Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen, weiten Meer... So oder so ähnlich müssen die drei Bewohner der Insel Comino bei Malta täglich singen, während sie über das drei Quadratkilometer große Eiland schlendern. Immerhin beherbergt Comino ein Hotel und verfügt über den wohl kleinsten Sandstrand der Welt – zumindest aus meiner Sicht.
Budapest, die prächtige Hauptstadt Ungarns, blickt auf eine faszinierende Vergangenheit zurück, die bis in die Zeit der ungarischen Stämme reicht. Entlang des majestätischen Donauufers erstrecken sich zwei kontrastreiche Landschaften, die sich zu den heutigen Stadtteilen "Buda" und "Pest" entwickelt haben. Ein Besuch in Budapest entführt den Reisenden auf eine spannende Zeitreise durch Geschichte und Kultur dieser beeindruckenden Metropole.
Mit typischem Aprilwetter empfing mich Koblenz, die Stadt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Die “VIVA TWO”, das neue Schiff von Viva Cruises, wartete bereits am berühmten Deutschen Eck auf die Passagiere dieser kurzen Reise. Das Flusskreuzfahrtschiff war erst eine Woche zuvor feierlich getauft worden und zählt zu den modernsten Schiffen, die derzeit auf dem Rhein verkehren.
Ganz langsam bewegen sich die Zeiger der riesigen Uhr vorwärts und hunderte Schaulustige blicken gebannt auf die Zwölf. Zu jeder vollen Stunde tanzen der astronomischen Uhr einige Figuren auf dem Kopf herum. Ich stehe vor dem Prager Rathaus und falle, wie alle anderen Touristen um mich herum, nahezu in Ekstase, als das Glockenspiel beginnt.
Blick nach links, Blick nach rechts – alles, was mein Auge erfasst, ist in Gelb-Blau gehalten. Vor mir befindet sich der imposante Rocky Mountaineer am Spezialbahnhof in Vancouver. In Kürze werden sich über 750 Passagiere in mehr als 50 Waggons, gezogen von zwei leistungsstarken Diesellokomotiven, auf den Weg in die Rocky Mountains begeben. Ich sitze im Waggon Nummer 6 auf Platz 2 und bin voller Neugier, was mich in den kommenden Tagen erwartet. Mein Ziel ist der Bahnhof in Banff, Alberta. Die Reise führt mit dem Zug durch die beeindruckende Landschaft der Rocky Mountains.
Eiskalter Wind weht mir ins Gesicht, während ich mich an der Reling festhalte und die schroffen Felswände des Geirangerfjords bewundere. Die majestätische Schönheit der norwegischen Fjorde hat mich in ihren Bann gezogen. Hier, an Bord der "Havila Capella", einem norwegischen Postschiff, werde ich Teil eines lange ersehnten Traums – einmal mit dem Postschiff entlang der wilden Küste Norwegens zu reisen, von Bergen bis hinauf nach Bodø, wo die Arktis beginnt. Es mag zwar eine kurze Reise sein, aber sie ist traumhaft schön!
Der Sand knirscht unter meinen Schuhen, während ich von halb verdeckten, von einer weißen Staubschicht überzogenen alten Autos umgeben bin. Zu meiner Linken und Rechten erheben sich graue Regale, in denen sich alte Spiegel, Radkappen, riesige Radios und zerrissene Sitzpolster türmen. Die Luft ist erfüllt vom Duft nach Benzin, altem Öl und frischer Farbe. Ich fühle mich in die Ära von Elvis, Rock'n'Roll und Oldsmobile zurückversetzt.
Es ist kein Klischee, sondern eine Tatsache, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann: Auf Bermuda gehen Geschäftsleute tatsächlich im Sacko und Bermudashorts ins Büro. Bei meinem Kurzbesuch auf der Atlantikinsel, die sowohl Namensgeberin für die berühmten Shorts als auch für das mysteriöse Bermudadreieck ist, sind mir zwei Dinge klargeworden: 1. Die Bermuda-Shorts sind kein modisches Verbrechen und 2. Pünktlichkeit ist definitiv nicht nur eine deutsche Tugend.
Die ersten Sonnenstrahlen durchdringen mein Fenster und lässt die fröhlichen Vogelstimmen in der frischen Morgenluft zu mir dringen. Kann ich es wirklich glauben, dass ich hier in Polen meine Nacht in einem so luxuriösen Zelt verbracht habe? Glamping, ein glamouröses Camping, hat es mir ermöglicht, mein Camping-Erlebnis in eine neue Dimension zu heben.
Langsam schiebt sich die Havila Castor frühmorgens zielsicher an die Kaimauer des unscheinbaren Hafens – an irgendeinem Ort entlang der atemberaubenden norwegischen Küste. Er ist so klein und schlicht, dass ich mich nicht einmal an den Namen der Anlegestelle erinnere. Doch die Szenerie, die sich vor meinen Augen entfaltet, als ich schlaftrunken aus meinem Kabinenfenster blinzle, ist unvergesslich und eindrucksvoll.
Frankfurt hat es im Sommer 2022 laut britischem „Economist“-Ranking auf den siebten Platz der beliebtesten Städte der Welt geschafft, noch vor Hamburg (16) und Düsseldorf (22). Und dennoch wird der Mainmetropole eines oft abgesprochen: Atmosphäre. Bei näherer Betrachtung jedoch zu Unrecht.