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Thurgau Travel baut sein Angebot für Flusskreuzfahrten aus und bringt im Mai 2027 einen Neubau auf Rhein und Nebenflüsse: die MS Thurgau Avanti. Die Reederei verspricht modernes Design, neue Reiseformate und technische Lösungen mit Blick auf Nachhaltigkeit.
Neue Routen und flexiblere Reiseplanung
Für 2027 sind bereits zwölf Fahrten mit dem neuen Schiff buchbar. Die Touren sollen sowohl klassische Rundfahrten als auch neue Verbindungslinien zwischen Basel und Düsseldorf anbieten.
Besonders hervorzuheben sind die sogenannten Etappenreisen. Auf längeren Strecken ab Basel können Gäste demnach alternativ in Mainz zusteigen und nach etwa zehn Tagen in Düsseldorf von Bord gehen. Thurgau Travel nennt das eine Maßnahme, um An- und Abreise für Reisende aus Deutschland zu erleichtern.
Bau und Ausstattung
Der Schiffsrumpf der neuen Avanti entsteht an einer Werft in Rumänien an der Donau. Anschließend wird das Boot zur niederländischen TeamCo-Werft nach Heusden überführt, wo der Innenausbau erfolgt.
Thurgau Travel veranschlagt für Bau und Transport etwa acht bis neun Monate; der Innenausbau soll weitere rund neun Monate dauern. Insgesamt plant die Reederei eine Projektlaufzeit von circa 17 Monaten vom Erstentwurf bis zur Jungfernfahrt.
Das Schiff bietet Platz für 180 Gäste in 90 Kabinen und Suiten. Zur Ausstattung gehören mehrere gastronomische Bereiche, Außenflächen und ein Wellnessbereich.
- Drei Restaurants, darunter ein Bereich für Private Dining
- Sonnendeck mit Whirlpool, BBQ-Station, Bar und „Avanti Garden“
- Wellness mit Sauna, Fitnessraum und Massageangebot
- Zwei der vier Junior-Suiten sind barrierefrei
Fokus auf Nachhaltigkeit
Laut Reederei wird die MS Thurgau Avanti mit moderner Schiffstechnik ausgerüstet und soll als sechstes Schiff der Flotte den Green Award erhalten. Thurgau Travel strebt dabei den Gold-Status dieses Zertifikats an.
Auch beim Innenausbau gelten Nachhaltigkeitskriterien: Geplant sind LED-Beleuchtung und teilweise recycelte Materialien. Bei der Auswahl der Lieferanten habe man zudem soziale Kriterien, Transparenz in den Lieferketten, in Europa produzierte Textilien und kurze Transportwege berücksichtigt.












