<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>BREITENGRAD53 &#187; Island</title>
	<atom:link href="/category/reiseziele/europa/island/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://breitengrad53.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Aug 2015 09:48:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=4.2.4</generator>

	<image>
		<url>http://breitengrad53.de/wp-content/uploads/2015/02/B53_klein_1000px-RL-54d7b862v1_site_icon-32x32.png</url>
		<title> &#187; Island</title>
		<link>http://breitengrad53.de</link>
		<width>32</width>
		<height>32</height>
	</image> 
	<item>
		<title>Island &#8211; Cocktails in der heißen Quelle</title>
		<link>http://breitengrad53.de/island-cocktails-in-der-heissen-quelle/16389</link>
		<comments>http://breitengrad53.de/island-cocktails-in-der-heissen-quelle/16389#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2015 12:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Honza Klein]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Reykjavik]]></category>
		<category><![CDATA[Reykjavik Bar Summit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://breitengrad53.de/?p=16389</guid>
		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/island-cocktails-in-der-heissen-quelle/16389"><img title="Island-Bar Summit 2015 - Titel" src="/wp-content/uploads/2015/07/Island-Bar-Summit-2015-Titel-200x83.jpg" alt="Island-Bar Summit 2015 - Titel" width="200" height="83" /></a>
	</div>
<p>	Man hat nicht viele Gelegenheiten gleich 15 Bars &#8211; respektive die Arbeit ihrer Barkeeper &#8211; auf einmal auszuprobieren. Eine Möglichkeit gibt es ab jetzt jeden Februar in Reykjavik, Europas nördlichster Hauptstadt: Den „Reykjavik Bar Summit“. Mit dabei waren zum Start in diesem Jahr Bars aus New York, Miami, Paris, New Orleans, Stockholm, Amsterdam, Trondheim, Kopenhagen, Stockholm und London. Sie alle</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="/island-cocktails-in-der-heissen-quelle/16389">Island &#8211; Cocktails in der heißen Quelle</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/hklein">Honza Klein</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="/island-cocktails-in-der-heissen-quelle/16389"><img title="Island-Bar Summit 2015 - Titel" src="/wp-content/uploads/2015/07/Island-Bar-Summit-2015-Titel-200x83.jpg" alt="Island-Bar Summit 2015 - Titel" width="200" height="83" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcap">M</span>an hat nicht viele Gelegenheiten gleich 15 Bars &#8211; respektive die Arbeit ihrer Barkeeper &#8211; auf einmal auszuprobieren. Eine Möglichkeit gibt es ab jetzt jeden Februar in Reykjavik, Europas nördlichster Hauptstadt: Den „Reykjavik Bar Summit“. Mit dabei waren zum Start in diesem Jahr Bars aus New York, Miami, Paris, New Orleans, Stockholm, Amsterdam, Trondheim, Kopenhagen, Stockholm und London. Sie alle versammelten sich drei Tage lang in der zur Zeit angesagtesten Bar der isländischen Hauptstadt, im „Slippbarinn“. Und wie es nicht anders zu erwarten war, wurde dort erst viel gemixt und dann noch mehr getrunken. Angesichts des stürmischen Außenklimas die beste Alternative, um Island zu genießen. Obwohl es &#8211; außer der doch beträchtlichen Anzahl von Bars &#8211; im Winter noch ganz andere heiße Orte gibt.</strong></p>
<p>So lohnt sich vor allem ein Ausflug zur „<a title="Island – Im Land der Geysire und der heißen Quellen" href="/island-im-land-der-geysire-und-der-heissen-quellen/15142">Blue Lagoon</a>“, einer heißen Freiluft-Quelle oder zur etwas weiter entfernt gelegenen „Fontana Laugarvatn“. Auf der Fahrt dorthin geht es nach dem Verlassen der Hauptstadt durch eine unwirklich aussehende Landschaft. Weiß, so weit das Auge reicht. Im weißpudrigen Wind sieht man irgendwo ein paar Hügel. Die Umgebung wirkt wie Mond mit Schnee. Um dann, nach gut zwei Stunden Fahrt, heiße Dämpfe aufsteigen zu sehen. Husch in die Badehose und rein ins fast 40 Grad heiße Thermalbad. Bei Außentemperaturen von fünf Grad unter Null, die sich durch den immer vorhandenen feuchten Wind wesentlich kälter anfühlen, ein wunderbares Erlebnis. Und, wie es sich bei einem Barfestival gehört, natürlich mit dem passenden Drink in der Hand.</p>
<div id="attachment_16394" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Im Winter sieht es auf der Insel aus wie Mondlandschaft mit Eis und Schnee. (Fotos: Honza Klein)</p></div>
