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- Übernachten am Ufer des tiefsten Sees Australiens: Pumphouse Point
- Eine ganze Insel für eine kleine Gruppe: Picnic Island
- Wildes Meer vor der Tür: Kittawa Lodge auf King Island
- Die unzugängige Südwestküste per schwimmendem Lodge-Basis
- Eine Flussfahrt in die Urwälder: Gordon River
- Wale, Robben und lokale Genüsse rund um Bruny Island
- Die höchsten Meeresklippen Australiens: Tasman Peninsula
Tasmanien liegt südlich des australischen Festlands – nur rund zwei Stunden Flugzeit von Sydney entfernt und etwa so groß wie West Virginia. Die Insel bietet dichte Regenwälder, eigenartige Tierwelt, eine lebendige Kulinarik- und Kulturszene – und viele Orte, die sich nur übers Wasser erreichen lassen.
Übernachten am Ufer des tiefsten Sees Australiens: Pumphouse Point
Wer gern mit Seeblick aufwacht, findet bei Pumphouse Point ein ungewöhnliches Quartier: Ein umgebautes Pumpwerk aus den 1940ern steht am Rand von Lake St. Clair, dem tiefsten Süßwassersee Australiens. Das Gebäude ist über einen 800 Fuß langen Holzsteg erreichbar und bietet große Fenster mit Blick auf Nebel, Wald und stille Wasserflächen.
Sieben Möglichkeiten, Tasmanien vom Wasser aus zu erkunden
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Gäste können Brötchen zum Zimmer bestellen und sich Ruderboote ausleihen, um die geschützte Bucht zu erkunden. Die Lage vermittelt Ruhe und Nähe zur Natur – wer will, bleibt einfach und beobachtet die Veränderung des Lichts über dem See.
Eine ganze Insel für eine kleine Gruppe: Picnic Island
Nahe dem beliebten Freycinet National Park liegt das winzige Picnic Island. Nach umfassender Restaurierung beherbergt die Felseninsel jetzt nur noch eine Gästetruppe: maximal acht Personen verteilen sich auf vier Unterkünfte, darunter eine neue Hauptsuite und wiederhergestellte, kupferverkleidete Kabinen.
Das Holzhaus liegt so nah am Wasser, dass bei Flut Wellen gegen die Terrasse schlagen können. Die ganze Küstenlinie lässt sich in etwa zehn Minuten umrunden.
Bootsüberfahrten, ein privater Koch, ein Inselgastgeber und maßgeschneiderte Ausflüge in die Buchten um Great Oyster Bay und Wineglass Bay sind Teil des Angebots. Die Eigentümer begrenzen die Belegung auf rund 100 Nächte pro Jahr, um die Kolonie der kleinen Pinguine zu schützen – das macht Reservierungen selten und begehrt.
Wildes Meer vor der Tür: Kittawa Lodge auf King Island
Wenn der Ozean rau und groß sein soll, führt die Strecke per 40‑minütigem Flug von Melbourne nach King Island. Dort stehen die Off‑Grid‑Villen der Kittawa Lodge auf 96 Acres windgepeitschten Graslands direkt am Südozean.
Man kann in einer großen Badewanne sitzen und beobachten, wie Wallabys im Tussockgras grasen, während die Brandung gegen die Klippen schlägt. Auf King Island gibt es mehr Wallabys als Menschen; Stille und weite Strände sind deshalb häufig Begleiter. Lokale Spezialitäten wie Käse von King Island Dairy und frische Meeresfrüchte runden den Aufenthalt ab.
Die unzugängige Südwestküste per schwimmendem Lodge-Basis
Für die abgelegensten Teile Tasmaniens ist On Board Expeditions mit dem Port Davey Escape eine Möglichkeit. Im Südwesten der Insel gibt es kaum Straßen; die Luxus‑Lodge auf dem Wasser dient als Ausgangspunkt für Erkundungen von Flussmündungen, Buchten und Inseln.
Gäste landen an Stränden, die nicht mit Fahrzeugen erreichbar sind, besteigen Aussichtspunkte oder lassen sich per Schlauchboot entlang verwitterter Küsten und Meeresgrotten führen. An Land begleiten lokale Guides Wanderungen durch Grasland, alte Wälder und bergiges Gelände. Zurück an Bord gibt es oft frisch gefangene Meeresfrüchte auf dem Deck.
Eine Flussfahrt in die Urwälder: Gordon River
Von Strahan an der Westküste starten die Gordon River Cruises zu einer halbtägigen Fahrt in das Weltnaturerbe des Tasmanian Wilderness. Der Fluss schlängelt sich durch alte Regenwälder und spiegelt die Uferbäume in dunklem, bernsteinfarbenem Wasser.

Die Färbung entsteht durch Tannine aus dem Button Grass; am Ufer stehen oft Huon‑Pine‑Bestände, die Tausende Jahre gewachsen sind. Wenn das Schiff den Motor abstellt, herrscht eine fast vollständige Stille – ein deutliches Kontrastgefühl zur sonst üblichen Reisetonlage.
Wale, Robben und lokale Genüsse rund um Bruny Island
Bruny Island ist von Hobart aus leicht per Fährverbindung zu erreichen und bietet eine Mischung aus Küste, Tierwelt und regionalem Essen. Der Schmalstreifen Sand, genannt The Neck, verbindet Nord‑ und Südbruny und eröffnet Ausblicke auf ruhige Kanäle und offene Brandung.
Die Gewässer ziehen Robben, Delfine und durchziehende Wale an. Produzenten der Insel servieren Austern, Kleinserienkäse und Holzofen‑Sauerteig; eine bekannte Attraktion ist das Vertrauenskühlschrank‑Konzept der Bruny Island Baker.
Wer es bequem mag, bucht einen Ausflug mit Islander Adventure Co: Die Tour organisiert Fähre und Transfer, startet auf dem D’Entrecasteaux Channel, passiert Iron Pot – Tasmaniens ältestes Leuchtfeuer – und umfasst eine viergängige Mahlzeit. Danach stehen Optionen offen: Strand, Kunst oder eben Nichtstun.
Die höchsten Meeresklippen Australiens: Tasman Peninsula
Die Küste der Tasman Peninsula ist geprägt von steilen Doleritklippen, Meereshöhlen und markanten Felsnadeln. Pennicott Wilderness Journeys bietet Tasman Island Cruises an, die unter den fast 1.000 Fuß hohen Klippen von Cape Pillar entlangführen und an Monumenten wie dem Totem Pole und der Blade vorbeifahren.
Die Route führt zudem an der Einfahrt zu tiefen Meeresgrotten sowie am historischen Leuchtturm von Tasman Island vorbei. Während der Fahrt lohnt es sich, Ausschau nach Delfinen, Robben und Walen zu halten.











