Auf den Spuren der Blutgräfin

Auf den Spuren der Blutgräfin

Rockakademie, Schnapsbrennen oder Ritterburg – Ins jüngste Bundesland Österreichs führt mich derzeit meine Reise. Das Burgenland überrascht durch wunderschöne Landschaften und originelle Ideen für Einheimische und Touristen.

Schnapsbrennen am Tisch

Schnapsbrennen am Tisch

Gleich zu Begin der 4-tägigen Rundreise durchs Burgenland üben wir uns im Schaumschlagen. Nicht einfach irgendwo, sondern im Café Stromberger in Oberwart. Dort füllt die Vize-Staatsmeisterin der Latte Art Staatsmeisterschaften 2012 den Café liebevoll mit vielen möglichen Schaummotiven in die Tassen, die dann leider mit dem Deckel wieder verschlossen werden.

Weiter ging’s ins „Brennerei- und Wellnesshotel Lagler“ im Südburgenland, wo uns gezeigt wurde, wie wir unseren eigenen Schnaps am Tisch brennen können. Alles legal! Einfache Regel: Nicht über 92 Grad heiß werden lassen und immer fleißig kühlen. Dann kommt aus dem Tischschnapsbrenngerät irgendwann eine durchsichtige Flüssigkeit raus, von der am Anfang etwas weggegossen wird und am Ende ein rund 72%iger Schnaps rauskommt. Brennmeister Franz Simon hatte alle Hände voll zu tun, die durstige Truppe vom Trinken abzuhalten und verdünnte den Schnaps so lange, bis ein richtig guter Obstbrand entstanden ist.

Schapsbrennen am Tisch im Burgendland.

Völlig legal kann mit diesem Gerät ein wunderbarber Ostbrand hergestellt werden.

Der weitere Weg führte uns zum Wiener Beatboxer Fii, den viele noch aus „RTL-Supertalent“ kennen. Ich habe Fii aus dem „Draculakeller“ geholt, und er hat mir gezeigt, wie Beatboxen richtig geht. Er ist „Lehrer“ an der Rockakademie in Brandein und zeigt Nachwuchstalenten die richtige Technik im Beatboxen.

Beatboxer Fii

Bekannt wie ein bunter Hund in der Beatbox-Szene: Fii zeigt uns, wie das richtig funktioniert.

Mit einem schönen Gewitter im Rücken erreichten wir dann eine echte Ritterburg, die gleichzeitig auch unser Nachtquartier war. Was uns hier erwartet hat, ob das Schloßgespenst der Blutgräfin in der Nacht tatsächlich durch das Gemäuer irrt und ob die alten Foltermethoden wirklich weh getan haben, lest und seht ihr ausführlich in der nächsten Woche.

Text und Fotos: Jörg Baldin

Vielen Dank an Kreativ Reisen Österreich und Kreativreisen Burgenland, die diese Reise ermöglicht haben