Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
- Ribe: Dänemarks älteste Stadt
- Tivoli in Kopenhagen
- Nyhavn: das bunte Hafenviertel
- Die Kleine Meerjungfrau
- Nationalpark Wattenmeer (Vadehavet)
- Mennesket ved Havet bei Esbjerg
- Den Gamle By in Aarhus
- Grenen bei Skagen: wo zwei Meere sich treffen
- The Infinite Bridge in Aarhus
- Odense: auf den Spuren von Hans Christian Andersen
- Schloss Egeskov auf Fünen
- Møns Klint: die Kreideklippen
- Kronborg: Hamlets Schloss
- Dyrehaven und Bakken bei Kopenhagen
- Frederiksborg Slot und sein Museum
- Roskilde: ehemalige Königstadt und Wikingerfunde
- Legoland Billund
- Praktischer Hinweis: Unterkunft und Routen
Dänemark ist zwar klein, bietet aber eine überraschend große Vielfalt an Natur, historischen Orten und ungewöhnlichen Sehenswürdigkeiten. Dieser Überblick stellt 17 Orte vor, die das Land prägen — von mittelalterlichen Altstädten über spektakuläre Kreidefelsen bis zu ikonischen Skulpturen und Freizeitparks.
Ribe: Dänemarks älteste Stadt
Denver im Wandel: Der Goldrausch weicht der grünen Wirtschaft
Architektur-Studie kürt eine andere Stadt zur schönsten der Welt — nicht Rom oder Paris
Ribe gilt als die älteste Stadt Dänemarks und hat ein bemerkenswert gut erhaltenes mittelalterliches Zentrum. Enge Gassen und alte Fachwerkhäuser schaffen eine fast mittelalterliche Atmosphäre.
Dominant auf dem Marktplatz steht die Kathedrale, deren Ursprünge ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Wer die 248 Stufen erklimmt, wird mit weitem Blick über die historische Stadt belohnt. Im Sommer zieht der traditionelle Nachtwächter, gekleidet in historischer Tracht, abends durch die Altstadt und entzündet die Laternen.

Tivoli in Kopenhagen
Mitten in Kopenhagen, gegenüber dem Hauptbahnhof, liegt der Vergnügungspark Tivoli — eine Mischung aus Gartenanlage und Freizeitpark. Rund 25 Attraktionen, darunter Achterbahnen und Karussells, prägen das Bild.
Abgesehen von Fahrgeschäften bietet Tivoli Theater, Restaurants und gepflegte Promenaden. Viele Besucher schätzen die besondere Stimmung zwischen Blumenbeeten und Teichen.
Nyhavn: das bunte Hafenviertel
Nyhavn ist eines der bekanntesten Postkartenmotive Dänemarks: bunte Hausfassaden, viele Gebäude sind mehrere hundert Jahre alt. Die meisten Häuser beherbergen heute Cafés und Restaurants.

Hier lebte zeitweise der Märchenschreiber Hans Christian Andersen. Nicht weit entfernt im Wasser liegt außerdem die berühmte Statue der Kleinen Meerjungfrau.
Die Kleine Meerjungfrau
Seit 1913 sitzt die Bronzestatue der Kleinen Meerjungfrau am Kopenhagener Hafen. Die Skulptur ist nur etwa 1,25 Meter hoch und zieht trotzdem viele Besucher an.
Wer die Figur vom Wasser aus sehen möchte, kann eine Hafenrundfahrt buchen. Solche Fahrten sind oft preisgünstig und bieten eine andere Perspektive auf die Sehenswürdigkeit.
Nationalpark Wattenmeer (Vadehavet)
Das dänische Wattenmeer ist Teil des UNESCO-Welterbes und besteht aus Wattflächen, Dünen, Marschen und zahlreichen Inseln. Die Region zählt zu den bedeutenden Lebensräumen für Vögel in Europa.
Ein besonderes Naturschauspiel ist das sogenannte «Schwarze Sonne»‑Phänomen: riesige Starenschwärme formen faszinierende Muster am Himmel.
Mennesket ved Havet bei Esbjerg
Vor Esbjerg, einer Hafenstadt an der Nordsee, stehen vier monumentale, weiße Figuren mit einer Höhe von rund neun Metern. Die Skulpturen tragen den Namen Mennesket ved Havet — «die Menschen am Meer» — und symbolisieren die Beziehung zwischen Mensch und Natur.
Bei klarem Wetter sind sie bereits aus großer Entfernung sichtbar und gelten heute als Wahrzeichen der Stadt.
Den Gamle By in Aarhus
Das Freilichtmuseum Den Gamle By in Aarhus versetzt Besucher in frühere Jahrhunderte. Original oder originalgetreu rekonstruierte Häuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert bilden ein begehbares kleines Städtchen.
In den Häusern gibt es Werkstätten, eine alte Schule, eine Bäckerei und weitere Ausstellungen, die das Alltagsleben vergangener Zeiten anschaulich machen.
Grenen bei Skagen: wo zwei Meere sich treffen
Grenen, die Nordspitze Dänemarks, ist der Punkt, an dem Nordsee und Ostsee aufeinandertreffen. Ein markanter Ort, an dem brechende Wellen die Konvergenz sichtbar machen.
Ein Spaziergang dorthin führt auch an der Grabstätte des Malers und Dichters Holger Drachmann vorbei.
The Infinite Bridge in Aarhus
Die Holzinstallation The Infinite Bridge (Den Uendelige Bro) an der Ballehage‑Strandlinie ist ein ringförmiger Steg, der ins Meer hinausführt und den Eindruck eines unendlichen Weges erzeugt. Ursprünglich 2015 bei einer Skulpturenausstellung gezeigt, blieb das Werk dauerhaft erhalten.
Die Brücke ist ein beliebter Ort für Spaziergänge mit Blick auf die Bucht und das Varna‑Palais (1909) in der Marselisborg‑Waldlandschaft. Sie ist in der Regel von April bis Oktober zugänglich.

