Herbstferien sorgen weiterhin für Staugefahr

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Fast alle Bundesländer haben an diesem Wochenende Herbstferien (16. bis 18. Oktober) – das bedeutet deutlich mehr Verkehr auf den Straßen. Zusammen mit bundesweit rund 1.120 Baustellen erhöht das die Staugefahr auf vielen wichtigen Routen.

Warum die Lage angespannt ist

Verkehrsclubs rechnen damit, dass das Reiseaufkommen fast wieder das Niveau der Sommerferien erreicht. Der ADAC sieht großen Verkehr, der Auto Club Europa (ACE) spricht von «erheblichem Reiseverkehr».

Reisende laden Gepäck ins Auto vor einer Autobahnfahrt
Viele Familien starten in die Herbstferien und erhöhen das Reiseaufkommen.

Besonders kritisch sind die Nachmittage: Am Freitag kollidieren Berufsverkehr und Ferienstart. Der ACE rät, mehr Zeit für Fahrten zum Flughafen einzuplanen.

Wann es besonders stockt

Am Freitagnachmittag ist rund um Ballungsgebiete mit kräftigen Verzögerungen zu rechnen. Die Hauptbelastung fällt laut Prognosen zwischen etwa 13.00 und 19.00 Uhr an.

Der Samstag bringt dichten Verkehr auf Fernverbindungen Richtung Küste, Alpen und Seen. Viele Reisende aus Nordrhein-Westfalen sind dann unterwegs, oft in südliche Richtungen oder in die Niederlande.

Am Sonntag startet ab dem Nachmittag der Rückreiseverkehr. Dann treten Staus besonders an Baustellen sowie auf Zufahrtsstrecken zu Ausflugszielen auf. Schönes Wetter könnte zusätzlich Nebenstrecken füllen.

Stau-Hotspots auf deutschen Autobahnen

A 1 Fehmarn–Lübeck–Hamburg–Bremen–Osnabrück–Münster–Dortmund–Köln (und Gegenrichtung)
A 2 Oberhausen–Dortmund–Hannover
A 3 Passau–Nürnberg–Würzburg–Frankfurt–Köln–Arnheim
A 4 Köln–Aachen
A 5 Basel–Karlsruhe–Heidelberg–Frankfurt am Main
A 6 Mannheim–Heilbronn
A 7 Flensburg–Hamburg–Hannover–Kassel–Würzburg–Ulm–Füssen/Reutte
A 8 Salzburg–München–Ulm–Stuttgart–Karlsruhe
A 9 München–Nürnberg
A 10 Berliner Ring
A 11 Berliner Ring–Dreieck Uckermark
A 24 Berlin–Dreieck Wittstock
A 40 Essen–Duisburg–Venlo
A 45 Aschaffenburg–Gießen–Hagen
A 57 Köln–Krefeld
A 61 Ludwigshafen–Koblenz–Mönchengladbach
A 81 Böblingen–Stuttgart–Heilbronn
A 93 Rosenheim–Kiefersfelden
A 95 München–Garmisch-Partenkirchen
A 99 Autobahnring München
Karte mit markierten Autobahnachsen und stark befahrenen Routen
Stau-Hotspots: Wichtige Autobahnen mit hoher Verkehrsdichte.

Transitrouten in Österreich und der Schweiz

Auch die Nachbarländer melden dichten Verkehr auf Transitstrecken und Zubringern zu Feriengebieten. Die österreichische Asfinag bietet aktuelle Infos online an.

In Österreich gelten besonders die A 1 (Westautobahn), A 10 (Tauernautobahn), A 12 (Inntalautobahn) und die A 13 (Brennerautobahn) als staugefährdet.

In der Schweiz sind vor allem die Routen über den Gotthard (A 2), die Verbindung Bern–Zürich–St. Margrethen (A 1), die Achse Basel–Zürich–Chur (A 3) sowie die San-Bernardino-Route (A 13) betroffen.

Was Reisende jetzt beachten sollten

Planen Sie längere Fahrzeiten ein und prüfen Sie vor Abfahrt Live-Verkehrsinformationen. Baustellen sind besonders anfällig für Verzögerungen.

Kurzfristige Änderungen können auftreten. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Seiten von ADAC, ACE und Asfinag, wenn Sie eine grenzüberschreitende Strecke nutzen.

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