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Mit dem Ferienende in Bayern, Baden-Württemberg und Teilen Österreichs rechnen die Verkehrsclubs für das Wochenende vom 11. bis 13. September 2026 mit deutlich dichterem Verkehr. Betroffen sind vor allem Fernstrecken aus dem Süden und die üblichen Rückfahrkorridore Richtung Norden und Nordwesten.
Mehr Reiseverkehr aus dem Süden
Auto Club Europa (ACE) und ADAC warnen vor einer letzten, ausgeprägten Rückreisewelle des Sommers, die besonders Autobahnen in Süddeutschland belasten wird. Reisende sollten mit teils erheblichen Verzögerungen rechnen.
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Um den Durchgangsverkehr bei Stau zu reduzieren, haben mehrere bayerische Landkreise temporäre **Durchfahrtsverbote** für Transitfahrzeuge entlang ausgewählter Strecken erlassen. Betroffen sind Abschnitte an der A 7, A 8, A 93 sowie auf der Bundesstraße B2/B23.
Baustellen und Vollsperrungen bremsen den Fluss
Zusätzlich sorgen etwa 1.000 Baustellen und einzelne Vollsperrungen für weitere Verzögerungen. Ein prominentes Beispiel: Die A 7 zwischen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Heimfeld inklusive Elbtunnel ist von Freitag, 11. September (22 Uhr), bis Montag, 14. September (5 Uhr), in beiden Richtungen gesperrt.

Wann ist mit den größten Staus zu rechnen?
Die Clubs sehen die höchsten Staugefahren am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstagvormittag. Die Rückreise selbst dürfte dann am Samstagabend und am Sonntag von morgens bis in den frühen Abend stark zunehmen.

Als besonders belastet gelten Hauptachsen wie die A 5, A 6, A 7, A 8, A 9, A 81 sowie die bayerischen Verbindungen A 93 und A 95. Wer flexibel planen kann, sollte auf weniger frequentierte Wochentage wie Dienstag oder Mittwoch ausweichen und Berufsverkehrszeiten meiden.
Für notwendige Fahrten am Wochenende rät der ACE zu sehr frühen Abfahrten oder, wenn möglich, zur Fahrt in den Nachtstunden.
Staustrecken in Deutschland
ACE und ADAC erwarten zwischen Freitag und Sonntag besonders in den Ballungsräumen Stuttgart und München sowie auf den An- und Abfahrtsrouten zu Nord- und Ostsee verstärktes Verkehrsaufkommen. Die wichtigsten gefährdeten Autobahnen im Überblick:
| A 1 | Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln |
| A 2 | Oberhausen – Dortmund – Hannover |
| A 3 | Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau – Linz |
| A 4 | Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Dresden – Görlitz |
| A 5 | Basel – Karlsruhe – Frankfurt/Main |
| A 6 | Mannheim – Heilbronn – Nürnberg |
| A 7 | Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte |
| A 8 | Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – München – Salzburg |
| A 9 | Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München |
| A 10 | Berliner Ring |
| A 11 | Berliner Ring – Kreuz Uckermark – Stettin |
| A 12 | Frankfurt/Oder – Berliner Ring |
| A 13 | Berliner Ring – Dresden |
| A 17 | Dresden – Prag |
| A 21 | Kiel – Bargteheide |
| A 23 | Hamburg – Heide |
| A 24 | Hamburg – Schwerin |
| A 27 | Bremen – Bremerhaven |
| A 29 | Ahlhorner Heide – Wilhelmshaven |
| A 31 | Gronau – Meppen |
| A 38 | Halle – Göttingen |
| A 42 | Kamp-Lintfort – Dortmund |
| A 43 | Recklinghausen – Wuppertal |
| A 44 | Kassel – Dortmund |
| A 45 | Aschaffenburg – Gießen – Hagen – Dortmund |
| A 61 | Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach |
| A 65 | Karlsruhe – Ludwigshafen |
| A 72 | Zwickau – Chemnitz |
| A 81 | Singen – Stuttgart – Heilbronn – Würzburg |
| A 93 | Rosenheim – Kiefersfelden |
| A 95 | München – Garmisch-Partenkirchen |
| A 96 | München – Lindau |
| A 99 | Autobahnring München |
Situation in Österreich und der Schweiz
Auch im Nachbarland Österreich sorgt das Ferienende für verstärkten Verkehr, vor allem auf Nordrouten. Verzögerungen Richtung Süden beschränken sich nach Einschätzung des ACE häufiger auf Baustellenbereiche.
Besonders staugefährdete Strecken in Österreich sind unter anderem:
- A 1 (Westautobahn)
- A 2 / E59/60 (Südautobahn Wien – Klagenfurt)
- A 4 (Ostautobahn)
- A 9 (Pyhrnautobahn)
- A 10 (Tauernautobahn)
- A 11 (Karawankenautobahn)
- A 12 (Inntalautobahn)
- A 13 (Brennerautobahn)
- A 14 (Rheintalautobahn)
- B 179 (Fernpass)
- B 197 (Arlberg Bundesstraße)
In der Schweiz rechnet der ACE mit weniger starkem, aber dennoch spürbarem Reiseverkehr. Auf der **Gotthardroute (A 2)** sollten Urlauber mehr Zeit einplanen: Am Nordportal sind für Freitag und Samstag Staus von rund 4 bis 7 Kilometern möglich, am Sonntag verlängern sich die Wartezeiten am Südportal wegen des Rückreiseverkehrs.
Gelingt die Fahrt auf der Gotthardstrecke nicht zügig und erhöht sich die Fahrzeit um mehr als eine Stunde, kann die San‑Bernardino‑Route (A 13) eine sinnvolle Alternative sein. Allerdings sind auch dort Verzögerungen nicht ausgeschlossen. Weitere Strecken mit potentiell hohem Aufkommen sind die A 1 (Bern – Zürich – St. Gallen) und die A 3 (Basel – Zürich – Chur).












