Reiseblogger Jörg Baldin führt Tagebuch.

25 Kommentare zu “Reiseblogger werden ist nicht schwer…”

  1. [...] „Möhren“ von den Agenturen? Ich habe viel Feedback zu den Themen am Wochenende bekommen. Klar war der Artikel von mir mit spitzer Feder geschrieben, denn ich hatte ein Ziel: Mobilmachen und aufrütteln. Aber der Reihe [...]

  2. inka sagt:

    Grrrr, ich stelle gerade fest, dass das CMS hier anscheinend keine Diskussionen mag, jedenfalls ist nach der 6. Antwort-Hierarchie schluss und ich muss wieder einen eigenen Kommentar aufmachen. (Oder ich bin zu blöd…) :)
    Also dies als Antwort zu Claudi (und mir):

    Schade, wegen "gut mit dem Thema", denn ich finde die Diskussion eigentlich ganz spannend und mich würde interessieren, was andere dazu meinen.
    Ansonsten: Ja, sind wir. :)

    Und zwar können wir uns einigen, dass
    - ein Reiseblogger, der sich so definiert sehen möchte, auch hauptsächlich sich mit diesem Thema auseinander setzen sollte.
    - dass wir die Begriffe "Urlaub" und "Reise" anscheinend unterschiedlich definieren. Offensichtlich reise ich z.B. fast ausschließlich und mache keinen Urlaub, nach Deiner Definition. Nach meiner mache ich Urlaub, und das auch mal eben am Wochenende, und will möglichst immer was erleben und Neues erfahren. Dazu gehört übrigens auch Recherche.
    - dass wir uns nicht einigen können, was die von Dir genannten Recherchen angeht, wie eben geschildert.
    Was ich damit sagen will: Recherchiert hat für mich auch, wer beschreibt, wieviel ein Döner auf den Lofoten kostet. Recherchiert hat natürlich auch, wer mir die gesamte römische Geschichte in Kurzfassung zu seinem Post vom Besuch des Kolosseums berichtet, überspitzt gesagt. Dass das eine unglaublich viel mehr Energie und Zeit kostet als das andere, bedeutet trotzdem nicht, dass der eine Post besser ist als der andere. Vielleicht finde ich die Dönergeschichte ja viel interessanter und die römische unglaublich schlecht beschrieben. Beide haben – für mich – ihre Betitelungsberechtigung als Reiseblog(post).

    Na, will nicht doch noch wer? ;)

  3. Thomas sagt:

    Ich habe mir auch den einen oder anderen Gedanken gemacht und auf deinen Beitrag verwiesen. http://www.kusafiri.at/wie-egoistisch-sind-die-de

    Cheers aus Wien

    thomas

  4. claudiRTW sagt:

    Hi Jörg,
    bin ja eigentlich kein Fan von selbst reflektierenden Blogposts… aber es scheint ja gerade ein Trend zu sein, sich über alles und jeden auszukotzen – in welcher Form auch immer.

    Zunächst @ Janett: ein Reiseblogger definiert sich über das, was er als Blog-Thema gewählt hat: Reisen. Nicht Ausflug, nicht der Jahresurlaub, sondern unterwegs sein, in der Welt und in Deutschland. Was kein Reiseblog ist, finden wir gerade zu Hauf auf der Liste des weg.de BlogAwards. Da tummeln sich Sammelsurium-Portale, die meinen, weil eine Privatperson aus Liebhaberei Pressetexte sämtlicher Kreuzfahrtanbieter sammelt und nicht mal nutzerführend einordnen kann, geschweige denn einen chronologische Reihenfolge (Hallo Weblog=Tagebuch!) erkennen lässt, sei sie ein Blog. Reise ja, Blog nein. Das selbe gilt für Produkttester, die im Blog auch irgendwo noch den letzten Urlaub in Form eines schwachen Reiseführers runtertippen und nun einen Award gewinnen wollen.

