Im Test: Wiko Darkside 5,7″ mit Dual SIM

Im Test: Wiko Darkside 5,7″ mit Dual SIM

Wiko Darkside 5,7 im Test_0

Ich bin echt überrascht! Ich bin angenehm überrascht! Seit zwei Wochen besitze ich das in Deutschland noch recht unbekannte Smartphone Wiko Darkside und habe es – inklusive Auslandseinsatz – für euch auf Herz und Nieren geprüft. Ich bin echt überrascht!

Meine Geschichte über mein verlorenes iPhone kennen ja inzwischen viele. Es wurde mir auf dem Flughafen in Lissabon hintertückisch gestohlen. Bis dahin war für mich das Smartphone von Apple das Nonplusultra. Diese Situation brachte es aber mit sich, das ich kein iPhone mehr hatte. Dafür lag noch ein „Samsung S3 Mini“ in meinem Schrank. Also musste ich mich wohl oder übel auch mit dem Betriebssystem Android auseinandersetzen, das auf dem Samsung eingesetzt wird.

Jetzt hatte ich also das Wiko Darkside. Ein Handy, mit dem zwei SIM-Karten gleichzeitig genutzt werden können (Dual SIM). In der Fachwelt wird das Modell von Wiko auch als „Phablet“ bezeichnet, weil es doch recht groß ist. Der Bildschirm hat eine Diagonale von 14,48 cm und ist damit größer als manch anderes Smartphone, aber kleiner als ein Tablet.

Der französische Hersteller Wiko möchte gerne 299 Euro für das Gerät haben. Meiner Meinung nach ein sehr vernünftiger Preis, denn das Darkside ist recht gut ausgestattet:

  • Quadcore CPU (4x 1,2 GHz)
  • HD IPS-Display 5,7 Zoll (14,48 cm)
  • 12 Mega Pixel Kamera, 5 Mega Pixel Frontkamera
  • Kratzfestes Display dank Gorilla Glass
  • Edle Aluminium Rückseite
  • 16 GB interner Speicher
  • Dual SIM (2 SIM-Karten gleichzeitig nutzbar)
  • Android Version 4.2.1 Jelly Bean
  • Erhältlich in den Farben Dark Blue & White Silver

Wiko Darkside 5,7 im Test_2Der Quadcore CPU macht das Smartphone richtig schnell und das Display ist gestochen scharf. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung macht das Gerät von Wiko nicht so eine gute Figur. Die eingebaute 12 MP Kamera ist schnell und macht erstaunlich gute Bilder. Der 16 GB interne Speicher lässt viel Spielraum zum Speichern von Musik, Videos und Fotos. Eine externe SD-Karte kann leider nicht zusätzlich eingesetzt werden. Für den Einsatz auf Reisen ist das Darkside sehr gut zu gebrauchen, denn natürlich können alle Apps auf dem Gerät problemlos installiert werden. Der GSM-Empfang und auch der WLAN-Empfang sind super.

Dual SIM

Für mich als Reiseblogger, der sich oft im Ausland aufhält, war vor allem die Frage der Bedienbarkeit per Dual SIM eine wichtige Frage. Aus Kostengründen kann man sich im Ausland zum Beispiel eine lokale Daten-SIM kaufen und diese dann problemlos mit dem Darkside nutzen. Die SIM-Verwaltung ist super aufgearbeitet. Beide SIM-Karten haben am oberen Rand des Displays eine Empfangsanzeige. In den Einstellungen werden die wichtigsten SIM-Anwendungen festgelegt, also auch, mit welcher SIM-Karten zum Beispiel telefoniert und mit welcher standardmäßig gesurft werden soll. Alles einfach aufgebaut und gut zu verstehen.

Wiko Darkside 5,7 im Test_1Mein Fazit

Ich bin positiv überrascht von dem Wiko Darkside, denn das Handy liegt gut in meiner (großen) Hand und arbeitet sehr schnell. Abstürze hat es bisher nicht gegeben. Die Photos sind von guter Qualität und auch der Akku hält verhältnismäßig lange. Einzige Kritikpunkte von mir sind die beiden Plastikabdeckungen hinten am Handy. Während die Rückseite aus Aluminium besteht, wurden die Abdeckkappen für SIM-Karten und Lautsprecher nur aus Plastik gearbeitet. Und das schon angesprochene Problem des Displays bei direkter Sonneneinstrahlung sind – gerade im Urlaub in der Sonne – ärgerlich. Aber abgesehen von den beiden Punkten ein klares „Daumen hoch“ für das Wiko Darkside, das es ab sofort auch bei Amazon zu kaufen gibt.

Hinweis in eigener Sache:

Ich teste alle Produkte nach bestem Wissen und Gewissen. Sollte mir das Produkt gefallen, so schreibe ich auch darüber. Auch wenn es mir nicht gefällt, wird das im Produkttest erwähnt, da sonst solche Tests aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn machen. Dabei ist es vollkommen egal, ob ich für den Test ein Honorar bekomme oder mir das Gerät kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Wollen auch Sie ein Produkt von mir testen lassen? Dann nutzen Sie bitte mein Kontaktformular.

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