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Dänemark ist reich an historischen Burgen und Schlössern, die von mittelalterlichen Festungen bis zu prunkvollen Königspalästen reichen. Diese Auswahl stellt zwölf besonders sehenswerte Anlagen vor, erläutert kurze Hintergründe und gibt praktische Hinweise für Besuche.
Tickets und Touren
Viele der genannten Bauwerke sind heute museal genutzt und bieten Führungen an. Wer Zeit sparen möchte, findet in den größeren Städten organisierte Tagestouren mit lokalen Guides.
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Bei manchen Anbietern ist eine kostenfreie Stornierung bis 24 Stunden vorab möglich; Öffnungszeiten variieren saisonal. Prüfen Sie deshalb vorab die offiziellen Webseiten der jeweiligen Sehenswürdigkeit.
Karte mit den Standorten
Eine interaktive Karte, die die Lage aller vorgestellten Schlösser zeigt, hilft bei der Routenplanung. Die Karte ist online verfügbar und eignet sich besonders, wenn Sie mehrere Ziele kombinieren möchten.
1. Rosenborg
Rosenborg in Kopenhagen war einst königliche Residenz und ist heute ein Museum. Im Inneren werden unter anderem die dänischen Kronjuwelen sowie zahlreiche Gemälde präsentiert.
Der angrenzende Schlossgarten lädt zu einem Spaziergang ein. In der Hauptsaison sind die Öffnungszeiten verlängert; regulär öffnet Rosenborg meist vormittags bis in den Nachmittag. Tickets sind online erhältlich.
2. Christiansborg
Christiansborg vereinigt auf dem Gelände historische Repräsentation und Staatsfunktionen: Teile des Gebäudes beherbergen das dänische Parlament sowie Ministerien und die oberste Justiz.
Als Museum zeigt Christiansborg königliche Wagen, Zeremonialgewänder und Innenräume, die Einblick in die königliche Hofhaltung geben. Besuche sind in der Regel an mehreren Tagen pro Woche möglich.
3. Frederiksborg
Der prachtvolle Barockbau bei Hillerød wurde im 17. Jahrhundert für Christian IV. errichtet. Heute beherbergt er das nationale Museum für dänische Geschichte.
Im Inneren finden sich prunkvolle Porträts, Möbel und Kunstgegenstände verschiedener Epochen. Die Schlossgärten zählen zu den sehenswerten Außenanlagen; Besichtigungen finden meist tagsüber statt.
4. Kronborg
Kronborg an der nordöstlichen Spitze Seelands ist weltberühmt durch seine Verbindung zu Shakespeares Hamlet. Die Festung stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde nach einem Brand wiederaufgebaut.

Die Anlage bietet weite Rundgänge, Ausstellungen und Legenden wie die der Figur Holger Danske. Kronborg ist ein populäres Ziel und lässt sich gut mit einem Tagesausflug verbinden.
5. Egeskov
Egeskov auf Fünen gilt als eine der besterhaltenen Wasserburgen Europas und ist eines der meistbesuchten Schlösser Dänemarks. Das Anwesen zeigt reichhaltige Sammlungen aus der Renaissancezeit.
Besonders beliebt sind die zahlreichen Themengärten und das detailreich ausgestattete Puppenhaus „Titania“ mit vielen Zimmern. Auf dem Gelände wechseln auch regelmäßig Sonderausstellungen.
6. Aalborghus
Die Festung Aalborghus wurde im 16. Jahrhundert unter Christian III. erbaut und liegt unmittelbar am Hafen von Aalborg. Von der ursprünglichen Fachwerkanlage ist vor allem der östliche Flügel erhalten.
Der Innenzugang zum Schloss ist nicht durchgehend frei; Besucher können jedoch die historischen Mauern, die Gartenanlagen und in den Sommermonaten teilweise Untergeschosse, Keller und frühere Gefängnisräume erkunden.
7. Marselisborg
Marselisborg bei Aarhus ist ein neugotischer Palast aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts und nach wie vor Eigentum der dänischen Königsfamilie. Die königliche Familie nutzt das Anwesen vor allem in den Sommermonaten und zu Weihnachten.
Während die Innenräume nicht allgemein zugänglich sind, sind der Landschaftsgarten und die Rosengärten öffentlich zugänglich, sofern die Familie nicht vor Ort ist. Täglich mittags findet bei Anwesenheit der Familie die Wachablösung statt.
8. Frederiksberg Slot
Der Frederiksberg-Palast westlich des Kopenhagener Zentrums ist ein beeindruckendes Barockensemble mit weitläufigen, englisch angelegten Parkanlagen. Ursprünglich als Sommerresidenz erbaut, diente das Gebäude verschiedenen Zwecken.
Heute nutzt die Royal Danish Military Academy Teile des Schlosses. Ein Spaziergang durch die Gärten lohnt sich besonders wegen der dekorativen Pavillons und der Wasseranlagen.
9. Amalienborg
Amalienborg bildet das Herz der dänischen Königsmacht in Kopenhagen: vier nahezu identische Paläste um einen großen Ehrenhof. Seit dem späten 18. Jahrhundert ist dies die offizielle Residenz der Monarchie.
Die tägliche Wachablösung zieht viele Besucher an. Ein Museum gewährt Einblicke in königliche Appartements, Kunstsammlungen und persönliche Gegenstände früherer Monarchen. Die Lage am Wasser bietet zudem freie Sicht auf die nahegelegene Frederikskirche.
10. Voergaard
Voergaard in Nordjütland stammt aus der Renaissance und ist für seine Architektur sowie eine umfangreiche Kunstsammlung bekannt. Das Anwesen liegt landschaftlich reizvoll mit Park- und Gartenanlagen.
Zu den Sammlungsstücken zählen Werke und Objekte aus verschiedenen Jahrhunderten. Die Sammlung umfasst laut Angaben des Hauses auch Arbeiten großer Meister; die Räume des Schlosses sind restauriert und besuchbar.
11. Ledreborg
Ledreborg, nahe Lejre auf Seeland, ist ein barockes Schloss des 18. Jahrhunderts mit großzügigen Gärten. Der Architekt Johan Cornelius Krieger prägte das symmetrische Erscheinungsbild des Anwesens.
Innenräume bestechen durch Stuckdecken, Deckengemälde und kunstvolle Holzarbeiten. Die Parkanlagen bieten eine ruhige Kulisse für Spaziergänge und kulturelle Veranstaltungen.
12. Rosenholm
Rosenholm auf Djursland gehört zu den ältesten Landgütern Dänemarks und ist seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Familie Rosenkrantz. Der Bau zeigt typische Renaissanceformen mit Ziegelmauern und Ecktürmen.
Das Schloss präsentiert historische Interieurs und ein Museum zur Familiengeschichte. Außenanlagen und Gartenflächen laden zu längeren Rundgängen ein.
Hinweis: Öffnungszeiten, Ausstellungen und angebotene Führungen können sich saisonal ändern. Prüfen Sie vor dem Besuch die offiziellen Informationen der jeweiligen Einrichtung.












