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- 1 | Aachen: Rund um Dom und Rathaus
- 2 | Adventsmarkt in der Zeche Hannover (Bochum)
- 3 | Dortmund: Die Weihnachtsstadt mit Riesenbaum
- 4 | Duisburg: Mischung aus Kirmes und Markt
- 5 | Schloss Benrath (Düsseldorf): Rokoko‑Kulisse
- 6 | Köln: Weihnachtsmarkt am Dom
- 7 | Monschau: Stimmungsvolle Fachwerk‑Kulisse
- 8 | Soest: Turmbläser und Krippen
- 9 | Schloss Lüntenbeck (Wuppertal)
- 10 | Münster: Märkte rund ums Rathaus
<pWenn die Temperaturen sinken und die Innenstädte im Lichterglanz erwachen, beginnt in Nordrhein‑Westfalen die Zeit der Weihnachtsmärkte — Orte für Geschenke, regionale Spezialitäten und vorweihnachtliche Stimmung. Diese Auswahl führt von historischen Gassen bis zu ungewöhnlichen Industriestandorten und nennt Termine und Besonderheiten für die Saison 2026.
1 | Aachen: Rund um Dom und Rathaus
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Der Markt vor Dom und Rathaus lädt in diesem Jahr zum 53. Mal Besucher ein. Zwischen stimmungsvollen Lichtern und Holzbuden dominiert eine kulinarische Tradition: die **Aachener Printen**, das würzige Lebkuchengebäck der Stadt.

Ein Blickfang ist der sechs Meter große Printenmann auf dem Katschhof. Der Weihnachtsmarkt läuft vom 20. November bis 23. Dezember 2026 und ist in der Regel täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Für einige Tage gelten abweichende Zeiten, etwa am Totensonntag (22. November) sowie bei speziellen Abendveranstaltungen.
2 | Adventsmarkt in der Zeche Hannover (Bochum)
Im historischen Lüftergebäude der ehemaligen Zeche Hannover, heute Teil des LWL‑Museums für Industriekultur, entsteht an einem Adventswochenende ein Markt mit handwerklichen Angeboten. Die industrielle Kulisse prägt Atmosphäre und Angebot.
Termine
Der Adventsmarkt findet am 28. und 29. November 2026 statt. Die genauen Öffnungszeiten werden noch bekanntgegeben.
3 | Dortmund: Die Weihnachtsstadt mit Riesenbaum
Dortmund präsentiert sich als Weihnachtsstadt mit mehr als 250 Ständen an mehreren zentralen Plätzen. Markantes Zentrum ist der rund 45 Meter hohe Tannenaufbau, der aus mehr als 1.000 einzelnen Fichten zusammengesetzt wird und nach Angaben der Veranstalter mit etwa 138.000 Lichtern gesäumt ist.
Der Markt öffnet vom 19. November bis 30. Dezember 2026. Allgemeine Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 11–21 Uhr, freitags und samstags bis 22 Uhr, sonntags 12–21 Uhr. Gastronomische Stände haben teilweise längere Öffnungszeiten. Totensonntag (22. November) und der 25. Dezember bleiben geschlossen; für Heiligabend, die Folgetage und die letzten Markttage gelten Sonderzeiten.
4 | Duisburg: Mischung aus Kirmes und Markt
In Duisburg prägen mehr als 100 Holzhütten das Bild, dazwischen drehen sich Karussells und ein Riesenrad — eine Mischung aus Kirmes und klassischem Weihnachtsmarkt. Eine offene Eisbahn namens „Kufenglück“ bietet Schlittschuhvergnügen mit ausleihbaren Schlittschuhen und buchbaren Zeitfenstern.

Der Markt ist vom 12. November bis 30. Dezember 2026 geöffnet. Übliche Zeiten: montags bis donnerstags 11–21 Uhr, freitags und samstags 11–22 Uhr, sonntags 13–21 Uhr. Am Totensonntag (22. November), an Heiligabend und am 25. Dezember bleibt der Markt geschlossen; an einzelnen Tagen gelten verkürzte Öffnungszeiten.
