Ein Sprichwort welches sich immer bewahrheitet hat lautet: “Vorbeugen ist besser als heilen”. Das betrifft natürlich auch die Gesundheit, vor allem wenn eine Reise in Richtung Südostasien, wie Thailand, Malaysia oder Sri Lanka geplant ist. Es ist nicht damit getan, dass für diese Länder zum Teil auch Schutzimpfungen vorgeschrieben sind.
Um sich zu schützen, sollte man in jedem Fall auch eine für diese Länder entsprechende Reiseapotheke mitführen, damit sich der Urlaub nicht schon in den ersten Tagen dem Ende neigt. Reisen in fremde Länder können den Körper besonders strapazieren. Das fängt bei den ungewöhnlichen klimatischen Verhältnissen an und setzt sich im Bereich fremdländischer Speisen und Getränke fort. Für Thailand, Malaysia und Sri Lanka gibt es keine Impfvorschriften, wenn der Urlauber direkt aus Deutschland kommt. Vorbeugend sind jedoch Impfungen wie Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A und sind zu den allgemeinen heimischen Impfungen wie Röteln und Masern empfehlenswert.
Bei einem längeren Aufenthalt in diesen Ländern wird auch noch die Impfung von: Hepatitis B, Thypus, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen. Für all diese Impfungen gibt es auch erste Informationen auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.
Hauptsächlich bezieht es sich auf die ländlichen Bereiche dieser Länder. In den Städten ist die Verbreitung relativ gering. Nach Rücksprache mit dem Arzt sollte man bestens informiert sein, was wirklich für das jeweilige Gebiet notwendig ist. Auch die Impfungen ändern nichts an der Tatsache, dass eine Reiseapotheke im Koffer wichtiger ist als der Fön. Wobei zu berücksichtigen ist, dass ältere Reisende unbedingt ihre Pflichtmedikamente besser von Deutschland mitbringen, da die Zusammensetzung der zum Teil lebenswichtigen Medikamente in diesen Ländern unterschiedlich ausfallen kann. Hier auch auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt halten!
Manch einer verträgt die Sonne nicht und bekommt eventuell eine Sonnenallergie, oder die Speisen und Getränke machen dem Magen zu schaffen, bis hin zum Durchfall. Malaria ist zwar weitgehend in den Hintergrund gerückt, es kann aber nicht schaden, auch hier vorbeugend etwas dabei zu haben. Daher sollte man genau überlegen, wie die Reiseapotheke bestückt sein soll. Hauptsächlich sollen die Reisemedikamente den Reisenden vor eventuell auftretende Gesundheitskomplikationen im kleineren Stil hilfreich zur Seite stehen. Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Durchfall und Sonnenbrand lassen sich in der Regel mit Reisemedikamenten recht gut behandeln. Es kann aber auch einmal ein kleiner Unfall sein, durch einen Sturz oder scharfe Gegenstände wie Muscheln im Wasser oder am Strand, dann sollte in jedem Fall Verbandszeug, Pflaster, Jod und eine Schere dabei sein.
Zusammengefasst sollten sich in der Reiseapotheke zumindest folgende Medikamente befinden: Kopfschmerztabletten, Magentabletten, Tabletten gegen Durchfall, Malariatabletten, Salbe gegen Sonnenbrand, Salbe gegen Muskelverspannung, Insektenspray, Fieberthermometer, Verbandstoffe mit Schere und Sicherheitsnadeln
Es empfiehlt sich, zumindest die bekanntesten Medikamente mitzunehmen. Zwar sind die Medikamente in diesen Ländern nicht verschreibungspflichtig, aber die Wirkung der dortigen Medikamente muss nicht mit den in Deutschland heimischen Medikamenten übereinstimmen. Hinzu kommt besonders in ärmeren Ländern vielfach eine Medikamentenfälschung.Medikamente wie Cremes oder normale Kopfschmerztabletten lassen sich auch dort wesentlich günstiger erwerben.
Auch Mückensprays sind meist vor Ort günstiger und effektiver zu erwerben, aber als erste Maßnahme gegen die wirklich anhänglichen Biester empfiehlt sich vorab Autan Tropical Pumpspray oder Vergleichbares zu holen. Wer im Standardbereich der Medikamente eine derartige Vorsorge getroffen hat, sollte seinen Südostasien-Urlaub in Ruhe angehen lassen.
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