    Wer ein ernsthafter Reiseblogger sein will, dear Jörg, der muss auch reisen. Nicht zwingend in die Ferne, dafür soll man ja seine Nische finden und haben – da kann regionale Einschränkung ein Kriterium sein. Ich finde auch, authentische Geschichten, Tipps oder was auch immer mehrwertiges man an andere geben möchte, bekommt man nur, wenn man vor Ort ist. Keine PM dieser Welt wird dir Atmosphäre und echte Menschen vermitteln können.

    Die Ellenbogen kann sehr gut nachvollziehen. Von wegen alle vernetzt und helfen sich gegenseitig. Nix da. ich bekomme von manchen Leuten auf meine Retweets ihrer Beiträge nicht mal mehr Feedback in einem Sammeltweet. Man ignoriert einander. Weil wir eben doch versuchen, Geld damit zu verdienen – nach amerikanischem Vorbild. Was wir dabei vergessen, auch die englischen Travelblogs haben ihre Anfangsjahre gehabt, in denen sie experimentieren mussten, bevor ihre Blogs liefen. Der Markt ist ein anderen und wir können das Feld eben nicht von hinten aufrollen. Da müssen wir alle durch, und zwar ohne Ellenbogen, wer denn nun die Bloggerreise wohin auch immer mitmachen darf oder nicht.

    Ich sage: Weitermachen (ich mach das auch nur nach meiner eigentlichen Arbeit), aber sich klar definieren, auf der Linie bleiben und auf gar keinen Fall negative und neidische Kommentare persönlich nehmen.
    Mit etwas langem Atem sitzen wir auch die Ausflugsblogs, SEO-Ferienwohnungswerbungsseiten und Produkttester aus ;)

    Du machst das schon ganz gut so ;)

    LG Claudi (um die Welt)

    • Jörg Baldin Jörg Baldin sagt:

      Danke, Du sprichst mir aus der Seele :-)
      LG,
      Jörg

    • inka sagt:

      @Claudi,
      ich habe Dich so verstanden, dass Du findest, dass ein Reiseblogger nur sein kann, wer quasi hauptberuflich reist, und nicht nur über Ausflüge und Jahresurlaub schreibt. Das sehe ich anders. Davon abgesehen, dass ich die Unterscheidung Ausflug / Reisen nicht verstehe, möchte ich als Leserin einfach schöne Reiseberichte lesen. Und da kenne ich eingie Blogger, die über ihre Jahresurlaubsreisen ganz hervorragend berichten und mich wunderbar in ihre Reisewelt eintauchen lassen – auch wenn die Reise nur eine Woche gedauert hat. Wieso muss es denn unbedingt mehr als 28 Tage im Jahr sein? Das ist mir nicht klar. Oder habe ich Dich falsch verstanden?
      Beste Grüße,
      Inka

      • claudiRTW sagt:

        Hi Inka,
        ich finde, wenn man ein Blog am Laufen halten will, das sich ausschließlich mit Reisen beschäftigt (und ja, da gibt es Unterschiede zum Urlaub) dann benötigt man laufend Content. Und den, da wirst du mir Recht geben, bekommt man authentisch und über Reiseführerinformationen hinausgehend nur vor Ort. Daher sind die meisten (thematisch reinen) Reiseblogs tatsächlich von hauptberuflich Reisenden (s. vonunterwegs.com, Justtravelous.com etc.). Das ist keine Abwertung der Reise- und Urlaubsgeschichten von Leuten, die einmal im Jahr unterwegs sind und dann in ihrem Tagebuch-Blog auch diese Kategorie noch füllen. Ich stell den Leuten auch nicht in Abrede, dass sie gut schreiben und tolle Fotos machen. Aber in meinem Definitionssinn sind das keine Reiseblogs.
        LG Claudi

        • inka sagt:

          Hallo Claudi,
          da haben wir tatsächlich unterschiedliche Definitionen. Ich gehe mal von mir als Zielgruppe (Leserin) aus:
          Wenn ich "Reiseblogs" suche, suche ich Beschreibungen über Reisen, Reiseziele, Beschreibungen anderer Kulturen, Reisegedanken, Reiseziele in der Umgebung, mir bisher verborgene Winkel.
          Ich möchte Informationen über Reisewegmöglichkeiten, vielleicht Kosten, je nach Ziel vielleicht Infos über das Essen, die Leute, sehenswertes, Hörenswertes, "Anderes". Ich möchte Fotos sehen von anderne Orten oder von Orten, die direkt in meiner Nähe sind und die ich noch nie wahrgenommen habe. Ich möchte Besuchsmöglichkeiten kennenlernen, ob nun für einen Tag oder eine Woche oder einen Monat, in Berlin-Brandenburg oder am anderen Ende der Welt.

