Verwöhnt von der Sonne, umarmt von zwei Meeren: Kapstadt wird nicht von ungefähr immer wieder zum attraktivsten Ende der Welt gekürt. Mit Superlativen sollte man vorsichtig sein – doch „Mothercity“ ist schon von Natur aus mit verschwenderischer Schönheit ausgestattet. Dazu wirbt Kapstadt mit einer kunterbunten Kulturszene und lockt mit sprühender Lebenslust.
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Die Ägäis, das tiefblaue Meer, das die griechische und türkische Küste umspült, war Schauplatz dramatischer Mythologie. Vor allem auf den zahlreichen Inseln, mal bewohnt mal menschenleer, haben sich antike Tragödien abgespielt, wurden Götter und Heilige verehrt und Könige grausam gemordet. Dennoch zieht die sagenumwobene Welt der Ägäis heute wie vor tausenden von Jahren die Menschen an. Das azurblaue Wasser, das unvergleichlich helle Licht und vor allem die Beständigkeit der Winde schaffen die Voraussetzungen für einen regen Schiffsverkehr zu den Inseln.
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Jeder Blick ist ein Blick auf eine Postkarte. Jeder Schritt ist ein Schritt durchs Paradies. Das Wasser sieht aus, als hätte jemand einen Tuschkasten genommen und vermischt, so unglaublich schön ist die Farbe. Die Malediven erfüllen irgendwie alle Klischees, die ein Urlaubsparadies so erfüllen kann.
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Blick nach links, Blick nach rechts – alles was mein Auge sieht, ist gelb-blau. Vor mir, auf dem Spezial-Bahnhof in Vancouver, steht der riesige Rocky Mountaineer. Über 750 Passagiere in mehr als 50 Waggons machen sich in ein paar Minuten auf den Weg in die Rocky Mountains, gezogen von zwei kräftigen Diesel-Loks. Ich sitze in Wagen Nummer 6, Platz 2 und bin sehr neugierig, was mich in den nächsten Tagen erwartet. Mein Zielbahnhof ist Banff in Alberta. Es geht mit dem Zug durch die Rocky Mountains.
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Snowmass ist die „kleine Schwester“ von Aspen, denn Snowmass Village liegt knapp zehn Meilen von Aspen entfernt und besteht zum großen Teil aus einigen Hotels, Privathäusern und vereinzelten kleinen Shopping-Malls. Großer Pluspunkt des Ortes: Ski out – Ski in, also Ski vor dem Hotel anziehen und los. Zu Gast an einem Ort, an dem Skifahren richtig viel Spaß macht.
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Skischuhe – Ich frage mich jedes Mal, warum sich die Menschheit in diese engen Plastikschalen, in denen man keine Bewegungsfreiheit hat und einem die Füße wegen der unnormalen Haltung absterben, überhaupt reinquetscht? Die Antwort weiß ich, als ich den Kampf mit den Schnallen der Schuhe gewonnen habe: Schnee, Berge – zum ersten Mal überhaupt bin ich zum Skifahren in der Schweiz.
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chon das Lächeln macht den Unterschied aus. Ich steige in ein Flugzeug und habe einen zwölf Stunden Flug vor mir. Mein Platz ist dieses Mal in der Business Class. Deshalb…
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Weit und breit kein Mensch zu sehen. Spritzwasser macht die Scheibe meines Land Rovers nahezu undurchsichtig, dennoch gebe ich Gas. Jetzt ist kein guter Moment im Sand stecken zu bleiben. Ich trete weiter auf das Gaspedal. Der Motor dreht hoch, die Reifen fressen sich in den nassen Sand der Nordsee und treiben den Discovery Sport weiter nach vorn. So macht das Fahren am Strand der Insel Rømø richtig Spaß. Und mit diesem Wagen bleibt man ohnehin nirgends stecken. Zumindest nicht in Dänemark.
