur ein unvollständiges Bild der tatsächlichen Belastung.

Wer besonders anfällig ist und welche Beschwerden auftreten können

Durch den Haze können reizende Effekte an Augen und Atemwegen auftreten. Häufig berichten Betroffene über Husten, Brennen in den Augen und Atembeschwerden.

Person hält sich die Hand am Hals, reagiert mit Husten auf schlechte Luft
Husten und Reizungen der Atemwege sind häufige Beschwerden bei Haze.

Besonders gefährdet sind Menschen mit Herz- und Lungenerkrankungen, ältere Personen sowie Kleinkinder. Selbst gesunde Erwachsene sollten an Tagen mit hoher Schadstoffkonzentration körperliche Anstrengung im Freien vermeiden.

Empfehlung für Reisende mit Vorerkrankungen

Das Auswärtige Amt rät Personen mit Asthma, Allergien oder anderen gesundheitlichen Problemen, vor einer Reise in möglicherweise betroffene Gebiete ärztlichen Rat einzuholen. Außerdem sollten Reisende die von malaysischen Behörden veröffentlichten Schadstoffwerte im Blick behalten, da diese je nach Ort und Wetterlage schwanken können.

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