          Ja, wenn ein Blog ausschließlich über Tagesausflugtipps berichten würde, würde es mir schwerfallen, diesen als "Reiseblog" zu betiteln (natürlich ebenso, wenn jemand ausschließlich 2.-Hand-Informationen weitergibt, klar).
          Wenn ein Blog, der über längere "Reisen" berichtet, aber zusätzlich Ausflugtipps gibt, empfinde ich das als Mehrwert. Wenn ein Blog grundsätzlich über 3-tägige Städtereisen berichtet (und das ca. 12 Mal im Jahr), ist das für mich Reiseblogging.
          Warum ein Reisebericht über einem Wochenurlaub weniger "Reiseblogging" sein soll als ein Reisebericht über eine Jahresreise, ist mir nicht klar, denn ich habe persönlich keinen Mehrwert dadurch, dass jemand länger reist.
          Wo machst Du denn also Unterschied zum Urlaub? Wann ist denn ein Urlaub eine Reise, und wo ist eine Reise kein Urlaub? Muss ich arbeiten auf meiner Reise, muss die mindestens 35 Tage dauern? Oder ist das "hauptberuflich" bei Dir so wichtig? Soll derjenige sich selbst als "professioneller Blogger" sehen? Warum? Und was ist "professionell" denn hier überhaupt?

          Um niemanden auf den Schlips zu treten, nenne ich hier keine Namen, aber: Ich kenne einige Blogs, die "nur" über ihre Jahresurlaubsreisen berichten und – wie von Dir gefordert – sich ausschließlich damit beschäftigen und die für mich eindeutig (und tolle) Reiseblogger sind. Sie werden auch als solche von anderen, ebenfalls bekannten so genannten Reisebloggern als Reiseblogger betitelt. Dass diese Blogger nun keine Reiseblogger sein sollen, leuchtet mir nicht ein und höre ich auch zum ersten Mal.
          Wie gesagt: Für mich, als Leserin, hat die Länge des Reisens keinen Mehrwert.

          Im Übrigen verlange ich ebensowenig, dass ein Reiseblogger immer nur über Reisen berichtet. Für mich ist es auch immer interessant (und deshalb lese ich ja keine Magazine sondern Blogs), den Menschen dahinter kennenzulernen. Und der kocht vielleicht auch mal oder trifft sich irgendwem oder hat eine Geschichte zu erzählen.
          Wenn sich jemand als Reiseblog bewirbt, würde ich spontan mindestens ein paar Berichte über das Reisen (was auch immer derjenige darunter versteht) sowie ca. 60 Prozent Content "zum Thema" erwarten. Aber das ist m.E. Geschmacksfrage. Über Definitionen, die nicht beschrieben worden sind, lässt sich ja bekanntlich streiten. :)
          Beste Grüße,
          Inka

          • claudiRTW sagt:

            Hey Inka,

            ich habe mich offensichtlich zu weit aus dem Fenster gelehnt, wollte auch nicht arrogant rüberkommen. Alles was ich sagen wollte: ob professionell (also hauptberuflich) oder hobbymäßig betrieben, Reiseblogs sollten sich meiner Meinung nach nur so nennen, wenn sie nicht nebenbei noch Artikel über Nagellack, Backrezepte und was auch immer veröffentlichen. Es geht mir nur darum, dass der Content (alles, was du da aufzählst als Anforderungen sind vollkommen in meinem Sinne) Aufschluss über die Thematik des Blogs geben kann. Und das ist das Kriterium, das weg.de für seine Awardliste vermutlich ansinnte.

