Der Berg ruft: 5 Tipps für Abenteuer und Erholung

Artikel geschrieben von am 20. Juni 2013

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Eine berechtigte Frage! Denn auch in Deutschland gibt es viel zu erleben. Für Outdoorfans hat die Bergwelt im Süden von Deutschland einiges zu bieten. Hier sind 5 Tipps für einen Trip in die Berge.
Schwarzwald

Schatzsuche im Bayerischen Wald

Lust auf eine Schatzsuche? Dafür muss man auch kein Pirat sein. Die moderne Variante heißt Geocaching. Anhand der geographischen Koordinaten, die es auf verschiedenen Seiten im Internet gibt, geht es auf die Suche nach der Beute. Zu Hilfe kommt ein GPS-Gerät. Das kann man im Bayerischen Wald in den Touristenformationen in Mauth, Thurmansbang, Waldkirchen und Freyung ausleihen – inkl. Einweisung. Am besten auch eine Karte mitnehmen, denn teilweise kann man das GPS-Signal verlieren. Nützlich ist natürlich auch ein Kompass. Wer nicht auf eigene Faust losziehen möchte, kann sich für eine Tour anmelden.

Schluchtenforscher werden

Ein ganz besonderer Schatz der Berge lässt sich auch noch auf andere Weise entdecken. Die Natur selbst. Beim Canyoning erlebt man die von einer ganz neuen Seite. Unter professioneller Anleitung erforscht man die Schluchtenwelt der Berge. Das heißt: Abseilen durch Schluchten und Wasserfälle, aus mehreren Metern Höhe in Gumpen springen und auf natürlichen Wasserrutschen hinab ins kühle Gebirgswasser gleiten. Die Auswahl ist groß – Anbieter gibt es sowohl in den Grenzgebieten Tiroler Lechtal, dem Vorarlberger Kleinwalsertal, sowie dem Bregenzer Wald. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, auf den warten noch ganz besondere Erlebnisse, etwa beim Nacht- oder Heli-Canyoning.

Deutschland von ganz oben

Denkt man an einen deutschen Berg, kommt wohl als erstes die Zugspitze in den Sinn. Mit fast 3.000 Metern ist sie nicht nur der höchste Fels in der Bundesrepublik, sondern auch der einzige deutsche Gletscher. Während im Winter hier eifrig Ski gefahren wird, lockt es im Sommer vor allem Wanderer in die Berge. Denn das ewige Eis lässt sich am besten auf einem Wanderweg bewundern. Über den Zugspitzgletscher geht es in etwa einer halben Stunde zur Aussichtsplattform am „Windloch“. Dort wird man mit einem imposanten Panorama auf die umliegende Bergwelt und einem Blick 2.000 Meter hinunter in das Ehrwalder Becken belohnt. Auch sonst wird es an der Zugspitze nicht langweilig: Paragleiten, Rodeln auf Naturschnee oder Yoga auf dem Berg – es ist für jeden etwas dabei.

Wellen bezwingen in der Saalach

In den Bergen können Outdoorfans aber nicht nur die Höhe der Berge bezwingen, sondern auch die wilden Gewässer in den Tiefen. Rafting ist das Stichwort! Auf einem Schlauchboot geht es in das tosende Gewässer. Für gewöhnlich kämpft man dann in einer Gruppe von vier bis zwölf Personen gegen die Wassermassen. Beliebt ist etwa die Saalach im Berchtesgadener Land. Sie ist ein wasserreicher Gletscherfluss und bietet für alle Könnerstufen die richtige Tour. Es wechseln sich Abschnitte mit starker Strömung und ruhigen Strecken ab, so dass es neben dem sportlichen Anstrengungen auch Erholungspausen gibt, in denen die Fahrer die Landschaft genießen können.

Wellness im Schwarzwald

Die Bergwelt kann aber auch der Erholung dienen, wie etwa im Gesundheitstal. So nennt sich die Gemeinde Waldachtal im Schwarzwald, in dem sich der WellnessWald befindet. Der Seelenpark, wie er auch heißt, lädt zu einem Spaziergang ein, ob im Schatten der Bäume oder etwas sonniger bei einem Rundgang um den Breitenbacher See. Hängematten laden zur Erholung ein und wenn das richtige Lüftchen weht, kann man den Klängen der Windharfe lauschen. Wer sich richtig auf den WellnessWald einlassen möchte, startet am besten am WaldGesundheitsPavillon. Dort befinden sich vier Fühlsäulen. Je nachdem welches Material sich am besten anfühlt (Ton, Holz, Sandstein oder Basalt) entscheidet man sich für einen Pfad, der zu einem ReBalancing-Platz führt. Ob der Platz des Schutzes, der Leichtigkeit, des Mitgefühls oder der Ermutigung, der Tastsinn bringt die Besucher zu dem Ort, der ihnen an dem Tag am besten tut.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
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