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Ab dem 15. September verkürzt Thailand die visafreie Aufenthaltsdauer für Besucher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Staaten von 60 auf 30 Tage. Die Maßnahme betrifft Reisende aus insgesamt 60 Ländern und folgt auf eine vor zwei Jahren eingeführte, großzügigere Regelung.
Was ändert sich konkret?
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Mit der neuen Vorschrift ist der bisherige visafreie Aufenthalt von 60 Tagen nicht mehr möglich; stattdessen dürfen Touristinnen und Touristen künftig noch 30 Tage ohne Visum bleiben. Die Regelung wurde im thailändischen Gesetzblatt veröffentlicht und gilt ab dem genannten Datum.

Reisende, die vor dem 15. September einreisen, können dem thailändischen Innenministerium zufolge weiterhin bis zum in ihrem Einreisestempel angegebenen Datum im Land bleiben. Wer danach anreist, unterliegt den neuen Bestimmungen.
Warum der Rückschritt?
Die Regierung begründet die Einschränkung mit Sicherheitsbedenken und Problemen, die aus der längeren visafreien Aufenthaltsdauer entstanden seien. Behörden hätten festgestellt, dass die 60-Tage-Regelung von einigen Personen genutzt worden sei, um illegal Geschäfte zu betreiben oder dauerhaft im Land zu verbleiben.
Außerdem verwies die Regierung darauf, dass längere Visa inzwischen einfacher digital zu beantragen seien. Die nötigen Unterlagen ließen sich über das E‑Visa‑Portal des thailändischen Außenministeriums einreichen.
Welche Folgen hat das für Reisende?
Für Urlauber, die einen längeren Aufenthalt planen, bedeutet die Änderung, dass ein Visum vorab eingeholt werden muss. Das Auswärtige Amt warnt zugleich: Wer die erlaubte Aufenthaltsdauer überschreitet, riskiert Geldstrafen und im schlimmsten Fall Haftstrafen.

Die Umstellung kommt für Thailand in einer Zeit, in der der Tourismussektor unter Druck steht. Offiziellen Zahlen zufolge kamen von Januar bis Ende August knapp 21 Millionen ausländische Besucher – rund drei Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2025. Für das gesamte Jahr 2025 wurden weniger als 33 Millionen internationale Ankünfte gemeldet; zum Vergleich: 2019 lagen die Zahlen vor der Pandemie bei fast 40 Millionen Gästen.
Was Reisende jetzt beachten sollten
Kurzfristig Reisende sollten vor Abreise ihren Einreisestempel prüfen und die Gültigkeit ihres Aufenthaltsdatums beachten. Wer länger bleiben möchte, sollte die Visaoptionen über das thailändische E‑Visa‑Portal prüfen und rechtzeitig beantragen.
Die Maßnahme verändert nicht nur individuelle Reisepläne. Sie könnte auch die Planung von Langzeitaufenthalten und die Buchungsentscheidungen von Touristen beeinflussen – ein Thema, das für Reisende und die Branche gleichermaßen Relevanz besitzt.