<p>Der Legende nach haben die ersten Isländer in den geothermalen Quellen sogar ihre Pferde gebadet, damit diese wieder zu Kräften kommen. Das war irgendwann gegen Ende des ersten Jahrtausends. 870 kamen die ersten Wikinger vom nordischen Festland auf die karge Insel. Manch Reisender von heute fragt sich, wieso die geblieben sind. Scheint doch die Insel eigentlich unbewohnbar. Ein paar Bäume gibt es nur in Reykjavik und in einigen Ansiedlungen. Ansonsten karge Landschaft, die jedoch einen ganz besonderen Reiz hat. „Man sollte im Sommer nach Island kommen“, sagt Birger Gudmundsson. Er ist Hotelchef im „Marina Hotel“, in dem auch die „Slippbarinn“ beheimatet ist. Gudmundsson hat den „Reykjavik Bar Summit“ mit anderen Isländern zusammen aus der Taufe gehoben. „Für uns ist das eine gute Gelegenheit, um auch in der kalten Jahreszeit Gäste auf die Insel zu holen. Außerdem können unsere Barkeeper viel von den internationalen Gästen lernen.“</p>
<h2>Gute Gründe, um nach Island zu kommen</h2>
<p>Die Bar-Szene ist für Birger Gudmundsson einer der vielen Gründe, um nach Island zu kommen. Aber natürlich vor allem wegen der Natur, der Weite, der Ruhe. Vulkane, heiße Quellen, Islandpferde, Ursprünglichkeit &#8211; alles Gründe für einen Besuch der Insel.</p>
<div id="attachment_16395" style="width: 845px" class="wp-caption alignleft"><p class="wp-caption-text">Aus vielen Ländern kamen die Gäste des &#8222;Reykjavik Bar Summit 2015&#8243;.</p></div>
<p>Island ist aber auch ein Stück Weltgeschichte. 1986 trafen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow in Reykjavik das erste Mal aufeinander. Das Haus direkt am Meer ist heute eine Station der Stadtrundfahrt, die sonst nicht allzu viel zu bieten hat. Von der Kirche aus der Mitte des 20. Jahrhundert und dem neuen Opernhaus vielleicht abgesehen. Trotzdem kommen jährlich mehr als eine Million Touristen auf das &#8211; nur etwas mehr als 300.000 Einwohner zählende &#8211; Eiland. Da ist es mitunter nicht ganz leicht, eines der rund 10.500 Hotelbetten zu ergattern. Große Hotelketten sind, außer Hilton und Radisson, bisher nicht am Ort. Jetzt plant Marriott ein Hotel am Hafen zu errichten. Der Tourismus ist die wichtigste Haupteinnahmequelle des Landes, noch vor der Fischerei.</p>
<p>Übrigens ist ein Besuch auf Island ein gutes Stop-Over-Ziel, wenn man nach Nordamerika reist. „Die meisten unserer Gäste kommen jedoch gezielt nach Island“, sagt Gudmundsson. „Vor allem im Sommer.“ Oder eben in der Jahreszeit, die die Isländer dafür halten, denn viel mehr als 18, 20 Grad zeigt das Thermometer in dieser Region selten. „Aber schon bei 15 Grad ziehen wir alle kurze Hosen und T-Shirts an und treffen uns draußen“, erzählt einer der einheimischen Barkeeper.</p>






<p>Wer nach Island reist, sollte bei der Ankunft im Duty Free-Laden auf dem Flughafen reinschauen. Vor allem, wer in den Tagen auf Island etwas hochprozentiges Trinken möchte. Ein normaler &#8222;Cuba Libre&#8220; kostet etwa 16 Euro, ein Bier um die 6 Euro. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum die öffentlichen Veranstaltungen beim „Reykjavik Bar Summit“ so gut besucht waren. Vieles gab es dort gratis oder doch wesentlich billiger.</p>
<p>Sieger gab es bei dem Wettbewerb natürlich auch: „Dutch Kills“ aus New York lag in der Gunst der Gäste ganz weit oben und die Kopenhagener „Storm Bar“ bekam von der Jury die meisten Stimmen. „Schade, dass in diesem Jahr noch keine deutsche Bar dabei war“, so Birger Gudmundsson zum Schluss. „Aber man kann sich bei uns schon für das nächste Jahr anmelden.“</p>
<p><strong>Das Ziel der Reise</strong></p>

<p><em>Hinweis: Der Autor wurde zu dieser Reise eingeladen.</em></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a rel="nofollow" href="/island-cocktails-in-der-heissen-quelle/16389">Island &#8211; Cocktails in der heißen Quelle</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/hklein">Honza Klein</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://breitengrad53.de/island-cocktails-in-der-heissen-quelle/16389/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Halldór Laxness: Ein Mann wie Island</title>
		<link>http://breitengrad53.de/halldor-laxness-ein-mann-wie-island/15585</link>
