In der pulsierenden Atmosphäre eines Teppanyaki-Restaurants in Kumamoto entfaltet sich ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse: Hashimoto-San schwingt seine Kelle gekonnt über zwei sizzling Kochplatten und zaubert ein exquisites Kobe-Rinderfilet auf dem Teppan. Mit einem geheimnisvollen Lächeln auf den Lippen, zitiert er ein uraltes japanisches Sprichwort: "Sake ist unter hundert Arzneien die Beste" oder "酒は百薬の長", welches die beispiellose Heilkraft des Sake unterstreicht. "Kanpai" (Prost!) - Ich befinde mich auf Kyushu, im Land des Lächelns.
„Midship“ hallt es über das Oberdeck, während die Segel lose im Wind flattern. Kapitän Sergey Tunikov rückt seine RayBan-Sonnenbrille zurecht und blinzelt in die Sonne. So wie fast alle Passagiere, die das Hochholen des Ankers beobachten. Der Steuermann wiederholt das Kommando: „Midship Captain!“ Langsam dreht sich die Star Clipper in den Wind und nimmt Fahrt auf. Der Viermaster ist auf dem Weg zum ersten Ziel, der thailändischen Insel Ko Butang.
Fast wie geklont wirken sie aus der Vogelperspektive beim Landeanflug mit Emirates, und irgendwie erinnern sie mich an Spiegelei auf Spinat, die kleinen runden Inseln der Malediven im Indischen Ozean: innen die grüne Vegetation, drum herum weißer Korallensand und ganz außen das türkisfarbig bis himmelblau leuchtende Wasser und die schützenden Korallenriffe - eine Kinderstube für viele Fische. Besonders beliebt ist die Inselkette im Indischen Ozean bei Honeymoonern und Tauchern. Ich bin weder das eine noch das andere - mal sehen, wie ich mir die Zeit vertreiben kann.
Normalerweise habe ich meist eine grobe Ahnung was mich in einer neuen Destination erwartet. Vorstellungen, Ahnungen, die sich durch Gespräche oder gar Fotos und Co. entwickeln. Bei Südkorea war dies jedoch nicht der Fall. Als ich vor meiner Reise meinen Freunden von meinem Trip nach Seoul berichtete, spürte man direkt eine unterschwellige Furcht und Kommentare wie „Hast Du keine Angst“ waren an der Tagesordnung. Ich ließ mich davon nicht beirren und ließ mich ohne weitere Gedanken auf das Abenteuer ein.
Ein Highlight jagt das Nächste. Tokio wird von Minute zu Minute skurriler. Mit einer ordentlichen Ladung buntem Konfetti. Ein Overload, der mich ins Wunderland katapultiert. Ein Wunderland der Extreme. Tokio ist bunt, laut und voller Menschen. Teil 2 einer Reise nach Tokio.
Tokio - was machst du bloß mit mir? Ich schaue auf die Uhr - 04:03 Uhr mitten in der Nacht. Von Müdigkeit keine Spur. Eigentlich müsste ich ins Bett fallen. Stattdessen wälze ich mich nur hin und her. In meinem Kopf rattert es. Die vergangenen 48 Stunden müssen verarbeitet werden.
Wer Russland mit seinen goldenen Kuppeln und pompösen Palästen erleben möchte, reist meist nach St. Petersburg. In Zeiten der Fußball-WM steht auch noch Moskau auf dem Programm. Doch vor allem jenseits der beiden Millionen-Metropolen erfährt man etwas über die russische Seele, Geschichte und die unendliche Weite des Landes. Ganz entspannt geht das bei einer Flusskreuzfahrt mit der der „MS Rossia“ im stilvollen Ambiente.
Schwüle Hitze gepaart mit den zahlreichen Düften der Straßenhändler erfüllen die Nacht in George Town. Der Abend bricht langsam an. Ich lasse mich von einer Rikscha, oder wie man hier sagt „Trishaw“, wie man sie nur noch in Penang oder in Malakka findet, durch die zum Teil verwinkelten Gassen der Stadt fahren.
Für die einen ist es die Erfüllung eines Kindheitstraums, für die anderen ein großer Wunsch auf der „Löffelliste“: eine Reise mit einem Großsegler. Die Reederei Star Clippers betreibt gleich drei Passagier-Segelschiffe, die Tradition und Komfort auf einzigartige Weise verbinden. Ich durfte jetzt an Bord der „Star Clipper“ durch Thailands Inselwelt segeln.
China stand schon lange auf meiner Reise-To-Do-Liste. Für viele kein typisches Reiseziel. Doch was treibt jemanden dazu, das Reich der Mitte zu erkunden? In meinem Fall die Neugierde Land und Leute kennenzulernen, landestypische Gegebenheiten zu erkunden und eventuell mit einigen Vorurteilen aufzuräumen. Erstes Ziel meiner Reise - Hangzhou!
Unzählige Wasserstrassen, verwinkelte kleine Gassen, farbenfrohe Seide und blühende Gärten so weit das Auge reicht. Das würde ich wohl sagen, wenn man mich nach der Kurzfassung meiner Eindrücke aus Suzhou fragen würde. Für all diejenigen, die lieber die Langfassung lesen möchte - Voilá!