Eintauchen in eine andere Welt, den Luxus eines Hotels genießen und dabei jeden Morgen in einem anderen Land und in einer anderen Stadt aufwachen. Nur eine Kreuzfahrt kann all das bieten. Vielleicht auch ein Grund, warum der Kreuzfahrtmarkt so boomt. Auch wir machen uns auf den Weg zum Hamburger Hafen. Die AIDAperla ist längst da. Das neueste Schiff der Reederei AIDA Cruises startet in dieser Saison regelmäßig von Hamburg.
Jörg Baldin
Jörg Baldin
Jörg Baldin ist der Gründer und Chefredakteur von breitengrad53.de. 2011 hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und dieses Reisemagazin zum ersten Mal online gestellt. Jörg ist als Weltenbummler überall in der Welt zu Hause und liebt die Natur, das Meer und schöne Sonnenuntergänge am Strand.
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Unter meinen Schuhen knirscht der Sand. Links und rechts von mir stehen halb zugedeckte, komplett mit einer weißen Staubschicht bedeckte alte Autos. In den grauen Regalen stapeln sich alte Spiegel, Radkappen, überdimensionierte Radios und zerrissene Sitzpolster. Die Luft ist geschwängert mit Benzin, altem Öl und frischer Farbe. Ich fühle mich zurückversetzt in die Zeit von Elvis, Rock’n Roll und Oldsmobil.
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Angeln ist für manche Menschen das langweiligste Hobby der Welt. Andere suchen beim Angeln die Ruhe, die Entspannung, die Nähe zur Natur und die Befriedigung des männlichen Jagdinstinktes. Für mich ist es ein unglaublich schöner Ausgleich zum stressigen Leben. Aus diesem Grund bin ich mit zwei Freunden nach Dänemark gefahren, um dort einen der schönsten Fische zu fangen, den Lachs.
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Jeder Blick ist ein Blick auf eine Postkarte. Jeder Schritt ist ein Schritt durchs Paradies. Das Wasser sieht aus, als hätte jemand einen Tuschkasten genommen und vermischt, so unglaublich schön ist die Farbe. Die Malediven erfüllen irgendwie alle Klischees, die ein Urlaubsparadies so erfüllen kann.
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Blick nach links, Blick nach rechts – alles was mein Auge sieht, ist gelb-blau. Vor mir, auf dem Spezial-Bahnhof in Vancouver, steht der riesige Rocky Mountaineer. Über 750 Passagiere in mehr als 50 Waggons machen sich in ein paar Minuten auf den Weg in die Rocky Mountains, gezogen von zwei kräftigen Diesel-Loks. Ich sitze in Wagen Nummer 6, Platz 2 und bin sehr neugierig, was mich in den nächsten Tagen erwartet. Mein Zielbahnhof ist Banff in Alberta. Es geht mit dem Zug durch die Rocky Mountains.
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Snowmass ist die „kleine Schwester“ von Aspen, denn Snowmass Village liegt knapp zehn Meilen von Aspen entfernt und besteht zum großen Teil aus einigen Hotels, Privathäusern und vereinzelten kleinen Shopping-Malls. Großer Pluspunkt des Ortes: Ski out – Ski in, also Ski vor dem Hotel anziehen und los. Zu Gast an einem Ort, an dem Skifahren richtig viel Spaß macht.
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Skischuhe – Ich frage mich jedes Mal, warum sich die Menschheit in diese engen Plastikschalen, in denen man keine Bewegungsfreiheit hat und einem die Füße wegen der unnormalen Haltung absterben, überhaupt reinquetscht? Die Antwort weiß ich, als ich den Kampf mit den Schnallen der Schuhe gewonnen habe: Schnee, Berge – zum ersten Mal überhaupt bin ich zum Skifahren in der Schweiz.