5 | Schloss Benrath (Düsseldorf): Rokoko‑Kulisse
Vor der rosa‑weißen Fassade von Schloss Benrath reihen sich Hütten mit Kunsthandwerk und Geschenkideen. Für Kinder fährt eine kleine Eisenbahn, und im Schlossinnenraum ergänzen Konzerte und Sonderführungen das Programm.
Öffnungszeiten
Der Markt findet vom 20. November bis 20. Dezember 2026 statt und ist freitags bis sonntags geöffnet: freitags 14–21 Uhr, samstags 11–21 Uhr, sonntags 11–20 Uhr. Am Totensonntag (22. November) bleibt der Markt geschlossen.
6 | Köln: Weihnachtsmarkt am Dom
Direkt am Roncalliplatz vor dem Kölner Dom erstreckt sich ein Markt, dessen Mittelpunkt eine rund 25 Meter hohe Küstentanne bildet. Die Tanne und das darüber gespannten Lichterzelt werden mit Hunderten von Lampen illuminiert.
Der Markt ist vom 16. November bis 23. Dezember 2026 geöffnet. Öffnungszeiten: sonntags bis mittwochs 11–21 Uhr, donnerstags und freitags 11–22 Uhr, samstags 10–22 Uhr. Am 22. November bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.
7 | Monschau: Stimmungsvolle Fachwerk‑Kulisse
Der Markt in Monschau verteilt sich entlang der Rur und vor den historischen Fachwerkfassaden. Etwa 35 Stände bieten lokale Spezialitäten wie Senf aus der Senfmühle, die Pralinen „Vennbrocken“ und das gebäckartige Dütchen.
Der Markt findet an den Adventswochenenden statt und läuft in 2026 vom 27. November bis 20. Dezember; jeweils freitags und samstags 11–21 Uhr, sonntags 11–20 Uhr. Am zweiten und dritten Adventswochenende fügen Hobby‑ und Kunsthandwerker im Kreuzgang des Auklosters zusätzliche Angebote hinzu.
8 | Soest: Turmbläser und Krippen
Im Herzen der Altstadt reihen sich rund 100 Stände. Begleitprogramme reichen von Turmbläserauftritten bis zur westfälischen Krippe in der Kirche St. Patrokli. Für Kinder gibt es eine tägliche Süßigkeitenverteilung durch einen Weihnachtsengel sowie eine Kinder‑Adventsbäckerei.
Der Soester Weihnachtsmarkt läuft vom 23. November bis 22. Dezember 2026. Öffnungszeiten: täglich 11–20 Uhr, freitags und samstags bis 21 Uhr. Am 6. Dezember findet ein verkaufsoffener Sonntag statt.
9 | Schloss Lüntenbeck (Wuppertal)
An zwei Adventswochenenden verwandelt sich das Schlossgelände in einen Markt für Designer, Künstler und kleine Manufakturen. Die illuminierte Anlage bietet Platz für Kulinarik und Handwerk; Kinder backen Stockbrot oder erleben Kaspertheater.
Termine 2026: 4.–6. Dezember und 11.–13. Dezember. Öffnungszeiten: freitags 14–20 Uhr, samstags und sonntags 11–20 Uhr (Einlass bis 19 Uhr). Der Eintritt kostet 10 Euro; ein personengebundenes Dauerticket ist für 25 Euro erhältlich. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
10 | Münster: Märkte rund ums Rathaus
In Münster verteilen sich mehrere Weihnachtsmärkte über die Innenstadt. Der zentrale Markt am Prinzipalmarkt vor dem Rathaus ist besonders handwerksorientiert; zahlreiche Stände verkaufen Krippenfiguren, Holzspielzeug und regionales Gebäck.
Der Rathausmarkt ist geöffnet vom 23. November bis 23. Dezember 2026. Öffnungszeiten: sonntags bis donnerstags 11–20 Uhr, freitags und samstags bis 21 Uhr. Einzelne Nebenmärkte wie der Lambertimarkt schließen bereits am 22. Dezember.