		<comments>http://breitengrad53.de/halldor-laxness-ein-mann-wie-island/15585#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 May 2015 09:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Florian Kinast]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Laxness]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturnobelpreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://breitengrad53.de/?p=15585</guid>
		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/halldor-laxness-ein-mann-wie-island/15585"><img title="Halldor Laxness_Titel" src="/wp-content/uploads/2015/05/Halldor-Laxness_Titel-200x82.jpg" alt="Halldor Laxness" width="200" height="82" /></a>
	</div>
<p>	Und dann das Fernglas, natürlich ist es da, wo es immer war, auf dem Fenstersims. Für Halldór Laxness war das Fernglas immer ganz wichtig. Jeden Tag, wenn er zuhause war, stand er hier in seinem Wohnzimmer im ersten Stock und schaute hindurch und hinaus. Richtung Westen, über den Garten mit dem kleinen Pool und dem Pferdedenkmal hinaus in die große</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="/halldor-laxness-ein-mann-wie-island/15585">Halldór Laxness: Ein Mann wie Island</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/fkienast">Florian Kinast</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="/halldor-laxness-ein-mann-wie-island/15585"><img title="Halldor Laxness_Titel" src="/wp-content/uploads/2015/05/Halldor-Laxness_Titel-200x82.jpg" alt="Halldor Laxness" width="200" height="82" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcap">U</span>nd dann das Fernglas, natürlich ist es da, wo es immer war, auf dem Fenstersims. Für Halldór Laxness war das Fernglas immer ganz wichtig. Jeden Tag, wenn er zuhause war, stand er hier in seinem Wohnzimmer im ersten Stock und schaute hindurch und hinaus. Richtung Westen, über den Garten mit dem kleinen Pool und dem Pferdedenkmal hinaus in die große Weite des Mosfellstals, das bei guter Sicht weit hinten, nur ganz knapp vor dem Horizont, noch auf den Nordatlantik trifft.</strong></p>
<p>Sicher, die Gegend zwischen den Bergen links und rechts sah jeden Tag gleich aus, karg, einsam, schroff, und doch entdeckte Halldór Laxness immer wieder eine neue Kleinigkeit, die ihn zum Nachdenken brachte. Einen Busch, einen Baum, einen Stein. Das reichte oft schon, als Inspiration für eine neue Erzählung, eine kleine Geschichte oder einen großen Roman.</p>





<p>Genau 60 Jahre sind vergangen, seit er 1955 den Literaturnobelpreis erhielt, als einziger Isländer bislang. Halldór Laxness, den sie in seiner Heimat heute noch als wichtigsten Autoren des Landes verehren – ein Mensch, der selbst aber mit all seinen Wendungen und Wandlungen doch so widersprüchlich war. Ein Mann, dessen Leben man sich hier nähern kann, im Laxness-Museum Gljúfrasteinn, seinem alten Wohnhaus im Südwesten Islands. An einem einsamen Ort, wo man sich am Ende der Welt fühlt. Und manchmal noch ein wenig dahinter.</p>
<p>Wie innig sich die Isländer ihren Schriftstellern verschrieben haben, das sieht man alleine bei einem <a title="Ein Bummel durch Reykjavik" href="https://www.cardelmar.de/blog/reiseziele/island-bilder-statt-worte/" target="_blank">Bummel durch Reykjavik</a>, das 2011 von der Unesco als erst fünfte Stadt weltweit offiziell zur Literaturstadt ernannt wurde. Die Läden, in denen sich die meisten Einheimischen tummeln, das sind die Buchhandlungen in der Austurstræti und der Skólavörðustígur, den beiden Einkaufsstraßen der Hauptstadt, mit ihren Lesecafés und Schmökerecken. Freie Plätze an einem Samstagnachmittag, ein Glücksfall.</p>
<div id="attachment_15598" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Der Ort, in dem der einzige Literaturnobelpreisträger Islands gewohnt hat: Gljúfrasteinn.</p></div>
<p>Island, also nicht nur das Land der Trolle und der Vulkane, der Gletscher und Geysire. Sondern eben auch das Land des Halldór Laxness und vieler anderer Dichter, deren Geschichte keiner besser kennt als Arthúr Björgvin Bollason. Bollason ist 64, viele Jahre lebte er in Freiburg, Frankfurt, München, er arbeitete als Lehrer, Journalist und Deutschland-Korrespondent für das isländische Fernsehen und schrieb selbst viele Bücher. Eines davon handelt von einer Reise durch seine Heimat, auf den Spuren von Autoren und Literaten. Der Isländer sei ein Menschenschlag, der gerne Geschichten hört, aber auch gerne erzählt, sagt Bollason einmal während der gemeinsamen Fahrt zum Laxness-Haus durch den Süden Islands, wo es vorbei geht an dampfenden Quellen, hell erleuchteten Gewächshäusern und dem tosenden Gulfoss, dem bekanntesten Wasserfall des Landes.</p>
