Baku? Was bitteschön ist das? Vielen wurde die Hauptstadt von Aserbaidschan erst als Austragungsort für den Eurovision Song Contest 2012 bekannt. Dabei ist die Stadt durchaus sehenswert. Immerhin gehört das alte Zentrum der Stadt zum Weltkulturerbe und liegt unmittelbar am Kaspischen Meer.
Baku wird oft mit Dubai verglichen, denn die Stadt ist reich. Sehr reich. Reich durch Erdöl, dessen Geruch fast überall durch die Straßen zieht. Sogar das Wasser am Ufer ist vom Öl getrübt. Doch das interessiert hier kaum jemanden. Denn schließlich bringt das „schwarze Gold“ das Geld in die Kassen und macht Baku damit zur reichsten Stadt im Südkaukasus.
Der Vergleich mit Dubai kommt nicht von ungefähr. Zwar hat Baku etwas, dass Dubai nicht hat, nämlich eine Vergangenheit, dafür sprießen hier auch die Glastürme wie Pilze aus der Erde. Doch der historische Teil der Stadt ist einzigartig. Itscheri Schecher, wie die Altstadt heißt, hat viel zu bieten: den Jungfrauenturm, alte Tempel und Minarette, Palastanlagen der Khane, aber auch jede Menge Restaurants, Cafés und Hotels. Kein Wunder, dass die Unesco die Altstadt schützen will.
Die Altstadt hat auch heute noch das Zeug dazu, Tourismusziel von Weltklasse zu sein. Fans der Jazzmusik sind hier auf alle Fälle richtig denn seit den 30ern entwickelte sich hier eine bekannte Jazzszene, die sich in einigen Lokalen und in Hausmuseen bis heute hält. Aber die Preise in dem autoritär geführten Land gelten eher als hoch, so dass es den einen oder anderen Touristen doch davon abhält, nach Baku zu kommen.
In der Hauptstadt, in der rund zwei Millionen Einwohner leben, ist unübersehbar, dass es an Geld nicht fehlt. Hohe, moderne Bauten, Bürotürme aus Glas und hochwertige Hotels, wie zum Beispiel das Jumeirah Bilga Beach Hotel in Baku, überragen die alten Teile der Stadt. Und gerade deshalb ist Baku eine Reise wert.
Foto: www.jumeirah.com





