Gestrandet – weißer Sand und Wellen in Tarifa

Artikel geschrieben von am 28. März 2013

In Tarifa lässt es sich aushalten, so viel kann ich sagen. Die südlichste Stadt Spaniens, ja der südlichste Punkt Festlandeuropas ist ein Mekka für Surfer und besticht vor allem durch die traumhaften Strände… 10 km Sandstrand vom Feinsten. Naturbelassen und mit jeder Menge Platz für Sonnenanbeter und Surfer. Der Wind, der die Surfer anzieht und für die tollen Wellen vor der Küste sorgt, kann, wenn er sehr stark ist, ein wenig nerven, denn dann bläst er einem den feinen, weißen Sand direkt ins Gesicht. Aber das ist auch das einzige, was ich bedingt auszusetzen hätte. Einen windstillen Platz hinter den Dünen kann man immer finden.

tarifa in Spanien

Der mittelalterliche Stadtkern, umgeben von dicken Festungsmauern lädt zum Flanieren ein. Unter Tags gehört Tarifa den „normalen Touristen“, in den Cafes sieht man keine Surfer, denn die sind auf der Jagd nach einer tollen Welle. Für das Nachtleben ist dann aber wieder die „Surfercommunity“ verantwortlich. Die Bar TJ, neben der Puerta Jerez, ist eines der beliebten und angesagten Lokale. Und auch an guten Restaurants fehlt es Tarifa nicht. Im Restaurante Morilla zum Beispiel kann man fangfrischen Fisch genießen, wie die Cazuela Pescados/Maris zum Beispiel, ein Meeresfrüchtegericht in Sahnesauce, das dort ganz lecker und frisch zubereitet wird. Doch die eigentliche Attraktion sind Strand und Meer.

tarifa_spanien

Wenn man am Hafen vorbei, die kleine Straße entlang Richtung Punta de Tarifa spaziert (eine kleine Insel direkt vor der Stadt, die nur über eine kleine Straße mit dem Festland verbunden ist, leider nicht öffentlich zugänglich, da militärisches Sperrgebiet), trifft man auf zwei Schilder. Zur linken Hand steht „Mediterraneo“ zur rechten „Atlantico“, hier treffen die beiden Meere aufeinander. Und Afrika ist zum Greifen nah. Täglich verkehren Fähren zum nur wenige Kilometer entfernten Tanger. Die schnelle Fähre dauert ca. 35 min und kostet für die einfache Fahrt 21 Euro.

Nicht nur in Tarifa selbst, auch in unmittelbarer Nähe, findet man entlang der Atlantikküste bis hinauf nach Cadiz traumhafte Strände, die im Gegensatz zu jenen an der Costa del Sol auch noch keinesfalls überlaufen sind. Die Playa Zahara de los Atunes zum Beispiel ist ein weiterer Strand, den zu besuchen es sich lohnt, wenngleich das Baden hier nur eingeschränkt möglich ist. „Swimming prohibited, Boat sunk near the beach“ heißt es.

Noch mehr Eintauchen in die tolle Atmosphäre Tarifas, kann man, wenn man Spanisch spricht. Spanisch lernen mit einem Surfurlaub zu verbinden ist keine schlechte Idee und Tarifa die perfekte Stadt dafür. Wer sich für einen Kombination aus Urlaub und Sprachferien interessiert, der ist mit ESL- Sprachreisen Sprachschule Weltweit gut beraten. Die Schweizer Sprachreiseagentur setzt nämlich verstärkt auf Programme, die das Sprachen Lernen mit sportlichen oder kulturellen Tätigkeiten verbindet.

Inserenten: Dieser Artikel wurde unterstützt von ESL-Sprachreisen

4 Kommentare zu “Gestrandet – weißer Sand und Wellen in Tarifa”

  1. Natalie sagt:

    Wow, das sieht echt toll aus. Finde es auch immer wieder interessant, was du alles für schöne Orte findest. Da schaut man immer wieder gerne bei dir vorbei.

  2. Sebastian J. sagt:

    Ich finde es ist immer wieder bemerkenswert, wie du Orte ausfindig machst, die einem sonst nicht unbedingt in den Kopf gekommen wären. Netter Beitrag und kleine Inspiratione in einem ;-)

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