<p>Und wie ein Wasserfall redet auch Bollason, ein Schwall an Wortkaskaden.</p>
<p>Anekdoten, Episoden, Schmonzetten. Von einem halb erblindeten Scharfrichter berichtet er, der sich im 17. Jahrhundert bei der Hinrichtung eines Delinquenten so stümperhaft anstellte, dass er bis zur erfolgreich vollzogenen Enthauptung 36 Schläge brauchte und die Isländer schon damals ihrem Ruf als weltgrößte Dilettanten gerecht worden seien. So wie nun vor knapp sieben Jahren bei der katastrophalen Finanzkrise 2008.</p>
<h2>Ob die Henker oder Banker, alles Versager.</h2>
<p>Oder von dem ganz eigenen Humor seiner Landsleute, den auch Ronald Reagan nicht verstand, 1986. Reagan traf sich hier damals mit Michael Gorbatschow, der Gipfel von Reykjavik gilt heute als der entscheidende Wendepunkt im Kalten Krieg. Unter Begleitung von Staatspräsidentin Vigdís Finnbogadóttir unternahmen beide in einer freien Stunde einen Ausflug zum Thingvellir, dem Nationalpark mit der großen Grabenbruchzone zwischen amerikanischer und eurasischer Kontinentalplatte, als die Erste Frau Islands im Scherz zu Reagan sagte: „Jedes Jahr schieben sich die Platten mehr auseinander. Irgendwann müssen sich die Isländer entscheiden, ob sie zu Moskau oder Washington gehören wollen.“ Abends, viele Stunden später beim Staatsbankett, habe Reagan dann beunruhigt bei Finnbogadóttir nachgefragt: „Und wann, denken Sie, wird die Entscheidung fallen?“</p>





<p>Halldór Laxness hatte sich schon früh entschieden. Sein Haus Gljúfrasteinn, eine halbe Auto-Stunde vom Thingvellir entfernt, liegt im Westen auf der amerikanischen Seite. Und doch wandte er sich Moskau zu.</p>
<p>Halldór Laxness, geboren 1902, gestorben 1998, ein Leben im 20. Jahrhundert. in jungen Jahren reiste er viel durch Europa, in einem Kloster in Luxemburg konvertierte er zum Katholizismus. Dann, in den Dreißiger Jahren ging er nach Hollywood, in der naiven Überzeugung, seinen Roman „Salka Valka“ zu verfilmen, doch das Projekt scheiterte, was wollte Hollywood schon mit einem Isländer. Amerika enttäuschte ihn, mehr noch erschütterte ihn aber der Gegensatz zwischen Reich und Arm. <blockquote class="pullquote normal  pull-right" style="background-color: transparent; border-color:#444444; border-radius: 0px;"><p class="pullquote-text">Laxness wurde zum Sozialisten</p></blockquote>Laxness wurde zum Sozialisten, bereiste die Sowjetunion, und als er sich 1945 zurück in seiner Heimat wieder in Gljúfrasteinn niederließ, wetterte er in seinem Roman „Atomstation“ mit Vehemenz gegen die Pläne der US-Amerikaner, die auf dem gerade von Dänemark unabhängig gewordenen Island für 99 Jahre einen Militärstützpunkt errichten wollten.</p>
<p>1955 dann der Literaturnobelpreis, in einer Zeit, in der sich seine Bücher schon wieder weniger als sozialistische Pamphlete lasen, sondern mehr als eine detaillierte und bildhafte Beschreibung der isländischen Gesellschaft. Es ging nicht mehr um das weltpolitische Universum, sondern um den heimischen Mikrokosmos, und doch blieb er immer auf der Seite der Schwachen, als ein literarischer Kämpfer für die Gerechtigkeit.</p>
<div id="attachment_15599" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Ein Pool, der nie kalt wird. Dank der heißen Quellen ist auch der Pool am Haus von Halldor Laxness immer warm. (Fotos: Florian Kinast)</p></div>
<p>Immer öfters weilte Laxness mit den Jahren zuhause, spazierte alleine oder mit seiner Frau Audur Sveinsdóttir auf Wanderwegen durch die verlassene Landschaft des Mosfellstals, die Gegend seiner Kindheit, oder viele Kilometer entlang des Kaldakvísl, einem kleinen Gebirgsbach, der direkt am Haus vorbei plätschert. Immer mit einem Zettel in der Hand und einem Bleistift. Inspirationen sind unberechenbar, sie können jeden Moment vorbeikommen, da ist es gut, etwas zum Schreiben dabei zu haben. Als Halldór Laxness mit 96 Jahren starb, hinterließ er das Haus, in dem er ein halbes Jahrhundert lebte, wirkte und durchs Fernglas schaute.</p>
