Fünf entspannte Reisen von Kyoto bis in die afrikanische Wildnis

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Wer auf Reisen nicht jeden Moment verplanen, sondern Orte wirklich erleben will, findet bei Roam by Tauck ein anderes Konzept: maßgeschneiderte Routen mit festen Highlights, vielen Wahlmöglichkeiten und genug freier Zeit zum Entspannen.

Das Angebot setzt auf kurze Aufenthalte von meist drei bis vier Nächten an jedem Ziel, inklusive gut ausgestatteter **Wellness‑Angebote** und mindestens eines besonders ruhigen Rückzugsorts pro Reise. Roam übernimmt die Logistik im Vorfeld, sodass Gäste vor Ort auf Erkundung und Erholung konzentriert bleiben können.

Japan: Kyoto, Tokyo und Inseln — 10 Tage mit lokalen Expertinnen und Experten

Die zehn Tage in Japan öffnen Türen, die Reisenden allein oft verschlossen bleiben. In Kyoto etwa führt ein Tempelpriester Besucher hinter die Kulissen des Kiyomizu‑dera und gibt Zeit, die Aussicht über die Stadt in Ruhe aufzunehmen.

Tempel und Torii-Tore in Kyoto mit Bambuswald
Die Tempel und Schreine Kyotos lassen sich in Ruhe erkunden – mit privaten Führungen und zu weniger belebten Zeiten.

Am Fushimi‑Inari‑Schrein wählen Gäste zwischen einem gemächlichen Spaziergang und einer anspruchsvolleren Wanderung durch die Tausenden von torii‑Toren — zu Tageszeiten, wenn weniger Trubel herrscht. Ergänzt wird das Programm durch eine Sake‑Verkostung und zahlreiche freie Stunden, um etwa den Goldenen Pavillon (Kinkaku‑ji) oder den Arashiyama‑Bambuswald individuell zu besuchen.

In Tokyo sind Aufenthalte im Four Seasons Otemachi vorgesehen, ergänzt durch eine traditionelle Teezeremonie und einen Workshop zur Kintsugi‑Technik. Auf der Setouchi‑Route bieten optionale Aktivitäten eine Morgenmeditation mit einem Mönch in Onomichi, eine Fahrradtour über Brücken der Seto‑Inlandsee und ein mehrgängiges Omakase‑Abendessen im ryokan Azumi Setoda. Die kulinarischen Schwerpunkte reichen bis zu einer Sushi‑Einführung auf dem Tsukiji‑Markt und dem Besuch einer Sake‑Brauerei.

Südafrika und Mosambik: Safari, Kapstadt und Inselzeit — 10 Tage

Die Reise verbindet das urbane Kapstadt mit entlegenen Wildreservaten und tropischen Stränden. Basis in der Stadt ist das One&Only Cape Town am V&A Waterfront, ideal für erste Erkundungen.

Jeep-Safari mit Wildbeobachtung in afrikanischer Savanne
Game-Drives im privaten Reservat nahe dem Marakele Nationalpark bieten Wildbeobachtungen ohne Gedränge.

Ein freier Tag erlaubt individuelle Optionen mit privatem Jeep und Fahrer — vom Weinerlebnis über eine Food‑Tour bis hin zu Dünenfahrten und Sandboarding. Zu den geplanten Aktivitäten zählen außerdem eine Sonnenuntergangswanderung auf Lion’s Head, das Beobachten der Pinguine an Boulders Beach und die Fahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg.

Die Safari‑Etappe findet im Marataba Safari Lodge statt, in einem privaten Reservat nahe dem Marakele Nationalpark. Game‑Drives erfolgen in einem Gebiet mit reichem Wildbestand und wenigen anderen Fahrzeugen; ein Abendessen unter dem Sternenhimmel gehört zu den besonderen Erlebnissen.

