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Auf der griechischen Insel Syros bietet eine gemeinnützige Initiative kostenlosen Wohnraum — im Tausch gegen Mithilfe bei der Versorgung der vielen Straßenkatzen. Bewerbungen für den Einsatzzeitraum Januar bis Juni 2027 werden seit Anfang September entgegengenommen; die Frist endet am 30. September 2026.
Was die Freiwilligen erhalten
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Teilnehmende bekommen ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft, tägliches Frühstück und die Übernahme der Nebenkosten. Im Gegenzug erwartet die Organisation rund 30 Stunden Arbeit pro Woche, verteilt auf fünf Tage.

Wer gesucht wird — und welche Bedingungen gelten
Die Plätze sind begehrt; Freiwillige über 25 Jahre haben Vorrang. Mindestens einmonatige Aufenthalte werden vorausgesetzt. Die Organisation weist ausdrücklich darauf hin, dass Bewerbungen mit einer nicht erstattungsfähigen Spende von 10 Euro verbunden sind, die in das Kastrationsprogramm (TNR) fließt.
- Bewerbungsfrist: 30. September 2026, 23:59 (GMT+3).
- Arbeitsumfang: ca. sechs Stunden täglich, fünf Tage pro Woche (insgesamt etwa 30 Std./Woche).
- Körperliche Anforderungen: Tragen von 15‑Kilogramm-Futtersäcken, Arbeiten auf unebenem Gelände und häufiges Bücken.
- Führerschein: Für das Lenken des Tierheim-Fahrzeugs ist ein Führerschein für Schaltwagen notwendig.
- Versicherung: Eigenständiger Abschluss einer Reise- und Krankenversicherung, die auch körperliche Arbeit abdeckt, ist Pflicht.
Der Arbeitsalltag vor Ort
Freiwillige übernehmen vor allem praktische und hygienisch anspruchsvolle Tätigkeiten: Wundversorgung, Reinigung von Katzentoiletten und die getrennte Betreuung der Tiere, um Infektionen zu vermeiden. Es geht weniger um reine Streicheleinheiten als um kontinuierliche Pflege.

Die Organisation betont, dass Verlässlichkeit, Selbstständigkeit und die Bereitschaft, sich regelmäßig die Hände schmutzig zu machen, wichtige Voraussetzungen sind.
Warum die Hilfe auf Syros dringend ist
Auf Syros leben nach Schätzungen etwa 3.000 streunende Katzen. Sie suchen Nahrung an Müllcontainern, in verlassenen Gebäuden und auf freien Flächen. Viele Tiere sind abgemagert, haben Parasiten oder gesundheitliche Probleme.
Es fehlt an ausgebildetem Personal, funktionierenden Tierheimen und Kontrollstrukturen, um die vorhandenen Mittel effizient einzusetzen. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer können diese Lücke zumindest teilweise schließen.
Interessierte sollten sich frühzeitig um die formalen Voraussetzungen kümmern und sich der körperlichen Anforderungen bewusst sein. Die Nachfrage ist hoch — die Plätze werden nach Kriterien wie Alter und Verfügbarkeit vergeben.