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Wer in Miami Beach durch die Straßen schlendert, fühlt sich wie einer der obercoolen Rauschgiftfahndern Sonny Crocket und Ricardo Tubbs. In der Kultserie Miami Vice rasten die beiden Glamour-Boys mit ihren Luxusschlitten durch die Straßen Miamis oder preschten mit schnellen Jachten durch die Biscayne Bay – im Hintergrund immer die bonbonbunte Art-déco-Kulisse von Miami Beach. Die beiden smarten Jungs in ihren pastellfarbenen Sakkos und Lederslippern jagen zwar schon lange keine knallharten Gangster mehr, doch der lässig-coole Lebensstil à la Miami Vice ist immer noch präsent.
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Es ist schon dunkel, als ich nach insgesamt 10 Stunden Flug in meiner Zieldestination ankomme. Das Flugzeug landet und wir steigen aus. Schwüle, warme Luft schlägt mir entgegen. Palmen ragen in die Höhe. Ein Hauch von Karibik empfängt mich. Wir steigen in den Bus, der uns auf direktem Weg ins Hotel bringt. Beim Blick aus dem Fenster ist die Dunkelheit allgegenwärtig. Nichts ist zu sehen, außer die Lichtkegel des Busses, die so eben die Straße beleuchten. Es gleicht einem Blick durch ein Schlüsselloch. Nur ein Bruchteil ist sichtbar.
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Abflug: Hamburg 9.45 Uhr, 3 Grad, grau und Regen, Ankunft: Marrakesch 15.30 Uhr 18 Grad, hell und Sonne. Manchmal ist es so einfach, den Winter-Blues hinter sich zu lassen. Mit dem Flieger vom Airport Helmut Schmidt in Fuhlsbüttel über Zürich in die marokkanische Königsstadt – das ist im Dezember, Januar oder Februar eine sehr gute Option, um ein paar Tage Urlaub für die Augen und die Seele zu machen.
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Chanthaburi wird auf der Durchreise zu Ferieninseln wie Koh Chang oft links liegen gelassen. Zu Unrecht, die Stadt ist ein kleines Juwel. Sogar sprichwörtlich: Chanthaburi ist Hochburg für den Edelsteinhandel. Und abends funkeln die Lichter im Ausgehviertel am Flussufer.
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Es könnte eine Kulisse für einen James Bond-Film sein. Das war mein erster Gedanke, als ich auf dem höchsten Punkt Vallettas spazieren ging. Mein Blick wanderte auf die Hafeneinfahrt, aufs Fort St. Elmo und die vielen Dächer der Stadt. Ein beeindruckender Ausblick aufs Meer und den Hafen. Die Idee hatten vor mir auch viele andere Regisseure, denn Malta hat sich in den letzten Jahren zu einer wahren Hochburg der Filmindustrie aus Hollywood gemausert. So auch Ian Flemming, denn mit “Casino Royale” wurde hier der erste Bond-Film mit Daniel Craig gedreht.
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New York macht süchtig, genauer gesagt sehnsüchtig. Egal, wie oft man in die Stadt am Hudson und East River reist, „hier gibt es immer etwas Neues zu entdecken“, wie eingefleischte New York-Fans von der City schwärmen. Nach 18 Jahren Abstinenz habe auch ich bei einem vorweihnachtlichen Besuch meine Liebe zur Stadt, die niemals schläft, neu entdeckt. Der Beamte bei der Einreisekontrolle am JFK-Airport ist freundlich, und die Kontrolle geht zügig voran. Jetzt kann das Abenteuer New York beginnen.
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Dubai ist eine Stadt der Superlative und offensichtlich auch eine Stadt mit der größten Angst vor Spionage. Kaum war ich am Flughafen in Dubai angekommen, landete ich auch schon in den Fängen der Polizei. Ich wurde als ein westlicher Spion entlarvt. Eine ungewöhnliche Reise hatte begonnen. Ich war auf der Suche nach der Seele von Dubai.
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Um fünf Uhr früh ist es im Wildreservat Gondwana, knapp 140 km von Kapstadt, noch bitterlich kalt. Obwohl der November in Südafrika bekanntlich den Frühling bringt. Ziehen wir unsere Skiunterwäsche unter die Jeans an und schlüpfen in dicke Wollpullis. Aber die Vorfreude und Neugierde auf die bevorstehende Pirschfahrt mit Ranger Delicious aus Simbabwe macht alles wieder wett.