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chon das Lächeln macht den Unterschied aus. Ich steige in ein Flugzeug und habe einen zwölf Stunden Flug vor mir. Mein Platz ist dieses Mal in der Business Class. Deshalb…
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Weit und breit kein Mensch zu sehen. Spritzwasser macht die Scheibe meines Land Rovers nahezu undurchsichtig, dennoch gebe ich Gas. Jetzt ist kein guter Moment im Sand stecken zu bleiben. Ich trete weiter auf das Gaspedal. Der Motor dreht hoch, die Reifen fressen sich in den nassen Sand der Nordsee und treiben den Discovery Sport weiter nach vorn. So macht das Fahren am Strand der Insel Rømø richtig Spaß. Und mit diesem Wagen bleibt man ohnehin nirgends stecken. Zumindest nicht in Dänemark.
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Es könnte eine Kulisse für einen James Bond-Film sein. Das war mein erster Gedanke, als ich auf dem höchsten Punkt Vallettas spazieren ging. Mein Blick wanderte auf die Hafeneinfahrt, aufs Fort St. Elmo und die vielen Dächer der Stadt. Ein beeindruckender Ausblick aufs Meer und den Hafen. Die Idee hatten vor mir auch viele andere Regisseure, denn Malta hat sich in den letzten Jahren zu einer wahren Hochburg der Filmindustrie aus Hollywood gemausert. So auch Ian Flemming, denn mit “Casino Royale” wurde hier der erste Bond-Film mit Daniel Craig gedreht.
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Dubai ist eine Stadt der Superlative und offensichtlich auch eine Stadt mit der größten Angst vor Spionage. Kaum war ich am Flughafen in Dubai angekommen, landete ich auch schon in den Fängen der Polizei. Ich wurde als ein westlicher Spion entlarvt. Eine ungewöhnliche Reise hatte begonnen. Ich war auf der Suche nach der Seele von Dubai.
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Nach meiner Wanderung durch den Dschungel in Laos weiß ich, wie wichtig richtige Schuhe sind. Doch welcher Schuh ist für die Wanderung geeignet, welcher ist der richtige Schuh, um auf den Berg zu “kraxeln”?
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Ziplining in Laos. Das war das Ziel der zwei Tage im Dschungel. Nachdem der erste Tag mit einigen Herausforderungen müde aber erfolgreich und glücklich beendet wurde und die Teilnehmer der Tour die Nacht im Dschungel im Baumhaus verbracht hatten, waren alle gespannt auf den zweiten Tag im Bolaven-Plateau.
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Jetzt stehe ich mit meinen nassen Schuhen auf zwei Metallschlaufen, die jemand vor mir in diese Felswand irgendwo im Regenwald von Laos gehauen hat. Mein Leben hängt an einem Haken von meinem Klettergurt, der an einem Führungsseil aus Stahl eingeklinkt ist. Unter mir klafft ein 150 Meter tiefer Abgrund. Adrenalin fließt durch meine Adern. Meine Nerven sind nicht so dick, wie die Stahlseile, an denen ich hänge. Ich zweifel, hadere, resigniere und bin am Ende der zweitägigen Tour doch der glücklichste Mensch der Welt.
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Aspen – wohl kaum ein anderer Ort auf der Welt wird mit Prominenten, Schnee, Sonne, Skifahren und viel Geld in Verbindung gebracht, wie das kleine Städtchen in Colorado (USA). Aspen ist der reichste Ort der Vereinigten Staaten und zählt gleichzeitig zu den reichsten Städten der Welt. Kein Wunder also, dass sich hier die wichtigsten und reichsten Menschen versammeln.
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Es ist heiß, windig und sehr wellig. Für viele Gäste auf der Cat Cocos-Fähre von Praslin nach Mahé zu wellig. Zwischen lachenden Einheimischen mit Bier in der Hand und Asiaten mit grünen Gesichtern und Spucktüten lasse ich mir die Gischt ins Gesicht spritzen und genieße die Seeluft und das salzige Wasser auf meinem Gesicht. Die nächsten Tage sind wir auf der Sea Star, einem Segelschiff von Silhouette Cruises mit Platz für knapp 20 Personen. Da ist es gut, seefest zu sein.