<p>Was blieb, war ein beeindruckendes Museum, am Rande zwischen Thingvellir nach Reykjavik. Mit Erinnerungsstücken wie der imposanten Standuhr in der Eingangshalle, über die Laxness einmal schrieb, die Sekunden würden hier nicht wie hektisch emsig herumkrabbelnde Käfer vergehen sondern in aller Gemächlichkeit wie Kühe, die nur so schnell gehen würden wie sie müssten. Mit dem großen Flügel, auf dem er regelmäßig spielte, auf dem es heute noch jeden Sonntag Klavier-Konzerte gibt. Mit dem winzigen und witzigen Globus inmitten der prall gefüllten Buchregale, auf dem Island als riesige Insel allein von einem winzigen Blau umgeben auf einem kleinen Weltmeer schwimmt. Und mit dem schmucken Jaguar vor der Tür, dem weißen Luxus-Auto Modell „Mark 2“ mit dem 3,4-Liter-Motor, den die Museumsbetreiber im Winter dann immer in der Garage parken.</p>
<h2>Der alte Sozialist mit dem Luxusauto also</h2>
<p>Als man mit Arthúr Bollason auf der Schnellstraße 36 durchs Mosfellstal nach Reykjavik zurückfährt, bleibt von Halldór Laxness das Bild eines Mannes voller Gegensätze. Irgendwie schien er doch wohl sehr zerrissen. Zerklüftet wie seine Heimat. Oft gärend wie der Boden, brodelnd wie die Vulkane. So wechselhaft wie das Wetter hier.</p>
<p><strong><em>Ein Mann wie Island.</em></strong></p>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span><strong>Laxness Museum</strong></span></div><div class="togglec clearfix">Gljúfrasteinn, Laxness Museum, 270 Mosfellsbaer, Island.<br />
Telefon +354 5868066.<br />
www.gljufrasteinn.is/de</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span><strong>Öffnungszeiten</strong></span></div><div class="togglec clearfix">Sommer (1. Juni bis 31. August)<br />
Täglich von 9.00 &#8211; 17.00 Uhr.<br />
Winter (1. September bis 31. Mai)<br />
An allen Wochentagen außer Montags von 10-17 Uhr.</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span><strong>Eintrittspreis</strong></span></div><div class="togglec clearfix">Eintrittspreis: 800 Kronen (ca. fünf Euro)<br />
Kinder unter 18 Jahre: Eintritt frei</div></div><div class="clear"></div>
<p><div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span><strong>Anreise</strong></span></div><div class="togglec clearfix">Nach Island kommen Sie unter anderem mit Icelandair, täglich ab Frankfurt, mehrmals wöchentlich Direktflüge ab Hamburg, München. Aktuelle Angebote: Vier Tage Kurzurlaub inklusive Flug und Hotel mit Frühstück ab 349 Euro. Weitere Infos unter <a href="http://www.icelandair.de">www.icelandair.de</a></div></div><div class="clear"></div><br />
<strong>Das Ziel der Reise</strong></p>

<p><em>Hinweis: Der Autor wurde von <a title="Icelandair" href="http://www.icelandair.de" target="_blank">Icelandair</a> auf diese Reise eingeladen</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/halldor-laxness-ein-mann-wie-island/15585">Halldór Laxness: Ein Mann wie Island</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/fkienast">Florian Kinast</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://breitengrad53.de/halldor-laxness-ein-mann-wie-island/15585/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Island &#8211; Im Land der Geysire und der heißen Quellen</title>
		<link>http://breitengrad53.de/island-im-land-der-geysire-und-der-heissen-quellen/15142</link>
		<comments>http://breitengrad53.de/island-im-land-der-geysire-und-der-heissen-quellen/15142#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 06:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Pasemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Bollason]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Lagune]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Lagoon]]></category>
		<category><![CDATA[Geysir]]></category>
		<category><![CDATA[Reykjavik]]></category>
		<category><![CDATA[Secret Lagoon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://breitengrad53.de/?p=15142</guid>
		<description><![CDATA[<div>
	<a href="/island-im-land-der-geysire-und-der-heissen-quellen/15142"><img title="Reykjavik_Ansicht" src="/wp-content/uploads/2015/04/Reykjavik_Ansicht-200x84.jpg" alt="Reykjavik_Ansicht" width="200" height="84" /></a>
	</div>
