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- Stockholm: Archipel vor der Haustür
- Hamburg: Hafenblick ohne hohe Kosten
- New York: Freiheitsstatue und Skyline vom Wasser
- Hongkong: Kurze Überfahrt, großer Effekt
- Sydney: Opernhaus und Surfstrände in einer Fahrt
- Istanbul: Zwischen den Kontinenten unterwegs
- Venedig: Praktisch und überall ein Wasserweg
Fähren sind in vielen Hafenstädten mehr als nur Verkehrsmittel: Sie eröffnen oft einen preiswerten, unmittelbaren Blick auf Sehenswürdigkeiten, Ufer und angrenzende Inseln. Dieser Text stellt sieben lohnende Fährverbindungen vor, die sich für kurze Stadtausflüge oder entspannte Fotosessions vom Wasser eignen.
Stockholm: Archipel vor der Haustür
Die schwedische Hauptstadt verteilt sich auf 14 Inseln und wird von einem weitläufigen Schärengürtel umgeben. Von zentralen Anlegern wie Strömkajen und Slussen fahren Personenfähren in die Inselwelt – ideale Zielorte für Tagesausflüge abseits des Stadtlärms.
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Eine populäre Verbindung ist die Linie 83 von Strömkajen nach Vaxholm. Für eine kürzere Auszeit empfiehlt sich die Linie 82 nach Djurgården, wo etwa das Vasa-Museum und der Vergnügungspark Gröna Lund liegen. Viele Routennetzteile lassen sich mit dem normalen Nahverkehrsticket nutzen; eine 75-Minuten-Fahrt kostet etwa 43 Kronen, knapp vier Euro.
Hamburg: Hafenblick ohne hohe Kosten
Wer die Elbphilharmonie, die Docks und die Landungsbrücken vom Wasser sehen will, muss nicht zwangsläufig eine teure Barkassen-Tour buchen. Die städtischen Fähren der Hadag bieten ähnliche Perspektiven zu günstigeren Preisen.
Einzelfahrten liegen bei rund vier Euro. Wer ein Deutschlandticket besitzt, kann die Fähren sogar ohne Zusatzkosten nutzen. Besonders bekannt ist die Linie 62, die von den Landungsbrücken über den Fischmarkt nach Övelgönne fährt; wer weiterfährt, erreicht die Endstation Finkenwerder nahe dem Airbus-Werk.
New York: Freiheitsstatue und Skyline vom Wasser
Die klassische Tour zur Freiheitsstatue startet im Battery Park. Für den Zugang zu Liberty Island gibt es nur einen autorisierten Anbieter: Statue City Cruises. Tickets inklusive Inselzugang beginnen bei etwa 26 US-Dollar, rund 22 Euro.

Wer die Statue und zugleich den Blick auf die Skyline bevorzugt, aber nicht von der Insel laufen möchte, kann die kostenfreie Staten Island Ferry nutzen – sie fährt dicht an Liberty Island vorbei. Weitere Linien wie die NYC Ferry auf der East River Route (ab Pier 11/Wall Street) bieten zusätzliche Wasserperspektiven, etwa unter der Brooklyn Bridge; Fahrten kosten ab etwa 4,50 US-Dollar.
Hongkong: Kurze Überfahrt, großer Effekt
Die klassischen Fährüberfahrten zwischen Central und Tsim Sha Tsui werden von den historischen Star Ferry-Booten bedient. Besonders bei Einbruch der Dunkelheit, wenn die Stadt leuchtet, sind die kurzen Fahrten ein besonderes Erlebnis.
Der Preis ist niedrig: vier bis fünf Hongkong-Dollar, also rund 50 Cent. Von Central legen zudem Fähren zu nahen Inseln wie Cheung Chau oder Peng Chau ab, die Strände und ruhige Spazierwege bieten.
Sydney: Opernhaus und Surfstrände in einer Fahrt
Die Verbindung vom zentralen Circular Quay nach Manly Wharf kombiniert Sightseeing mit Strandatmosphäre. Die schnelle Verbindung, bekannt als Manly Fast Ferry, braucht etwa 20 Minuten.
Als Teil des öffentlichen Nahverkehrs zahlen Erwachsene für die einfache Strecke gut zehn australische Dollar, knapp sechs Euro.
Istanbul: Zwischen den Kontinenten unterwegs
Der Bosporus trennt Europa und Asien – und die Fähren sind ein fester Bestandteil des Alltags. Die städtischen Linien von Şehir Hatları werden nach Angaben des Betreibers jährlich von rund 40 Millionen Menschen genutzt.
Für eine Panoramaüberfahrt bietet sich die Strecke von Karaköy oder Eminönü nach Kadıköy an. Eine einfache Fahrt kostet ungefähr 59 Lira, umgerechnet etwas mehr als einen Euro.
Venedig: Praktisch und überall ein Wasserweg
In Venedig sind die Wasserbusse, die Vaporetti, das Rückgrat der Fortbewegung. Sie ersetzen für viele Besucher die teure Gondelfahrt und sind zugleich eine Tour durch die Lagune.
Ein 75-Minuten-Ticket liegt bei rund zehn Euro; Tageskarten kosten etwa 25 Euro. Eine klassische Linie ist die Nummer 1: Sie startet an der Station Ferrovia und fährt in etwa 40 Minuten den Canal Grande entlang zur Piazza San Marco.
Quelle: dpa