Odense: auf den Spuren von Hans Christian Andersen
Die Geburtsstadt Hans Christian Andersens zeigt sein ehemaliges Wohnhaus im Altstadtviertel. Ein Rundgang führt durch die historischen Straßen und einen nahegelegenen Park mit Skulpturen, die seine Märchen thematisieren.
Das Hans Christian Andersen Museum in Odense zeigt persönliche Gegenstände und Manuskripte des Schriftstellers und vertieft seine Lebensgeschichte.
Schloss Egeskov auf Fünen
Egeskov gilt als eines der meistbesuchten Schlösser in Dänemark und als eine der am besten erhaltenen Wasserburgen Europas. Das Schloss beherbergt reiche Ausstattungen und Möbel aus der Renaissancezeit.
Besonders auffällig ist das detailreich gestaltete Puppenhaus «Titania» mit 19 Räumen. Um das Anwesen herum laden zwölf Gartenanlagen zu ausgedehnten Spaziergängen ein.
Møns Klint: die Kreideklippen
Die Kreidefelsen von Møns Klint gehören zu den spektakulärsten Naturattraktionen Dänemarks. Die weißen Klippen ragen an einigen Stellen mehr als 140 Meter über die Ostsee empor.

Gut markierte Wanderwege bieten Aussichtspunkte mit beeindruckenden Panoramen über Fels und Meer.
Kronborg: Hamlets Schloss
Das Renaissanceschloss Kronborg ist international bekannt, weil Shakespeare seine Tragödie «Hamlet» dort ansiedelte. Errichtet im 16. Jahrhundert unter König Friedrich II., wurde das Schloss nach einem Brand 1629 wieder aufgebaut.
Die Anlage lädt zu ausgedehnten Besichtigungen ein. Im Besucherprogramm taucht auch die Legende um den mythischen König Holger Danske auf.
Dyrehaven und Bakken bei Kopenhagen
Nordöstlich von Kopenhagen liegt die weitläufige Hirschwaldung Dyrehaven, in der rund 2.000 Hirsche leben. Die Tiere sind Menschen gegenüber oft wenig scheu und begegnen Wanderern auf den Wegen.
Im angrenzenden Bakken befindet sich mit dem Vergnügungspark Bakken einer der ältesten Freizeitparks der Welt.
Frederiksborg Slot und sein Museum
Das imposante Frederiksborg Schloss liegt auf Inseln in einem Schlosssee vor Kopenhagen. Seit 1878 beherbergt es das Dänische Nationalhistorische Museum mit zahlreichen Sälen und Ausstellungsräumen.
Die umliegenden Schlossgärten und die markante Neptune‑Fontäne sind weitere Höhepunkte des Ensembles.
Roskilde: ehemalige Königstadt und Wikingerfunde
Roskilde war bis 1417 eine der wichtigsten Städte Dänemarks. Die rote Kathedrale auf dem Marktplatz ist ein herausragendes Beispiel historischer Backsteingotik und Teil des UNESCO‑Welterbes.
Im Museum Vikingeskibshallen sind fünf echte Wikingerschiffe ausgestellt, die 1962 im Fjord vor Roskilde entdeckt und geborgen wurden.
Legoland Billund
Legoland in Billund war der erste Park seiner Art und liegt neben dem Werk des dänischen Spielzeugherstellers. Seit der Eröffnung 1968 bietet der Park zahlreiche Fahrgeschäfte und imposante Modelle aus Tausenden Lego‑Steinen.
Für Fans gibt es außerdem die interaktive Lego House‑Ausstellung in Billund, die seit 2017 Besucher anzieht.
Praktischer Hinweis: Unterkunft und Routen
Wer Unterkünfte sucht, findet in Dänemark Angebote vom Budget‑ bis zum Luxussektor. Detaillierte Überblicke helfen bei der Planung.
Für Reisende, die das Land mit dem Auto erkunden möchten, steht eine ausführliche 14‑Tage‑Rundreise samt Stadtrundgängen als digitaler Routen‑Entwurf zur Verfügung. Oft ist eine kostenlose Vorschau des Guides zum Herunterladen verfügbar.












