Dschungelcamp 2013 – Tag 6: Fionas Geständnis unter Tränen

Artikel geschrieben von am 17. Januar 2013

Und noch ein Tag mit Geständnissen im Dschungelcamp 2013. Diesmal ist Fiona dran, die unter Tränen von ihrer schlimmen Kindheit erzählt.

Dschungelcamp 2013 - Tag 6: Fionas Geständnis unter Tränen

Patrick scheint seinen Campbewohnern immer ihr Intimstes entlocken zu können. Beim Plaudern mit Fiona auf der Liege stellt er eine Vermutung an, nichtsahnend was er damit auslöst: „Ich habe irgendwie bei dir das Gefühl, dass dir extrem viel Verantwortung in die Lebensbahn geschossen wurde – zu früh!“ Fiona beginnt von ihrer Kindheit zu erzählen: „Mein Papa hat uns verlassen, als ich eineinhalb Jahre alt war. Meine Mutter wurde krank, da war ich elf oder zehn. Meine Mama kam nach Hause und dann habe ich Essen gekocht. Mit fünf konnte ich meine Wäsche selber waschen. Mit fünfzehn bin ich zu Hause ausgezogen und habe mir mit meinem Kinderausweis einen Job gesucht. Wir haben nie viel Geld gehabt. Meine Mutter war immer krank, Oberschenkelhalsbrüche, Hexenschüsse, immer und immer wieder.

Dann war lange Zeit nicht klar, ob sie Multiple Sklerose hat. Sie hat ganz viele Rehas gemacht, sie war ganz viel weg auch. Und jetzt hat sie bestimmt seit fünf oder sechs Jahren – und das macht mir…“, ihre Stimme beginnt zu zittern, ihre Augen werden feucht, sie fängt an zu weinen, „…echt zu schaffen – hat sie diese Trigeminusneuralgie. Das macht mich fertig. Ich kann ihr nicht helfen. Weißt du wie schlimm es ist, seiner Mutter zuzugucken wie schlimm sie Schmerzen hat und so viele Tabletten nimmt, dass man schon Angst haben muss, dass es nicht die Schmerzen sind, die sie kaputt machen, sondern die Tabletten. Noch nicht mal die Ärzte können ihr helfen. Der Hauptnerv in ihrem Gesicht ist beschädigt. Sie hat manchmal so schlimme Schmerzen, dass sie mit dem Nudelholz da sitzt und es gegen die Wand knallt, weil sie so fertig ist. Weißt du bei mir ist es anders. Ich komme nicht Weihnachten nach Hause, und da ist meine Familie und dann essen wir zusammen. Ich würde mir wünschen, Weihnachten zu meiner Familie zu fahren und Kind sein zu dürfen.“ Patrick legt tröstend den Arm auf ihre Schulter. „Ich bin immer die, die verantwortlich ist. Deswegen bin das geworden, was ich heute bin. Deswegen mache ich und tue ich immer alles. Weil ich so selten Kontrolle über mein Leben habe oder hatte. Deshalb suche ich mir Dinge, über die ich Kontrolle haben kann.

Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de

Foto: (c) RTL

Jörg Baldin

Über den Autor

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Als Journalist und Business-Trainer ist Jörg Baldin viel in der Weltgeschichte unterwegs und berichtet als Reiseblogger und als Lifestylejournalist auf BREITENGRAD53 per Text, Bild und Video von seinen Erlebnissen. Ihr findet mich auch auf Google+

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