Drei Naturwunder in Deutschland, die Sie vor Ort erleben können

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Deutschland bietet mehr als Wälder und Städte: Über das Land verteilt verbergen sich markante Landschaften und spektakuläre Naturformationen, die sich auch spontan für einen Ausflug eignen. Manche Ziele sind touristisch etabliert, andere bleiben stille, überraschende Entdeckungen.

Besuche, die sich lohnen

1. Teufelsmauer im Harz

Die namensgebende Teufelsmauer zieht sich als auffällige Felsformation über rund 20 Kilometer und prägt die Landschaft im nördlichen Harzvorland. Die Zacken aus Sandstein wirken so bizarr, dass Volkssagen vom Tanz des Teufels oder von in Spalten haussenden Elfen entstanden sind.

Bizarre Felsformation aus Sandstein mit markanten Zacken und Spalten
Die Teufelsmauer beeindruckt mit bizarren Sandsteinformationen über 20 Kilometer Länge.

Geologisch stehen die Felsen in Verbindung mit der Kreidezeit; beeindruckende Einzelstellen sind etwa der Königstein bei Weddersleben, der Adlerfelsen, der Cäsarfelsen und das sogenannte Hamburger Wappen. Wer die ganze Szenerie erleben möchte, folgt dem rund 35 Kilometer langen Teufelsmauerstieg.

Der Weg führt durch eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands und bietet Aussichtspunkte, die Fotopositionen wie aus einer anderen Welt eröffnen.

2. Triberger Wasserfälle im Schwarzwald

Mit insgesamt 163 Meter Fallhöhe über mehrere Kaskaden gehören die Triberger Wasserfälle zu den höchsten Deutschlands außerhalb der Alpen. Die tosende Wassermenge überrascht Besucher, die den Schwarzwald vor allem mit Kuckucksuhren und Konditoreien verbinden.

Mehrere Wasserfallkaskaden mit weißer Gischt und Sprühnebel im Wald
Mit 163 Meter Fallhöhe gehören die Triberger Wasserfälle zu Deutschlands höchsten.

Vom Ort Triberg führen gut ausgebaute Wanderwege zu unterschiedlichen Blickpunkten. Mehrere Pfade und zwei Holzbrücken ermöglichen kurze bis ausgedehntere Touren – mal in sicherer Distanz, mal so nahe, dass die Gischt spürbar wird.

3. Donaudurchbruch bei Kelheim

Bei Kelheim schneidet sich die Donau durch enge Kalkwände und steile Schluchten. Die Passage, bekannt als Weltenburger Enge, bietet ein Landschaftsbild, das in Bayern ungewöhnlich rau wirkt.

Das Gebiet wurde 2020 als erstes bayerisches Nationales Monument ausgezeichnet. Besucher haben verschiedene Möglichkeiten, die Enge zu erleben: Linienboote fahren regelmäßig, das Kloster Weltenburg ist ein häufiges Ziel. Wer aktiv sein will, nutzt Kajak, Kanu oder Schlauchboot; auch geführte Touren werden angeboten.

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