Gute Geschichten erzählt und hört man auf der grünen Insel immer gern. Sie sind oft märchenhaft und handeln nicht selten von Feen, Hexen und natürlich von grün gekleideten Kobolden. An diesem sagenhaften Abschnitt der nordirischen Küste haben aber Riesen die entscheidende Rolle gespielt. Und sie haben im wahrsten Sinne des Wortes Spuren hinterlassen. Aber das ist lange her.
“Wir sind immer in Angst, dass morgen der nächste Krieg beginnt. Deshalb leben wir im Hier und Jetzt, genießen jeden Tag, als sei es der letzte in Frieden.” Der Taxi-Fahrer, der uns vom Flughafen Ben Gurion zu unserem Hotel fährt, ist 55, 58, vielleicht 60 Jahre alt. Ähnlich fatalistisch hören sich viele Israelis an, mit denen wir in den zehn Tagen Anfang Mai sprechen.
Schwüle Hitze gepaart mit den zahlreichen Düften der Straßenhändler erfüllen die Nacht in George Town. Der Abend bricht langsam an. Ich lasse mich von einer Rikscha, oder wie man hier sagt „Trishaw“, wie man sie nur noch in Penang oder in Malakka findet, durch die zum Teil verwinkelten Gassen der Stadt fahren.
Für die einen ist es die Erfüllung eines Kindheitstraums, für die anderen ein großer Wunsch auf der „Löffelliste“: eine Reise mit einem Großsegler. Die Reederei Star Clippers betreibt gleich drei Passagier-Segelschiffe, die Tradition und Komfort auf einzigartige Weise verbinden. Ich durfte jetzt an Bord der „Star Clipper“ durch Thailands Inselwelt segeln.
Was die Größe der MSC Meraviglia angeht, wurden meine kühnsten Erwartungen übertroffen. Ich kann mich noch genau erinnern, was mir durch den Kopf schoss, als ich das Kreuzfahrtschiff im Hafen von Barcelona das erste Mal sah.
Die Luft ist klar, ich kann es spüren. Der Alltag fällt von mir ab und auch die Angst. Meine Angst vor großer Höhe, die ich schon ein halbes Leben mit mir herumtrage. Jetzt stehe ich auf einer hohen Plattform und bin glücklich und frei. Gerade eben bin ich mit 70 km/h in 50 m Höhe über Kiefern und Fichten in Småland hinweggerauscht. Ganz berauscht bin ich. Im jetzt und hier, mitten in der wunderschönen Natur Schwedens.
„Unsere Türme sind die schönsten am Arabischen Golf“, erklärt Tourguide Saif selbstbewusst und weist auf die schimmernde Skyline jenseits der Bucht von Doha. Da blinkert der Tornado-Tower wie mit einem Netz blauer Lichter überzogen. Daneben glänzt golden der Burj Qatar, der wegen seiner Form hinter vorgehaltener Hand „Kondom-Tower“ genannt wird.
Unter meinen Schuhen knirscht der Sand. Links und rechts von mir stehen halb zugedeckte, komplett mit einer weißen Staubschicht bedeckte alte Autos. In den grauen Regalen stapeln sich alte Spiegel, Radkappen, überdimensionierte Radios und zerrissene Sitzpolster. Die Luft ist geschwängert mit Benzin, altem Öl und frischer Farbe. Ich fühle mich zurückversetzt in die Zeit von Elvis, Rock’n Roll und Oldsmobil.
China stand schon lange auf meiner Reise-To-Do-Liste. Für viele kein typisches Reiseziel. Doch was treibt jemanden dazu, das Reich der Mitte zu erkunden? In meinem Fall die Neugierde Land und Leute kennenzulernen, landestypische Gegebenheiten zu erkunden und eventuell mit einigen Vorurteilen aufzuräumen. Erstes Ziel meiner Reise – Hangzhou!
Unzählige Wasserstrassen, verwinkelte kleine Gassen, farbenfrohe Seide und blühende Gärten so weit das Auge reicht. Das würde ich wohl sagen, wenn man mich nach der Kurzfassung meiner Eindrücke aus Suzhou fragen würde. Für all diejenigen, die lieber die Langfassung lesen möchte – Voilá!
Angeln ist für manche Menschen das langweiligste Hobby der Welt. Andere suchen beim Angeln die Ruhe, die Entspannung, die Nähe zur Natur und die Befriedigung des männlichen Jagdinstinktes. Für mich ist es ein unglaublich schöner Ausgleich zum stressigen Leben. Aus diesem Grund bin ich mit zwei Freunden nach Dänemark gefahren, um dort einen der schönsten Fische zu fangen, den Lachs.
Johann Lafer ist immer auf Achse. Heute in Hamburg zur Produktion einer TV Sendung, morgen in seinem Restaurant Stromburg und übermorgen im Flieger, um für sein Magazin “Lafer” neue Orte und kulinarische Highlights zu entdecken. Reisen gehört für den Spitzenkoch zum Alltag. Von Zeit zu Zeit ist er auch als Gastkoch auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs.
Wie spanisch ist eigentlich Galicien? Auf diese Frage bekommt man meist nur die orakelhafte Antwort: Sehr spanisch, nur anders. Das macht uns neugierig, den nordwestlichen Teil der iberischen Halbinsel, seine sprudelnden Heilquellen und das berühmte Pilgerziel zu entdecken.
Verwöhnt von der Sonne, umarmt von zwei Meeren: Kapstadt wird nicht von ungefähr immer wieder zum attraktivsten Ende der Welt gekürt. Mit Superlativen sollte man vorsichtig sein – doch „Mothercity“ ist schon von Natur aus mit verschwenderischer Schönheit ausgestattet. Dazu wirbt Kapstadt mit einer kunterbunten Kulturszene und lockt mit sprühender Lebenslust.
Die Ägäis, das tiefblaue Meer, das die griechische und türkische Küste umspült, war Schauplatz dramatischer Mythologie. Vor allem auf den zahlreichen Inseln, mal bewohnt mal menschenleer, haben sich antike Tragödien abgespielt, wurden Götter und Heilige verehrt und Könige grausam gemordet. Dennoch zieht die sagenumwobene Welt der Ägäis heute wie vor tausenden von Jahren die Menschen an. Das azurblaue Wasser, das unvergleichlich helle Licht und vor allem die Beständigkeit der Winde schaffen die Voraussetzungen für einen regen Schiffsverkehr zu den Inseln.
Jeder Blick ist ein Blick auf eine Postkarte. Jeder Schritt ist ein Schritt durchs Paradies. Das Wasser sieht aus, als hätte jemand einen Tuschkasten genommen und vermischt, so unglaublich schön ist die Farbe. Die Malediven erfüllen irgendwie alle Klischees, die ein Urlaubsparadies so erfüllen kann.
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