            Der Unterschied zwischen Urlaub und Reise? Im Urlaub geht es mir persönlich um Erholung, da hänge ich u.U. tagelang mit einem Buch in der Hängematte. Sehr zugespitzt. Als Reisender bewegt man sich, ganz schlicht gesagt. Niemand verlangt, dass du in deinem Urlaub arbeiten sollst. Ich sage aber auch: Reiseblogger, die das beruflich betreiben, sitzen nicht in der Hängematte, sondern recherchieren. Sie suchen nach Content für ihre Blogs. Und das ist Arbeit. Wenn jemand im Urlaub reist und nach Stories sucht oder Reiseführerinfos verifiziert, ist das doch ok. Es gibt sie doch auch alle: Blogs zu Städtetrips, zu Ausflügen zu Jahresurlauben, super Nischen. Wie jemand recherchiert, ist mir auch Wurscht. Solange man regelmäßig damit Seiten füllen kann,um einen Blog am Laufen zu halten: fine with me :)

            Sind wir jetzt gut mit dem Thema?
            LG Claudi

    • Hauke sagt:

      Tsss,

      na ihr seid ja lustig. Also zunächst mal, die Idee eines Meta-Blogs finde ich gut … das erlaubt interessante Einblicke in die Gedankenwelt hinter der Fassade des Blogs.

      Aber … der Unterton nervt – insbesondere von claudiRTW. Habe ich was verpasst? Gibt es jetzt eine Zulassungsstelle für Blogs? Ist die Berufsbezeichnung "Reiseblogger" seit kurzem rechtlich geschützt?
      Wie kommt man dazu sich abfällig über Ausflugs- oder Sammelsurium-Blogger zu äussern? Wieso bitte soll jemand nicht über den Jahresurlaub, auf den er (vielleicht) viele Jahre gespart hat berichten? Wenn er das mit viel Liebe tut wird er oder sie seine oder auch ihre Leser finden. Und wenn er Lust hat darf er sich danach sogar für einen Award bei weg.de nominieren lassen. (@claudiRTW: Wenn es dich nervt mit solchen Amateuren zusammengeworfen zu werden, dann entfern' doch einfach den Link. Oder bitte die Veranstalter dich aus der Liste zu entfernen.)

      Ich persönlich mag auch Amateurblogs. Und es gibt überhaupt gar keinen Grund warum es die neben euren "professionellen" Blogs nicht auch geben sollte. Ich geh' mal noch einen Schritt weiter: Die Amateurseiten haben wenigstens den großen Vorteil dass ich davon ausgehen kann ehrliche Texte zu lesen ("Hotel lausig, Verpflegung vor Ort ungenießbar"). Bei bezahlten Bloggern kann ich mir da nicht so sicher sein … "wes' Brot ich ess' , des Lied ich sing" und so weiter.

      Geklaut von claudiRTW: ", gerne stelle ich mir für Kooperationen, Bannerschaltung und natürlich Pressereisen zur Verfügung."

      Jou, einem solchen "Test" kann ich dann wohl genauso sehr vertrauen wie einem Autotest in der Autobild. Und DU beschwerst dich über ein paar kleine Amateure die für einen Award nominiert werden und damit ein paar Euro oder was auch immer abgreifen?

      @Jörg: Meinen Respekt dafür das Thema mal aufzubringen. Vielleicht legt ihr beiden Profis ja mal offen wovon man als "professioneller Blogger" so lebt.

      Hauke

      (Achso: Nein, ich schreibe kein Blog und bin hier eher durch Zufall reingestolpert.)

      • Jörg Baldin Jörg Baldin sagt:

        Hallo Hauke,
        danke für Deinen Kommentar. ich glaube, es gibt auch bei den "professionellen" Bloggern solche und solche. Solche, die die Artikel auch trotz Einladung kritisch betrachten und schreiben, wie es wirklich ist, und dann gibt es sicher solche, die wohlwollend schreiben. In der Regel, und da kann ich glaube ich für viele "professionelle" Blogger schreiben, wird aber der Text auch so gekennzeichnet, dass eine Einladung erfolgt ist.

