Von WLAN, Interviews und sportlichen Ansichten

Artikel geschrieben von am 5. September 2012
gocar - reiseblogger jörg baldin auf Sightseeing in barcelona

Ich kann es schon vorweg nehmen: Ich habe überlebt. Mit diesem GoCar bin ich auf Sightseeing-Tour durch Barcelona gefahren. Angesichts der – für Deutsche – unkonventionellen Fahrweise der Spanier kann ich nur froh sein, dass ich einen Guide hatte.

Puh, was ein Tag heute. Nicht nur die Sonne brannte in Barcelona. Nachdem ich heute Vormittag die Stadt weiter zu Fuß erkundet habe, bin ich heute Nachmittag auf einen fahrbaren Untersatz umgestiegen, ein GoCar. Zum Glück musste ich das Teil nicht selbst fahren. Auch heute gab es wieder einige Themen, die mich – neben der Stadt – beschäftigt haben.

Tja, was soll ich sagen. Barcelona hat mich wirklich überzeugt. Eine lebendige Stadt mit sehr beeindruckenden Bauwerken und einer tollen Atmosphäre. Bilder, Video und Text lest und seht ihr in der kommenden Woche.

Dennoch gab es heute noch ein paar Themen, die mich beschäftigt haben. Zum einen die Frage, ob ein WiFi nicht nur vorhanden sein sollte, sondern auch noch Bandbreite bietet. Was nützt einem ein WLAN, wenn das Laden eines Textes länger dauert, als eine Zigarette zu rauchen? Ich bin in Barcelona in diversen Locations gewesen (z.B. Starbucks, McDonalds etc.), doch mehr als eben so ein seeeeeehr langsames Internet war nicht zu finden. Auch mein Hotel hat WLAN, aber auch hier kann ich in Ruhe duschen gehen, bevor eine Seite komplett geladen ist. Als Blogger fühlt man sich da fast amputiert. Naja, die einzige Folge: Videos und Bilder müssen warten, bis ich wieder in eine „schnelle“ Internetzone komme.

Nächstes Thema… Das Reiseblogger-Kollektiv hat ein erstes Interview auf der neuen Seite veröffentlicht und bevor wieder alle auf mich einprügeln: Nein, ich war nie gegen das Kollektiv, finde die meisten Teilnehmer des Kollektivs sogar sehr sympathisch. Schade finde ich nur, dass einige offensichtlich „Meckern“ und „Meinung kundtun“ verwechseln. Nun ja… Ich habe nun mit großem Interesse dieses Interview von Prof. Karl Born gelesen. Die Theorie von Prof. Born: „Bloggen ist kein Sprint, Bloggen ist Ausdauersport. … Ein Blogger dessen Art und Betrachtungsweise bekannt ist (deshalb braucht das Zeit) und der permanent individuell schreibt, so wie der denkt und fühlt und ohne permanent an Objektivität (!) zu denken, der hat Zukunft. Das bedeutet aber konsequenterweise, dass ein Blog nicht nur auf Zustimmung stößt, sondern auch auf Ablehnung. Das muss ein Blogger aushalten, sonst ginge seine Individualität verloren.“ Da finden sich ja schon einige Antworten drin wieder, die in der Vergangenheit diskutiert worden sind. Ich erinnere da nur an meinen Artikel zum Thema „Warum ich wohl nie einen guten Reiseblog machen kann.Also, alle Reiseblogs haben seine Berechtigung und findet die Leser, die er verdient hat. So einfach ist das…

Und dann nur kurz am Rande erwähnt und auch, wenn ich hier vielleicht wieder ein Tabu breche, da einige Blogger sich nicht da wieder finden, wo sie es vielleicht vermutet oder erhofft haben und ja, die Sache läuft auch noch nicht zu 100% rund: Das neue Ebuzzing-Reiseblog-Ranking ist heute erstmals online gegangen. Hier geht es in erster Linie um den Einfluss der Blogs, weniger um die Qualität, vielleicht zur Beruhigung einiger Kollegen. Berechnet wird das Ranking nach folgenden Faktoren: Artikelveröffentlichungen + Kommentare + Links + Shares + Tweets und Retweets = Blogranking bei Ebuzzing. Ich nehme die Sache mal sportlich, denn ich freue mich auch darüber am ersten Spieltag der Saison oben zu stehen, auch wenn noch viele weitere Spiele folgen. BREITENGRAD53 ist im September auf Platz 6 von derzeit 89 gelisteten Reiseblogs und darüber freue ich mich sehr. Freuen wird ja noch erlaubt sein…

Zum Schluss noch mein Fundstück des Tages. Dieses Schild mit Parkgebühren habe ich an der Einfahrt einer Tiefgarage gefunden. Hier wird aber richtig genau der aktuelle Minutenpreis angegeben. Mit 0,049737 EUR pro Minute hört sich das Parken in dieser Garage doch richtig günstig an, oder? Allerdings sind 47,70 EUR pro Tag nicht gerade ein Schnäppchen.

parken in Barcelona

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