<p>	Die fliegen heute nicht mehr! Das war mein erster Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als ich früh morgens am Flughafen in meinem Hotelzimmer aufgewacht bin. Die ganze Nacht schepperte mein Fenster. Der, der angeklopft hatte, war der Sturm. Und der kam noch nicht mal alleine. Er brachte jede Menge Schnee mit. So viel Schnee, dass ich mir am</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="/island-im-land-der-geysire-und-der-heissen-quellen/15142">Island &#8211; Im Land der Geysire und der heißen Quellen</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/jbaldin1">Jörg Pasemann</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="/island-im-land-der-geysire-und-der-heissen-quellen/15142"><img title="Reykjavik_Ansicht" src="/wp-content/uploads/2015/04/Reykjavik_Ansicht-200x84.jpg" alt="Reykjavik_Ansicht" width="200" height="84" /></a>
	</div>
	<p><strong><span class="dropcap">D</span>ie fliegen heute nicht mehr! Das war mein erster Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als ich früh morgens am Flughafen in meinem Hotelzimmer aufgewacht bin. Die ganze Nacht schepperte mein Fenster. Der, der angeklopft hatte, war der Sturm. Und der kam noch nicht mal alleine. Er brachte jede Menge Schnee mit. So viel Schnee, dass ich mir am Vorabend noch nicht mal sicher war, das der Bus mich von der &#8222;Blue Lagoon&#8220; überhaupt zum Hotel bringen konnte. Island zeigte sich von der besten Seite.</strong></p>
<p>Island stand bei mir ganz oben auf der Liste, der Länder, die ich unbedingt noch bereisen wollte. Gleich nach <a title="Auf nach Oslo!" href="/auf-nach-oslo/5001">Norwegen</a>, <a title="Häppchenweise Neuseeland – Jeden Tag ein anderes Menü" href="/haeppchenweise-neuseeland-jeden-tag-ein-anderes-menue/13944">Neuseeland</a> und noch vor Schottland. Irgendwie habe ich mir die Natur dieser Länder ähnlich vorgestellt. Gewaltige Landschaften, die auf ihre Art einzigartig sind. Und so trat ich meine Reise nach Island voller Vorfreude an. Vor allem, weil das Thema der Reise mit viel Wasser zu tun hat. Warmes Wasser. Island ist schließlich das Land der Geysire und der heißen Quellen.</p>
<div id="attachment_15163" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Island empfängt mich grau-weiß. Die Insel besteht aus Lavagestein mit Moosbewuchs und ganz wenigen Bäumen. (Fotos: Jörg Pasemann)</p></div>
<p>Den ersten Isländer, den ich am Flughafen getroffen habe, war unser Guide <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Bollason">Arthur Bollason</a>, ein blonder Hüne mit perfekter deutscher Aussprache. Er war genau der Typ Mann, den ich mir als Isländer vorgestellt hatte: Groß und blond. Isländer, erklärte Arthur unserer Gruppe, neigen dazu, viele Geschichten zu erzählen. Und wie sich später herausstellte, war er offensichtlich der König der Isländer. <blockquote class="pullquote normal  pull-right" style="background-color: transparent; border-color:#444444; border-radius: 0px;"><p class="pullquote-text">&#8222;Arthur ist groß und blond &#8211; Isländer eben&#8220;</p></blockquote>Ein Reiseführer, wie er besser nicht hätte sein können: Schriftsteller, Autor, Journalist, Bote am Präsidialamt. Glaubt man seinen Erzählungen, wurden viele seiner Schüler berühmte isländische Persönlichkeiten, denn nach dem Abitur beim &#8222;Deutschen Akademischen Austauschdienst&#8220; war Arthur in Island auch als Lehrer am Gymnasium und als Lehrbeauftragter an der Universität tätig. Seine Mutter war Fotomodell, sein Vater Chef von Icelandair, der nationalen Fluglinie, die neben Flugzeugen auch viel Hotels besitzt. Er ist auf der Insel bekannt, wie ein bunter Hund und Arthur kennt alle. Island ist klein. Selbst Politiker wie Willy Brandt, Kurt Waldheim, Otto Schily und Daniel Cohn-Bendit waren vor seinen Interviews für das isländische Radio nicht sicher.</p>
<h2>Björn spricht generell nicht viel</h2>
<p>Den zweiten Isländer, den ich getroffen habe, war Björn Kjartansson. Auch ein „richtiger“ Isländer, der das historische Bad „Gamla Laugin“ in einem Jahr wieder zum Leben erweckt hat. Seit 1891 baden die Isländer in dieser heißen Lagune, die von mehreren kleineren Geysiren umgeben ist. Björn spricht generell nicht viel, arbeitet dafür umso mehr. Für mich, so viel vorweg, war das die schönste heiße Quelle, die wir auf Island besucht haben. Ein unglaublich tolles Gefühl, in Eiseskälte in die Badehose zu schlüpfen, um dann stundenlang in 40 Grad kaltem Wasser zu sitzen. Und Björn war mir auch irgendwie sympathisch, denn als wir am nächsten Morgen zum Fotostopp an seiner „<a href="http://www.secretlagoon.is">Secret Lagoon</a>“ erneut hielten, standen sieben Dosen Bier auf dem Tisch. Frühstück à la Island eben&#8230;</p>