        Bei den "Amateuren" ist es – glaube ich – eher schwieriger, ehrliche Meinungen und Meinungen, die von Agenturen als Amateur gepostet worden sind, zu unterscheiden. Auch hier kann nicht immer von authentischen Reiseberichten ausgehen. Es gab ja in der Vergangenheit viele Berichte darüber, dass PR-Agenturen dazu benutzt worden sind, Testberichte und Bewertungen zu "faken".

        Zum Thema Award kann ich Claudia und viele andere allerdings verstehen. Immerhin geht es hier um einen Reiseblog-Award, in dem Blogs, die zu 95 % über irgendwelche Kosmetika o.ä. berichten und "zufällig" zwei Reisethemen pro Jahr mit aufgenommen haben, nichts zu suchen. Das verstehe ich nicht unter einem Reiseblog. Vielleicht hätte weg.de den Arward dann anders nennen sollen.

        VG,
        Jörg

      • claudiRTW sagt:

        Lieber Hauke,
        ich bin freie Reisejournalistin und verdiene meine Brötchen in der Regel mit einem Teilzeitjob als Online-Redakteurin, klassisch im Büro und mit wenig Kohle, die gerade mal die Miete deckt. Als Journalist verdiene ich bei Zeitungen ca. 80 € pro Geschichte. Wo soll ich den Inhalt dafür deiner Meinung hernehmen? Aus meinem Jahresurlaub, indem es mir rein um Erholung geht? Natürlich mache ich Pressereisen! Ob man darüber hinaus meiner freien Meinung noch vertraut, ist jedem selbst überlassen. Es gibt übrigens nicht den wundersamen Deal mit den PRs, dass man als Blogger die Destination oder das Hotel hochjubeln wird. Es genügt die Erwähnung des Kunden, egal in welchem Sinne. So funktioniert das System, mit dem du dich nicht auszukennen scheinst.

        Was den Award angeht, sehe ich nicht ein, mich da rauszuziehen. Ich bin ein Reiseblog und ja, der Beruf mag noch nicht in den Blättern zur Berufskunde auftauchen. Aber in der Reisebranche erhalten wir als professionelle Blogger durchaus immer mehr Aufmerksamkeit. Wenn du dich als Amateurblogger klein fühlst, ist das dein Ding. Keiner sagt, dass du dich klein halten sollst. Wenn du keine Ambitionen für mehr hast, ist das auch dein Problem. Ich kann schreiben und habe aufgrund meiner Reisen was zu sagen. Also mache ich mir sehr wohl die UNBEZAHLTE Mühe und schreibe neben der Arbeit Artikel, bearbeite Fotos und optimiere meine Seite zu mehr als einem Blogger-Template und vermarkte meinen Content im sozialen Netzwerk. Ich muss mich weder für Ehrgeiz noch Qualität rechtfertigen. Jeder kann in seinem Blog machen und schreiben was er will. Aber mit eine Tagebch-Seite, die zweimal im Jahr einen Urlaubsbeitrag liefert, bewirbt man sich nicht für einen REISEblog-Award.

        Over and out.
        Claudi

        • Hauke sagt:

          Liebe Claudi,

          Danke für die Antwort – hachja, diese Welt in der zwar keiner Zeit hat die Kommentare anderer komplett zu lesen, aber für eine Antwort reicht die Zeit dann schon immer noch, nicht wahr …

          "Wenn du dich als Amateurblogger klein fühlst, ist das dein Ding." -> wie ich ja schon schrieb, ich blogge gar nicht – meinen Kommentar bis zum Ende zu lesen hätte geholfen. Insofern habe ich auch mit meinen Ambitionen gar kein Problem, und das ich mich mit der Funktionsweise des Systems nicht auskenne ergibt sich daraus wohl auch von selbst. Ich vertrete insofern also nur _eine_ Lesermeinung, aber ich hatte mal angenommen das man als Blogger haupsächlich für genau diese Zielgruppe schreibt.

