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Mehrere Kreuzfahrtlinien bringen 2027 neue Großschiffe in Fahrt – mit noch höheren Passagierzahlen, spektakulären Freizeitangeboten und erweiterten Flottenkonzepten. Gleichzeitig wagt eine große US-Marke den Schritt auf den Flussmarkt und setzt damit auf ungewöhnlich kleine, aber speziell gestaltete Schiffe.
Royal Caribbean: Hero of the Seas
Royal Caribbean erweitert seine Icon-Klasse um die Hero of the Seas. Das Schiff ist 364 Meter lang, verfügt über 20 Decks und bietet Platz für 5.654 Gäste. Ab August 2027 startet es von Miami aus zu Karibik-Routen.
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2027: Kreuzfahrtschiffe, die auf Meeren und Flüssen in See gehen

Als auffälliges Merkmal nennt die Reederei den farbenfrohen Wasserpark Category 6, den sie als den größten auf See bewirbt. Auf dem Oberdeck finden sich mehrere Rutschen, darunter neue Familien‑Raftingbahnen. Mutige können zudem auf dem Skywalk «Crown’s Edge» laufen – knapp 47 Meter über dem Meer.
Norwegian Cruise Line: Norwegian Aura
Die Norwegian Aura misst rund 345 Meter und nimmt bis zu 3.840 Passagiere an Bord. NCL beschreibt das Schiff als etwa zehn Prozent größer als die Schwesterschiffe «Norwegian Aqua» und «Norwegian Luna».
Ein Schwerpunkt liegt auf Rutschenspaß im Bereich «Ocean Heights» – darunter mehrere Mattenrutschen über 120 Meter Länge sowie eine 75 Meter lange «Drop-in»-Rutsche, bei der sich der Boden öffnet. Die Außenbemalung stammt von der Künstlerin Rosie Woods und soll von Himmelslichtern sowie Meeresbiolumineszenz inspiriert sein. Die Aura startet im Frühjahr im Mittelmeer und liegt ab Sommer in Miami.
Carnival Festivale
Die Carnival Festivale läuft im Mai erstmals von Port Canaveral aus. Bis zu 5.300 Personen können mitfahren. An Bord setzt Carnival stark auf musikalische Unterhaltung: So ist im «Studio 724» eine synchronisierte Licht‑ und Klanginszenierung geplant.
Familienangebote spielen eine große Rolle. Es gibt einen Wasserpark, Abenteuerparcours, Minigolf und mehr als 1.000 verbundene Kabinen, damit Eltern und Kinder in unmittelbarer Nähe übernachten können. Carnival spricht davon, dass diese Verbindungs‑Kabinen 70 Prozent häufiger vorhanden sind als bei bisherigen Schiffen der Baureihe.
MSC World Atlantic
Mit Platz für 6.758 Passagiere ist die MSC World Atlantic das größte der angekündigten Neubauten. Das Schiff soll im November erstmals von Port Canaveral auslaufen.
Das Angebot an Bord ist umfangreich: mehr als 20 Restaurants sowie eine ähnliche Zahl an Bars und Cafés, dazu Autoscooter, eine Rollschuhbahn, Kletterparcours und ein Wasserpark. Für besonders zahlungskräftige Gäste gibt es die «Grand Hamptons Villa» — eine Suite mit rund 230 Quadratmetern und eigenem Privatkino.
Als Erlebnisangebot bewirbt MSC außerdem den «Cliffhanger», eine Schaukelplattform rund 50 Meter über dem Meer.
Disney Believe
Die Disney Believe ist für etwa 4.000 Passagiere ausgelegt und entsteht in der Meyer Werft in Papenburg. Die Reederei plant die Jungfernfahrt im Dezember von Fort Lauderdale aus.
Disney-typisch dominieren thematische Erlebnisse das Interieur: Ein Familienrestaurant im Stil von «Die Eiskönigin», eine Atriumgestaltung mit Anklängen an «Vaiana» und laut Reederei die weltweit erste Bühnen-Adaption von «Encanto» sind Teil des Programms.
Oceania Sonata
Das neue Schiff der Luxusmarke Oceania Cruises, die Oceania Sonata, ist mit 281 Metern deutlich kleiner als die Mega‑Liner, nimmt dafür aber 1.390 Gäste auf und setzt auf einen hohen Servicegrad: 855 Besatzungsmitglieder sorgen für Betreuung.
Ein Drittel der Kabinen sind Suiten; die größten Einheiten erreichen ebenfalls rund 230 Quadratmeter. Die Sonata soll erstmals im August in See stechen.
Celebrity Cruises auf Flüssen: Compass und Seeker
Celebrity Cruises, bisher vor allem für Hochseekreuzfahrten bekannt, steigt in den Flussmarkt ein. Ab August sollen die Celebrity Compass und die Celebrity Seeker auf Rhein und Donau verkehren.

Beide Schiffe sind die ersten von insgesamt 20 geplanten Neubauten für die Flotte. Markant sind offene Decks mit 360‑Grad‑Panorama und die Plattform «Magic Edge», die Gästen das Essen über dem Wasser ermöglichen soll.
Amadeus Mira
Die in München ansässige Flussmarke Amadeus bringt 2027 die Amadeus Mira in Dienst. Das Schiff setzt auf einen Hybrid‑Elektroantrieb und weitere Technologien, um den Betrieb effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.
An Bord werden laut Angaben ein «Café Vienna» mit Wiener Kaffeehauskultur, ein beheizter Pool und ein kleines Grünareal mit Putting‑Möglichkeit angeboten.











