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- Nerja: Andalusiens ruhigeres Küstenjuwel
- Picos de Europa: Alpenflair an der Atlantikküste
- Tarragona: Römerstadt am Mittelmeer
- Gaztelugatxe: Dramatische Küste im Baskenland
- Tarifa: Wind, Wellen und Weitblick nach Afrika
- Corrubedo: Galiciens wilde Dünenlandschaft
- Segovia: Monumentales Erbe nahe Madrid
Spanien besteht nicht nur aus Mallorca, Barcelona oder Madrid. Abseits der bekannten Hotspots liegen zahlreiche weniger frequentierte Orte — von wilden Küsten über Bergwelten bis zu historischen Kleinstädten —, die Reisenden authentische Erlebnisse und Ruhe abseits der Massen bieten.
Nerja: Andalusiens ruhigeres Küstenjuwel
Die Costa del Sol ist längst kein Geheimtipp mehr, doch Nerja hebt sich davon ab. Im Gegensatz zu Orten wie Málaga oder Marbella hat der Ort seinen traditionellen Charakter bewahrt und ist nicht flächendeckend zugebaut.
Die Stadt bietet eine attraktive Altstadt, rund 14 Kilometer abwechslungsreiche Küstenlinie mit kleinen Buchten sowie die berühmten Höhlen von Nerja. Außerdem punktet der Ort mit über 300 Sonnentagen im Jahr — ideal für Reisende, die Strandleben mit andalusischem Flair verbinden wollen.
Picos de Europa: Alpenflair an der Atlantikküste
Wer Berge sucht, denkt selten zuerst an Spanien. Dabei gehören die Picos de Europa zu den eindrucksvollsten Gebirgszügen Europas.
Die Gipfel erreichen bis zu 2.600 Meter, doch überraschend nah liegt die Atlantikküste: An manchen Stellen trennt nur eine kurze Strecke Berg und Meer. Das Ergebnis: großartige Wanderungen ohne die Menschenmengen, wie man sie in den Alpen findet, und die Möglichkeit, Berg- und Strandtage zu kombinieren.
Tarragona: Römerstadt am Mittelmeer
Rund 100 Kilometer südlich von Barcelona liegt Tarragona, eine oft übersehene Küstenstadt mit reichem historischen Erbe. Hier treffen feine Strände auf römische Ruinen — Besucher können morgens durch knapp 2.000 Jahre alte Stätten spazieren und nachmittags im Meer baden, ganz ohne den typischen Massentourismus.
Gaztelugatxe: Dramatische Küste im Baskenland
Die kleine Felseninsel Gaztelugatxe an der baskischen Küste ist über eine schmale Steinbrücke mit dem Festland verbunden. Die Landschaft mit steilen Klippen, Basaltformationen und dunklem Atlantik ist besonders fotogen.
Wer den Namen nicht aussprechen kann: Eine gängige Annäherung ist etwa „Gas-te-lu-gatsche“. Als Ausflugsziel lohnt sich Gaztelugatxe definitiv, auch wenn man dort nicht zwei Wochen verbringt.
Tarifa: Wind, Wellen und Weitblick nach Afrika
Im Süden Spaniens liegt Tarifa, die südlichste Stadt des Festlands, an der Costa de la Luz. Sie hat sich als Surf-Mekka und Naturparadies etabliert und bewahrt zugleich den Charme eines andalusischen Ortes.
Nur etwa 14 Kilometer trennen Tarifa von Marokko — an klaren Tagen reicht der Blick über die Meerenge. Besonders geschätzt ist der Playa de Bolonia, der zu den schönsten Stränden Spaniens zählt. Statt Hotelburgen gibt es hier vor allem kleine, oft familiengeführte Unterkünfte.
Corrubedo: Galiciens wilde Dünenlandschaft
Im Nordwesten, an der galicischen Atlantikküste nahe A Coruña, liegt Corrubedo. Wer unberührte Natur und einsame Strände sucht, findet hier die passende Kulisse.
Das Highlight ist der Naturpark Parque Natural de las Dunas de Corrubedo e Lagoas de Carregal e Vixán — mit einer der größten Wanderdünen Europas, weitläufigen Sandstränden, Lagunen und reicher Tierwelt. Die Region erfordert etwas Aufwand bei der Anreise, bietet dafür aber ursprüngliches Flair ohne touristische Inszenierung.
Segovia: Monumentales Erbe nahe Madrid
Für Liebhaber antiker Bauwerke ist Segovia ein Muss. Das römische Aquädukt mit seinen 167 Bögen und einer Länge von etwa 800 Metern zählt zu den am besten erhaltenen seiner Art und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Neben dem Aquädukt bietet die Stadt eine beeindruckende gotische Kathedrale, den Alcázar sowie zahlreiche Klöster und Paläste. Auch kulinarisch hat Segovia einiges zu bieten: lokale Weine, kastilische Eintöpfe und traditionelle Konditoreien runden einen Besuch ab.