<p>Die „Secret Lagoon“ liegt in dem kleinen Dorf Fludir, das rund zwei Stunden von Reykjavik entfernt ist. Wer &#8211; wie wir &#8211; am Abend nach Fludir kommt, könnte den Eindruck gewinnen, dass die Haupteinnahmequelle der Anbau von Hanff ist, Große, hell beleuchtete Gewächshäuser empfangen uns. Strom und heizen gehört zu den Dingen, die hier auf der Insel so gut wie nichts kosten. Beides wird aus der Erdwärme gewonnen und von der gibt’s hier ja reichlich. Überall qualmt es hier aus der Erde. Und so nutzen die Isländer diese Möglichkeit, um möglichst viel Gemüse in den Gewächshäusern anzubauen.</p>
<h2>Nadelstiche prasselten auf mein Gesicht ein</h2>
<p>Am nächsten Morgen geht’s ganz früh weiter. Unser Ziel ist Gullfoss, ein riesiger Wasserfall. Eine der Sehenswürdigkeiten, so Arthur, den jeder Islandbesucher gesehen haben muss. Auch bei minus 10 Grad. Und so rutschen wir mehr oder weniger den spiegelglatten Weg zum Wasserfall entlang, der wirklich sehenswert ist. Und wenn es nur die Kälte gewesen wäre, ich hätte mir die Natur dort ganz sicher noch länger angesehen, aber der Sturm peitsche in mein Gesicht und es fühlte sich so an, als wenn tausend kleine Nadelstiche über mich einprasselten. Arthur hingegen lächelte, als wäre heute der schönste Sommertag. Isländer eben&#8230;</p>




<p>Von Gullfoss aus fahren wir zum nächsten Highlight, den Geysiren. Sie sind die Namensgeber der Springquellen auf der ganzen Welt. Auch hierzu kann Arthur die wildesten Geschichten erzählen. Von einer dänischen Königin zum Beispiel, die zu Besuch auf der Insel war, und der Geysir auf einmal nicht mehr „explodieren“ wollte. Erst als die Delegation die Geysire verlassen hatte, schossen die Wasserfontänen wieder aus der Erde. Wer, wie ich, allerdings ein riesiges Naturschauspiel mit spektakulären Ausbrüchen erwartet, wird sich wundern. Der Schwall kommt mit einem leichten Knall aus der Erde, das Wasser spritzt etwa drei Meter hoch und nach wenigen Sekunden ist das Spektakel vorbei. Was bleibt ist viel Dampf und der Geruch von Schwefel, der überall auf der Insel zu riechen ist. Schwefel, so Arthur, sei das Lebenselixier der Isländer.</p>
<h2>Das älteste Parlament der Welt stammt aus Island</h2>
<p>Der Nachmittag steht ganz im Zeichen isländischer Geschichte. Wir sind in Thingvellier, dem alten historischen Thingplatz der Wikinger. Hier treffen die eurasische und die amerikanische Kontinentalplatte aufeinander. Einmal jährlich hielten die Einheimischen während zwei Wochen im Juni eine traditionelle gesetzgebende Versammlung ab. Es handelt sich damit um eines der ältesten Parlamente der Welt, das bis ins Jahr 1798 Bestand hatte.</p>




<p>Abends gehen wir in Reykjavik ins Restaurant Laekjarbrekka in der Nähe des Hafens und des Parlament. Natürlich speisen wir im Präsidentenzimmer. Und Arthur, der als kleiner Junge Bote des Präsidenten war, kann zu allen Portraits ehemaliger Staatsoberhäupter der Insel unzählige Geschichten erzählen.</p>
<p>Der nächste Tag gehört der Hauptstadt von Island. Reykjavik ist eine kleine Hafenstadt und gleichzeitig die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt. Hier wohnen rund 120.000 Einwohner, also knapp ein Drittel aller Inselbewohner. Die Stadt selbst lebt von den vielen kleinen Geschäften, von den Pubs und dem Hafen. Wir besuchen das „Harpa“, ein modernes Musik- und Konferenzgebäude sowie das größte Walmuseum der Welt, das kurz danach für die Öffentlichkeit geöffnet wurde. Arthur zeigt uns auch eine kleine Wurstbude, bei der einst US-Präsident Bill Clinton eine Currywurst verspeiste. Seitdem gibt es in der Bude eine Clinton-Wurst und die Schlange vor dem Laden wurde immer länger.</p>





<h2>In Reykjavik gibt&#8217;s die Bill Clinton-Wurst</h2>