          Ich habe übrigens kein Problem mit professionellen Blogs – aber ich fände es schön wenn dann unter einem Blogeintrag auch drunter steht wer die Reise (mit-)finanziert. Ich hab' spaßeshalber mal hier bei Jörg geschaut, da steht es tatsächlich unter den Beiträgen.

          Wenn Du von Dir selber sagst dass die Frage wer deine Reisen finanziert sich in keinster Weise auf den Inhalt deiner Texte auswirkt – hey, Respekt! Also ich bin mal ehrlich – wer mir den Flug an's Ende der Welt bezahlt, den würde ich vermutlich in meinen Texten nicht an's Bein pieseln. Aber vielleicht funktioniert das System ja tatsächlich so und die Fluglinien bezahlen einem auch dann noch freudig den nächsten Flug wenn man beim ersten Mal über keine Beinfreiheit, miesen Service und das verloren gegangene Gepäck geschrieben hat ?!

          So, und das war's dann auch von meiner Seite. Schönen Tag noch!

          Hauke

  5. Heike sagt:

    Wenn der Bikiniartikel drin bleibt, eine 1:1 kopierte und mit allen Floskeln der Welt gespickte Pressemitteilung – dann darfst du dich einfach auch über bestimmte Kritik nicht wundern.

  6. Heike sagt:

    Hi Jörg,

    Habe deinen Artikel gelesen, frage mich aber, was genau du meinst mit 'die Reiseblogger holen die Ellenbogen raus'. Wo holen sie denn die Ellenbogen raus? Oder wer holt die Ellenbogen raus?
    Zudem verstehe ich den Zusammenhang deiner Verlinkung zu meinem Blogartikel nicht.

    Wessen Leser "erwarten mindestens die Qualität von seriösen Print- und Reisemagazinen"? Irgendwie finde ich meinen Post in einen falschen Zusammenhang gestellt. Ich möchte in meinem Blog nicht so schreiben wie ich es in einem Magazin tun müsste. Und "seriös" ist mein Blog auch.

    Sowieso finde ich es interessant, dass du einerseits sagst, du hast gar keine Zeit, viel zu reisen. Andererseits sagst du aber jetzt, dass du beruflich als Reiseblogger arbeiten möchtest. Wie sieht das genau aus? Vielleicht ist es auch logisch, dass du dir Druck selbst machst.
    Zu deinem anderen Artikel möchte ich noch sagen, dass ich denke, Fernreisen sind keineswegs das Maß aller Dinge. Bieten aber NATÜRLICH spannendes Material für Geschichten. ;-) Die Pressemitteilung zur Bikinifigur ist übrigens immer noch da. ;-)

    Liebe Grüße,
    Heike

    • Jörg Baldin Jörg Baldin sagt:

      Hallo Heike,
      klar, dass der Artikel etwas überspitzt geschrieben worden ist und klar, dass viele Blogs "seriös" sind – deiner sowieso…
      Ich persönlich merke, dass – im übertragenen Sinn – Ellenbogen rausgeholt werden, anders kann ich mir manche Kommentare in verschiedenen Blog nicht erklären. Wenn z.B. die Herkunft z. B. von Twitter-Followern in Kommentaren angezweifelt wird oder die Strategie der einzelnen Blogs öffentlich von anderen Bloggern kritisiert wird, ist für mich so ein Fall.
      Vielleicht bin ich da auch zu empfindlich .
      LG und danke…
      Der Bikiniartikel bleibt auch drin ;-)
      Jörg

      • Jeremy sagt:

        Ich denke, mit dem Punkt betr. Followern anzweifeln meinst du mich ;-)

        Nun, Alex vom Niedblog.de hat mit persönlich per Mail auch geschrieben, das es sich in der Tat um Fake Profile handle, er dafür aber nichts bezahlt habe. Es sei eine Wette gewesen mit einem Anbieter solcher "Dienstleistungen"…

        Grundsätzlich denke ich nicht, dass der TON härter wird. Blogger die stark vernetzt sind hatten schon immer Vorteile auf Ihrer Seite – ob bei Tech.Blogs oder Modeblogs – und heute eben Reiseblogs.

