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Bundesverkehrsminister Steffen Bilger erhöht den Druck auf die Spitze der Deutschen Bahn: Als Reaktion auf die anhaltenden Probleme mit der Pünktlichkeit und Kritik an hohen Managementzahlungen kündigte er Maßnahmen an, die die Vergütung von Vorständen betreffen könnten. Die Ankündigung erfolgte gegenüber der „Bild am Sonntag“.
Bonuszahlungen in der Schusslinie
Bilger machte deutlich, dass die Auszahlung von Prämien an Bahnmanager an die Einhaltung von Zielen gekoppelt werden solle, die der Bund vorgibt. Bonuszahlungen würden konkret betroffen sein, wenn diese Vorgaben nicht erreicht würden, sagte er.
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Minister will Boni an Pünktlichkeit knüpfen

Gleichzeitig betonte der CDU-Politiker, dass viele Beschäftigte der Bahn hervorragende Arbeit leisteten. Dennoch gelte: Bleiben die Ergebnisse aus, hat das Konsequenzen für die Bezahlung.
Gelder an Bedingungen knüpfen
Der Bund arbeitet laut Bilger an einer neuen Finanzierungsvereinbarung mit dem Staatskonzern. In diesem Vertrag solle genau geregelt werden, in welcher Höhe Milliarden in die Schieneninfrastruktur fließen – und diese Mittel künftig an konkrete Vorgaben gebunden werden.

Pro-Bahn-Vertreter begrüßt die Pläne – mahnt aber Eigenverantwortung des Bundes an
Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands Pro Bahn, wertete Bilgers Vorstoß als richtigen Schritt. Zugleich forderte er vom Bund mehr Konsequenz bei der eigenen Kontrolle und bei der finanziellen Ausstattung der Bahn.
„Grundsätzlich ist es richtig, wenn der Eigentümer eindeutige Vorgaben macht und diese auch kontrolliert“, sagte Naumann den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er fügte hinzu, dass in der Vergangenheit sowohl klare Kontrolle als auch eine ausreichende Bereitstellung und zielgerichtete Verwendung von Mitteln gefehlt hätten.
dpa