<p>Wer Island besucht, der darf auf keinen Fall die weltberühmte Blaue Lagune verpassen, die in der Nähe von Reykjavik in Richtung Flughafen Keflavik liegt. Auch wir machen einen Halt dort und wechseln warme Kleidung gegen Badehose. Die „Blue Lagoon“ verdankt ihrem Namen dem blauen Wasser. In der Nähe des Sees liegt ein Kraftwerk, aus dem Kühlwasser auf das umliegende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lavafeld">Lavafeld</a> geleitet wird und dort einen Salzwassersee in der typisch blau-weißen Farbe bildet. Das Wasser im Thermalbad hat eine Temperatur von bis zu 42 Grad und hilft anerkanntermaßen gegen Schuppenflechte und andere Hautkrankheiten. Rund 750.000 Besucher kommen jedes Jahr zur „Blue Lagoon“. Unser Besuch wird – wie eingangs erwähnt – von einem eisigen Sturm begleitet, der den Körper in zwei Klimazonen aufteilt. Während der Teil unter Wasser angenehm gewärmt wird, wird der Kopf samt Haare schockgefroren. Da hilft auch meine Taktik, den Kopf nicht unter Wasser zu nehmen, gar nichts. Der Dampf des warmen Wasser macht meine Haare nass und damit zur Eisskulpturenzone.</p>
<div id="attachment_15150" style="width: 845px" class="wp-caption aligncenter"><p class="wp-caption-text">Die weltberühmte Blaue Lagune von oben gesehen. Das blaue Wasser entsteht durch Kieselalgen und ist sehr gut für kranke Haut.</p></div>
<p>Nach knapp zwei Stunden geht’s weiter in Richtung Flughafen. Inzwischen liegen zehn Zentimeter Neuschnee auf der Straße und der Bus muss aufgrund des Schneesturms mit der schlechten Sicht in der Nacht kämpfen. „Die fliegen morgen früh nie“, sagte ich zu Arthur, der allerdings nur müde lächelte. „Das sind die Piloten von Icelandair gewohnt“, so der Guide. „Für die macht es erst richtig Spaß, wenn denen der kalte Wind ums Cockpit fliegt.“ Offensichtlich sollte er Recht behalten. Isländer eben&#8230;</p>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Über Island</span></div><div class="togglec clearfix">Island ist der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas (nach dem Vereinigten Königreich). Die Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises. (Quelle: Wikipedia)</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Anreise</span></div><div class="togglec clearfix">Icelandair fliegt ganzjährig ab Frankfurt, München und Zürich sowie im Sommer zusätzlich ab Hamburg und Genf. Kurzreisen sind ab 349 Euro buchbar. Besonders interessant ist das Stopover-Angebot bei Flügen nach Kanada oder in die USA. Fluggäste von Icelandair können bis zu sieben Tage ohne Aufpreis auf der Insel bleiben.</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Unterkünfte</span></div><div class="togglec clearfix">In Fludir das Hotel <a title="Hotel Fludir" href="http://www.icelandairhotels.com/de/hotels/fludir">&#8222;Fludir&#8220;</a>, in Reykjavik das Hotel <a title="Reykjavik Marina" href="http://www.icelandairhotels.com/de/hotels/marina">&#8222;Reykjavik Marina&#8220;</a>, das einem Schiff nachempfunden wurde sowie in der Nähe des Flughafens das Hotel <a title="Hotel Keflavik" href="http://www.icelandairhotels.com/de/hotels/keflavik">&#8222;Keflavik&#8220;</a>.</div></div><div class="clear"></div>
<div class="toggle clearfix nite_shortcodes_toggle"><div class="wps_togglet"><span>Warme Quellen</span></div><div class="togglec clearfix">Das historische Bad <a title="Secret Lagoon Island" href="http://www.secretlagoon.is" target="_blank">&#8222;Gamla Laugin&#8220;</a> in Fludir ist ein nettes renoviertes Thermalbad, das 1891 erbaut wurde und im letzten Jahr restauriert. Um das Bad herum gibt es zahlreiche heiße Quellen, darunter einen Geysir. <a title="Fontana Island" href="http://www.fontana.is" target="_blank">&#8222;Fontana&#8220;</a> ist ein Wellnesszentrum am Seeufer von Laugarvatn mit heißen Quellen direkt am Wasser. Die weltberühmte <a title="Blue Lagoon Island" href="http://www.bluelagoon.com" target="_blank">&#8222;Blue Lagoon&#8220;</a> darf bei keinem Besuch in Island fehlen.</div></div><div class="clear"></div>
<p><strong> Das Ziel der Reise</strong></p>

<p><em>Hinweis: Der Autor wurde von Icelandair auf diese Reise eingeladen</em></p><p>The post <a rel="nofollow" href="/island-im-land-der-geysire-und-der-heissen-quellen/15142">Island &#8211; Im Land der Geysire und der heißen Quellen</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="/">BREITENGRAD53</a> written by <a rel="nofollow" href="/author/jbaldin1">Jörg Pasemann</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://breitengrad53.de/island-im-land-der-geysire-und-der-heissen-quellen/15142/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