        Viele meiner Partner gewinne ich ja auch durch meinen Job als Chef eines Reisebüros – dies sind dann teilweise Partner, welche im Normalfall keine Blogger einladen oder Anfragen ablehnen – das dadurch auch mal "Neid" aufkommen mag, ist verständlich. Aber Ellebogen? Um Himmels Willen nein.

        Wichtiger finde ich, das jeder Blogger seinen berechtigten Platz hat. Wo dieser ist, ist am Inhalt eines Blogs schnell zu erkennen.

        Und übrigens: Geschichten findet man auch vor der Haustür, wie Christoph kürzlich wunderbar bewiesen hat:
        http://vonunterwegs.com/videos/videoblog-streifzu

        LG.

        • Jörg Baldin Jörg Baldin sagt:

          Hallo Jeremy,
          ja, in der Tat bin ich über Deinen Eintrag gestolpert und dachte mir, dass so etwas eigentlich nicht öffentlich ausdiskutiert werden sollte. Aber schön, dass Du dazu nochmal Stellung genommen hast, vielen Dank. Letztlich ist es ja auch jedem Blogger selbst überlassen, wie und ob er seinen Blog vermarktet und wie der Inhalt aussieht.

          Ich habe Christoph's Video schon gesehen und finde es super. Ich selbst habe auch schon einige Berichte von mir zuhause gemacht. Wer suchet, der findet ;-) Hier in meinem Post ging es ja auch um einen Kommentar zu meinem Blog, in dem die fehlenden Berichte über Fernreisen bemängelt wurden und ich die Frage gestellt habe, ob ein Reiseblog zwingend Fernziele und Fernreisen enthalten muss.

          LG,
          Jörg

          • Jeremy sagt:

            Eine sehr gute Frage, wie ich finde.

            Persönlich denke ich, muss das nicht sein. Meist vergisst man die Schönheit, die das eigene Zuhause bietet. Ich bin umgeben von Schneebergen, einer Seenlandschaft etc. ein wundervolles Land. Und doch konzentrierte ich mich lange auf das Ausland – ich meine: Für mich ist Berlin eine fremde Stadt – für viele andere Reiseblogger das Zuhause. Andererseits kommen einige Reiseblogger z.B. nach Basel oder Bern etc.

            Fernreisen sind sicherlich interessant – wie Heike richtig gesagt haben, bieten solche Reisen oftmals viele Geschichten an. Doch als zwingend würde ich es nicht bezeichnen.

            Jaja, die Reisebloggerszene. Eigentlich noch sehr human was alles getrieben wird, wenn man es z.B. mit der Szene der Modeblogger vergleicht…

            Die Kritik beim NiedBlog habe ich öffentlich geschrieben, da Alex ja Unternehmen auch direkt kritisiert – im übrigen habe ich den Kommentar nicht im neuen Post veröffentlicht, da ich mit diesem provozieren wollte – ganz bewusst. Da Alex gewisse Stellen gestrichen hat, die mich zur Kritik bewegten, habe ich den Kommentar nicht neu geschrieben. Wobei ich nicht verstehe, wieso der Eintrag nicht editiert wurde, sondern gelöscht und neu geschrieben und dadurch (nicht nur) mein Kommentar auch gelöscht wurde… Aber das ist jedem selbst überlassen.

            Ein Miteinander wäre teilweise sinnvoll, doch leider oft nicht gegenseitig erwünscht. Wer will, kann versuchen alleine voranzukommen – auch das ist jedem selbst überlassen. Am Ende des Tages schaut leider eh jeder Mensch für sich selbst – so auch "der Blogger" ;-)

  7. Janett sagt:

    Ich bin schon gespannt und hoffe das ich davon ein wenig lernen kann. Den "Reiseblogger" per se zu definieren ist sowieso schwer. Ich würde mich auch als solch einer bezeichnen, aber halt nicht nur. Also eher als Teilzeitreiseblogger :D. Aber da ist wieder die Frage, ist man dann ein Reiseblogger.. Schwierige Fragen, vielleicht kannst du mir die Antwort liefern :D

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