Zum Abschluss verlagert die Gruppe das Geschehen nach Benguerra Island vor der Küste Mosambiks. Dort stehen private Villen am Indischen Ozean zur Verfügung, ein Picknick beziehungsweise ein „castaway lunch“ auf einer verlassenen Insel bildet den Höhepunkt. Zeit zum Tauchen oder Schnorcheln ist eingeplant, bevor die Rückfahrt per Helikopter aufs Festland erfolgt.

Italien: Rom, Sizilien und Malta — intime 12‑Tage‑Route

Die Route startet im Herzen Roms mit einer Nacht im Pantheon Iconic Rome Hotel, nur wenige Schritte zu Pantheon und Piazza Navona. Ein privater Termin ermöglicht den Blick auf Caravaggio‑Meisterwerke; abends führt ein Spaziergang durch Trastevere zu römischen Spezialitäten.

Für den Meeresabschnitt steigt die Gruppe an Bord der Star Legend, eines kleinen All‑Suite‑Schiffs. In Palermo gehören eine private Führung und ein Abendessen im Palazzo Francavilla zum Programm. In Syrakus bieten sich Trüffelsuchen und Einblicke in die Käseherstellung an.

Aktivangebote reichen von einer ATV‑Tour nahe dem Tempel von Segesta bis zu einer halbtägigen Exkursion auf den Ätna mit 4×4‑Fahrt und anschließender Wanderung. Zudem beinhaltet die Reise einen Besuch eines für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglichen Abschnitts von Pompeji. Bootsfahrten entlang der Nordküste Siziliens ermöglichen Badeaufenthalte im Tyrrhenischen Meer; Aufenthalte in Lipari und Salina sind oft frei gestaltbar.

Dordogne und Bordeaux: Fluss, Höhlenmalereien und Gourmeterlebnisse

Die Route beginnt in Bordeaux mit einem Besuch im Cité du Vin und einer praxisnahen Einführung in Weinwissen. Eine Stadterkundung mit einer City‑Pass‑Karte bleibt anschließend den Gästen selbst überlassen.

Im Dordogne‑Tal stehen ruhige Paddel‑Strecken auf dem Fluss auf dem Programm, vorbei an mittelalterlichen Dörfern und überhängenden Schlössern. Besonders bemerkenswert ist ein privater Rundgang durch eine originalgetreue Nachbildung der Lascaux‑Höhle, mit detailreichen Malereien in der Halle der Stiere und der Achsenhalle.

Outdoor‑Höhepunkt ist der Aufstieg auf die Dune du Pilat, Europas höchste Wanderdüne. Kulinarisch setzt ein Abendessen im mit einem Michelin‑Stern ausgezeichneten Restaurant Les Glycines unter Chef Pascal Lombard einen regional verwurzelten Akzent. Am letzten vollen Tag steht ein privates Auto mit Fahrer bereit, damit freie Zeit gezielt genutzt werden kann.

Douro‑Tal, Portugal: Wandern, Wein und ein kleines Flussschiff

Das Douro‑Tal mit seinen terrassierten Weinbergen zählt zu den eindrücklichsten Weinlandschaften Europas. Roam by Tauck nutzt dafür die MS Andorinha, ein kleines Flussschiff für rund 84 Gäste, das als mobile Basis dient und keinen klassischen Großschiff‑Takt vorgibt.

Zu Fuß führt eine Tour von Pinhão in die Weinberge bis nach Provesende mit spektakulären Ausblicken auf das Tal. Eine andere Etappe überquert die Fußgänger‑Hängebrücke im Arouca‑Geopark, die tief in die Schlucht hinabblickt. Kulinarisch steht ein mehrgängiges Menü von Rui Paula im Restaurant DOC auf dem Programm, das traditionelle portugiesische Küche modern interpretiert.

Porto fungiert als Ausgangspunkt und bietet reichlich Möglichkeiten für individuelle Erkundungen. Wer möchte, kann an optionalen Aktivitäten teilnehmen, etwa Kochkursen oder einer Übung im Weinblending. Wie bei allen Routen sorgt das Programm dafür, dass reizvolle Türen geöffnet werden — und zugleich Raum bleibt, die Reise persönlich zu gestalten.

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