Foto: www.martin-szwed.com
NEWS – 10.02.15 – Auch am “Ende der Welt” wiehert der Amtsschimmel. Der deutsche Extremsportler Martin Szwed kann ein Lied davon singen. Er hat einen Weltrekord gejagt und deshalb jetzt Ärger mit den deutschen Behörden. Wer als Deutscher in die Antarktis will, muss erst das Umweltbundesamt fragen.
Jetzt weiß Martin Szwed es auch: Wer zum Südpol will, braucht eine Genehmigung des Umweltbundesamtes. Der Extremsportler ist im Dezember in Richtung Antarktis gestartet und hat das Ziel rekordverdächtig in 14 Tagen, 18 Stunden und 43 Minuten erreicht. Der Freude folgte Frust. Das Umweltbundesamt könnte ein Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten und Szwed ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro auferlegen.
Szwed sei davon ausgegangen, dass ein Veranstalter, den Szwed für diese Expedition beauftragt hatte, die Genehmigung einhole, erklärt der 33-Jährige der dpa. Als Amt später weitere Informationen von ihm haben wollte, habe er falsche Angaben gemacht. Unter anderem teilte er der Behörde mit, der Trip verschiebe sich auf November 2015. Im Dezember 2014 machte sich der Extremsportler dennoch auf den Weg. „Ich habe ganz klar einen Fehler gemacht“, räumte er ein. Das Amt prüft jetzt den Fall. (jp)

Rita Kirschnick
Es heißt Umweltbundesamt… nur mal so am Rande
MfG
Jörg Pasemann
Danke..