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- 1. Der Unterwassertunnel von Eysturoy
- 2. Die Streymin‑Brücke
- 3. Der Aussichtspunkt Eiðiskollur
- 4. Das Dorf Eiði
- 5. Der See von Eiði und das Wasserkraftwerk
- 6. Die Felssäulen Risin und Kellingin
- 7. Aufstieg zum Slættaratindur
- 8. Blick auf Bugvin vom Ambadalur
- 9. Gjógv und seine Papageitaucher
- 10. Das Fischerdorf Elduvík
- 11. Funningur
- 12. Der Fjord Skálafjørður
- 13. Der See Toftavatn
- Unterkünfte auf Eysturoy
Eysturoy, die zweitgrößte Insel der Färöer, verbindet markante Natur mit moderner Infrastruktur – und ist damit für viele Reisende ein praktischer Ausgangspunkt für Erkundungen. Besonders auffällig sind der spektakuläre Unterwassertunnel mit einzigartigem Rundplatz und die Brücke von Streymin, die die Inseln enger zusammenrücken.
1. Der Unterwassertunnel von Eysturoy
Der Eysturoyartunnilin gilt als technische Besonderheit der Färöer. Der fast zwölf Kilometer lange Tunnel verbindet Streymoy mit Eysturoy und führt auf bis zu rund 187 Meter Tiefe. Besonders ungewöhnlich ist ein großer, kunstvoll beleuchteter Rondell mitten im Tunnel — ein architektonisches Alleinstellungsmerkmal.
2. Die Streymin‑Brücke
Wer mit dem Auto anreist, nutzt oft die Brücke von Streymin. Sie führt etwa 220 Meter über den Atlantik und ist laut örtlichen Angaben die einzige Straßenbrücke, die zwei Inseln der Färöer direkt miteinander verbindet. Fußgänger und Radfahrer können die Strecke ebenfalls begehen.

3. Der Aussichtspunkt Eiðiskollur
Die Klippe Eiðiskollur ragt etwa 343 Meter aus dem Meer empor und liefert weite Panoramen. Von hier aus öffnet sich der Blick auf die dramatischen Felsformationen im Meer, unter anderem auf die bekannten Felssäulen Risin und Kellingin.
4. Das Dorf Eiði
Eiði liegt am Fuße des Slættaratindur, der höchsten Erhebung der Insel. Im Winter liegen die Dächer hier mitunter tief verschneit. Berühmt ist das Dorf für seinen Fußballplatz, der direkt an einer Steilkante liegt und inzwischen auch als Campingplatz genutzt wird — ein ungewöhnlicher Übernachtungsort mit Atlantikblick.
5. Der See von Eiði und das Wasserkraftwerk
Der See bei Eiði dient als Speicher für das lokale Wasserkraftwerk. Diese Anlage ist die größte der sechs Wasserkraftwerke auf den Färöern und spielt eine wichtige Rolle in der regionalen Stromversorgung sowie beim Ausbau erneuerbarer Energien.
6. Die Felssäulen Risin und Kellingin
Die markanten Felsnadeln Risin und Kellingin ragen 71 beziehungsweise 69 Meter aus dem Meer. Um sie rankt sich eine alte Sage: Ein Riese und eine Hexe aus Island sollen versucht haben, die Inseln näher heranzuziehen und wurden bei Sonnenaufgang zu Stein verwandelt. Zahlreiche Aussichtspunkte auf Streymoy, insbesondere bei Tjørnuvík, bieten gute Sicht auf die Formation.
7. Aufstieg zum Slættaratindur
Der Slættaratindur erreicht 880 Meter und ist damit der höchste Gipfel der Färöer. Sein Name bedeutet „flacher Gipfel“, da die Kuppe eher abgeflacht ist. Die Tour ist fordernd, aber technisch nicht extrem; viele Wanderer schaffen Hin‑ und Rückweg an einem Tag. Beste Bedingungen herrschen im Sommer, doch der Berg kann das ganze Jahr über bestiegen werden.

Traditionell versammeln sich Einheimische am 21. Juni, um die langgestreckte Mitternachtssonne zu verfolgen.
8. Blick auf Bugvin vom Ambadalur
Bugvin ist eine rund 200 Meter hohe Meeresklippe an der Nordkante Eysturoys. Vom Aussichtspunkt in der Talniederung Ambadalur lassen sich zahlreiche Seevögel beobachten. Fernglas und Kamera lohnen sich.
9. Gjógv und seine Papageitaucher
Gjógv ist bekannt für seine rund 200 Meter lange Meerenge, die als natürlicher Hafen dient. Das Dorf mit seinen traditionellen Häusern und dem kleinen Hafen bietet schöne Spaziergänge bis zur Aussicht am sogenannten Princess‑Mary‑Bankett. In ruhigen Sommermonaten sind oft Papageitaucher an den Felsen zu sehen.
10. Das Fischerdorf Elduvík
Elduvík zählt nur wenige Einwohner und liegt eingebettet in ein Tal mit Flussläufen und Graten. Eine lokale Legende erzählt von Marmennil, einer mythischen Gestalt, die Fischertricks spielte. Es gibt zudem einen reizvollen Wanderweg, der Elduvík mit dem Dorf Oyndarfjørður verbindet.
11. Funningur
Funningur liegt am Fuß des Slættaratindur und präsentiert bunte Häuser sowie eine der wenigen original erhaltenen hölzernen Kirchen der Färöer. Das Dorf gehört zu den ältesten Siedlungen der Insel und gilt als historisch bedeutend.
12. Der Fjord Skálafjørður
Der rund 14 Kilometer lange Skálafjørður ist von steilen Hängen und grünen Tälern gesäumt. Entlang seiner Ufer liegen mehrere Ortschaften wie Strendur, Innan Glyvur und Skáli. Der Fjord bietet Möglichkeiten zu Wanderungen, Vogelbeobachtung und ruhigen Landschaftsbetrachtungen.
13. Der See Toftavatn
Nahe den Orten Nes, Runavík und Troftir liegt der Toftavatn. Als drittgrößter natürlicher See des Archipels zeichnet er sich durch hügelige Umgebung und wertvolle Brutplätze für Wasservögel aus. Der See ist ein attraktives Ziel für Wanderungen in der Natur.
Unterkünfte auf Eysturoy
Eysturoy eignet sich gut als Basis für Touren durch die Färöer. Über die Insel verteilt finden sich unterschiedliche Unterkunftsformen, von Gästehäusern bis zu Ferienhütten.
- visitHOMES Färöer – ein Gästehaus in Leirvík mit Frühstück.
- New Boat House – bunte Ferienhäuser im Yachthafen von Leirvík, geeignet für bis zu vier Personen.
- Ein kleines Ferienhaus in Hellur – idyllisch inmitten der Natur, ebenfalls für vier Personen geeignet.
Wer seine Reise detailliert planen möchte, findet verschiedene Reiseführer mit praktischen Routen, GPS‑Koordinaten und weiterführenden Infos. Sie fassen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für Aktivitäten zusammen.











